Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Hier kommen Reiseberichte ohne Flugzeuge hinein. Der Fokus soll auf dem Land/ der Stadt liegen. Mit Reise- und Hoteltipps.

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beebopp
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Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon beebopp » Mittwoch 22. Januar 2014, 18:00

Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL - Januar 2014

Das Jahr ist noch jung, dennoch konnte ich auf meiner Reiseliste bereits das erste Häkchen setzen. Verschlagen hatte es mich nach Katowice (Kattowitz) samt Umgebung. Im ersten Augenblick mag es nach einem nicht sonderlich interessanten Ziel klingen, doch rückblickend kann ich sagen: weit gefehlt!
Sicherlich, es gibt dort keinen Eiffelturm, keinen Buckingham Palace, keinen Petersplatz, auch keinen Canal Grande, dennoch kann man viele interessante Details entdecken – ich hoffe 40 Bilder reichen aus, damit Ihr einen Eindruck gewinnen könnt. Jedoch alles der Reihe nach…

Als Woiwodschaftshauptstadt von Slaskie (Woiw. Schlesien) ist die etwa 310.000 Einwohner zählende Stadt das Zentrum des GOP (Gornoslaski Okreg Przemyslowy - Oberschlesisches Industriegebiet) und zehntgrößte Stadt Polens.
Das GOP findet im Ruhrpott sein deutsches Pendant wieder und ist weiterhin eines der wichtigsten Industriegebiete Polens. Die Energiewende hat bereits begonnen, dennoch sind Kohle und Erdöl noch weiterhin die primären Energielieferanten - vor allem in ländlichen und ärmeren Gegenden.

Zurück nach K-ce, wie die Stadt auch abgekürzt wird [wie W-wa für Warszawa (Warschau)].
Die Stadt ist mir bekannt, allerdings nur im Zentrum zwecks verschiedener Umstiege. Dieses Mal sollte sie daher genauer unter die Lupe genommen werden. Das Image einer trostlosen, verrußten und dreckigen Stadt müsste doch widerlegbar sein, oder ;)?!
Müsste und konnte, allerdings dann, wenn man die Dinge bewusst aus einer bestimmten Perspektive betrachtet.

Mein Ziel war es dementsprechend nicht nach touristischen Sehenswürdigkeiten Ausschau zu halten, denn davon gibt es strikt in K-ce nur sehr wenige. Der Begriff „Landschaftsaufnahmen“ ist ebenfalls Fehl am Platz, da die Agglomeration über 3.000km2 bebaute Fläche am Stück bietet.
Nein, mein Ziel war es den alten Kohleindustriestandort in Form der allseits präsenten Backsteinarchitektur in den ehem. Arbeitervierteln zu suchen, als auch den Kontrast einer Stadt im Umbruch zwischen Postsozialismus und Moderne einzufangen. Im Verlauf der Reise kamen weitere Themen hinzu, die sich erst vor Ort herauskristallisierten. Auf Bilder von noch aktiven Bergwerken musste ich leider verzichten, Erklärung folgt am Ende.

Genug der langen Vorrede, möge der fotografische Streifzug beginnen :)… die Bilder sind thematisch gruppiert, nicht chronologisch.



Außer Katowice war vor allem das westlich gelegene Ruda Slaska ein weiteres Fotoziel, da es hier noch viel Backsteinarchitektur von vor 100 Jahren gibt.
Das erste Bild zeigt somit mein begehrtes Motiv auf der Reise und entstand in eben dieser Stadt – im Viertel Nowy Bytom.

Bild (1)

Jene Wohnsiedlung wurde für die Arbeiter der angrenzenden Hütte Ende des 19. Jh errichtet. Damit es den Arbeitern – für damalige Verhältnisse – an nichts fehlte, entstand hier 1904 ein dreistöckiges Kaufhaus. Es war das erste seiner Art in ganz Polen und ist sogar drei Jahre älter, als das Berliner KaDeWe. Dementsprechend verwundert es nicht, dass die Siedlung heute „Kaufhaus“, bzw. im Volksmund „Kafauz“ genannt wird ;).

Auf der anderen Straßenseite liegt der einstige Brotgeber. Blick auf das alte (und zugleich neue) Hüttegelände, die „Huta Pokoj“ ist weiterhin in Betrieb – Bilder des Hochofens folgen weiter unten.

Bild (2)

Auf der Suche nach Backsteinarchitektur geht die Reise in K-ce weiter, genauer genommen im Südosten der Stadt im Viertel Nikiszowiec, das einst Nickischschacht genannt wurde und von zwei Charlottenburger Architekten entworfen Anfang des 20. Jh entstand – als Siedlung für die nahegelegenen Kohlebergwerke.

Bild (3)

Nikiszowiec besteht aus mehreren Häusergruppen in Form einer Blockrandbebauung, die über sehr große, begrünte Innenhöfe verfügt. Im Zentrum des Viertels befindet sich ein kleiner Platz sowie die vergleichsweise große Kirche.

Bild (4)

Habt Ihr mittlerweile genug von Backsteinarchitektur ;)? So komme ich nun zum zweiten Fotothema, dem Wandel der Stadt.

Was einst sehr begehrte und hochwertige Wohnungen waren – da von den privaten Industrieunternehmen finanziert und betrieben – verfiel mit der Zeit, als alles verstaatlich wurde. Heute gehören diese Wohnungen zu den preisgünstigeren, wie man vielerorts an den Gebäudefassaden und dem Umfeld erkennen kann. Der Verfall der einst so prachtvollen Gebäude ist sehr bedauernswert. Schockierend ist die Tatsache, dass mancherorts Menschen gezwungen sind in – äußerlich – Bruchbuden im wahrsten Sinne des Wortes zu leben (die Wohnungen dürften zweckrenoviert worden sein).

Bild (5)

Dieses Bild entstand in Ruda Slaska-Chebzie nahe des Bahnhofs. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Erdgeschosse nicht mehr bewohnt werden und zugemauert sind, ab dem 1. OG wohnt man jedoch fröhlich weiter… meistens schon mit ausgetauschten, neuen Plastikfenstern und Gardinen dahinter ;).

Es wird sehr darauf geachtet, dass die Eingangstüren geschlossen sind (oftmals per Tastenkombination an der Gegensprecheinrichtung zu entsperren), ab und an kann man dennoch einen Blick ins Treppenhaus erhaschen. Ich weiß nicht mehr, ob dieses Haus noch bewohnt war, was jedoch auffällt: Die originalen Treppenläufe fanden sich auch in anderen „Oldtimern“ wieder :).

Bild (6)

Der Zahn der Zeit nagt unaufhaltsam…

Bild (7)

Bild (8)

… doch was immer häufiger zu sehen ist: revitalisierte Läden, die sich farblich vom Rest absetzen :).

Bild (9)

Bild (10)

Je mehr man sich in diese Thematik vertieft und anfängt danach Ausschau zu halten, desto interessanter wird es nach solchen „Kontrasten“ zu suchen, welche an sich mit Ästhetik nicht viel gemein haben. Dies ausgeweitet um den historischen Aspekt führt zu solchen Funden…

Kaffee? Cacao? Schokolade?! Ganz recht! Dass die Geschichte Schlesiens und Deutschlands (bzw. dessen früherer Formen) eng miteinander verflochten ist, sollte jedem bekannt sein. Dies war einer der wenigen Funde der deutschen Sprache im Stadtbild (nach dem 2. Weltkrieg wurden die Fassaden fleißig „bereinigt“), viel faszinierender finde ich jedoch die Tatsache, dass 70 Jahre alte Farbe heute noch immer zu sehen, der „moderne“ Putz jedoch schon längst abgeplatzt ist :P.

Bild (11)

Zufällig fand ich den alten Kirkut – den jüdischen Friedhof – der Stadt. Von einer Mauer umringt ist nur an wenigen Stellen erkennbar, was sich dahinter verbirgt. Ich schien Glück zu haben, das alte Eisentor war leicht aufgeschoben, ein paar Tage später war alles dicht und verrammelt. Etwa zehn Gräber waren binnen der letzten 5 Jahre entstanden, danach ein zeitlicher Schnitt und die jüngsten Gräber aus den 1970ern. Die ältesten waren prachtvolle Familiengräber und –gruften von Mitte des 19. Jh! Leider hat der Vandalismus (evtl. antisemitisch motiviert) auch hier seine Spuren hinterlassen :(

Bild (12)

Ziehen wir weiter durch die Stadt…

Bild (13)

Bild (14)

… und blicken schlussendlich in die zahlreichen Hinterhöfe. Diese sind meistens noch interessanter als die Frontfassaden und erzählen ihre eigenen Geschichten:

So z. B. über das Lieblingsspielzeug der Polen: Satellitenfernsehen!

Bild (15)

Es ist einfach unglaublich :D! Das scheint ein nichtoffizieller Nationalsport zu sein, denn von der Ostsee bis in die Tatra, von der Oder bis an die Grenzen der ehem. UdSSR werden alle Siedlungen – egal ob Einfamilienhäuser, Wohnblocks oder sonstige Bebauungen – regelrecht damit zugepflastert. Egal wie heruntergekommen ein Gebäude sein mag, eine ordentliche Sat-Schüssel muss einfach sein! :lol: Weshalb das so ist, lest Ihr etwas weiter unten.


Weiter geht´s… Nicht abschrecken lassen, in den Hinterhöfen gibt es hier und da Pubs, kleine Läden, Werkstätten, XXX, etc.

Bild (16)

Bild (17)

Bild (18)

Bild (19)

So ist es, auch diese Gebäude sind bewohnt…

Ein modischer Akzent im GOP sind die bemalten Fensterleibungen. Vorrangig rot, hier und da grün, selten gelb… oder wie auf diesem Bild zu sehen bunt gemischt :D.

Bild (20)

Die Hälfte wäre geschafft. Ihr auch ;)? Gut, kurze Verschnaufpause… am besten in floraler Idylle.

Bild (21)


… Zzzzz … Bild


Snack- und Getränkevorräte aufgefrischt? Das Porzellanfachgeschäft Eures Vertrauens aufgesucht? Weiter geht´s, die zweite Halbzeit kann beginnen…

… womit wir beim nächsten Thema wären: Dass Fußball die Sportart Nr. 1 ist, dürfte allseits bekannt sein, leider auch die polnische „Fan“szene. Regelmäßig verwüsten Ultras Stadien und führen Straßenschlachten mit rivalisierenden Gruppen und der Polizei. Mittlerweile ist es schon so weit, dass keine Stadt mehr das polnische Pendant zum DFB-Pokalfinale austragen will, in Angst vor Verwüstungen! 2012 wollten es kurz vor der EM weder Warschau, noch Posen, noch eine der anderen Städte mit neuem Stadion. Im Endeffekt wurde es Kielce… So weit, so gut.

Ein Problem im GOP ist, dass drei der Fußballklubs mit den zueinander am feindlichsten eingestellten Pseudo-Fans quasi Tür an Tür liegen. Gerade einmal 4 km Luftlinie trennen die Stadien von GKS Katowice und Ruch Chorzow sowie 12 km Ruch Chorzow und Gornik Zabrze ;). Katowice und Zabrze bilden hierbei eine Art Zweckgemeinschaft gegen Chorzow, welches bei beiden verhasst ist und vice versa.

Bild (22)

Worauf ich hinaus will: Je nachdem, in welchem Stadtviertel man sich befindet, ist die Zugehörigkeit der dortigen Fußball“fans“ sofort erkennbar. Fußballgraffitis prägen das Stadtbild wie sonst keine andere Art von Vandalismus, wobei es auch aufwendigere und sehenswertere Motive gibt.
(Anfangs begeistert von der Freundschaft, die anscheinend GieKSa Katowice und FC Banik Ostrava verbindet, wurde ich schnell eines besseren belehrt: Dieses Graffiti „gedenkt“ mitunter den arrangierten Straßenschlachten zwischen den Ultras beider Vereine :/)

Bild (23)

Gang und gäbe: das „G“ von GKS bzw. das „R“ von Ruch auf den Kopf gestellt an die Wand zu pinseln (siehe Bild 7), als Ausdruck der fehlenden Wertschätzung – meistens in Kombination mit einer mehr oder weniger schweinischen Parole.

Die meisten Fußballfans sind jedoch ruhig und fallen nicht negativ auf. Sie wollen nur eines: guten und friedlichen Fußballsport erleben. Polen war stolz darauf die Euro 2012 austragen zu dürfen und konnte mit Sicherheit viele Vorurteile und Klischees aus dem Weg räumen.

Bild (24)

Das GOP war einst übersät mit Kohlebergwerken, viele davon wurden nach getaner Pflicht geschlossen und/oder abgerissen.
In direkter Nähe zum Stadtzentrum von Katowice entsteht auf dem Gelände der alten Kohlegrube „Katowice“ der neue Sitz des Muzeum Slaskie (Schlesisches Museum), welches derzeit auf verschiedene Gebäude in der Stadt verteilt ist. Der architektonische Clou an dem Ganzen ist, dass das gesamte Museum auf zwei Etagen unter der Erde liegt und oberirdisch eine öffentliche Parkanlage entsteht, inmitten welcher einzelne Bauwerke des alten Bergwerks stehen (wie z. B. restaurierte Backsteingebäude oder einer der Fördertürme) und jegliche Neubauten (Verwaltungsgebäude, Servicegebäude, Ventilationsschächte) in Form von gläsernen Kuben (wie unten zu sehen) in den Park eingesetzt sind. Wird das gesamte Areal aus einiger Entfernung überblickt, so scheinen sich die Glaskuben dezent den roten Backsteingebäuden unterzuordnen und wirken nicht so präsent. In meinen Augen eine sehr interessante Lösung, um den alten Standort zu wahren und nicht durch extravagante, selbstdarstellerische Architektur den Rang abzulaufen. Den Architekturwettbewerb gewann ein österreichisches Büro :).

Bild (25)

Bild (26)

Sprung zurück nach Ruda Slaska zur Siedlung „Kaufhaus“. Wie erwähnt entstand sie für die Arbeiter der angrenzenden Hütte. Diese ist weiterhin in Betrieb – natürlich mit moderneren Installationen ;) – und bildet einen wichtigen Arbeitsplatz in der Gegend.

Bild (27)

Der Konstal 105Na ist der VW Käfer unter den polnischen Straßenbahnen… er fährt und fährt und fährt… und wird nach zahlreichen Modernisierungen weiter betrieben.

Bild (28)

So langsam arbeiten wir uns in die 1970er Jahre vor. Die sozialistischen Plattensiedlungen sind auch in Deutschland nicht unbekannt. Hier und da sind Bilder wie aus einer anderen Zeit aufnehmbar.

Bild (29)

Da es in Polen vorrangig Eigentumswohnungen zu kaufen gibt (gab), stellen die Balkone oftmals sehr unterschiedliche und interessante Szenen des jeweiligen Nutzers dar. Auf ein homogenes Erscheinungsbild wird (noch) nicht so streng geachtet. Die Eigentumswohnungen sind auch der Grund für die vielen Sat-Schüsseln – einen Kabelanschluss für den gesamten Block gibt es selten, jeder kocht sich sein Fernsehsüppchen selbst (auch wenn bspw. gut 75% der Bewohner den selben Anbieter wählen ;)).

Bild (30)

Kommen wir zum Symbol und einer der wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt – dem „Spodek“!

Bild (31)

Als Mehrzweckhalle in den 1960ern gebaut dient sie noch heute als Austragungsort von Sportevents (z.B. Handball- und Volleyball-EMs/WMs) und Konzerten. Die Architektur war seinerzeit sehr futuristisch, daher auch der Spitzname „Untertasse“.

Weiter geht´s…

Lufthansa hatte in KTW schon bessere Zeiten erlebt ;).

Bild (32)

Verwundert war ich, als ich in Ruda Slaska-Godula aus dem Bus stieg und direkt vor einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg stand. Nicht aufgrund des Bunkers an sich, denn davon gibt es in Schlesien sehr viele, aber aufgrund dessen, dass um ihn herum eine ganze Plattensiedlung gebaut wurde :lol:.

Bild (33)

Blick vom Dach des Bunkers, zu sehen ist die Spähkuppel. Die Eingänge unten wurden zugemauert, von drei Seiten ist der Bunker in die Erde eingegraben.

Das Stichwort „Krieg“ leitet zum nächsten Bild über, da es das Land, in dem dieses Gefährt gebaut wurde, in seiner alten Form nicht mehr gibt. Die Rede ist vom jugoslawischen Yugo. Wäre da nicht das Kennzeichen, so könnte man anhand des Hintergrundes auch auf Belgrad oder Sarajevo tippen. In Wahrheit sind wir aber in Katowice-Bogucice ;).

Bild (34)

So langsam ist die Ziellinie zu sehen und thematisch driften wir in Richtung Automobil ab.

Bild (35)

Der Polski Fiat 126P, liebevoll „Maluch“ (Knirps) genannt, ist mittlerweile fast gänzlich aus dem Straßenbild verschwunden. Ein 126P mit altem Kennzeichen ist wie ein Sechser im Lotto… einst war es der Volkswagen der Polen und prägte wie kein anderes Auto die polnische Geschichte.

Und hier noch eine Rarität: Wir schreiben das Jahr 2014 und in Katowice sind weiterhin Ikarus-Busse im planmäßigen Dienst unterwegs! Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit so einem noch fahren würde… man merkt ihnen das Alter an, ein Erlebnis ist es aber allemal! Auf einigen Strecken suchte ich mir bewusst diesen Typ als Fortbewegunsmittel aus.

Bild (36)

Kommen wir zum früher angesprochenen Kontrast. Der zunehmende Wohlstand ist spürbar, überall sieht man protzige Limousinen, SUVs und andere Arten von Fahrzeugen. In den richtigen Kontext gesetzt entstehen jedoch weiterhin Kontraste, so wie bei diesem Land Rover.

Bild (37)

Hierbei wurde ich im Nachhinein angesprochen, ob ich das Fahrzeug fotografiert hätte und dass man es bitte nicht publizieren solle ;).

Noch drei Bilder – gleich ist es geschafft!

Damit hier nicht der Eindruck entsteht, dass es überall noch so aussieht (und riecht), wie vor dem Fall des Eisernen Vorhangs, hier die Beruhigung und der Gegenbeweis: es tut sich etwas, sogar sehr viel!

Das Zentrum von K-ce ist seit einem Jahr komplett aufgerissen und wird umgekrempelt. Einsturzgefährdete Gebäude werden abgerissen, neue Wohnsiedlungen entstehen, Einkaufszentren schießen wie Pilze aus dem Boden, der Hauptbahnhof wurde im laufenden Betrieb de facto neu aufgebaut, auf Straßenniveau entstehen überall Boutiquen, die Fußgängerzonen werden neu gestaltet, die Stadt wird zunehmend „sauber gebaut“. In einem Jahr wird man den Unterschied zu einer wohlhabenderen, westlichen Stadt (zumindest im Zentrum) nicht mehr sehen können.

Stellvertretend für den Bauboom dieses Bild…

Bild (38)

Abschließen möchte ich mit zwei Bildern zum Thema „Kontraste“, denn diese haben sich im weiteren Verlauf meines Fototrips zum zweiten Hauptmotiv entwickelt.

Der Porsche Cayenne passt nicht wirklich in das Umfeld, oder das Umfeld nicht zum Cayenne?!

Bild (39)

Was jedoch noch verblüffender war: die selbe Hausecke, der selbe Hersteller, wenige Tage später – dieses Mal ein 911er :lol:.
Entweder es entsteht hier eine neue Porsche-Filiale (die es in K-ce auch schon gibt ;)), oder ich bin in eine porschephile Gegend geraten :D.

Bild (40)

Damit endet der fotografische Streifzug mit dem für mich interessantesten Bild der ganzen Kampanie.
Ich hoffe, dass Ihr beim Durchlesen Spaß hatten, interessante Erkenntnisse sammeln konntet und mit einem etwas anderen Blick die ganzen Bilder erneut Revue passieren lasst.


Im Anschluss einige Ratschläge und Reisehinweise:

ÖPNV
Der Nahverkehr mit Bus und Tram wird vom KZK GOP (ähnlich dem VBB bei uns) realisiert, ein Verbund von knapp 30 Städten und Gemeinden. Das Verkehrsnetz ist an sich ordentlich, allerdings nicht die Taktung, welche außerhalb der Stadtzentren meistens bei 20-60 Min. liegt.
Das Ticketsystem ist simpel und kompliziert zugleich. Es gibt drei Arten von Einzelfahrscheinen und diese sind orts- bzw. zeitgebunden zu nutzen, soll heißen: Alternative A - gültig in 1 Stadt (Gemeinde) oder für 15 Min. Fahrt mit Umsteigemöglichkeit. Alternative B - 2 Städte oder 30 Min. Alternative C - 3+ Städte oder 60 Min. Fahrt.
Der Busfahrer verkauft nur die Alternative C, wobei ich niemanden im Bus habe Fahrkarten kaufen sehen. Ticketautomaten stehen nur an konkreten Haltestellen. Das wäre der simple Teil, nun der kompliziertere :P.

Bewegt man sich innerhalb des GOP, so werden schnell die Grenzen verschiedener Städte passiert (auch wenn es nur für 1-2 Haltestellen ist!) und es muss dementsprechend schon vor Fahrtbeginn überlegt werden, welches Ticket besser geeignet ist. Oftmals ist es dann die Alternative C für 4,80 ZL.
An den Haltestellen und im WWW wird angezeigt, zu welchem Gebiet eine Haltestelle gehört. Ein Manko der Online-Fahrplansuche: Leider wird keine Aussage über das für die gewählte Strecke nötige Ticket gemacht, somit muss man selbst knobeln oder sich gleich eine Tageskarte zulegen.

Die meisten Busse sind im Innenraum mit digitalen Anzeigern ausgestattet, die so wertvolle Informationen geben wie Linie, Fahrtziel, Uhrzeit inkl. Sekundenanzeige, oder wer Namenstag hat... dass evtl. der Name der nächsten Haltestelle von Interesse sein könnte, scheint niemanden zu kümmern :lol:. Also, den Namen der vorhergehenden Haltestelle merken bzw. mitzählen! Mit zunehmender Rate an Solaris und MB-Bussen dürfte auch das in einiger Zeit Geschichte sein.


Sicherheit
Um seine Sicherheit muss niemand bangen ;). Kameras sind nichts besonderes, allerdings fällt man definitiv auf und erntet verwunderte Blicke, was es denn besonderes zu fotografieren gäbe. Ab und an, vor allem in den Wohnsiedlungen, wird man darauf angesprochen und kann ein wenig plauschen. Die Menschen sind generell hilfsbereit und gesprächswillig :).

Auf zwei spezielle Gruppen möchte ich dennoch hinweisen, um unnötigen Ärger zu vermeiden.
Wenn man sich in den Hinterhöfen oder Seitenstraßen herumtreibt, sollte man immer einen Blick auf Halbstarke bzw. "Halo, kolega"s ( ;) ) haben. Gefährlich sind sie nicht, aber hin und wieder könnte eine teuere Kamera den Trieb sich vor den Freunden beweisen zu müssen wecken - wie im Übrigen auch in anderen Ecken der Welt. Wer jedoch mit gesundem Menschenverstand unterwegs ist, sollte keinerlei Bedenken haben.

Die zweite Gruppe stellt zwar keine Bedrohung für Mensch oder Material dar, aber sie kann Zeit kosten. Die Rede ist von den in Polen sehr populären Sicherheitsdiensten. Überall sieht man Schilder und Aufkleber, von welcher Firma das Objekt beschützt wird - so vor allem bei Betriebsgeländen. Zwar ist das Fotografieren vom öffentlichen Raum aus nicht verboten, allerdings wird man argwöhnisch beäugt und der eine oder andere "Sicherheitshüter" könnte sich seiner Arbeit mehr als verpflichtet fühlen ;). Aus dem Grund auch keine Bilder von Bergwerken und anderen Industriegrundstücken. Ohne Genehmigung des "prezes" läuft da ohnehin nichts :lol:...



Damit komme ich nun wirklich zum Ende meines Berichtes, der viel länger geworden ist, als ursprünglich geplant. Ich hoffe, dass Ihr genauso viel Spaß hattet während des virtuellen Streifzuges, wie ich während des realen, und dass Ihr mit den neu gewonnenen Eindrücken und dem Hintergrundwissen neue Blicke auf unser Nachbarland findet.
Für Fans des Urban Exploring gibt es im GOP unzählige Motive, für Kultur- und Geschichtsliebhaber könnten die Museen, Ausstellungen und Betriebe entlang der Route der Technikdenkmäler von Interesse sein. WW2-Freunde können nach Bunkern und Befestigungen Ausschau halten, Kaufwütige sich in den zahlreichen Einkaufszentren austoben, Familienmenschen besuchen den Zoo, Vergnügunspark oder die Flachlandseilbahn des Park Slaski, der seiner Zeit weit voraus war und noch immer einen Erholungs-, Natur- und Unterhaltungsort für die Städter des GOP darstellt :). Der Flughafen KTW ist aufgrund geringem Flugaufkommens eher weniger interessant.

Für jegliche Fragen, weitere Fotowünsche, oder Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. Wer Interesse an Bildern als Wallpaper, oder zu sonstigen Zwecken, hat, bitte per PN melden :). Die Wikipedia-Links dienten lediglich einem schnellen Überblick.

Ansonsten bleibt mir für Eure Geduld und das Interesse zu danken. Ich wäre sehr über Feedback erfreut, da das Erstellen der Berichte, von denen es hier im Forum erfreulicherweise immer mehr gibt, seeehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man im Endeffekt für die kommenden Berichte etwas Kreatives aus den alten mitnehmen möchte :).

In diesem Sinne: DO ZOBACZENIA!

;)
Zuletzt geändert von beebopp am Mittwoch 22. Januar 2014, 19:48, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Spotterlempio » Mittwoch 22. Januar 2014, 18:03

Interessante Eindrücke, Danke fürs zeigen. 8)


EDIT: "Kann man mit Ihnen plauschen", da sollte man aber auch des Polnischen mächtig sein oder irre ich mich da ?


Ansonsten sehr schön geschriebener Reisebericht, mal was anderes als die meist besuchten Weltmetropolen.

Jörg
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Jörg » Mittwoch 22. Januar 2014, 18:27

beebopp hat geschrieben:Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL


Da steckt ja eine Menge Arbeit drin, danke!

Neben den sehr sehenswerten Bildern sind die Informationen auch ganz interessant, zur Region selbst, zu den Kontrasten und Besonderheiten. Dazu ist es noch so geschrieben, dass man weiterlesen muss. ;)
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Basti
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Basti » Mittwoch 22. Januar 2014, 18:29

Fantastische Bilder Paul! :)

Sehr interessant. Eine Frage: Wie hoch ist dort die Armutsquote? Einige Häuser sehen wirklich schlecht aus, daher die Nachfrage. Am besten gefällt mir das letzte Bild, ein Bild der Gegensätze! ;) :lol:

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Proud of Freddie
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Proud of Freddie » Mittwoch 22. Januar 2014, 19:07

Absolut toller Bericht! Manche Szenen erinnern mich an den Wedding in der Gegend der Gerichtstraße anfangs der 70er Jahre...
Bin ebenfalls fasziniert!!!

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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon txlsxf-Mäuse » Mittwoch 22. Januar 2014, 19:21

Ich habe den Bericht nahezu "verschlungen" - er ist interessant, informativ und erinnert an so manche "Ecken", die es auch teilweise
noch in Berlin zu sehen gibt, man muss sie nur mehr suchen. Nahezu typisch sind die Kontraste zwischen Alt und Neu, solche Motive
findet man häufiger in den ehemaligen sozialistischen Ländern. Vor so manchem Bau, in dem ein Wohnen fast unmöglich erscheint,
sind blitzende Karossen keine Seltenheit.

Vielen Dank für den schönen Bericht.
Evi

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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Jumbolino » Mittwoch 22. Januar 2014, 19:26

Super, Paul! ;)

Ist ja eine tolle Zeitreise!
Bild Ick flieje uff Tempelhof.... ✈

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Phil
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Phil » Mittwoch 22. Januar 2014, 19:28

Pauł, was soll ich sagen!? Ich bin schockiert :shock: Das sieht ja dort aus, wie der Markt am Grenzübergang Hohenwutzen :)

Sieht es überall in polnischen Städten so aus?

Ikarus-Busse fahren auch noch in Budapest umher und das nicht gerade wenig :)

Am geilsten ist ja der Hochofen! Sowas habe ich noch nicht mit eigenen Augen gesehen. Wie hoch ist der Ofen in etwa?


Proud of Freddie hat geschrieben:Absolut toller Bericht! Manche Szenen erinnern mich an den Wedding in der Gegend der Gerichtstraße anfangs der 70er Jahre...


Heutzutage sieht es da zwar immernoch schäbig aus, jedoch bei weitem nicht so gruselig wie auf Paułs Bildern.

Danke für die Eindrücke!
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!!! Nein zum erweiterten Nachtflugverbot am BER !!!

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B707
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon B707 » Mittwoch 22. Januar 2014, 20:48

Hi Paul,

ich bringe es mal in meiner persönlichen Kurzform auf den Punkt,

Genialer Reisebericht !

Vielen Dank das du dir diese Mühe gemacht hast !

Gruß
Matthias

LaPlanche
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon LaPlanche » Mittwoch 22. Januar 2014, 21:52

Danke für diesen hervorragenden Bericht!
Mal eine ganz neue "Perspektive" und schön zu sehen, dass es noch Reisende gibt die ein bisschen tiefer einsteigen! Auch die Bilder finde ich top! Insbesondere die 3 bunten Flaschencontainer vor den grauen Plattenbauten 8)

Ich kenne Polen bisher nur von der Durchreise nach Litauen. Aber immer häufiger höre, lese und sehe ich sehr spannende Berichte die einen Besuch eigentlich schon längst überfällig machen.
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matto
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon matto » Mittwoch 22. Januar 2014, 23:47

Klasse!!!

Tolle Bilder und ein interessanter Text dazu.
openspotter.org
Und seh'n wir uns nicht in dieser Welt, dann seh'n wir uns in Schönefeld.

alex270
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon alex270 » Donnerstag 23. Januar 2014, 00:27

Paul das war ein super Bericht. Eine tolle Städteführung. Die Kontraste mit den Details sind spitze und so ein Begleittext macht den Tripreport mehr als rund. Nicht immer die Fußgängerzone zu sehen, die in fast jeder Stadt gleich aussieht.
Danke für die Arbeit, die du in den Bericht gesteckt hast.

Wer Lust auf Katowice bekommen hat, täglich fährt der IC-Bus ab Hauptbahnhof direkt in 7 Stunden ab 29 Euro.

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beebopp
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon beebopp » Donnerstag 23. Januar 2014, 18:18

Vielen Dank für Eure Kommentare :)!


Kommen wir zum beliebten Frage-Antwort-Spiel :D :

Kann man mit Ihnen plauschen", da sollte man aber auch des Polnischen mächtig sein oder irre ich mich da ?
Es wäre natürlich von Vorteil :lol:, allerdings ist der schlesische Dialekt eine Mischung aus polnischer, deutscher und tschechischer Sprache, somit werden einzelne Worte und Wortbrocken verstanden.
Die ältere Generation konnte Deutsch sprechen, da sie in der Schule dazu gezwungen wurde, der mittleren Generation wurde Russisch eingetrichtert, die junge Generation kann frei wählen ;), wobei Englisch ein Plichtfach ist.

Wie hoch ist dort die Armutsquote?
Ich wüsste nicht, ob es von offizieller Seite so eine gibt, vielleicht hilft Dir aber die Arbeitslosenquote. Diese beträgt in Schlesien aktuell 11%, der nationale Schnitt liegt bei 13%.

Vor so manchem Bau, in dem ein Wohnen fast unmöglich erscheint, sind blitzende Karossen keine Seltenheit.
Das kann ich bestätigen.

Sieht es überall in polnischen Städten so aus?
Es kommt ganz darauf an, wo und nach was Du suchst, somit ein jein. Wie in jeder Stadt gibt es schönere Ecken und weniger schöne Ecken ;) :lol:. Hier hatte ich bewusst nach letzterem gesucht. Falls jedoch Deine Frage dahingehend gerichtet ist, ob das Gezeigte eine Ausnahme darstellt, so lautet die Antwort definitiv nein :).

Wie hoch ist der Ofen in etwa?
Gute Frage, das lässt sich aus dem Stand schwer beurteilen, aber an ein 7-8-stöckiges Gebäude dürfte er bestimmt heranreichen.

Aber immer häufiger höre, lese und sehe ich sehr spannende Berichte die einen Besuch eigentlich schon längst überfällig machen.
So ist es auch. Das Land wird von den Deutschen oftmals unterschätzt - in vielerlei Hinsicht, jedoch höre ich im Bekanntenkreis immer wieder, wie erstaunt und angenehm überrascht man doch nach der Rückkehr ist (warten wir Phils Wroclaw-Trip ab ;)).

Wer Lust auf Katowice bekommen hat, täglich fährt der IC-Bus ab Hauptbahnhof direkt in 7 Stunden ab 29 Euro.
In der Tat, diese Verbindung kann ich wärmstens empfehlen! Sauberer Bus, viel Beinfreiheit, Ankunft meistens vor Planzeit - sogar 20-30min, je nach Verkehrslage. Mit der EC Wawel-Bummelbahn via Wroclaw (BER-WRO 29€ / 5h), 50 min Wartezeit und weiter mit dem TLK (ca. 8€ / 2.45h) lohnt es sich zeitlich nicht mehr.


Nochmals danke für das viele Feedback und Fragen werden weiterhin gerne beantwortet ;).

Christian Hansen
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon Christian Hansen » Donnerstag 23. Januar 2014, 20:43

:oops:, ich habe erst jetzt Deinen Bericht gesehen - sehr interessant, klasse Bilder und vielen Dank für die Mühe!

Mein Bildfavorit ist das Sat - "Schüsselgulasch"...

Und mal wieder Ikarus Z 60 fahren, das wär´s!

Viele Grüße!

Christian

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modern air
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Re: Streifzug durch das alte Kohlerevier – Katowice, PL

Beitragvon modern air » Donnerstag 23. Januar 2014, 21:01

Super tolle einmalige Fotos!
Sehr sehr stimmungsvolle Motive, die ihren eigenen rauhen aber sehr hohen Reiz haben. Toller Bilderbogen :shock:

Bitte ergänze noch einige Fotos der ROZKŁAD JAZDY KZK GOP tramwaje w Katowicach, also der Straßenbahn von Katowice!
Bilder von diesem Straßenbetrieb sieht man so selten.....ein Foto hast Du schon gezeigt.
Sowas hier z.B.:
http://magazyn.wpk.katowice.pl/?p=art/rondo

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