Der BER - Thread

Alles über die Flughäfen TXL, SXF, THF und BBI.

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MeAdAstra
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon MeAdAstra » Montag 21. Januar 2013, 02:36

Also mal an alle, die hier Stammtischparolen à la "Selbst der größte Idiot weiß, dass heiße Luft nach oben steigt..." abgeben. Brennt es im BER in einem Raum/Flur, dann wird natürlich der Rauch auch über die jeweilige Decke abgesaugt. Das Thema ist jetzt, wie es dann weitergeht.

Aus architektonischer Sicht wollte man a) keine Schornsteine auf dem Dach und b) viel wichtiger, keine entsprechen großen Zuleitungen senkrecht durch die große Checkin-Halle bauen. Deshalb wird der Rauch (der sich jetzt wie gesagt in der Decke befindet) durch Rohrleitungen ins 2. UG (35m unter dem Dachniveau) gepumpt und dann durch waagerechte Tunnel zu einem Auslass. Es ist relativ leicht ersichtlich, dass das Verfahren unter Annahme einer geeigneten Pumpleistung verwirklichbar ist. So wie ich die Sache verstehe, gibt es dabei aber zwei Probleme.

1) Einige dieser Rohrleitungen sind für die auftretenden hohen Saugdrücke nicht geeignet (Stichwort: Implosion)
2) Die Steuerung und das Zusammenspiel von Rauch- und Belüftungsklappen funktioniert nicht. Es geht dabei um das Nachführen von Frischluft in verrauchte, fensterlose Bereiche.
3) Die Anlage ist (entgegen der Baugenehmigung) teilweise geschossübergreifend gebaut. Das heißt, dass bei bestimmten Szenarien Rauch von einem Geschoss auf ein anderes übertritt und erst dann abgesaugt werden kann.

Beachte: Es geht hier eben gerade nicht um physikalische Unmöglichkeiten. Natürlich ist die ganze Anlage technisch anspruchsvoll, aber die Fehler liegen in der Ausführung.


P.S.: Und zu Olympia... Berlin hat sich für die Spiele 2000 beworben und galt sogar international zeitweise als Favorit (kann sich noch jemand an den gelben Bären-Smiley erinnern?). Da aber der Rückhalt in der Politik und bei den Berliner schwach war (Stichwort: Randale-Demos), hat Sydney aufgeholt und schließlich den Zuschlag bekommen. Für die Spiele 2012 hatte sich Leipzig beworben, war aber bereits in der ersten Runde als "grundsätzlich ungeeignet" aussortiert worden.

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JRO-International
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon JRO-International » Montag 21. Januar 2013, 08:32

Ich glaube, so dumm, wie Du uns oder zumindest einen Großteil von uns offensichtlich hältst, sind die meisten von uns nicht. Kein Mensch denkt, dass da komplette Vollpfosten am Werk waren, welche die Tatsache negierten, dass Rauch prinzipiell nach oben aufsteigt.
Fakt ist nur, dass vermeintliche Ästhetik gegen Funktionalität gesiegt hat. Und der Grund hierfür ist augenscheinlich zwar in der mangelhaften technischen Umsetzung zu sehen. Auslöser des Ganzen war jedoch, dass sich die Architekten (Gerkan und Co.) unbedingt etwas ganz ganz besonderes ausdenken mussten, etwas, dass es so eben noch nie gab und für alle Zeiten mit ihrem Namen verbunden sein sollte. Klar ist es auch eine Aufgabe von Spitzenarchitekten, immer wieder neue Herausfotrderungen zu suchen. Blöderweise überschätzen sich manche dabei leider nur etwas, weil sie sich annähernd auf eine Sufe mit Gott stellen. Nun ist der BER allerdings tatsächlich auf alle Ewigkeit mit dem Namen Gerkan verbunden. Wird Zeit, dass der alte Mann endlich in Rente geht. Hab nie verstanden, warum jedes zweite wichtige Infrastrukturprojekt in Berlin von ihm gestaltet werden musste.
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon fbkreon » Montag 21. Januar 2013, 11:20

Ich verfolge jetzt seit einigen Jahren diesen Thread und habe mich bisher mit Kommentaren und Anmerkungen zurückgehalten. Jetzt möchte ich auch einmal meine Gedanken hierzu beitragen.

Prinzipiell betrachte ich die gesamte Situation als extrem peinlich und Image schädigend - für alle beteiligten Parteien ( BFS, Senat, Architekten, Planungsbüros etc.)
Wie das bei großen Projekten nun einmal so ist, löst eine kleine Fehleinschätzung durchaus immense Folgewirkungen aus, hier waren es leider sehr viele.
Jeder, der einmal ein Haus gebaut hat, weiß, wie schnell so etwas im kleinen Rahmen passiert.

JRO sprach von der "gottgleichen" Sichtweise der Architekten. Meiner Ansicht nach ist Architektur in erster Linie dazu da, auch Dinge völlig neu zu entwickeln. Dass das gelingt zeigt die Geschichte der Architektur weltweit. Und ob Ideen technisch umsetzbar sind, entscheiden ja nicht die Architekturbüros allein, sondern auch die Planungsabteilungen der beteiligten Firmen - in diesem Fall so völlig unbedeutende Klitschen wie Siemens und Bosch. Und das finde ich nun in der Tat peinlich, denn ich nehme einmal an, dass dort entsprechende Simulationen und Teststellungen funktioniert haben.

Ein weiteres Problem - und das mag nun vielleicht einfach nur meine Sichtweise auf die Dinge sein - ist das systemhafte Beauftragen von Subunternehmen. Wenn ich einen Großauftrag ein viele winzige Stücke teile, mag es vielleicht billiger werden, aber es leidet darunter die Qualität der Ausführung und vor allem die Planungsübersicht.

Auf der anderen Seite muss man vielleicht auch einmal eine Lanze für die verantwortlichen Politiker brechen. Öffentliche Bauprojekte werden oftmals zu knapp geplant und kalkuliert, weil dem Bürger die enormen Kosten auch vermittelt werden müssen. Und der Durchschnittsbürger bewegt sich nicht - das wissen wir alle - in diesem Forum, liest den Wirtschaftsteil der FAZ und macht sich darüber Gedanken, wie andere Bauprojekte ähnlicher Größenordnung gelungen sind. Sondern er hört: Berlin ist pleite, Brandenburg auch, wir haben - damals noch - drei Flughäfen und wollen den dritten für 5 Milliarden Euro mit einem riesigen Terminal und 20 Kofferbändern bauen. Das wäre in der öffentlichen Meinung schlicht nicht durchsetzbar und aus damaliger Sicht auch nicht finanzierbar gewesen.
Hinterher ist man immer klüger!

Denjenigen, die immer noch Jüterbog oder Sperenberg als Standort favorisieren, sei als Argument noch Folgendes angeboten:
1. Die Sanierung des Truppenübungsplatzes in Jüterbog von den Altlasten hätte schon allein Milliarden gekostet
2. Sowohl Jüterbog als auch Sperenberg sind - ähnlich wir Stansted / Luton bei London - recht weit von der Innenstadt entfernt.
3. Der Transrapid wäre als schnelle Verbindung auf eine für Transrapidverhältnisse so kurze Strecke schlichtweg zu teuer gewesen.

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon modern air » Dienstag 22. Januar 2013, 09:51

!!! Vorsicht !!! Es folgt Satire:

Hier wird diskutiert ob vielleicht doch zwecks Anbindung eines Satelitenterminals ein Tunnel gebaut werden soll. Die Bauarbeiten sollen zügig, professionell und ohne Verzögerung ausgeführt werden? Da hätte ich eine unkomplzierte Lösung, die jenseits einer europaweiten Ausschreibung funktionieren könnte:

Um das Terminal vom BER besser nutzen zu können wird dort im Keller Europas gröste Bankschließfachanlage eingerichtet. Geführt wird die Bankfiliale von einer Schweizer Bankgruppe, das ist Kundenfreundlich, denn nun müssen Schwarzgelder nicht mehr in die Schweiz gebracht werden, dazu wird das Terminal als Exterritorial umgewidmet. Kunden werden besonders günstige Anlageoptionen offeriert und BER-Schuldscheine finden reißenden Absatz!

Gegenüber dem Terminal wird eine Baugrube mit anschließender Tiefgarage ausgehoben.
Ihr merkt worauf ich hinauswill?
Die fortlaufend negativen Schlagzeilen das in Berlin und Brandenburg Bauprojekte nicht zügig fertig werden, haben ein paar Tiefbauspezialisten in Steglitz auf eindrucksvolle Weise widerlegt.
Die Tunnelbauer von Steglitz haben ihr Bauprojekt wahrscheinlich noch vor ihrem selbstgesteckten Zeitplan fertiggestellt. Ein garantierter Tariflohn, sonst auf der BER-Baustelle üblich, haben diese Tunnelbauer garantiert nicht erhalten, ja man kann sogar von einer Ehrenamtlichen Bautätigkeit sprechen! Obwohl genauergesagt eher Ganovenehrenarbeit das korrekte Wort wäre. Aufgrund der Tatsache, das das Baugelände schweizer Hoheitsgebiet dann ist, ist den Bauleuten dann strafffreiheit garantiert.
Ganz im Gegenteil; durch dieses Nonpublic-Private-Partnership werden die Bauherren vom BER entlastet und das Tunnelbauprojekt "Anbindung des BER-Sateliten" würde unbemerkt von der Öffentlichkeit zügig ausgeführt werden. Nach erfolgreicher Fertigstellung des Tunnels zu dem Bankschließfachraum unter dem BER könnte man als Dank den Tunnelbauern von Steglitz und BER dann die Kronbohrerzeugenregelung einführen, was den Bauarbeitern teilweise strafffreiheit zubilligt.

Zumindest haben die Tunnelbauer von Steglitz gezeigt, wie man komplizierte Tiefbauprojekte fehlerfrei, professionell und schnell ausführt.
Nur in einer Hinsicht mache ich mir bei "Vergabe" dieses Tunnelbauvorhabens etwas Sorgen: Jene Nachfahren von Egon Ohlsen nehmen es bei dem Abschluß ihrer Bautätigkeit leider nicht so genau: mit dem Brandschutz! Denn ich befürchte das der Tunnel fertig ist, bevor die Entrauchungsanlage im BER vollständig funktioniert. Aber vielleicht kommt dieser warme Teilabriss Herrn Horst Amann gar nicht so ungelegen.....

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon beebopp » Dienstag 22. Januar 2013, 12:45

Im Zweifelsfall diese Kollegen fragen: http://www.baustellen-doku.info/projekt ... berlin.php
Nicht, dass die U5-Tunnelerweiterung durch die halbe Berliner Innenstadt noch vor dem 100-200m (?) langen BER-Tunnel fertig wird :lol: ...

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Jörg » Dienstag 22. Januar 2013, 13:10

Gibt es in Rudow nicht irgendwo eine Schließfachanlage? So eine Anbindung an die U7 wäre doch auch nicht schlecht …
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon beebopp » Dienstag 22. Januar 2013, 13:21

Die S-Bahn-Anbindung müsste in dem Fall ausreichen :).

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Svetislav » Mittwoch 23. Januar 2013, 01:56

Die U7-Anbindung wurde damals ausgerechnet von der rot-grünen Regierung u. der damals schon aktuellen Finanzknappheit verhindert, insbes. v. einem Hrn. Cramer, dem Obersten Fahrradfahrer u. Luftfahrtfeind der Grünen, der heute im Europaparlament sein Unwesen treibt, wohl frei nach dem Motto "nur ein schlecht erreichbarer Flughafen ist ein guter Flughafen". Lediglich die mögliche Trasse wird oberirdisch neubaufrei gehalten.

Einen Fahrradweg von Rudow aus gibts bis heute ja auch nicht, die Straße ist f. Räder gesperrt der Fahrradrundweg auf dem Gelände hat einen "Ausgang" nach Waltersdorf u. über eine heute unzeitgemäße "5-7-min-Zeitstrafenzickzackfahrbrücke" nach Grünau. Mit weiterem Zickzack käme man von unterhalb genannter Brücke östlich parallel der gesperrten Straße über einen Weg in fast Reitwegqualität zu einem weiteren Zickzack durch die Walachei zu einem Zaunloch ........

S-Bahn u. halbstündlich verspätungsträchtige "Langstrecken"-Regionalzüge fahren langwierig von der Stadtbahn in großer S-Kurve (S) bzw in großer Kurve (RE) außen rum, mind. im Winter häufig behindert oder zeitweilig garnicht. Bei S-Bhn Streik landet alles auf den Regios oder im Stau des Busanschlusses der U-Bahn.
Einzig berechenbar u. deshalb sicher erscheinende Verbindung wird der RE-Airport-Express von Gesundbrunnen via Hbhf u. Südkreuz mit vielen Zusteigern sein, der übrigens für das gesammte ehem. West-Berliner Gebiet mit Ausnahme v. Spandau u. der südl. Randstadt inkl. Umsteigeaschluß die schnellste Verbindung darstellen wird, zumal die S45 erst am Bundesplatz einsetzen soll. Wer da schon i.d. Ringbahn sitzt fährt gleich bis Südkreuz u. steigt in den Airport-Express, der alle Viertelstd. mit den neuen einstöckigen Talent2-Zügen betrieben wird, von denen es 3- u. 5-Waggon-Züge gibt, die unter sich koppelbar sind auf 9 bzw. 10 Waggons, wenn ich das richtig verstanden habe. Über wenige Jahre wird die Erfahrung der Einheimischen mit diesem Verkehrssystem u. die Nutzung durch Reisende aus dem Umland u. Polen zu einer sehr starken Konzentration auf diese Linie führen, insbesondere auf die terminalnah haltenden Waggons der langen Züge, denn wer will schon seine Rollkoffer ewig übern Bahnsteig ziehen.
Abhilfe kann da nur die Verlängerung der U7 als ebenfalls relativ wenig verspätungsanfälliges ÖPNV schaffen u. evtl der Einsatz der S45 ab Westend. Die U7 müßte übrigens nach einer Verlängerung mit einem Fahrerwechsel auf der Strecke betrieben werden, da die Lenkzeit für d. Fahrer v. 60 min. (ohne Pause) überschritten würde ...


Sperenberg bzw das für den Flgh damals mit angedachte Gebiet Richtung Kummersdorf/Gut war schon zu Kaisers-Zeiten Truppenübungsplatz, von den Nazi weiträumig als Waffenerprobungsgebiet genutzt u. dafür auch mit vielen starken Betonanlagen von Bunkerstärke versehen worden. Danach wurde es v.d. Russen als leichter Truppenübungsplatz genutzt und Anfg. der 1970ger der Flugplatz eröffnet. Auf dem Flugplatzgelände abseits der Wege u. außerhalb im Ostwind-Anflug in einer damals frischen Schonung konnte man Slalom durch verrostete u. gut erhaltene Bomben u. Granaten auf der Oberfläche laufen ...

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon JRO-International » Mittwoch 23. Januar 2013, 08:28

Leute, es ist doch vollkommen illusorisch, über eine U-Bahn-Verlängerung von Rudow aus auch nur ansatzweise nachzudenken. Das sind zig Kilometer (also definitiv unbezahlbar). Klar ist die U-Bahn in der Regel ein "sicherer" Verkehrsträger, wenns woanders mal hakt, aber a) gestreikt wurde zuletzt doch wohl vor allem bei der BVG, b) würdest Du U-Bahn-Abendfahrten durch Neukölln als "sicher" bezeichnen ?, c) wenn ich die Wahl hätte, würde ich NIEMALS die U 7 zum Flughafen wählen, da man einerseits nichts von der Stadt sieht (gilt übrigens auch für ankommende und abreisende Touristen) und andererseits dauert die Fahrt aufgrund der zahlreichen Stationen ewig (zumindest gefühlt).

Bedenken ob der Pünktlichkeit der RE habe ich allerdings auch und würde im Zweifel mindestens einen fahrplanmäßig früheren Zug wählen.

Gespannt bin ich allerdings, was sich nach Eröffnung des BER auf der Stadtautobahn abspielen wird. Durch die vor ein paar Jahren erfolgte Anbindung an den Berliner Ring hatte sich die Fahrzeit nach SXF zum Bringen oder Abholen ja eigentlich deutlich verringert. In Zukunft wird man dann wohl eine gute halbe Stunde früher aufbrechen müssen, um sicher zu gehen, dass man rechtzeitig am BER uffschlääächt.
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Re: Der BER - Thread

Beitragvon beebopp » Mittwoch 23. Januar 2013, 10:00


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Re: Der BER - Thread

Beitragvon spandauer » Mittwoch 23. Januar 2013, 14:47


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Re: Der BER - Thread

Beitragvon MeAdAstra » Freitag 25. Januar 2013, 17:33

Alles so schön ruhig hier... habt ihr auch schon resigniert?

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Jens747 » Freitag 25. Januar 2013, 22:53

na endlich ist es mal ruhiger. lasst die leute doch alles zu ende bauen und fertig. bis dahin wird die welt nicht untergehen. bis heute ist mir die aufgeregtheit ein rätsel...

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon Jens747 » Samstag 26. Januar 2013, 16:39

mal etwas auf den punkt gebracht aus einem vortrag von dr. körtgen von vor etwas mehr als einem jahr:
http://www.akl.tu-darmstadt.de/media/ar ... ertgen.pdf

"Die Art der Anbindung des ersten Satelliten an das Fluggastterminal
ist in der Planfeststellung nicht vorgegeben. Im Rahmen des aktuellen
Standes der Masterplanung stehen dafür grundsätzlich drei Varianten
zur Verfügung:
1. Brücke über das Hauptvorfeld zwischen Mainpier und Satellit
2. Tunnel unter dem Hauptvorfeld
3. Gebäuderiegel zwischen Mainpier und Satellit
Jede dieser Varianten hat Vor- und Nachteile (Ebenenwechsel für Passagiere
und Gepäck sowie eingeschränkte Nutzbarkeit für Retail bei Varianten
1 und 2, keine Durchrollungsmöglichkeit des Hauptvorfeldes bei Variante
3).
Eine abschließende Entscheidung, welche der Varianten umzusetzen ist,
wird zum gegebenen Zeitpunkt getroffen werden.
In jedem Falle ist jedoch davon auszugehen, dass die Kapazitäten bei
Check-in und Sicherheitskontrollen nicht in gleichem Maßen anwachsen
müssen wie die Abfertigungskapazitäten auf der Luftseite, da der (Originär-)
Luftverkehrsmarkt Berlin/Brandenburg bereits heute die Größe des
originären Luftverkehrsmarktes München erreicht hat und eine volle Ausnutzung
der genehmigten Kapazitäten von ca. 45 Mio. Passagieren p.a.
vor allem durch das Wachstum im Umsteigerverkehr erfolgen wird. Die
bereits heute erkennbare verstärkte und erfolgreiche Nutzung des Standortes
Tegel als Hub der Air Berlin unterstreicht dies, denn die Aktivitäten
der Air Berlin in Tegel dienen der Vorbereitung auf die Einrichtung
ihres Umsteige-Hubs am BER. Mit dem geplanten Beitritt der Air Berlin
zur Luftverkehrsallianz OneWorld wird sich diese Entwicklung weiter
fortsetzen und intensivieren."

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Re: Der BER - Thread

Beitragvon spandauer » Mittwoch 30. Januar 2013, 15:01


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