Der Air Berlin Thread

Hier kann über alle Themen der Luftfahrt diskutiert werden., die nicht nur Berlin-bezogen sind.

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modern air
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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon modern air » Dienstag 14. November 2017, 06:07

Karrierechance für Flugbegleiter und Piloten

Die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW) hat im Rahmen ihrer Flottenerweiterung Airbus A320 letzte Woche erste Piloten und Flugbegleiter unbefristet und in Vollzeit für die Standorte Berlin und Stuttgart unter Vertrag genommen.

Für die wachsende Fluggesellschaft werden im Cockpit weitere Ready Entry Kapitäne und Ready Entry First Officer gesucht, für die Kabine können sich Ready Entry Cabin Crew Member und Ready Entry Senior Cabin Crew Member für die Airbus A320-Family bewerben. LGW belohnt die jeweils ersten 25 abgeschlossenen Arbeitsverträge pro Beschäftigungsgruppe mit Sprinter-Prämien von bis zu 12.000 €. Alle neuen Mitarbeiter werden im Streckennetz der LGW mit Zielen in ganz Europa eingesetzt.

Die fliegerische Vorerfahrung der Piloten und Flugbegleiter wird bei der attraktiven Eingruppierung über alle Stufen der gültigen Gehaltstabelle der LGW berücksichtigt. Bewerbungen können unter www.career.aero eingereicht werden. Für aktives Flugpersonal der airberlin wird ein verkürztes Auswahlverfahren durchgeführt. Bewerber anderer Airlines absolvieren das LGW Assessment Center.

LGW Personalabteilung:
Tel: +49 231 9213 186 - 200
Fax: +49 231 9213 189 - 201
E-Mail: personal@lgw.de
www.lgw.de

Sitz der Gesellschaft/Corporate Headquarters
Dortmund
Handelsregistereintragung/Commercial Registry
AG Dortmund: HRB 5852

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modern air
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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon modern air » Sonntag 19. November 2017, 00:12

http://www.airliners.de/klage-lgw-umflo ... ign=buffer

Die Einflottung von Airbussen bei LGW, verstößt gegen einen noch gültigen Vertrag von AIR BERLIN.

Svetislav
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? Ende von Niki noch vor Weihn.

Beitragvon Svetislav » Donnerstag 30. November 2017, 19:18

Abendschau v. 29.11.17 (vfgb. b. 7.12.17):

http://mediathek.rbb-online.de/tv/Abendschau/Nachrichten-I/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822076&documentId=47963538

ntv meldete vor kurzem, dass Niki Lauda seine Arbeit als Co-Kommentator im TV beendet u. nur noch bei Daimler's F1-Team tätig bleibt. Ein Hinweis auf neue Luftfahrt-Aktivitäten ??

JRO-International
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Re: ? Ende von Niki noch vor Weihn.

Beitragvon JRO-International » Donnerstag 30. November 2017, 21:53

Svetislav hat geschrieben:ntv meldete vor kurzem, dass Niki Lauda seine Arbeit als Co-Kommentator im TV beendet u. nur noch bei Daimler's F1-Team tätig bleibt. Ein Hinweis auf neue Luftfahrt-Aktivitäten ??

Da Niki womöglich doch noch der LH entrissen wird, buhlt Niki Lauda wieder um seine alte Airline und rechnet sich vielleicht sogar gute Chancen aus.
„Regelmäßiges Versagen ist auch eine Form von Zuverlässigkeit"

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Proud of Freddie
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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Proud of Freddie » Donnerstag 30. November 2017, 23:46

Mit Niki hätte der LH-Konzern in Österreich einen Gesamtmarktanteil von >75%. Da werden die EU-Kartellbehörden ganz sicher Maßnahmen einleiten. Da wird noch sicherlich einiges passieren und auch interessant wird sein, wie viele Verbindungen Easyjet innerdeutsch anbieten kann. Ist da nicht ein größerer Marktanteil gewährleistet, wird auch hier die EU einschreiten (müssen).
Anmerkung: ich bin nicht ganz unparteiisch,da ich nicht vergessen habe, dass LH an dem Kartell beteiligt war, das Laker Airways in die Insolvenz gezwungen hat...

olivernallaweg
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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon olivernallaweg » Freitag 1. Dezember 2017, 17:43

Proud of Freddie hat geschrieben:Ist da nicht ein größerer Marktanteil gewährleistet, wird auch hier die EU einschreiten (müssen).


Nur ist die Frage inwiefern ein Einschreiten der EU dabei hilft mehr Flugverbindungen innerhalb Deutschlands zu schaffen. Man kann der Lufthansa sicher die Slots entziehen, welche sie für weitere innerdeutsche Verbindungen genutzt hätte. Aber bringt dies mehr innerdeutsche Verbindungen? Sicherlich nicht, denn die freiwerdenden Slot sind dann nicht an bestimmte Verbindungen gebunden, sondern einzig für andere Fluggesellschaften. Dann gibt es tolle Pressemitteilungen von Ryanair das sie es schon immer geahnt haben, dass es ein abgekatertes Spiel war zwischen Bundesregierung und Lufthansa und danach mit den frei werdenden Slots mehr Flüge in Osteuropäische Länder aufnehmen anstatt dort wo es Unterkapazitäten gibt. Und wo bleibt darin der gewollte Vorteil für den Kunden, wenn es keine 20 tägliche Flüge von LH und U2 auf TXL-FRA gibt sondern nur 18 oder weniger, weil Lufthansa nicht so oft fliegen darf, wie es notwendig ist um niedrigere Preise zu gewährleisten?

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Svetislav » Freitag 1. Dezember 2017, 19:04


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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Proud of Freddie » Freitag 1. Dezember 2017, 23:16

Olivernallaweg, da gebe ich Dir durchaus Recht, Ryanair ist auch nicht mein “Traum”, aber es muss gewährleistet sein, dass sich die Marktkräfte bewegen können.
ich glaube, niemand möchte in die Zeit der Regulierung zurückgehen, wo die Flüge selbst ohne Berücksichtigung der Inflation, ca.200% mehr kosteten...

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon olivernallaweg » Samstag 2. Dezember 2017, 01:49

@Freddie Natürlich sollte es eine freien Markt geben und dieser nicht reguliert werden. Aber gleichzeitig bringt es auch nichts eine Gesellschaft zu zwingen auf einer Monopolstrecke ihre Flüge zu reduzieren damit anderen der Markteintritt auf dieser Strecke gewährt werden kann. Die Slots danach aber nicht dafür genutzt werden das Monopol auf der Strecke zu brechen, sondern auf komplett anderen Strecken verwendet werden und die Monopolstellung der abgebenden Gesellschaft auch noch gestärkt wird, weil sie eben noch weniger Kapazität auf der Strecke anbieten dürfen die Nachfrage aber konstant bleibt. Weshalb haben wir denn im Moment höhere Preise bei der Lufthansa? Richtig zum einen weil sie eine Monopolstellung besitzt. Aber vor allem weil die Nachfrage sehr viel höher ist als das Angebot und daher die Durchschnittspreise zwangsläufig steigen. Denn selbst zwischen Flügen die zu 100% bzw. zu 85% ausgelastet sind gibt es schon einen signifikanten Unterschied der Durchschnittspreise, da die letzten Sitze immer zu den höchsten Preisen verkauft werden. Ist halt ein Unterschied wenn 50 Sitze für 100€ und 100 Sitze für 500 Euro verkauft werden oder aber 50 Sitze für 100€ und 130 Sitze für 500€ verkauft werden (mal mit sehr extremer Abstufung veranschaulicht).

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Svetislav » Montag 4. Dezember 2017, 17:20

http://www.airliners.de/lufthansa-niki-slots/43045
"Niki mit 20 Flz.". Wöhrl sagte, die gehören bereits LH ... . Wird der Deal verboten, dann wohl nicht mehr und den Kredit bekommt der Bund dann auch nicht zurück ..., bestenfalls in Form von Flz-Leasingverträgen ...

http://www.airliners.de/insolvenzverwalter-ex-air-berlin-manager-visier/43044

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Proud of Freddie » Dienstag 5. Dezember 2017, 00:46

Es wird auch ‘mal Zeit, dass Hunold zur Verantwortung gezogen wird, ich fand es schon unverfroren, dass er sich in die erste Reihe des Abschiedsfluges getraut hat, ist er doch nach meiner MEINUNG der Hauptschuldige am Desaster.
Nach meinen, hier unbestätigten, Informationen gehörte auch Franz Beckenbauer zu den Nutznießern Hunolds “Sonderbeglückung”, wollte der nach Sylt, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass das auch klappte. Ich weiß allerdings nicht, ob das auch die Anmietung von Privatfliegern beinhaltete.
Ich betone: keine Tatsachenbehauptung, eine Aufklärung überlasse ich den “Professionals”

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Svetislav » Dienstag 5. Dezember 2017, 16:56

Hat aber geheult in der ersten Reihe.
Spohr ist ja nun nicht weniger unverfroren:
- 1-2 Tage bevor AUA 772 u. SWR 333 in TXL einschwebten, verkündete er der Presse, der BER werde kein Drehkreuz, sei zu klein u. es gäbe genug Drehkreuze, z. Bsp. in Wien und Zürich.

- 1 Tag nach dem letzten AB-Flug tauchte in TXL der 'gefrässige Hai' auf, die DLH 333 mit de 'Shark skin'-Aufschrift. Wer glaubt da noch an Zufall ???

Spohr-Humor ...

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon modern air » Mittwoch 13. Dezember 2017, 22:36

PM von AIR BERLIN ja deren Presseabteilung funkt die allerletzten Lebenszeichen

13. Dezember 2017
Zur Insolvenzanmeldung der airberlin-Tochter NIKI Luftfahrt GmbH

Frank Kebekus, Generalbevollmächtigter der airberlin, sagt: „Das Scheitern des NIKI-Verkaufs und die Insolvenz der NIKI Luftfahrt GmbH sind höchst ärgerlich und wären vermeidbar gewesen. Die Position der Europäischen Kommission ist nicht nachvollziehbar. Lufthansa hat als einziger Bieter mit einem validen Angebot am Ende eines fairen und transparenten Verfahrens den Zuschlag erhalten. Lufthansa hatte als einziger Bieter Lösungen für die komplexen Themen „Wet Lease Vertrag für die 14 TUI Flugzeuge“ und „Forderungen von Etihad“ auf den Tisch gelegt. airberlin hatte nach den ersten Bedenken der Europäischen Kommission erneut Kontakt zu den potenziellen Interessenten IAG und dem Bieterkonsortium um den Reiseveranstalter Thomas Cook aufgenommen. Das Ergebnis: IAG teilte airberlin schriftlich mit, dass sie kein Kaufinteresse mehr an der NIKI hat. Auch die erneuten Gespräche mit dem Bieterkonsortium um den Reiseveranstalter Thomas Cook haben nicht zur Unterbreitung eines tragfähigen Alternativangebots geführt. Die Kommission wusste also, dass es gar keine Alternative zum Verkauf der NIKI an die Lufthansa gab. Wir müssen nun die entstandene Situation genau analysieren und die nächsten Schritte beraten. Eine vollständige Rückzahlung des KfW-Kredits ist unwahrscheinlicher geworden. Die Kommission erreicht mit dem unkontrollierten Zusammenbruch der NIKI das genaue Gegenteil dessen, was sie beabsichtigt: Mit der NIKI verschwindet von heute auf morgen weitere Kapazität aus dem Markt. Es wird weniger Wettbewerb geben statt mehr.“



PM des Insolvenzverwalters Flöther & Wissing:

Presse-Info

Flöther sucht nach Investoren für NIKI

Berlin, 13. Dezember 2017– Die Fluggesellschaft „NIKI Luftfahrt GmbH“ hat heute Nachmittag Insolvenzantrag gestellt. Das zuständige Insolvenzgericht bestellte Prof. Dr. Lucas F. Flöther zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Flöther versucht nun, den Geschäftsbetrieb von NIKI durch einen Schnellverkauf („Fire Sale“) doch noch zu retten.

Infolge des Insolvenzantrags muss NIKI den Flugbetrieb allerdings umgehend einstellen. „Wir haben jedoch noch ein paar Tage Zeit, trotzdem einen Investor für NIKI zu finden“, unterstrich Flöther, Namenspartner der Kanzlei Flöther & Wissing, heute in Berlin. „Ich werde umgehend Gespräche mit infrage kommenden Investoren aufnehmen, um einen möglichst großen Teil der Arbeitsplätze zu erhalten.“ Ein Verkauf würde dann nicht mehr über die Veräußerung der „NIKI Luftfahrt GmbH“ („Share Deal“) vollzogen, sondern über den Verkauf des Geschäftsbetriebs bzw. von Teilen des Geschäftsbetriebs („Asset Deal“). „Ein Asset Deal hat für einen möglichen Käufer Vorteile, da eine solche Übernahme mit weniger Risiken verbunden ist“, ergänzte Flöther.

Grund für die Einstellung des Flugbetriebs ist die zwingende gesetzliche Vorgabe der deutschen Insolvenzordnung: Nach einem Insolvenzantrag dürfen die Gläubiger der insolventen Gesellschafter nicht weiter geschädigt werden. Ohnehin verfügt NIKI nicht mehr über genügend Finanzmittel zur Fortsetzung des Flugbetriebs.

Hintergrund: Nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin konnte zwar ein Insolvenzantrag für NIKI zunächst verhindert werden. Die Aufrechterhaltung des NIKI-Flugbetriebs war jedoch mittels der finanziellen Unterstützung durch die Lufthansa möglich. Diese Finanzmittel hatte die Lufthansa nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages für NIKI zur Verfügung gestellt, damit NIKI während des Zeitraums bis zum Eigentumsübergang („Closing“) den Flugbetrieb aufrecht erhalten konnte. Nachdem die Lufthansa nun nicht bereit ist, die Auflagen der EU-Kommission für die Übernahme von NIKI zu erfüllen, hat die Lufthansa von ihrem Recht Gebrauch gemacht, vom Kaufvertrag zurück zu treten. Zugleich hat die Lufthansa die Unterstützungszahlungen eingestellt. NIKI war deshalb heute gezwungen, unverzüglich Insolvenzantrag zu stellen.


Mit der Einstellung des NIKI-Flugbetriebs verlieren alle ausgestellten und bezahlten NIKI Flug-Tickets ihre Gültigkeit. Nach vorliegenden Angaben wurden rund 350.000 Einzel-Tickets ausgestellt, die noch nicht abgeflogen worden sind. Hinzu kommen über 410.00 über Reiseveranstalter und Reisebüros gebuchte Flug-Tickets, die in der Regel aber noch nicht ausgestellt wurden.

In den nächsten 14 Tagen (14.12.-27.12.2017) hatten knapp 40.000 Passagiere ihren Heimflug mit NIKI geplant. Von diesen Passagieren hatten rund 15.500 selbst gebucht, rund 25.500 über Reiseveranstalter und Reisebüros.

Wurden die Flug-Tickets in einem Reisebüro oder als Teil einer Pauschalreise erworben, so sind diese in aller Regel über Reisesicherungsscheine versichert. Flöther rät diesen Fluggästen, sich zudem für einen Ersatzflug an ihr Reisebüro bzw. an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Fluggäste, die ihre Flug-Scheine selbst online erworben haben, sind in der Regel nicht versichert, können aber den Flugpreis nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens als Insolvenzforderung beim Insolvenzverwalter anmelden. Flöther bittet jedoch die betroffenen Fluggäste, ihre Forderung erst dann anzumelden, wenn sie dazu aufgefordert werden. Vorher eintreffende Forderungsanmeldungen könnten leider nicht bearbeitet werden. Flöther weist allerdings darauf hin, dass angesichts der wirtschaftlichen Lage von NIKI die Aussichten auf eine nennenswerte Insolvenzquote äußerst gering sind.

Die NIKI Luftfahrt GmbH beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Davon sind rund 210 Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigt, rund 790 in Österreich. Die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Inwieweit die österreichischen Mitarbeiter über Insolvenzgeld-Zahlungen zunächst weiterbeschäftigt werden können, ist noch offen. Flöther wird diese Frage umgehend klären.

Flöther bittet um Verständnis, dass die nun wieder anlaufenden Investorengespräche vertraulich sind und er deswegen keinerlei Informationen zu den Teilnehmern und zum Verlauf der Gespräche an die Öffentlichkeit geben kann.

Über Flöther & Wissing

Flöther & Wissing gehört zu den führenden deutschen Kanzleien auf allen Gebieten des Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Seit über 20 Jahren bietet die Kanzlei an mittlerweile zehn Standorten branchenunabhängige und übergreifende Insolvenzverwaltung, Sachwaltung, Eigenverwaltung und Sanierungsberatung. Laut aktueller Insolvenzkanzlei-Rankings führender Fachmagazine, wie Wirtschaftswoche, FOCUS oder JUVE gehört Flöther & Wissing zu den Top-Kanzleien in Deutschland. Namenspartner Prof. Dr. Lucas Flöther ist zudem der am häufigsten bestellte Insolvenzverwalter in Ostdeutschland und Sprecher des Gravenbrucher Kreises, der Vereinigung der führenden Insolvenzverwalter Deutschlands.

http://www.floeher-wissing.de ( Der Tippfehler ist O-Text !)


Q: möller pr GmbH
Ehrenstraße 41
50672 Köln

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon modern air » Donnerstag 14. Dezember 2017, 23:17

NIKI: fast alle Passagiere werden entschädigt (Presse-Info Flöther&Wissing)

Fast alle Passagiere, die Flüge bei der insolventen Airline NIKI gebucht haben, erhalten den gezahlten Flugpreis zurück oder werden umgebucht. Dies teilte der vorläufige Insolvenzverwalter der „NIKI Luftfahrt GmbH“, Prof. Dr. Lucas F. Flöther, soeben mit.

Q: Christoph Möller, möller pr GmbH

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Re: Der Air Berlin Thread

Beitragvon Svetislav » Samstag 16. Dezember 2017, 15:51

Zitat aus der Flöther-PM oben:
"Die NIKI Luftfahrt GmbH beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter. Davon sind rund 210 Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigt, rund 790 in Österreich. Die Löhne und Gehälter der deutschen Arbeitnehmer sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Inwieweit die österreichischen Mitarbeiter über Insolvenzgeld-Zahlungen zunächst weiterbeschäftigt werden können, ist noch offen. Flöther wird diese Frage umgehend klären."

U.a. dazu:
http://www.austrianaviation.net/detail/glaeubigervertreter-schaeumen-ueber-niki-verantwortliche/ (bis zum Ende lesen !)
ard bis 22.12. ab Anfang:
http://www.ardmediathek.de/tv/Nachtmagazin/nachtmagazin/Das-Erste/Video?bcastId=331152&documentId=48401674
irgendwo war noch ein Interview mit Niki Lauda, in dem er sagte, LH hätte schon seit 21. September gewußt, dass die EU-Kommission den deal nicht akzeptiert und erst jetzt vor Weihnachten gehandelt hat. Aha, Selbstbucher könnten ja jetzt auch fast nur noch LH(-Töchter) buchen, um im Weihnachtsurlaub zu landen ...
Zuletzt geändert von Svetislav am Sonntag 17. Dezember 2017, 11:25, insgesamt 1-mal geändert.

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