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Airline-News 01.11. - 15.11. 2011

ACG Air Cargo Germany bietet jetzt Frachtlinienflüge nach Seoul an. Die zwei wöchentlichen Flüge mit Boeing 747-400F werden über Nowosibirsk geführt. Früher erfolgte auf dem Weg nach Fernost in Karaganda ein technischer Zwischenstopp. Die neue Streckenführung ist aber um 1,5 Stunden Flugzeit kürzer. Neu ist zudem der Guaraní International Airport in Paraguay. Er wird einmal pro Woche von Hongkong aus bedient. Die im Auftrag eines Kunden eingerichtete Verbindung führt über Sharjah in den Golf-Emiraten, die nigerianische Hauptstadt Lagos nach Paraguay. Von dort fliegt der Frachter entweder über Buenos Aires oder Santiago de Chile zurück nach Hongkong. Beginnend Ende November soll Lima in die Route eingebunden werden.

Aer Arann hat am 3. November die irische Hauptstadt Dublin mit Kerry im Südwesten des Landes verbunden. Aer Arann bedient die subventionierte Strecke zweimal täglich mit Turbopropflugzeugen vom Typ ATR72. Nach Ryanair ist Aer Arann erst die zweite Fluggesellschaft in Kerry. Der Billigflieger hatte die Verbindung Kerry-Dublin aber im September eingestellt. Ryanair hatte die Strecke 2008 übernommen. Davor flog Aer Arann die „Route im öffentlichen Interesse“.


Sukhoi SSJ100 der Aeroflot (Foto: Sukhoi)

Aeroflot erweiterte das asiatische Streckennetz und nahm am 1. November die Flüge von Moskau-Scheremetjewo (SVO) nach Colombo wieder auf. Die Hauptstadt von Sri Lanka wird nun zweimal wöchentlich, dienstags und freitags, mit einer Boeing 767-300ER bedient. Die Maschine bietet Platz für 218 Passagiere. Aeroflot hatte die Verbindung im Jahr 2004 gestrichen. Jetzt ist es die einzige Nonstopverbindung zwischen Russland und Sri Lanka. Die einheimische SriLankan Airlines führt ihre zwei wöchentlichen Flüge von Colombo via Dubai nach Moskau-Domodedowo (DME).

Air Arabia fliegt mit Yanbu jetzt ein sechstes Ziel in Saudi-Arabien an. Die Billigflüge zu dem beliebten Ferienziel am Roten Meer werden dienstags, donnerstags und samstags ab Sharjah mit Airbus A320 angeboten. Air Arabia steuert in Saudi-Arabien noch Dammam, Gassim, Jeddah, Medinah und Riyadh an. Yanbu ist das insgesamt 51. Ziel der Lowcost-Airline. Vor Ort ist auch der Konkurrent flyDubai, der Yanbu dreimal wöchentlich ab Dubai ansteuert.

Air Berlin hat vier neue Verbindungen ab Saarbrücken und Stuttgart eröffnet und damit die angekündigte Konzentration auf die Drehkreuze Berlin, Düsseldorf, Wien und Palma konterkariert. So geht es jetzt wöchentlich von Saarbrücken mit A319 nach Las Palmas und viermal wöchentlich mit A319 nach Nürnberg. Bislang hatte Air Berlin ab Saarbrücken lediglich Flüge zu den Hubs Berlin-Tegel und Palma de Mallorca angeboten. Von Stuttgart aus fliegt Air Berlin jetzt wöchentlich mit A320 nach Lanzarote und zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800 nach Fuerteventura.

Air Berlin übernimmt Niki komplett. Die Berliner hielten bislang 49,9 Prozent am österreichischen Partner. Der Name Niki soll als Marke erhalten bleiben. Sie wird künftig von Niki Laudas österreichischer Privatstiftung geführt. Damit sollen dort die Start- und Landerechte gesichert werden. Unternehmensgründer Lauda wird in der Führung von Air Berlin den Posten eines Non-Executive Director) übernehmen. Laudas Privatstiftung übergibt somit auch die übrigen 50,1 Prozent der Anteile und tilgt damit ein Darlehen von 40,5 Millionen Euro, das Air Berlin im letzten Jahr gegeben hatte.

Air France kündigte eine erste Nonstop-Verbindung nach Wuhan an. Die Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei soll ab dem 11. April 2012 dreimal wöchentlich ab Paris/Charles de Gaulle angeboten werden. Air France setzt auf der Strecke eine Boeing 777-200ER ein, die 309 Passagieren in drei Klassen Platz bietet. Der Hinflug AF 132 startet an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag um 16.20 Uhr in Paris und erreicht Wuhan am nächsten Morgen um 08.55 Uhr Ortszeit. Die Rückflüge unter der Nummer AF 139 heben somit am Dienstag, Donnerstag und Samstags um 11.30 Uhr ab. Die Boeing 777 erreicht den Heimatflughafen Paris am gleichen Tag um 17.00 Uhr.

Allegiant Air bietet jetzt Nonstopflüge von Appleton (Wisconsin) nach Phoenix-Mesa (Arizona). Geflogen wird donnerstags und sonntags mit einer 150-sitzigen MD-80.

Allegiant Air hat Lafayette (Louisiana) jetzt zweimal wöchentlich mit Las Vegas verknüpft. Ab Saginaw (Michigan) gibt es jetzt zwei Mal pro Woche Flüge nach Orlando Sanford.


AtlasJet hat bei Bombardier Aerospace einen Vorvertrag über zehn CS300 unterzichnet.
Zusätzlich sicherte sich die Fluglinie Optionen für weitere fünf Flugzeuge. (Grafik: Bombardier)

Avianca baute das Südamerika-Netzwerk weiter aus und nahm am 4. November erneut Flüge von Bogota nach Rio de Janeiro (GIG) auf. Sie hatte diese Route zuletzt 1999 bedient. Jetzt wird die 4.500 Kilometer lange Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330-200 angeboten. Neben Rio de Janeiro bedient Avianca in Brasilien zweimal täglich Sao Paulo ab Bogota.

Azul hat eine weitere Route ab der Hauptbasis Viracopas (Sao Paulo Campinas) eröffnet und fliegt jetzt von dort nach Caxias du Sol. Montags bis freitags gibt es jeweils zwei Flüge sowie je einen am Samstag und Sonntag. Azul bedient damit ab Viracopas 39 Nonstopziele.

Biman Bangladesh hat zum 14. November ihre wöchentliche Flugverbindung zwischen Dhaka und Rom bis Mailand-Malpensa verlängert. Der Rückweg wird dann nonstop geflogen. Am 28. November wurde die Frequenz dann auf zwei Flüge pro Woche angehoben. Biman setzt auf den Flügen ihre neue Boeing 777-300ER mit 419 Sitzplätzen ein.

British Airways World Cargo hat eine erste Boeing 747-8F in Dienst gestellt. Der Frachter wurde zuvor von Boeing an die amerikanische Atlas Air ausgeliefert. Sie reichte die Maschine an ihre 49-prozentige Beteiligung Global Supply Systems (GSS) weiter, die die 747-8F in den kommenden fünf Jahren im Rahmen eines Wetleasingvertrags im Auftrag der British Airways World Cargo betreibt. Atlas Air hatte ursprünglich zwölf 747-8F bestellt, im September aber drei Maschinen storniert.(Foto: Boeing)

Caribbean Airlines hat ihre erste ATR72-600 erhalten. Ein Kaufvertrag über neun Maschinen wurde im Februar unterzeichnet. Die 68-sitzigen Maschinen sollen die derzeit genutzten 50-sitzigen Bombardier Q300 ablösen sowie zur Frequenzaufstockung und Erschließung neuer Routen dienen. Sie sollen ferner auch bei Air Jamaica zum Einsatz kommen. Caribbean Airlines hatte die defizitäre Airline im vergangenn Jahr übernommen.(Foto: ATR)

Cathay Pacific hat die erste Boeing 747-8F erhalten. Die Fluglinie wird damit zum Erstnutzer des Musters in der Asien-Pazifik-Region. Die Airline Cathay Pacific hat insgesamt zehn Boeing 747-8F bestellt. Sie soll nach und nach die 747-400 BCF-Flotte ersetzen.(Foto: Boeing)

China Airlines hat fünf neue Routen aufgenommen – vier nach China und eine nach Malaysia. So geht es jetzt von Taipeh/Taoyuan nach Dalian und Nanchang, von Taichung nach Nanchang und von Kaohsiung nach Chongqing und Kuala Lumpur.

China Southern nahm am 8. November ihre vierte Australien-Route auf. Dabei war das SkyTeam-Mitglied die erste chinesische Airline, die das westaustralische Perth in ihr Streckennetz integrierte. Die Strecke von Peking via Guangzhou wird dreimal wöchentlich - dienstags, donnerstags und samstags angeboten. Zurück geht es jeweils am Folgetag. China Southern setzt auf den Flügen einen Airbus A330-300 mit 284 Sitzen ein. Weitere Ziele der China Southern in Australien sind Brisbane, Melbourne und Sydney.

Cirrus Airlines hat das Fluggerät auf den Strecken von Dresden nach Hamburg und Zürich geändert. Statt eines Turboprops vom Typ Dornier 328 kommt nun ein Regionaljet vom Typ Bombardier CRJ200 auf diesen Routen zum Einsatz. Hintergrund sei die gestiegene Nachfrage auf diesen Verbindungen, heißt es bei Cirrus. Der Jet mit 50 Sitzen wurde von der slowenischen Adria Airways geleast. Die bislang genutzte Dornier 328 verfügt dagegen nur über 30 Plätze ist ist zudem langsamer unterwegs. Cirrus testet den Einsatz des CRJ200 zunächst nur bis zum 23. Dezember. Bei Erfolg soll er aber fest in den Winterflugplan aufgenommen werden.

Condor hat die angekündigten Flüge von Frankfurt nach Sharjah aufgenommen. Ab sofort geht es dienstags und freitags in das Emirat am Persischen Golf. Nur einen Tag später kam auch Dubai als weiteres Nonstopziel ab Frankfurt hinzu. Auch dieses Ziel wird zweimal wöchentlich mit Boeing 757-300 bedient. In der darauffolgenden Woche startete dann die erste Condor-Maschine nach Nairobi. Die kenianische Hauptstadt wird im Winterflugplan 2011/12 immer montags und freitags nonstop ab Frankfurt angeflogen. Zudem gab der Ferienflieger bekannt, dass die im Mai eröffnete Saisonverbindung nach Fort Lauderdale nun ganzjährig angeboten werden soll. Hier starten die Flüge immer freitags und sonntags. Im Sommerflugplan 2012 sollen dann auch Baltimore und Toronto als neue Amerika-Ziele hinzukommen. Dafür übernimmt Condor zwei weitere Boeing 767-300ER. Sie fliegen derzeit noch bei Alitalia.

Condor hat zum Monatsbeginn die im März vorgestellte Route Frankfurt – Banjul aufgenommen. Das Ziel in Gambia wird nun einmal wöchentlich mit Boeing 757-300 bedient. Am gleichen Tag nahm der Ferienflieger auch die Strecke Wien – Punta Cana auf. Laut Condor ist dies auch die einzige Nonstopverbindung zwischen Österreich und der Karibik. Condor bedient die Destination in der Dominikanischen Republik immer mittwochs mit einer Boeing 767-300ER.

CSA Czech Airlines eröffnete eine dritte Flugverbindung ab Karlovy Vary (Karlsbad). So fliegt der Skyteam-Carrier seit dem 2. November ein Mal pro Woche nach Samara. Das russische Ziel an der Wolga ergänzt das CSA-Angebot nach Moskau und Sankt Petersburg. CSA bedient Samara zudem viermal wöchentlich ab Prag. Auf der neuen Route wird eine Boeing 737-500 mit 128 Sitzplätzen eingesetzt. Die Nachfrage nach Flügen zwischen Russland und Tschechien ist größer als das Angebot. Davon profitieren die kleineren Airports, da das bilaterale Abkommen zwischen beiden Staaten die Flüge ab Prag deckelt.

Czech Connect Airlines (CCA) treibt den Ausbau ab tschischen Regionalflughäfen voran. So eröffnete die Airline am 5. November eine neue Route von Pardubice, östlich von Prag gelegen, nach Moskau-Domodedowo. Die Route wird wöchentlich mit einer 148-sitzigen Boeing 737-300 angeboten. Konkurrenz kommt von der russischen Transaero, die hier vier Mal pro Woche verkehrt. Für CCA ist es die erste Route ab Pardubice.

Delta Air Lines hat die Flüge zwischen Boston und Toronto Pearson am 6. November wieder aufgenommen. Die Airline hatte die Route zwischen 1996 und 1999 bereits bedient. Jetzt fliegt hier zweimal täglich ein 50-sitziger Bombardier CRJ200 der Pinnacle Airlines im Auftrag der Delta hier. Auf der gleichen Strecke fliegen auch Air Canada (52x wöch.) und American Airlines (26x wöch.).

DHL Express hat den ersten zum Frachter umgebauten Airbus 300-600(F) übernommen. Insgesamt 18 Maschinen dieses Typs sollen sukzessive die derzeit genutzten A300B4 am Drehkreuz Leipzig ersetzen. Alle 18 A300-600 stammen von JAL Japan Airlines die die Flugzeuge beim Aufkauf der JAS Japan Air System in die Flotte bekommen hatte.

easyJet nahm Flüge zwischen Manchester und Madrid auf. Die Route wird jetzt viermal wöchentlich – montags, mittwochs, freitags und sonntags – mit einem in Manchester stationierten Airbus A319 bedient. Auf der Verbindung fliegen seit diesem Jahr auch Iberia (täglich mit CRJ1000) und Ryanair (4x wöchentlich mit 737-800). Davor war bmibaby die letzte Airline, die Manchester – Madrid im Sommer 2008 viermal wöchentlich angeboten hatte.

Edelweiss Air, Ferienflieger der Swiss, hat am 1. November eine neue Route nach Kapstadt aufgelegt. Die beiden wöchentlichen Flüge mit einem 285-sitzigen Airbus A330-200 ergänzen die ganzjährigen Johannesburg-Flüge der Mutter Swiss.

Emirates fliegt seit Monatsbeginn öfter nach Frankfurt. So gibt es jeweils dienstags, freitags, samstags und sonntags einen dritten täglichen Flug ab Dubai. Ab dem 1. Dezember fliegt Emirates dann jeden tag dreimal nonstop in die Hessenmetropole. Die dritte Rotation wird von einem Airbus A330-200 übernommen, während auf den beiden anderen täglichen Flügen weiterhin Boeing 777-300ER fliegen. Der neue dritte Flug startet als EK43 um 3.20 Uhr in Dubai und landet um 7.35 Uhr in Frankfurt. Der Rückkurs EK44 verlässt Frankfurt um 9.40 Uhr und erreicht Dubai um 19.00 Uhr.

Emirates hat 50 Boeing 777-300ER auf der Dubai Air Show bestellt und sich Optionen für weitere 20 Maschinen gesichert. Der Auftragswert liegt bei 18 Milliarden Dollar und kann bei Wahrnehmung der Optionen auf 26 Milliarden Dollar anwachsen.

Emirates hat am 1. November ihre zweite Russland-Verbindung eröffnet. Ein Mal täglich geht es jetzt von Dubai nach Sankt Petersburg. Emirates ergänzt damit die zwei täglichen Flüge nach Moskau-Domodedowo. Auf der neuen Verbindung kommen sowohl zweistrahlige Airbus A330-200 als auch vierstrahlige Airbus A340-300 zum Einsatz. Rossiya fliegt zweimal wöchentlich von Domodedowo nach Dubai.

Emirates hat am 13. November ebenfalls Flüge in die irakische Hauptstadt Bagdad eröffnet. Damit folgt die Airline aus Dubai der Etihad Airways und der Gulf Air. Emirates bedient die 1.300 Kilometer lange Route viermal wöchentlich mit Airbus A330-200 und macht damit der Iraqi Airways Konkurrenz, die täglich von Bagdad nach Dubai fliegt. Seit Februar bedient Emirates bereits die irakische Hafenstadt Basra ab Dubai.

Etihad erweiterte ihr Streckennetz ab Abu Dhabi und integrierte zwei Insel-Nationen im Indischen Ozean in ihren Flugplan. So starteten am 1. November tägliche Flüge nach Malé (Malediven), gefolgt von Flügen auf die Seychellen (4x wöch.). Beide Strecken werden mit Airbus A320 bedient.


Cargolux Boeing 747-8F (Foto: Boeing)

Flybe-Franchisepartner Loganair bietet jetzt als einzige Airline Linienflüge nach Donegal an. Das Ziel im äußersten Nordwesten von Irland wurde bislang von Aer Arann angeflogen. Sie steuert Donegal jetzt ab Glasgow (Mi, Fr, So) und Dublin (2x tägl.) an. Bei der Strecke ab Dublin handelt es sich um eine Verbindung im öffentlichen Interesse. Die irische Regierung subventioniert die Flüge. Der dreijährige Vertrag wurde nach einer Ausschreibung auf Loganair übertragen. Zuvor flog hier Aer Arann. Die Strecke Glasgow – Donegal soll im nächsten Sommer auf tägliche Bedienung angehoben werden. Loganair setzt auf beiden Strecken ihre 34-sitzigen Saab 340B ein.

flyDubai hat eine Verbindung nach Tbilisi (Tiflis) eröffnet. Die Hauptstadt Georgiens wird jetzt zweimal wöchentlich ab Dubai mit Boeing 737-800 angesteuert. Georgian Airways flieget ebenfalls zweimal wöchentlich auf dieser Strecke. Für die erst zwei Jahre alte flyDubai ist dies bereits die 45. Nonstopverbindung.

Flydubai hat Flüge nach Belgrad aufgenommen. Die serbische Destination ist das bislang westlichste Ziel des Billigfliegers. Die Boeing 737-800 startet vier Mal pro Woche um 9.10 Uhr und erreicht Belgrad nach einer Flugzeit von fünf Stunden und 45 Minuten. Die Rückflüge starten um 12.40 Uhr und benötigen nur rund fünf Stunden. Die serbische Jat Airways hatte ihre Verbindung Belgrad – Dubai erst kürzlich eingestellt.

Frontier Airlines hat zwei neue Verbindungen ab Kansas City eröffnet. So geht es jetzt täglich mit einem 99-sitzigen Embraer 190 nach Houston/Hobby. Damit macht Frontier indirekt der Continental Konkurrenz, die 50x wöchentlich zum Houston International Airport fliegt. Frontier bedient Houston/Hobby zudem dreimal täglich ab Denver. Die zweite neue Strecke ab Kansas City führt nach Las Vegas. Sie wird täglich außersamstags mit einem 138-sitzigen Airbus A319 bedient. Der Konkurrent Southwest Airlines fliegt hier viermal täglich.

Germania hat zum Beginn des Winterflugplans 2011/12 eine neue Verbindung zwischen Bremen und Madeira aufgenommen. Immerdienstags wird nun der Flughafen Funchal angesteuert. Der Start in der Hansestadt ist für 10.05 Uhr angesetzt. Hintergrund ist der Werksverkehr für den Flugzeugbauer Airbus, den Germania im Spätsommer nach einer Ausschreibung gewonnen hatte. Die Airline stationiert dafür zwei Flugzeuge in Bremen. Da sie nur morgens und abends für Airbus fliegen, nutzt Germania die Kapazitäten für Reiseveranstalter ab Bremen.

Germania will im kommenden Jahr drei Flugzeuge am Flughafen Bremen stationieren. Die Maschinen sollen dann sechs neue Verbindungen auf die Kanarischen Inseln, nach Griechenland, Kroatien und Bulgarien eröffnen. Germania rechnet mit 200.000 Passagieren pro Jahr. Die Airline hatte eine Ausschriebung des Flugzeugbauers Airbus für den Werksflugverkehr gewonnen und zunächst die Stationierung von zwei Flugzeugen vorgesehen. Da die Jets vom Typ Airbus A319 nur morgens und abends gebraucht werden, setzt Germania sie tagsüber im Auftrag von Reiseveranstaltern ein.

Germanwings kündigte eine neue Afrika-Verbindung ab Köln/Bonn an. Ab dem 30. März 2012 will der Billigflieger zweimal wöchentlich nach Tunis fliegen Die Flüge starten dann freitags um 23.00 Uhr in Köln/Bonn. Der Rückflug ab Tunesien hebt dann am Samstagmorgen um 1.20 Uhr ab. Zweiter Flugtag ist der Dienstag: Dann fliegt der A319 der Germanwings in Köln/Bonn um 22.00 Uhr los und kehrt am Mittwochmorgen um 0.20 Uhr wieder zurück.


Embraer 170 der Gulf Air (Foto: Gulf Air)

Hainan Airlines hat als weitere chinesische Flugggesellschaft die Malediven in ihr Streckennetz aufgenommen. So fliegt die Airline seit dem 1. November zweimal wöchentlich mit einer Boeing 767-300ER von Peking nach Male. Neben Peking gibt es auch von Guangzhou und Hongkong Nonstopflüge auf die Malediven.

Iberia expandiert weiter in Richtung Großbritannien. So eröffnete der Regionalpartner Air Nostrum am 1. November Flüge von Madrid nach Glasgow. Schottlands zweitgrößte Stadt wird jetzt zweimal wöchentlich – dienstags und donnerstags – mit einem 50-sitzigen Bombardier CRJ200 angesteuert. Laut Iberia ist dies das erste Mal, dass beide Städte miteinander auf dem Luftweg verbunden sind.

Intersky reduziert die Wien-Frequenzen und will daher eine ihrer vier Bombardier Q300 verkaufen. So soll es ab dem 5. Dezember nur noch eine Rotation geben – statt wie bisher zwei bis drei. Ausschlaggebend ist die starke Konkurrenz aus der Bodensee-Region in Richtung Wien. So fliegen hier neben Intersky auch Austrian Airlines und People’s Viennaline. Zugleich gibt es Anzeichen, dass Intersky auch frisches Kapital braucht. Das Unternehmen führt Gespräche mit mehreren Interessenten. Als aussichtsreichster Kandidat wird die Intro Group des deutschen Unternehmers Wöhrl gehandelt.

Jet2 will im Sommer 2012 wieder Berlin anfliegen. Nachdem der Billigflieger bereits im Sommer 2007 zwischen Manchester und Berlin-Schönefeld flog, soll die deutsche Hauptstadt diesmal ab Leeds/Bradford angesteuert werden. Die Route startet am 1. Juni und wird dann dreimal wöchentlich bedient. Die Flüge starten dienstags um 16.30 Uhr und erreichen Berlin um 19.30 Uhr. Nach 30 Minuten geht es zurück mit Ankunft in Leeds/Bradford um 21.00 Uhr Ortszeit. Freitags startet der Flug eine Stunde später. Sonntags geht es bereits um 18.15 Uhr in Leeds/Bradford los. Die anderen Zeiten verschieben sich entsprechend.

Jet4you, marokkanischer Billigflieger der TUI Travel, hat acht neue Linienverbindungen zwischen Marokko und Frankreich eröffnet. Ab Agadir fliegt die Airline jetzt nach Bordeaux, Lyon, Marseille, Nantes und Toulouse, während es von Marrakesch neu nach Bordeaux, Lyon und Marseille geht. Alle Strecken werden ein- bis dreimal pro Woche angeboten. Jet4you macht ab Marrakesch vor allem der RAM Royal Air Maroc Konkurrenz, die diese Verbindungen ebenfalls bedient. Nach Lyon fliegt auch easyJet und nach Marseille die Ryanair.

Jetairfly hat Linienflüge von Brüssel-Charleroi nach Oran aufgenommen. Das Ziel an der algerischen Nordküste wird einmal wöchentlich mit Boeing 737-700 angesteuert. Die belgische Tochter der TUI Travel hat außerdem eine neue Route von Kopenhagen nach St. Croix (US Virgin Islands) gestartet. Die Inselkette gehörte bis 1916 als Danish West Indies zu Dänemark.

KLM nahm am 1. November die angekündigten Flüge nach Rio de Janeiro wieder auf. Die niederländische Fluggesellschaft bedient die Route ab Amsterdam drei mal pro Woche: jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag startet eine 318-sitzige Boeing 777-200ER in Richtung Brasilien. KLM hatte Rio bereits zwischen 1986 und 2000 bedient. Sie steuert in Brasilien bereits Sao Paulo an.

KLM nahm am 14. November die angekündigten Flüge von Amsterdam nach Luanda auf. Die Hauptstadt Angolas wird jetzt zweimal wöchentlich mit einer 318-sitzigen Boeing 777-200ER bedient. Der Montagskurs startet um 13.20 Uhr und erreicht Luanda um 21.55 Uhr. Der Rückflug verlässt die angolanische Hauptstadt um 23.55 Uhr und landet am nächsten Tag um 8.30 Uhr in Amsterdam. Der zweite Wochenkurs am Freitag hat auf dem Hinweg die gleichen Zeiten wie am Montag, doch der Rückkurs startet erst Samstagfrüh um 1.15 Uhr. Amsterdam wird dann erst um 9.45 Uhr erreicht. KLM ergänzt damit das Angebot der Schwester Air France, die Luanda ebenfalls zweimal wöchentlich ab Paris ansteuert. Die beiden Fluglinien der Air France-KLM haben damit 45 afrikanische Ziele im Winter im Angebot.

Korean Air eröffnete eine neue Pazifik-Strecke. Zweimal wöchentlich geht es nun vom Heimatsitz Seoul-Incheon nach Koror auf der Insel Palau. Korean Air setzt auf der Verbindung eine Boeing 737-800 ein. Der Konkurrent Asiana bedient die Strecke viermal wöchentlich.

Lufthansa hat am 5. November die angekündigten Linienflüge von Frankfurt nach Klagenfurt aufgenommen. Die Route ist jahrzehntelang von Austrian Airlines bedient worden, entfiel aber im Jahr 2008. Der Kranich setzt auf der Strecke zweimal wöchentlich (Sa, So) einen 100-sitzigen Embraer 190 der CityLine ein. Mit dem Angebot richtet sich Lufthansa vor allem an Touristen, die zum Skifahren in die Kärntner Alpen fliegen wollen.

Lufthansa hat nach gut neun Monaten ihre Strategie am künftigen Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg (BER) vorgestellt. Demnach will die Fluglinie mit Eröffnung des neuen Airports im Juni 2012 die Anzahl ihrer Flugziele ab Berlin von derzeit acht auf 38 steigern. Echte neue Ziele für Berlin sind jedoch kaum darunter. Viele werden von anderen Fluglinien wie Air Berlin, easyJet oder germanwings bereits bedient. Für das Expansionsprogramm stationiert der Kranich 15 Flugzeuge am Single Airport. Derzeit sind es neun. Alle Konzernairlines zusammen werden künftig über 35 Maschinen in Berlin verfügen. Lufthansa will jedoch kein Drehkreuz aufbauen wie Air Berlin. Vielmehr geht es um Punkt-zu-Punkt-Verbindungen vor allem im touristischen Bereich. Erst wenn ein gesundes Europanetz existiere, kann man über Langstrecken ab Berlin nachdenken, so die Lufthansa.

Lufthansa will die Tochter Bmi an die International Airlines Group (IAG), Mutterkonzern der British Airways und Iberia, verkaufen. Beide Seiten haben sich darauf im Grundsatz geeinigt. Ein Vertrag soll noch in diesem Jahr unterschrieben werden. Die unterlegene Virgin Atlantic sieht sich aber noch nicht aus dem Rennen, denn noch könnte das Kartellamt das Vorhaben untersagen. Die Regionalairline bmi regional ist nicht Teil des Geschäfts.

Mandarin Airlines, Regionaltochter der China Airlines, hat binnen einer Woche vier neue Verbindungen eröffnet. Drei davon führen über die Meerenge von Taiwan nach China und eine nach Vietnam. Von Kaohsiung fliegt Mandarin Airlines jetzt in Konkurrenz zu TransAsia zweimal wöchentlich nach Changsha. Mandarin greift hierbei auf die Airbus A330-300 der Mutter China Airlines zurück. Auf den drei anderen Strecken kommen aber eigene Embraer 190 mit 104 Sitzen zum Einsatz. Dabei geht es drei Mal pro Woche nach Hanoi (Vietnam) sowie wöchentlich nach Wuhan und Zhengzhou.

Monarch, britischer Ferienflieger, hat zwei neue Linienverbindungnen nach Sharm-El-Sheikh eingerichtet. So wird das ägyptische Ferienziel jetzt dreimal wöchentlich ab London-Gatwick und viermal wöchentlich ab Manchester angesteuert. Beide Strecken wurden zuvor als Charterflüge vermarktet. Mit dem neuen Linienangebot macht Monarch der easyJet, Thomas Cook Airlines und Thomson Airways Konkurrenz. Monarch will rund 80 Prozent der Kapazitäten im nächsten Sommer auf Linienflügen einsetzen. So soll es 14 neue Routen – neun nach Italien, drei nach Dubrovnik und zwei nach Athen – geben. Die Airline übernimmt dafür zwei weitere Airbus A320.

Myanmar Airways International hat am 2. November eine Flugverbindung zwischen Rangun und Phnom Penh via Siem Reap eingerichtet. Die Hauptstadt Kambodschas wird nun zweimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient.

Norwegian hat ihr Skandinavien-Streckennetz um sechs weitere Routen ausgebaut. So gibt es jetzt wöchentliche Nonstopflüge von Bodö und Götheborg-Landvetter nach Gran Canaria, von Oslo nach Madeira und von Sandfjord nach Malaga. Die letztgenannte Verbindung wird von Norwegian nur im Winter angeboten, während der konkurrent Ryanair sie nur im Sommer bedient. Außerdem hat Norwegian Poznan (Posen) neu in ihr Streckennetz integriert und steuert das polnische Ziel jetzt zweimal wöchentlich ab Oslo an. Zu guter Letzt kam auch noch das finnische Turku als weitere neue Destination hinzu. Der viertwichtigste Airport des Landes wird viermal wöchentlich ab Stockholm-Arlanda angesteuert. Norwegian macht damit der finnischen Blue1 Konkurrenz, die die Strecke 22x wöchentlich bedient.

OLT operiert künftig als OLT Express. Der Markenauftritt wird dem der polnischen Schwester Jet-Air angepasst. Jet-Air gehört zum Investor Amber Gold, der im August die norddeutsche OLT übernommen hatte. Beide Airlines sollen weiterhin unabhängig voneinander operieren.

OLT Express hat die ehemalige OLT-Route zwischen Bremen und Brüssel wiederbelebt. Seit dem 2. November wird die 318 Kilometer lange Strecke neunmal wöchentlich mit einem 18-sitzigen Turbopropflugzeug vom Typ Bae Jetsream 32 bedient. OLT hatte die Route im Mai dieses Jahres einstellen müssen.


Oman Air hat sich mit Boeing und der kuwaitischen Leasingfirma Alafco darauf geeinigt,
die bestehenden Alafco-Bestellungen für sechs Boeing 787 Dreamliner zu übernehmen. (Grafik: Boeing)

Peach Aviation hat ihren ersten Airbus A320 in Empfang genommen. Der neue japanische Billigflieger will mit zunächst zehn von GECAS geleasten A320 den Betrieb zum März 2012 aufnehmen und ihren Heimatflughafen Osaka-Kansai anfangs mit Fukuoka und Sapporo verbinden. Bereits im Mai sollen Flüge nach Seoul-Incheon folgen. Peach Aviation gehört zu jeweils einem Drittel der ANA, First Eastern Aviation Holdings Ltd. und Innovation Network Corporation of Japan. (Foto: Airbus)

Qatar Airways hat zwei neue Afrika-Ziele in das Streckennetz aufgenommen. So fliegt die Airline seit dem 1. November von Doha viermal wöchentlich mit A320 nach Benghazi. Qatar Airways ist damit die erste Fluggesellschaft, die nach dem libyischen Bürgerkrieg eine neue Route nach Benghazi einweiht. Jedoch haben die anderen Airlines inzwischen ihre Strecken nach Benghazi reaktiviert. Am 2. November erfolgte dann die angekündigte Routeneröffnung auf der Strecke Doha – Entebbe. Die Hauptstadt Ugandas wird täglich mit einem 144-sitzigen Airbus A320 bedient.

Qatar Airways will die Kapazitäten in Richtung Iran ausbauen. Zugleich wird mit Isfahan ab dem 11. Januar 2012 eine vierte Stadt täglich bedient. Insgesamt soll es wöchentlich 31 zusätzliche Flüge zwischen Doha und dem Iran geben, was einem Zuwachs von 150 Prozent entspricht. So gibt es nach Teheran sieben zusätzliche Rotationen (dann 21x wöch./ 3x tägl.), nach Mashad neun weitere Flüge (14x wöch./ 2x tägl.) und Shiraz acht weitere Flüge (dann 1x tägl., ab März nochmals drei Flüge pro Woche zusätzlich). Alle Strecken werden mit einem Airbus A320 mit zwölf Sitzen in der Business und 132 Sitzen in der Economy durchgeführt.

Qatar Airways hat auf der Dubai Air Show 50 Airbus A320neo und fünf weitere A380 fest bestellt. Hinzu kommen Optionen für weitere 30 A320neo sowie eventuell drei weitere A380. Bei Boeing orderte Qatar Airways zwei Vollfrachter vom Typ 777F. (Grafiken: Airbus)

RAK Airways fliegt seit Mitte November auch nach Pakistan. Die Strecke Ras Al-Khaimah – Lahore wird seit dem 12. November zweimal wöchentlich mit einer Boeing 737-800 bedient. Lahore ist die zweitgrößte Stadt Pakistans.

Republic Airways Holdings, Mutterkonzern u.a. der Frontier Airlines, hat jetzt 80 Flugzeuge der A320neo-Familie fest bestellt. Dabei handelt es sich um 60 A320neo und 20 A319neo. Als Antrieb wählte Republic bereits das CFM LEAP-X. Der Auftrag war im Juni in Paris angebahnt worden.

Royal Jordanian hat zum 6. November eine Frachtverbindung zwischen Amman und Wien eröffnet. Die Route wird immer sonntags mit einem Airbus A310-300F bedient. Nach einem halben Jahr will Royal Jordanian Cargo prüfen, ob eine zweite Frequenz eingerichtet werden kann. Das Unternehmen könnte sich ferner vorstellen, Wien als einem Osteuropa-Frachthub zu nutzen.

Ryanair hat mit Beginn des Winterflugplans die Flüge nach Leipzig/Halle aufgenommen. So wird der Airport jetzt fünfmal wöchentlich ab London-Stansted und dreimal wöchentlich ab Rom-Ciampino angesteuert. Leipzig ist damit das neunte Deutschlandziel des Billigfliegers. Zuvor hatte Ryanair den thüringischen Flughafen Leipzig-Altenburg angeflogen, der sich gut 50 Kilometer südlich von Leipzig befindet. Die Flüge wurden aber Ende März gestrichen. Ryanair sieht in Leipzig/Halle aber auch eine Alternative zum künftigen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER).

Ryanair hat zum Monatsbeginn gleich 22 neue Verbindungen eröffnet. Das Hauptaugenmerk liegt auf britischen Flughäfen, gefolgt von Deutschland und Polen.
Bristol - Katowice: 2x wöch.
Eindhoven - Danzig: 2x wöch.
Frankfurt Hahn - Plovdiv: 2x wöch.v Leeds/Bradford - Kaunas: 2x wöch.
London/Stansted - Leipzig/Halle: 7x wöch.
London/Stansted - Malmö: 7x wöch.
Manchester - Bremen: 3x wöch.
Manchester - Brüssel Charleroi: 7x wöch.
Manchester - Frankfurt Hahn: 3x wöch.
Manchester - Girona: 5x wöch.
Manchester - Katowice: 2x wöch.
Manchester - Malaga: 3x wöch.
Manchester - Memmingen: 5x wöch.
Manchester - Mailand/Bergamo: 7x wöch.
Manchester - Oslo/Rygge: 4x wöch.
Manchester - Paris/Beauvais: 4x wöch.
Manchester - Rom/Ciampino: 4x wöch.
Manchester - Rzeszow: 2x wöch.
Oslo/Rygge - Poznan: 2x wöch.
Rom/Ciampino - Leipzig/Halle: 3x wöch.
Rom/Ciampino - Marseille: 3x wöch.
Rom/Ciampino - Poznan: 2x wöch.

S7 Airlines nahm am 2. November eine neue Verbindung zwischen Wladiwostok und Hongkong auf. Damit sind erstmals beide Städte miteinander verbunden. Das russische Oneworld-Mitglied bedient die 2.880 Kilometer lange Strecke ein Mal pro Woche und setzt hierbei einen Airbus A320 ein. Im Zeitraum vom 17. Dezember 2011 bis zum 21. Januar 2012 soll eine zweite wöchentliche Verbindung hinzukommen.

Sichuan Airlines hat am 1. November neue Routen nach Haikou eröffnet. Das Ziel auf der tropischen Insel Hainan wird nun von Changzhou via Zhuhai und von Harbin via Ningbo jeweils dreimal wöchentlich angesteuert.

Singapore Airlines Cargo steuert jetzt zweimal wöchentlich Frankfurt/Main an. Die Boeing 747-400F sollen die Ladekapazität der zweimal täglich durchgeführten Passagierflüge von Singapore Airlines ergänzen. Mittwochs führt das Routing der Vollfrachter von Singapur zunächst nach Bangalore und dann weiter nach Sharjah, bevor der Frachter am Donnerstagmorgen in Frankfurt eintrifft. Auf dem Rückweg wird nur in Sharjah ein Zwischenstopp eingelegt. Der zweite Frachterkurs am Samstag wird über Chennai und Sharjah geführt. Zurück geht es ebenfalls nur über Sharjah.

SkyWork hat für den Sommer 2012 eine neue Route zwischen Bern und Lugano angekündigt. Die schweizerische Bundeshauptstadt soll dann täglich morgens und abends mit dem Tessin verbunden werden. Geschäftsreisende können so am gleichen Tag hin- und zurück fliegen. An den Wochenenden sind zwei Hinflüge und ein Rückflug geplant. Außerdem will Skywork ein bis zwei wöchentliche Flüge von Lugano nach Elba, Figari, Nizza, Split und Rijeka einrichten.

SpiceJet hat mit Q400 drei weitere Ziele ab der Basis Chennai in das Streckennetz aufgenommen. Täglich geht es nun nonstop nach Goa, Mangalore und Tiruchirapilly. Auf der letztgenannten Strecke fliegen bereits Air India express (9x wöch.), Jet Airways (2x tägl.) und Kingfisher (8x wöch.). Chennai – Goa wird auch durch Air India viermal wöchentlich bedient, während auf der Mangalore Route gegenwärtig noch kein Wettbewerb herrscht.

Spirit Airlines hat einen heißumkämpften Markt betreten. So nahm der Billigflieger die Strecke Chicago O'Hare – Orlando in das Programm auf und bedient sie einmal täglich mit Airbus A319. Auf der Verbindung fliegen auch American Airlines (4x tägl.) und Continental/United (4x tägl.). Hinzu kommen Flüge der Lowcost-Konkurrenten Southwest Airlines und airTran, die sechsmal täglich bzw. zweimal täglich von Chicago-Midway nach Orlando fliegen. Gänzlich neu ist die Strecke für Spirit nicht: Sie hatte Chicago – Orlando vom 5. November 2000 bis zum 8. Januar 2008 schon einmal bedient.


Spirit Airlines hat einen Vorvertrag über 45 Airbus A320neo sowie 30 A320 unterzeichnet.
Eine Triebwerkswahl steht noch aus. (Grafik: Airbus)

Starbow Airlines setzte des Ausbau des Inlandstreckennetzes in Ghana fort und nahm am 7. November Flüge zwischen Accra und Takoradi auf. Fünfmal wöchentlich kommt eine Bae 146 zum Einsatz. Antrak Air fliegt hier 20 Mal pro Woche.

Thai Airways hat am 1. November eine neue internationale Route ab Phuket aufgenommen. So bedient das Star-Alliance-Mitglied jetzt dreimal wöchentlich den Flughafen Seoul-Incheon mit Airbus A330-300. Vor Ort hält der Partner Asiana zahlreiche Anschlussverbindungen bereit. Zwischen Seoul-Incheon und Phuket fliegen neben Thai Airways noch Korean Air (tägl.), Asiana (6x wöch.) und Business Air (3x wöch.).

Tiger Airways hat innerhalb von zwei Monaten eine zweite Philippinen-Route eröffnet. Seit Jahren bedient der Billigflieger aus Singapur bereits Manila. Im September kam Cebu und nun auch Davao hinzu. Geflogen wird drei Mal pro Woche mit einem 180-sitzigen Airbus A320. Die Singapur-Strecke ist die einzige internationale Verbindung ab Davao. Auch Silk Air fliegt hier zweimal pro Woche.

TransAsia Airways fliegt seit dem 1. November dreimal wöchentlich von Taipeh nach Xuzhou und konkurriert hier mit den vier wöchentlichen Flügen der Shanghai Airlines. Zwei Tage später folgten zwei neue Verbindungen ab Kaohsiung: wöchentlich geht es von dort nach Hefei und Nanning. Auf beiden Strecken verkehrt bereits Far Eastern.

TransAsia Airways hat ab Kaohsiung eine erste Verbindung nach Vietnam eröffnet. Die zweitgrößte Stadt Taiwans ist seit dem 10. November zweimal wöchentlich mit Hanoi verbunden. TransAsia steuert die vietnamesische Hauptstadt mit Airbus A321 an und konkurriert mit den jeweils drei wöchentlichen Verbindungen der UNI Air und der Vietnam Airlines.

TRIP hat eine erste ATR72-600 übernommen, die der Flugzeugbauer ATR zuvor an die amerikanische Air Lease Corporation (ALC) ausgeliefert hatte. Fünf weitere Maschinen sollen folgen.

Turkish Airlines setzte den Ausbau des Streckennetzes in Richtung Irak fort. So nahm die Airline am 3. November eine neue Route von Istanbul-Atatürk nach Mosul auf. Die drittgrößte Stadt des Iraks wird jetzt viermal wöchentlich (Di, Do, Fr, So) mit Boeing 737-800 bedient. Mosul ist das insgesamt sechste Irak-Ziel der Turkish Airlines. Keine andere Fluggesellschaft bedient mehr Ziele.

UNI Air nahm am 2. November wöchentliche Flüge von Taitung City im Südosten Taiwans nach Nanning auf. Das Ziel im östlichen Zentralchina wird mit MD-90 bedient.

United reaktivierte eine ehemalige Continental-Verbindung. So gibt es seit dem 6. November wieder Flüge von Houston Intercontinental nach Palm Springs. Das Ziel in Kalifornien wird 13x wöchentlich (2x täglich außer samstags) mit einer CRJ700 der SkyWest bedient. Continental hatte die Strecke zwischen 1999 und 2008 im Flugplan zu stehen.

Velvet Sky, Billigflieger aus Südafrika, hat am 4. November gleich drei neue Inlandsrouten in Betrieb genommen. So gehte s jetzt sowohl von der Basis Durban als auch von Kapstadt jeweils viermal wöchentlich nach Port Elizabeth. Die Airline hat zudem Durban und Kapstadt zweimal wöchentlich miteinander verbunden.

Virgin Atlantic will im Sommer 2012 eine neue Flugverbindung nach Nordamerika anbieten. So soll es zwischen dem 24. Mai und dem 27. Oktober Flüge von London nach Vancouver geben. Virgin Atlantic will die Route viermal wöchentlich (Di, Do, Sa, So) mit einem Airbus A340-300 bedienen. Zugleich kündigte die Airline von Richard Branson an, dass eine neue Route nach San Francisco eingerichtet wird. Die Westküsten-Metropole soll vom 26. März bis zum 26. Oktober dreimal wöchentlich (Mo, Mi, Fr) ebenfalls mit A340-300 bedient werden.

VivaAerobus hat eine vierte und fünfte US-Verbindung ab Monterey eröffnet. So steuert der mexikanische Billigflieger jetzt zweimal wöchentlich Miami (Mo, Fr) und dreimal wöchentlich San Antonio (Di, Do, So) an. Nach San Antonio fliegt bereits AeroMexico Connect mit kleinem Jetgerät. VivaAerobus bedient in den USA bereits die Ziele Chicago/Midway, Houston/Bush und Las Vegas. Nächstes Ziel wird dann Orlando sein.

Volaris hat drei neue Verbindungen nach Chicago-Midway eröffnet. So gibt es jetzt vier wöchentliche Flüge ab Mexico City (Do-So) und jeweils zwei Flüge pro Woche ab Morelia und Zacatecas. Mit mittlerweile 33 Airbus A320 hat die mexikanische Volaris einen Inlandsmarktanteil von 18 Prozent.

Vueling hat drei der sieben wöchentlichen Iberia-Flüge von Madrid nach Kopenhagen übernommen. Daneben fliegen auch noch Spanair (täglich) und SAS (4x wöch.) auf dieser Route. Vueling bietet damit zu Beginn des Winterflugplans fünf Nonstopziele ab Madrid an: Amsterdam (tägl.), Barcelona (11x tägl.), Berlin-Tegel (tägl.), Kopenhagen und Paris CDG (heweils tägl.). Unklar ist jedoch noch, wie es mit Vueling ab Madrid weiter geht, nachdem der Anteilseigner Iberia die Gründung eines eigenen Billigfliegers unter dem Namen Iberia Express angekündigt hatte. Die neue Tochter soll mit vier A320 zum Sommer 2012 ab Madrid operieren. Zumindest kündigte Vueling bereits an, dass sie ab Sommer Kopenhagen viermal wöchentlich ab Barcelona ansteuern will.

WestJet hat vier neue Verbindungen eröffnet, die sich alle an sonnenhungrige Kanadier richten, die in den Süden fliegen wollen. So geht es wöchentlich von London nach Cancun (Mexiko). Die Strecke soll zu Mitte Dezember auf zwei Flüge pro Woche gesteigert werden. Neu sind auch wöchentliche Rotationen zwischen Thunder Bay und Montego Bay (Jamaika) sowie zwischen Victoria und Phoenix. Die Verbindung Toronto – San Juan (Puerto Rico) bietet der kanadische Billigflieger zweimal pro Woche an. Hier herrscht noch keine Konkurrenz, aber Air Canada wird zum Jahresende noch eine Saisonverbindung auflegen. Im letzten Winter hatte auch Sunwing Flüge zwischen Toronto und San Juan angeboten.