[Tripbericht] Montevideo - Uruguay im Frühjahr 2016

Hier kommen Reiseberichte ohne Flugzeuge hinein. Der Fokus soll auf dem Land/ der Stadt liegen. Mit Reise- und Hoteltipps.

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Phil
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[Tripbericht] Montevideo - Uruguay im Frühjahr 2016

Beitragvon Phil » Donnerstag 25. Oktober 2018, 14:27

¡Hola Muchachos!

schon etwa länger her, genauer gesagt im Frühjahr 2016, zog es mich familiär nach Südamerika. Dabei konnte ich ein paar Tage in Uruguays Hauptstadt Montevideo verbringen. Die Stadt liegt am nördlichen Mündungstrichter des Rio de la Plata. Im Ballungsraum Montevideos leben etwa zwei Millionen Menschen. Die einzigen nonstop Flugverbindungen von und nach Europa bestehen mit Air Europa und Iberia aus/nach Madrid. Die Verbindung nach Paris mit Air France besteht nicht mehr.
Die Anreise zu den Urus erfolgte mit Iberia & Iberia Express über Madrid.

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TXL-MAD IB3671 Airbus A320-214 EC-MEH.

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Der Weiterflug nach MVD erfolgte vom Gate R14.

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MAD-MVD IB6011 Airbus A340-313 "Agustina de Aragon" EC-GUP am Gate in Madrid am Terminal 4S.

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... und Takeoff kurz nach Mitternacht auf der Startbahn 14L. Die Dreivierzig kam überhaupt nicht aus dem Knick :D Nunja, bei über 12h Flugzeit waren die Tanks wohl randvoll ...

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Die Ausläufer von Madrid bei Nacht.

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Etwa 90min nach dem Start kam der Service durch die Kabine und es wurde ein warmes Abendessen + Getränke serviert. Die Kabine war richtig schön old school. IFE gab es nicht, die Sitze waren durch gesessen, dafür war der Blick aus dem Fenster umso spektakulärer. EC-GUP wurde ein halbes Jahr später in die wohlverdiente Rente geschickt.


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Über Florianopolis (BRA) erhaschten die rechten Gondeln die ersten Sonnenstrahlen der aufgehende Sonne.

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Kleiner Spaziergang durch die Kabine, mal die Knie ausstrecken.

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... und dann ging es auch schon in den wackligen Anflug nach Carrasco auf die Bahn 06. Das Wetter war echt mies :-/

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Touch down & reverse thrust - Buen día Montevideo.


Für die nächsten Tage stand natürlich die Erkundung von Montevideo und Umland im Vordergrund. Die folgenden Bilder sind fast alle aus dem fahrenden Auto entstanden, also bitte nicht über die Bildformate wundern. Ein bisschen musste ich immer mal wegschneiden.
Das Wetter hatte sich glücklicherweise wieder von seiner schöneren Seite gezeigt. Während es auf der Nordhalbkugel Frühling war, ging es auf der Südhalbkugel in den Herbst hinein.

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Montevideo sieht man im Hintergrund.

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Links: Torre de las Telecomunicaciones, mit 157 Metern das höchste Gebäude des Landes. | Rechts: Hafenbehörde von Montevideo (ANP).

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Typische Straßenszene in Montevideo. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Barcelona ist der Stadt nicht abzusprechen.

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Gebäude der Zollbehörden am Hafen von Montevideo. Im Hafengelände befindet sich das Denkmal der Admiral Graf Spree.

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Hafenausfahrt mit einer alten Mercedes Dampflok :D


Die nächsten Bilder sind im Mercado del Puerto entstanden.
Die riesige Markthalle ist vergleichbar mit der zentralen Markthalle in Budapest. Die Halle beherbergt viele Restaurants, Souvenirhändler, Weinläden usw. Ich habe vor Ort gehört, dass die Halle eigentlich ein für Argentinien vorgesehenes Bahnhofsgebäude gewesen sein soll, aber auf dem Transport von England dort hin wohl in Montevideo aufgebaut wurde und eben auch dort verblieben ist. Ob es stimmt, weiß ich nicht.

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Ein netter Vorplatz am Seiteneingang der Halle.

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Die Flagge Uruguays.

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Nach dem Mittag im Mercado del Puerto ging es dann mit dem Auto einmal auf die Ramblas immer am Ufer des Rio de la Plata entlang. Wer möchte, kann auch mal ins Video reinschauen:





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Eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Montevideo ist der Palacio Salvo. Weiter unten mehr dazu.

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Die deutsche Vertretung in Uruguay.

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Das Panamericano-Apartmenthaus, im Vordergrund der Montevideo-Schriftzug.

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Und nochmal von nah dran, Zeit zum Aussteigen war nicht :D

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Von der Rambla Armenia schaut man in die Bahia del Buceo ...

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... mit dem dortigen Yachthafen.

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Das Museo Oceanográfico.

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Blick von der Rambla Chile.

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Eine Insel im Fluss - Isla de las Gaviotas.

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Kurze Pause an der Rambla Méxíco.

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Und der Blick zurück ...

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... auf Downtown Montevideo.

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Weiter geht's entlang der Rambla Méxíco.

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5* Hotel Sofitel Montevideo Casino Carrasco & Spa.


Danach fuhren wir zurück zum Basislager. Der nächste Ausflug begann in der nordwestlich von Montevideo liegenden Stadt Las Piedras.
Ein paar Eindrücke aus Las Piedras.

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Sänger und Musiker aus Las Piedras - Julio Sosa.

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Kirche San Isidro Labrador.

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Molino de Bosch (Molino = Windmühle).

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In Uruguay habe ich erstmals einen Kolibri gesehen. Die kleinen Tiere sind sehr flink und alles andere als einfach zu fotografieren.

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Über die Autobahn ging es dann wieder nach Montevideo rein.

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Vorbei am Flughafen Carrasco ...

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... und etwas Altmetall auf der Wiese davor.

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Auf der Avenida de las Américas ...

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... in Richtung Zentrum unterwegs.

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Das Universitätsklinikum auf der linken Seite.

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Der Apartmenttower Torre del Congreso mit dem Cruz del Papa (Papstkreuz).

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Immer weiter Richtung Innenstadt, unserem nächsten Ziel entgegen ...

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... vorbei an einigen Liebesschlössern, ...

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... durch den Plaza de Cagancha mit der Columna de la Paz (Friedenssäule), ...

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... sind wir kurz vor dem nächsten Ziel, ...

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... dem Palacio Salvo.

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... und der Plaza Independencia.

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Palacio Estévez am Plaza Independencia. Früher Wohn- und Geschäftshaus, heute ein Museum.

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Gepflegte Grünflächen am Plaza Independencia.

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Das Tor zur Altstadt - Puerta de la Ciudadela - ist der einzige Überrest der ehemaligen Stadtmauer im ältesten Teil von Montevideo.

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Palacio Salvo mit Reiterstatue des Nationalhelden José Gervasio Artigas.

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Unter der Reiterstaue befindet sich das Mausoleum von Artigas. Weitere Standbilder vom Nationalhelden stehen weltweit verstreut z.B. in Santiago de Chile, Minnesota, Newark (New Jersey), New York, Washington, D.C. und Wien.

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Mit dem Auto ging es dann langsam wieder zurück ins Quartier. Ein Mittagessen stand noch aus. Die Küche Uruguays ist geprägt von den Einwanderern aus Spanien und Italien. Bekannt ist Uruguay für Wein und Fleisch.

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Palacio Legislativo - Der Bundestag von Uruguay an der Avenida Libertador.

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Statue von Luis Alberto de Herrera.

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Plaza del Ejército - Platz der Armee

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Typische Küche.

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Währung ist der Uruguayische Peso (UYU/NU$).


Jeder Urlaub hat leider auch irgendwann mal ein Ende. Und so war dann auch die Zeit gekommen, den Rückflug nach Europa anzutreten. Da noch etwas Zeit war bis zum Boarding, erkundete ich noch das schöne Terminal vom Flughafen Carrasco. Durch die Fenster kann man übrigens sehr gut spotten, fehlt bloß der Flugverkehr. Viel ist in MVD nämlich nicht los.

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TAM A320-232 PR-MAK.

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Air Class Líneas Aéreas Boeing 727-214(Adv)(F) CX-CAR - begann ihre Karriere 1979 bei Pacific Southwest Airlines (PSA).

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Die A330-302 EC-LZX macht sich am Gate bereit für die lange Reise zurück nach Madrid.

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Close up.

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Die American Boeing 767-300 nebenan fliegt den täglichen Kurs nach Miami.


Und dann war's soweit - Abflug von der Bahn 24. Auf Wiedersehen y adios Montevideo.




Im Gegensatz zu den alten A340ern hat die A330-Flotte eine moderne Kabine verbaut. IFE, Stromanschlüsse, keine nervende Box unter dem Vordersitz ... einzig der Sitzabstand könnte größer sein.

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Die Strecke führte entlang der brasilianischen Küste auf den Atlantik hinaus, um bei Westafrika wieder auf Land zu treffen. Die Flugzeit betrug etwa zwölfeinhalb Stunden.

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Full house.

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Ein kurzer Blick nach draußen über Marokko, bevor es in den Anflug nach Madrid ging. Die Landung war typisch für die A330, sehr sanft und weich.

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Die beiden Platzhirsche in Madrid - Air Europa & Iberia.

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Das schöne Terminal 4 in Barajas.

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Die alte A320-214 EC-LEA wartet am Gate auf den Flug nach Berlin-Tegel.

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Start auf der Bahn 14L mit dem Vorbeiflug an der Torrejón Airbase. Danach folgt die Linkskurve nach Berlin.


Fazit: Aufgrund von schweren Regenfällen Wochen und Tage vor meiner Anreise müssten wir die Ausflüge auf Montevideo und Umgebung beschränken. Ein fest eingeplanter Tagestrip nach Punta del Este war aufgrund von unterspülten und zerstörten Zufahrtsstraßen nicht möglich.
Montevideo ist eine der sichersten Städte in Lateinamerika. Gefährlich ist es in den Randbezirken und den Slums. Regelmäßig hört man von Bandenkämpfen und sogenannten Drive-by-Shootings.
Mit englischer Sprache kommt man nicht weit, bei jungen Leuten klappt das vielleicht. Gesprochen wird spanisch.
Steht man an den Ramblas wird einem erst einmal bewusst, wie breit der Rio de la Plata wirklich ist.
Die Reise hat definitiv mehr Lust auf Südamerika gemacht, leider bin ich bisher nicht dazu gekommen.


Adios!
Phil

Copyright der Bilder liegt bei mir!
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matto
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Re: [Tripbericht] Montevideo - Uruguay im Frühjahr 2016

Beitragvon matto » Donnerstag 25. Oktober 2018, 15:22

Toller Bericht, danke!

Was war denn das Tempolimit auf der Autobahn?
Und seh'n wir uns nicht in dieser Welt, dann seh'n wir uns in Schönefeld.
Airliners.net

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Basti
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Re: [Tripbericht] Montevideo - Uruguay im Frühjahr 2016

Beitragvon Basti » Donnerstag 25. Oktober 2018, 16:01

Sehr schöner Bericht, Phil! Vielen Dank für Deine Mühe und das Zeigen.

Proud of Freddie
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Re: [Tripbericht] Montevideo - Uruguay im Frühjahr 2016

Beitragvon Proud of Freddie » Donnerstag 25. Oktober 2018, 16:50

Schöner visueller Ausflug für mich, da möchte man doch gleich wieder losfliegen!
Danke für das Mitnehmen!

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Phil
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Re: [Tripbericht] Montevideo - Uruguay im Frühjahr 2016

Beitragvon Phil » Donnerstag 25. Oktober 2018, 21:30

matto hat geschrieben:Was war denn das Tempolimit auf der Autobahn?

Schneller als 110 km/h darf man wohl nirgends fahren, das musste ich aber auch gerade nochmal nachlesen.
Das Straßennetz ist in Uruguay erstaunlich gut, einzig die Bremshügel auf den Hauptstraßen kann man schnell übersehen. Da müsste einfach mal der Signallack nachgezogen werden, den Fahrzeugunterboden kann sich beim Überfahren mit hoher Geschwindigkeit nämlich ordentlich kaputt machen.
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