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Airline-News 16.10. - 31.10. 2011

Azul hat bei Embraer einen Kaufvertrag über elf Jets vom Typ Embraer 195 unterzeichnet. Die Auslieferung der Flugzeuge beginnt im Jahr 2013. Dieser Auftrag erhöht die E-Jet-Bestellungen von Azul auf nunmehr 52 Maschinen. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft bereits 23 E-195 mit je 118 Sitzplätzen sowie zehn E-190 mit je 106 Sitzen. Außerdem umfasst die Azul-Flotte Turboprops des französisch-italienischen Herstellers ATR.


Adria Airways stellt die Linienverbindung Frankfurt – Wien zu Ende Oktober ein. Die slowenische Airline hatte die Route seit 2001 bedient, aber unter der harten Konkurrenz durch Lufthansa und Air Berlin/Niki gelitten. Auch die Strecke Pristina – Düsseldorf entfällt. Ebenso die Verbindungen von Ljubljana nach Banja Luka, London Gatwick, Marseille, Warschau und Paris. Auf weiteren Verbindungen sollen Frequenzen reduziert werden. Entgegen den Erwartungen bleibt die verlustbringende Route nach Istanbul aber bestehen.

Aer Lingus hat eine neue, sonntägliche Flugverbindung zwischen Cork und Gran Canaria eröffnet. Die Strecke wird noch bis einschließlich 29. April 2012 angeboten. Außerdem führte die irische Fluglinie wieder ihre Winterflüge nach Barcelona und Rom ein. Damit gibt es in diesem Winter 17 Ziele, die nonstop ab Cork angeboten werden.

Aeroflot hat am 30. Oktober ihre Flugverbindung nach Ho-Chi-Minh-City reaktiviert. Nach Hanoi ist dies bereits das zweite Ziel in Vietnam, das Aeroflot ab Moskau-Sheremetyevo anbietet. Geflogen wird zweimal wöchentlich mit einer 218-sitzigen Boeing 767-300ER. Zuletzt hatte Aerolfot die Strecke im Jahr 2003 gemeinsam mit dem SkyTeam-Partner Vietnam Airlines angeboten. Der macht nun auch indirekte Konkurrenz und fliegt viermal wöchentlich von Ho-Chi-Minh-City nach Moskau-Domodedowo. Im Winter 2010/11 hatte auch die russische Transaero Flüge angeboten.

AeroSvit hat nach Delhi eine zweite südasiatische Destination in ihr Streckennetz integriert. So nahm die ukrainische Fluggesellschaft am 22. Oktober eine Route vom Heimat-Drehkreuz Kiew-Borispol nach Colombo auf. Die Hauptstadt von Sri Lanka wird nun dreimal wöchentlich mit einer 231-sitzigen Boeing 767-300ER bedient. Zwischen Dezember 2011 und Mai 2012 hatte der lokale Wettbewerber Ukraine International die Strecke als One-Stop-Service via Abu Dhabi angeboten. Derzeit hat AeroSvit aber keinerlei Konkurrenz zwischen Kiew und Colombo.

Air Arabia nahm Ende Oktober Flüge von der Heimatbasis Sharjah nach Jekaterinburg auf. Der dortige Koltsovo Airport wird nun zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Erst Mitte Oktober hatte Air Arabia Flüge nach Moskau-Domodedowo eröffnet. Konkurrent flyDubai hatte im vergangenen Oktober Flüge von Dubai nach Jekaterinburg aufgenommen.

Air Berlin baut ihr Langstreckenangebot ab Berlin nach Nordamerika weiter aus: Im dem 11. Mai 2012 startet Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft erstmals nonstop von Berlin nach Los Angeles und verbindet die deutsche Hauptstadt drei Mal wöchentlich mit der Westküste der USA. Damit ist Air Berlin die einzige Fluggesellschaft, die nonstop zwischen Berlin und Los Angeles verkehrt. Gleichzeitig erhöht die Airline die Zahl ihrer Flüge von Berlin und Düsseldorf nach New York: Ab dem 1. Mai ist der „Big Apple“ täglich zu erreichen. Auch in Richtung Polen verstärkt Air Berlin ihr Engagement und fliegt ab Mai 2012 nonstop von Berlin nach Danzig. Reisende können die polnische Hafenstadt bis zu zwei Mal täglich erreichen. Air Berlin hatte Danzig bereits im Sommer 2010 bedient. Das Angebot nach Krakau wird von aktuell vier auf zwölf wöchentliche Verbindungen aufgestockt.

Air Berlin beginnt mit der Verkleinerung der Flotte. So will die Fluglinie 19 bereits bestellte Boeing- und Airbus-Jets Jahre später abnehmen. In den Jahren 2012 und 2013 übernimmt Air Berlin demnach statt 50 Flugzeugen lediglich 31 Flieger.

Air Berlin Turkey nimmt am 1. November den Flugbetrieb zwischen Antalya und Deutschland auf. Air Berlin und die türkische Pegasus Airlines setzen im Rahmen einer Charterpartnerschaft zunächst zwei Boeing 737-800 ein, um Urlaubsreisende aus Deutschland nach Antalya zu bringen. Die Flugzeuge haben ein eigenes Branding erhalten: Über dem Air-Berlin-Schriftzug steht in schwungvollen Buchstaben „Turkey“. Die ersten Gäste fliegen mit Air Berlin Turkey nach ihrem Urlaubsaufenthalt von Antalya nach Stuttgart und landen dort am Morgen des 1. November. Weitere Abflughäfen zum Auftakt der Charterflüge sind Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig/Halle, Nürnberg und Paderborn. Später kommen noch Berlin, Dresden, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück, Hannover, Hamburg und München hinzu. Der Service an Bord sowie das Flottendesign im Inneren der Flugzeuge unterscheiden sich nicht von Air Berlin. Die Sitzplätze werden in erster Linie über Reiseveranstalter vertrieben, nur wenige sind im Einzelplatzverkauf erhältlich.Das Programm für den Sommer 2012 wird zurzeit abgestimmt, dann werden weitere Abflughäfen - wie zum Beispiel Erfurt - hinzukommen. Im kommenden Sommer soll die Flotte auf sechs Flugzeuge anwachsen. Über die Charterpartnerschaft hinaus besteht seit 2009 eine Vertriebspartnerschaft zwischen Air Berlin und Pegasus. Seit September 2011 führen die beiden Airlines auf ausgewählten Strecken Flüge im Codeshare durch (Foto: Air Berlin).

Air Berlin und die österreichische Beteiligung Niki wollen ihr Flugangebot in Richtung Osteuropa zum Winterflugplan 2011/12 abstimmen. So sollen die Hauptstädte Bukarest, Sofia und Belgrad bis zu dreimal täglich an das Drehkreuz in Wien angebunden werden. Die Flug- und Umsteigemöglichkeiten sollen besser geplant werden, so dass Air Berlin kürzere Flugverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum in Richtung Südosteuropa anbieten kann. Konkret benannte die Airline die Strecken ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Nürnberg und Zürich. Gleichzeitig verbessert Air Berlin auch das Angebot nach Russland und bietet wöchentlich bis zu 50 Flüge von Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Wien und Salzburg nach Moskau und Sankt Petersburg an. Zudem hatte Air Berlin erst wenige Tage zuvor einen Ausbau der Aktivitäten in Richtung Polen bekannt gegeben. So wird es ab Mai 2012 mehr Flüge nach Krakau geben und Danzig neu an das Drehkreuz in Berlin angebunden.

Air Berlin wird in der Sommersaison doch ab Erfurt-Weimar präsent sein. So fliegt die Airline im Auftrag einiger Reiseveranstalter nach Palma de Mallorca und Antalya. Das Ziel in der Türkei wird dabei von Air Berlin Turkey, einer Charterpartnerschaft mit Pegasus Airlines, bedient. Zum Winterflugplan 2011/12 hat sich Air Berlin aber zunächst aus Erfurt-Weimar verabschiedet.

Air China eröffnete am 30. Oktober die Strecke Chengdu – Yiwu. Die Route wird viermalwöchentlich mite iner 128-sitzigen Boeing 737-300 bedient.

Air Dolomiti will auch von Mailand-Bergamo nach Deutschland fliegen. So plant der Lufthansa-Partner ab dem 21. Dezember Flüge nach Frankfurt einzurichten. Die Route soll dann mehrmals täglich mit 100-sitzigen Embraer 190 bedient werden. Die Flüge starten um 6.35 Uhr und 12.25 Uhr und erreichen Frankfurt um 8.00 Uhr sowie um 13.50 Uhr. Die Rückflüge heben um 8.40 Uhr sowie um 14.55 Uhr ab und landen um 10.05 Uhr und 16.20 Uhr wieder in Bergamo. Außerdem gibt es noch einen Abendkurs. Dieser startet um 19.20 Uhr; donnerstags jedoch schon um 17.20 Uhr sowie sonntags um 16.40 Uhr. Die Rückflüge ab Frankfurt finden um 22.15 Uhr sowie donnerstags um 19.20 Uhr und sonntags um 21.10 Uhr statt.

Air Europa hat zum Winterflugplan 2011/12 zwei neue Routen ab Madrid eröffnet. So bedient das spanische SkyTeam-Mitglied jetzt jeweils zweimal wöchentlich die Ziele Mailand-Malpensa (MXP) und Amsterdam mit ihren 122-sitzigen Embraer 195. Auf beiden Strecken herrscht harter Wettbewerb. Nach Amsterdam fliegen auch KLM (35x wöch.), Iberia (21x wöch.), easyJet (12x wöch.), Vueling (tägl.) und sogar Korean Air (3x wöch.). Auf der Mailand-Route macht Air Europa der Iberia (26x wöch.) und easyJet (19x) Konkurrenz.

Air France nahm nach der Verbindung Paris – Mexico City nun auch Flüge vom Heimat-Hub Paris - Charles de Gaulle nach Cancun auf. Die Strecke an Mexikos Karibikküste wird seit dem 21. Oktober dreimal wöchentlich (Mi, Fr, So) mit einer 472-sitzigen Boeing 777-300 bedient. Auf der Verbindung fliegt auch XL Airways France zwei Mal pro Woche.

Air France reaktivierte am 31. Oktober eine Flugverbindung zwischen Paris CDG und Kapstadt. In Ergänzung zu den täglichen Flügen der Schwester KLM ab Amsterdam fliegt die französische Airline im Winter dreimal wöchentlich mit einer 309-sitzigen Boeing 777-200 ab Paris. Wenn die Route gut läuft, soll sie im Sommer 2012 beibehalten werden. Air France hatte Kapstadt von 1993 bis 1999 via Johannesburg bedient.

Air New Zealand hat sieben ATR 72-600 fest bestellt. Zusätzlich zeichnete die neuseeländische Fluggesellschaft Optionen über weitere fünf Maschinen. Der Auftragswert beläuft sich nach Angaben von ATR auf über 270 Millionen US-Dollar inklusive der Optionen. Bereits im Oktober 2012 soll Air New Zealand die erste ATR72-600 erhalten. Bis 2016 sollen die restlichen folgen. Air New Zealand will das Muster nicht nur zum Aufstocken bestehender Frequenzen nutzen. Zugleich sollen auch kleinere Muster ersetzt werden (Grafik: ATR).

Air Pacific hat bei Airbus drei A33-200 bestellt. Sie sollen ab Anfang 2013 ausgeliefert werden. Laut Preisliste hat die Order einen Gesamtwert von rund 600 Millionen US-Dollar (432 Mio Euro). Die Fluglinie der Fidschi-Inseln will mit den Jets die Boeing-Langstreckenflotte (767, 747) ersetzen. Eigentlich sollte die Boeing 787 als Ersatz kommen. Im Jahr 2006 hatte Air Pacific zunächst fünf Exemplare bestellt und zwei Jahre später nochmals um drei Flieger aufgestockt. Doch technische Probleme verzögerten das Programm um mehr als drei Jahre. Im April hieß es dann seitens Boeing, dass Air Pacific kein 787-Kunde mehr sei (Grafik: Airbus).

AirAsia X, malaysischer Langstreckenpartner des Billigfliegers AirAsia, hat das Endziel der London-Route verlegt. Seit dem 24. Oktober steuert die Airline ab Kuala Lumpur nicht mehr London-Stansted sondern London-Gatwick an. Weiterhin gibt es fünf wöchentliche Flüge mit einem 327-sitzigen Airbus A340-300. AirAsia X hatte die London-Strecke im März 2009 eröffnet.

Airphil Express eröffnete am 20. Oktober zwei neue Inlandsstrecken ab Manila. So bedient der philippinische Billigflieger jetzt täglich mit Airbus A320 die beiden Ziele Cotabato City und General Santos City. Cebu Pacific fliegt ebenfalls ein Mal am Tag von Manila nach Cotabato City und 15-Mal wöchentlich nach General Santos City, während die Airphil-Mutter Philippine Airlines fünfmal wöchentlich nach Cotabato und täglich nach General Santos fliegt.

Allegiant Air erweiterte das Streckennetz und integrierte eine dritte Route nach Duluth (Minnesota) auf. Das Ziel liegt am Lake Superior an der Staatengrenze Minnesota – Wisconsin. Allegiant Air fliegt nun seit dem 21. Oktober zweimal täglich von Phoenix/Mesa (Arizona) nach Duluth und ergänzt damit das Angebot ab Orlando und Las Vegas.

Allegiant Air hat ihren ersten innerkalifornischen Dienst zwischen Stockton und Palm Springs eröffnet. Die Strecke wird montags und freitags mit einer 150-sitzigen MD-80 bedient. Der Billigflieger bedient Stockton zudem ab Las Vegas und Palm Springs ab Bellingham. In Stockton ist Allegiant Air die einzige Airline am Platz, während Palm Springs pro Woche über 200 Flüge von Alaska Airlines, American Airlines, Delta, United, US Airways und WestJet verzeichnet. Bis Jahresende kommen auch noch Frontier und Virgin America hinzu.

ANA baute ihr Streckennetz am 30. Oktober um zwei neue Verbindungen, eine Inlandsstrecke und eine internationale Route, aus.So fliegt das japanische Star-Alliance-Mitglied in der Wintersaison täglich mit einer Boeing 737-500 von Matsuyama nach Okinawa. Außerdem eröffnete ANA eine vierte Hongkong-Route und bedient die Metropole nach Tokio/Narita, Tokio/Haneda und Osaka jetzt auch täglich mit 737-700 ab Nagoya/Chubu.

ANA hat am 26. Oktober erstmals ihren neuen „Dreamliner“ im Passagierdienst eingesetzt. Die Boeing 787 mit der Registrierung JA801A startete um 12.40 Uhr vom Flughafen Tokio-Narita und landete gegen 16.00 Uhr auf dem Flughafen Hongkong-Chek Lap Kok. An Bord des Charterflugs waren 240 Passagiere, darunter geladene Gäste und Journalisten. Der reguläre Liniendienst lief dann am 1. November zwischen Tokio-Haneda und den Inlandszielen Okoyama und Hiroshima an. Ab Dezember wird der Dreamliner auch grenzüberschreitend nach Peking eingesetzt. Der erste Kontinentalflug führt dann am 21. Januar 2012 nach Frankfurt.

Biman Bangladesh Airlines hat bei Boeing die 300. jemals gebaute 777 abgeholt. Bei der Jubiläumsmaschine mit der Registrierung S2-AFO handelte es sich um eine Boeing 777-300ER (Foto: Boeing).

Blue Islands, auf den Kanalinseln beheimatete Regionalairline, hat am 31. Oktober eine neue Route von Jersey nach Manchester eröffnet. Der tägliche Flug mit einer ATR42 konkurriert dabei mit dem ebenfalls täglichen Flug der flybe.

Blue1, finnisches Mitglied der SAS-Gruppe, nahm Flüge von Südfinnland zum wichtigsten Drehkreuz der Mutter auf. Elfmal wöchentlich geht es nun mit einer ATR72 der Golden Air von Tampere nach Kopenhagen. SAS flog zuletzt im Jahr 2009 auf dieser Verbindung.

Blu-express, italienischer Billigflieger der Blue Panorama Airlines, hat eine Flugverbindung zwischen Rom-Fiumicino (FCO) und Skopje eröffnet. Das Ziel in Mazedonien wird dienstags und sonntags bedient. Start in Rom ist um 11.00 Uhr. Noch gibt es keine Konkurrenz auf der Strecke, doch Belle Air hat Flüge von Skopje nach Rom FCO ab dem 15. Dezember angekündigt. Auch Belle Air will dienstags und sonntags fliegen.

bmi British Midland International hat ihr Streckennetz in Richtung Marokko weiter ausgebaut. So fliegt das Star-Alliance-Mitglied seit dem 29. Oktober zweimal wöchentlich mit einem Airbus A320 von London-Heathrow nach Agadir. Erst zum Sommeranfang hatte Bmi Flüge nach Marrakesch und Casablanca eröffnet. Indirekte Konkurrenz auf der neuen Route kommt von easyJet und Thomson, die beide jeweils zweimal wöchentlich von London-Gatwick nach Agadir fliegen.

bmi regional eröffnete am 31. Oktober eine neue Zubringerroute nach Frankfurt. So bedient die Regionaltabteilung der Lufthansa-Tochter Bmi das Drehkreuz jetzt 16 Mal wöchentlich ab East Midlands. Eingesetzt wird ein Embraer 145 mit 49 Sitzplätzen. Die Strecke war zuletzt 2002 bedient worden – auch durch Bmi.

Bmibaby hat Direktflüge ab der jüngsten Niederlassung Belfast City (BHD) nach Amsterdam aufgenommen. Mit täglichen Flügen (außer Samstag) konkurriert bmibaby indirekt mit den zehn wöchentlichen Flügen der easyJet ab Belfast International. Bmibaby hatte die Niederlassung Belfast City am 1. Januar eröffnet und zunächst Flüge nach Birmingham, Cardiff, East Midlands und Manchester aufgenommen. Flüge nach London/Stansted folgten dann im März. Amsterdam ist jetzt die erste internationale Route der bmibaby ab Belfast BHD. Im Dezember folgt Genf als weiteres Ziel und im nächsten Sommer dann die Destinationen Alicante, Faro, Ibiza, Malaga und Palma de Mallorca. Zugleich hat bmibaby die Basen in Cardiff und Manchester geschlossen und unterhält jetzt nur noch in Birmingham, East Midlands und Belfast City Hauptniederlassungen.

Bmibaby nahm wieder eine zweite Strecke nach Prag auf. Die „Goldene Stadt“ wird seit dem 21. Oktober auch ab Birmingham bedient. Die Ganzjahresstrecke ergänzt die saisonale Winterroute ab East Midlands. In der ersten Betriebswoche gab es drei Rotationen, mit dem Start des Winterflugplans 2011/12 erhöhte der Billigflieger die Frequenz auf vier Flüge pro Woche. Im Dezember soll eine fünfte Rotation hinzukommen. Bmibaby hatte Birmingham – Prag bis März bedient.

British Airways hat die Mauritius-Flüge zum Start des Winterflugplans 2011/12 von London-Heathrow nach London-Gatwick verlegt. Die Strecke wird seit dem 31. Oktober dreimal wöchentlich mit einer in Gatwick stationierten Boeing 777-200ER bedient.

China Airlines eröffnete am 31. Oktober zwei neue Verbindungen über die Meerenge von Taiwan. So geht es jetzt von der drittgrößten taiwanesischen Stadt, Taichung, zweimal wöchentlich nach Chongqing. Das Ziel im Südwesten Chinas wird mit einem 104-sitzigen Embraer 190 der Tochter Mandarin Airlines angesteuert. Am gleichen Tag startete zudem die Route Taipeh – Haikou (Hainan), die nun dreimal wöchentlich bedient wird. Auf der Strecke fliegen auch EVA Air und Hainan Airlines jeweils zwei Mal pro Woche.

China Eastern Airlines hat ihre Flottenplanung überarbeitet und wird 24 bestellte Boeing 787 „Dreamliner“ wegen Verzögerungen nicht übernehmen. Stattdessen will die in Shanghai ansässige Fluggesellschaft 45 Boeing 737-800 in die Flotte integrieren. Die Jets sollen zwischen 2014 und 2016 geliefert werden. China Eastern hatte im Jahr 2005 insgesamt 15 Boeing 787 bestellt. Hinzu kommen neun weitere Maschinen, die für die Tochter Shanghai Airlines bestimmt waren.Außerdem wird China Eastern im kommenden Jahr fünf Airbus A340-300 an den europäischen Flugzeugbauer zurückgeben und dafür ab dem übernächsten Jahr 15 kleinere Airbus A330 erhalten. Sie sollen als 787-Ersatz dienen.

China West Airlines fliegt seit dem 30. Oktober von Chonqing über Guilin nach Fuzhou. Dir Route wird täglich mit A319 oder A320 bedient. Auf dem ersten Abschnitt fliegen auch China Southern und Xiamen Airlines jeweils täglich. Auf dem zweiten Stück ist Xiamen viermal wöchentlich unterwegs.

Cimber Sterling, dänische Fluglinie mit ukrainischen Investoren, hat zum 31. Oktober eine Strecke der ukrainischen Schwesterairline AeroSvit übernommen. Nach dem Wegfall der Flüge nach Amsterdam und Sofia, nutzt Cimber Sterling die freien Kapazitäten und fliegt jetzt zehnmal wöchentlich mit Boeing 737-700 von Kopenhagen nach Kiew/Borispol und füttert so das Netz der AeroSvit.

Cirrus Airlines kürzt das Flugangebot zwischen Dresden und Wien stärker als zunächst geplant. So soll die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen sukzessive von sechs auf durchschnittlich drei Flugpaare sinken. Für den Sommer 2012 wird geprüft, ob die Frequenz auf zwei Flüge pro Tag angehoben wird, um vermehrt Geschäftsreisende ansprechen zu können.

Direktflyg, Regionalfluggesellschaft aus Schweden, hat zum 31. Oktober subventionierte Flugrouten in Nord-Schweden übernommen. So fliegt die Airline jetzt zehnmal wöchentlich zwischen Östersund und Umea und dann weiter nach Lulea. Zuvor war Nextjet auf dem ersten Abschnitt unterwegs. Direktflyg setzt 19-sitzige Jetstream 32 ein.

Donavia, Tochtergesellschaft der Aeroflot, nahm am 30. Oktober fünf neue Routen – drei internationale und zwei Inlandsrouten – auf. So fliegt Donavia jetzt von Mineralnye Vody dreimal wöchentlich nach Baku (Aserbaidschan) und konkurriert hier mit den drei wöchentlichen Flügen der Azerbaijan Airlines. Zweimal wöchentlich geht es nach Taschkent. Hier fliegt auch Uzbekistan Airlines ein Mal pro Woche. Und auch Jerewan wird jetzt zweimal pro Woche ab Mineralnye Vody durch Donavia angeboten. Auf dieser Strecke verkehren bereits Utair (3x wöch.) und Armavia (2x wöch.). Innerhalb Russlands fliegt Donavia sowohl von Adler/Sochi als auch Mineralnye Vody neu nach Sankt Petersburg (beide täglich). Ab Sochi fliegen auch Rossiya (tägl.) und Utair (4x wöch.). Diese beiden Airlines bieten auch tägliche Flüge zwischen Mineralnye Vody und Sankt Petersburg an.

Easyjet kündigte für den Sommer 2012 zwei neue Griechenland-Verbindungen ab der deutschen Basis Berlin an. Ab dem 23. Juni will der Billigflieger die Hauptstadt mit den Inseln Mykonos und Rhodos verbinden. Mykonos soll mittwochs und sonntags bedient werden, während die Flieger nach Rhodos am Dienstag und Samstag starten. Easyjet wird damit ab Berlin insgesamt 37 Routen anbieten.

EasyJets neuer Winterflugplan beinhaltet zwei komplett neue Routen, eine Wiederaufnahme und einen Flughafenwechsel. Die neuen Verbindungen sind Genf – Bilbao (3x wöch.) und Manchester – Belfast International (2x tägl.). Beide Strecken kann easyJet völlig ohne Konkurrenz bedienen. Nach einer Unterbrechung von sechs Jahren bietet der Billigflieger zudem wieder die Strecke Glasgow – Amsterdam (1x tägl.). Easyjet hatte die Route zwischen August 2001 und Sommer 2005 bereits im Angebot. Die Umzüge betreffen die Strecken von Lyon und Paris/Orly nach Rom. Hier steuert easyJet nicht mehr den City-Flughafen Ciampino sondern Fiumicino (FCO) an. Damit endete das Engagement der easyJet am Stadtflughafen von Rom.

Etihad Airways soll einen Einstieg bei Aer Lingus prüfen. Laut Medienberichten will die Airline aus Abu Dhabi rund ein Viertel der irischen Fluggesellschaft übernehmen und könnte so am EU-Markt partizipieren. Das Anteilspaket liegt bei der irischen Regierung. In der Vergangenheit hatte der Billigflieger und Anteilseigner Ryanair mehrfach versucht, das Paket zu übernehmen, doch die Regierung blockte jedes Mal das Vorhaben. Nun stellte auch Ryanair ihr Paket zur Verfügung. Auch IAG, Mutterkonzern der British Airways und der spanischen Iberia, interessiert sich für Aer Lingus.


Airbus A330 im Hello-Kitty-Look (Foto: Airbus)

EVA Air eröffnete Ende Oktober drei neue Verbindungen ab Taipeh/Taoyuan (TPE) – eine interkontinentale und zwei über die Meerenge von Taiwan. So verlegte die Airline zum 31. Oktober ihre New-York-Strecke von Newark nach New York JFK. Am gleichen Tag nahm sie – genauso wie China Airlines – Flüge nach Haikou auf. Das Ziel auf der Insel Hainan wird zweimal wöchentlich mit MD-90 bedient. China Airlines fliegt hier dreimal wöchentlich und Hainan Airlines ebenfalls zwei Mal pro Woche. Am 30. Oktober eröffnete EVA Air zudem eine Route nach Jinan. Die vier wöchentlichen MD-90-Flüge konkurrieren mit den vier Flügen der Shandong Airlines.

Firefly, Regionaltochter der Malaysia Airlines, nahm am 30. Oktober wieder die Verbindung Kuala Lumpur/Subang – Kuantan auf. Geflogen wird zweimal täglich mit ATR72. Malaysia Airlines hatte die Route 1998-2002 bedient. Pelangi Air war hier 1998 und 2000 unterwegs. Firefly hatte die 200 Kilometer lange Route 2009 nach nur einem Jahr eingestellt.

Flybe hat Ende Oktober die angekündigten Flüge in Finnland, Skandinavien und dem Baltikum aufgenommen. Zuvor hatte die Airline gemeinsam mit Finnair die Regionalfluglinie FCA Finnish Commuter Airlines (Finncomm) aufgekauft. So gibt es zunächst fünf Routen ab Helsinki und zwei ab Tallin. Mitte November sollen dann drei weitere Strecken ab Tallin folgen. Außerdem nahm flybe zwei Routen ab Manchester mit Q400 auf.
Helsinki - Jyvaskyla (17x wöch.)
Helsinki - Mariehamn (12x wöch.)
Helsinki - Tartu (6x wöch.)
Helsinki - Trondheim (4x wöch.)
Helsinki - Umea (4x wöch.)
Tallin - Stockholm Bromma (17x wöch.)
Tallin - Tampere (17x wöch.)
Manchester - Knock (4x wöch.)
Manchester - Newquay (4x wöch.)

Fuji Dream Airlines fliegt seit dem 30. Oktober zwischen Fukuoka und Niigata. Die täglichen Embraer-Flüge konkurrieren mit den ebenfalls täglichen Flügen der ANA. FDA fliegt von Fukuoka bereits nach Masumoto und Shizuoka

Germanwings hat ein neues Ziel in Spanien benannt. So will der Billigflieger ab dem 25. März 2012 das andalusische Jerez de la Frontera an der Costa de la Luz anfliegen. Die Flüge starten sonntags um 7.40 Uhr ab Köln/Bonn. Der Flug dauert rund drei Stunden. Der Rückflug hebt um 11.15 Uhr ab und erreicht Köln/Bonn um 14.05.

Iberia baute das Streckennetz ab Madrid aus und nahm am 25. Oktober Flüge nach Luanda auf. Die Hauptstadt Angolas wird nun zweimal wöchentlich mit einem 254-sitzigen Airbus A340-300 bedient. Luanda ist damit das zwölfte Afrika-Ziel der spanischen Airline. Außerdem eröffnete am 30. Oktober die Regionaltochter Air Nostrum eine neue tägliche Verbindung von Madrid nach Manchester. Eingesetzt wird der neue 100-sitzige Bombardier CRJ1000. Doch hier ist harte Konkurrenz unterwegs: So fliegen Ryanair (4x wöch.) und easyJet (3x wöch.) ebenfalls zwischen Manchester und Madrid.

IndiGo hat eine tägliche Flugverbindung zwischen der Heimatbasis Delhi und Kathmandu (Nepal) aufgenommen. Die Airline musste zunächst fünf Jahre erfolgreich im Inland operieren, bevor sie eine internationale Lizenz erhielt. Seit August starteten Flüge nach Bangkok, Dubai, Muscat und Singapur. Kathmandu ist damit das fünfte internationale Ziel der IndiGo. Die Strecke ist aber heiß umkämpft. So gibt es ingesamt zehn tägliche Angebote: je zwei von Air-India, Jet Airways und SpiceJet sowie je einen täglichen Flug von IndiGo, Jet Lite, Kingfisher und Nepal Airlines.

Jet Airways hat Flüge zwischen Thiruvananthapuram (Trivandrum) und Sharjah aufgenommen. Geflogen wird täglich mit einer Boeing 737-800. Neben Jet Airways verkehren auf dieser Route Air Arabia (14x wöch.), Air India (tägl.) und Air India Express (4x wöch.). Jet Airways fliegt von Thiruvananthapuram zu den Inlandszielen Bangalore, Chennai und Mumbai sowie international nach Dammam (Saudi Arabien) und Muscat (Oman). Jet Airways bedient Sharjah seit dem 1. September 2009 auch ab Kochi.

Jetairfly, belgischer Ferienflieger des TUI-Konzerns, hat am 29. Oktober eine neue Langstreckenverbindung nach Thailand eröffnet. Einmal pro Woche fliegt jetzt eine Boeing 767-300ER mit 257 Sitzplätzen von Brüssel via Phuket nach Bangkok. Die Flüge werden als Liniencharter vermarktet. Hauptveranstalter an Bord ist neben Jetair/TUI noch Kuoni/Best Tours. Bis April hatte auch XL Airways France Flüge zwischen Brüssel und Phuket angeboten. Die Strecke Brüssel – Bangkok hatte 1998 zuletzt Sabena bedient. Jetairfly kann jetzt noch kurz ohne Konkurrenz fliegen. Ab Mitte November will dann aber auch Thai Airways zwischen Bangkok und Brüssel fliegen.

Jetblue Airways hat bei Airbus einen bereits angekündigten Großauftrag über 40 A320neo besiegelt. Die Triebwerksauswahl soll noch bekannt gegeben werden. Beide Seiten hatten die Order bereits im Juni auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris angekündigt. Gleichzeitig wandelte Jetblue einen bestehenden Auftrag über 30 herkömmliche A320 um und erhält dafür das größere Modell A321 mit strömungsoptimierten Tragflächenenden („Sharklets“). Insgesamt hat Jetblue Airways jetzt 40 A320neo, 30 A321 und 22 A320 bei Airbus offen (Grafik: Airbus).

KLM eröffnete binnen einer Woche drei neue internationale Verbindungen ab Amsterdam. So nahm das SkyTeam-Mitglied am 30. Oktober eine Route nach Basel-Mulhouse-Freiburg im Dreiländereck auf. Die Strecke wird 14 Mal wöchentlich mit Fokker 70 der KLM cityhopper bedient. KLM macht damit der easyJet Konkurrenz, die zehnmal von Basel nach Amsterdam fliegt. Am nächsten Tag startete KLM die angekündigte Route nach Buenos Aires. Die Hauptstadt Argentiniens wird dreimal wöchentlich mit einer 318-sitzigen Boeing 777-200ER bedient. KLM hatte die Strecke zuletzt im März 2001 bedient. Außerdem übernahm KLM von Martinair, die jetzt nur noch Frachtflüge durchführt - die Havanna-Verbindung. Dreimal wöchentlich kommt hier eine MD-11 mit 285 Sitzen zum Einsatz.

LAN Airlines und TAM haben ihre Fusionsabsicht bestätigt. LAN und TAM erwarten, dass die von den Chilenen verhängten Auflagen die Synergien, die durch die Transaktion entstehen, nicht maßgeblich beeinflussen und die gemeinsamen strategischen Entwicklungsziele nicht wesentlich einschränken. Gemäß der Analyse betragen die Auswirkungen auf die erwarteten Synergien nicht mehr als schätzungsweise zehn Millionen US-Dollar pro Jahr, wodurch die bereits bekannt gegebenen Synergien von 400 Millionen Dollar um diesen Betrag reduziert werden.

Lufthansa Cargo muss wegen des vorläufigen Nachtflugverbots am Frankfurter Flughafen fünf Flüge pro Woche nach Köln/Bonn verlegen. Die Piloten fliegen demnach am Abend mit den beladenen Maschinen in Frankfurt nach Köln/Bonn, wo die Flugzeuge drei bis vier Stunden später in Richtung China abheben - wenn der russische Luftraum frei sei und die zugewiesenen Landezeiten in Fernost erreicht werden. Zwei bis drei China-Flüge pro Woche werden aus dem Programm gestrichen. LH Cargo beziffert den Schaden auf 30 bis 50 Millionen Euro. Von Januar an will das Unternehmen auch ein Frachtflugzeug fest von Frankfurt nach Köln/Bonn verlegen, das nachts nach Nordamerika fliegen soll.

Lufthansa hat mit Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen neue Routen nach Aberdeen (3x täglich) sowie nach London-Gatwick (2x tägl.) aufgenommen. Als dritte neue Route kommt im Winter eine Verbindung nach Rio de Janeiro hinzu. Sie wird fünfmal wöchentlich mit Airbus A340-300 angeboten. Außerdem hat Lufthansa die viermal täglich von Austrian angebotene Route nach Salzburg übernommen – hier fliegen aber weiterhin die Fokker 100 der Austrian arrows. Ferner startet eine neue Route nach Klagenfurt. Ab dem zweiten Standbein München lief eine neue Saudi-Arabien-Route nach Jeddah via Riyadh mit Airbus A340-300 an. Beide Ziele werden nonstop auch ab Frankfurt angeboten.

Lufthansa will verlustbringende Töchter wie British Midland (BMI) und den chinesischen Cargo-Ableger Jade nicht auf Dauer durchfüttern. Derzeit prüft das Unternehmen "strategische Optionen" unter anderem für BMI. Einen Verkauf der Bmi hält Lufthansa noch in diesem Jahr für möglich. Am liebsten würde die Lufthansa die Tochter, die sie erst 2009 übernommen hatte, in einem Schritt komplett verkaufen. Zuletzt hatte Konkurrent British Airways von BMI einige der wertvollen Start- und Landerechte für den Flughafen London-Heathrow gekauft. Als mögliche Käufer haben die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic und der Mutterkonzern von British Airways, die International Airlines Group (IAG), ihre Hüte in den Ring geworfen.

Lufthansa wird ihre Flugverbindung von Dresden nach London mit Auslaufen des Winterflugplans 2011/12 Ende März einstellen. Der Kranich macht vor allem wirtschaftliche Gründe dafür verantwortlich. So ist die Maschine zwar immer gut ausgelastet. Da jedoch zu wenig Tickets für die Business Class verkauft werden, sei die Route nicht rentabel. Passagiere können ab Sommerflugplan über Düsseldorf nach London fliegen. Lufthansa will dann auf der Strecke Dresden – Düsseldorf größere Flugzeuge vom Typ Boeing 737 einsetzen. Derzeit fliegen hier kleinere Bombardier CRJ900. Bis zum Frühjahr setzte der Lufthansa-Konzern auf der Verbindung einen Airbus A319 der LH-Tochter Bmi ein.

Malaysia Airlines: Der erste für MAS bestimmte Airbus A380 hat seinen Erstflug absolviert. Nach rund fünf Stunden kehrte das doppelstöckige Großraumflugzeug mit der Rumpfnummer 078 zum Airbus-Standort Toulouse zurück. Für die letzte Produktionsphase wird der MAS-A380 zum Hamburger Airbus-Werk überführt werden. Dort erfolgen Kabinenausstattung und Rumpflackierung. Malaysia Airlines hat insgesamt sechs Airbus A380 mit Trent-900-Triebwerken von Rolls-Royce bestellt. Die Auslieferungen sollen im 2. Quartal 2012 starten. Eigentlich sollte die südostasiatische Fluglinie die ersten Exemplare schon 2007 erhalten. Doch Airbus hatte die Liefertermine aufgrund von Produktionsproblemen mehrfach verschieben müssen. Die Airline drohte zwischenzeitlich mit Stornierung des Auftrags (Fotos: Airbus).

Meridianafly, die demnächst mit Air Italy zusammengehen soll, eröffnete am 30. Oktober eine neue Inlandsverbindung. Zwölfmal wöchentlich geht es nun mit Airbus A320 von Bari nach Mailand-Linate (LIN). Die Alitalia-Tochter Air One fliegt hier täglich. Alitalia bietet selbst nochmals fünf Flüge pro Woche an. Daneben fliegt der Partner Air Italy sechsmal zwischen Mailand LIN und Bari.

Mihin Lanka, Billigflieger aus Sri Lankan, nimmt es mit Air Arabia auf. Am 31. Oktober starteten Flüge von Colombo nach Sharjah. Mihin Lanka bedient die Golf-Route zweimal wöchentlich. Der Konkurrent Air Arabia hat neun Flüge pro Woche im Plan stehen. Mihin Lanka fliegt zudem fünfmal wöchentlich nach Dubai.

Monarch nahm am 21. Oktober eine zweite Route nach Barcelona auf. In Ergänzung zu den täglichen Flügen ab Manchester, bedient der britische Ferienflieger die spanische Stadt jetzt auch ab London-Gatwick. Monarch bediente die Route zunächst täglich, erhöhte die Frequenz aber mit Beginn des Winterflugplans auf elf Flüge pro Woche. Konkurrent easyJet fliegt fünfmal täglich zwischen London-Gatwick und Barcelona; ab 6. Januar 2012 sogar sechsmal täglich.

Norwegian setzt SAS Scandinavian weiter unter Druck. So startete der Billigflieger ebenfalls Flüge zwischen Kopenhagen und Trondheim sowie zwischen Oslo und Manchester. Die fünf wöchentlichen Flüge nach Trondheim konurrieren dabei mit den drei täglichen SAS-Flügen. Die neue Verbindung Oslo – Manchester wird dreimal wöchentlich (Mo, Mi, Fr) angeboten, während SAS fünf Flüge pro Woche im Flugplan zu stehen hat.

Pegasus Airlines baute das Streckennetz in Richtung Südosteuropa weiter aus. So eröffnete der türkische Billigflieger am 17. Oktober eine Route von der Basis Istanbul/Sabiha Gökcen (SAW) nach Pristina. Die Hauptstadt des Kosovo wird dreimal wöchentlich mit einer einer 189-sitzigen Boeing 737-800 angeflogen. Indirekte Konkurrenz gibt es ab Istanbul-Atatürk. Von dort starten Turkish Airlines (tägl.) und AtlasJet (2x wöch.) nach Pristina.

Pegasus nahm Ende Oktober das 49. Flugziel in das Streckennetz auf. So steuert der türkische Billigflieger seit dem 24. Oktober das nordirakische Erbil ab Ankara an. Geflogen wird dreimal wöchentlich. Die Flüge starten montags, donnerstags und samstags um 20.55 Uhr in Ankara und kehren am jeweils nächsten Morgen um 0.50 Uhr zurück. Zwar gibt es schon Flüge zwischen Erbil und der Türkei, doch Atlasjet, Iraqi Airways und Turkish Airlines steuern Istanbul/Atatürk an.

Qantas hat am 31. Oktober zwei Tage nach einem weltweiten Flugstopp den Betrieb wieder aufgenommen. Qantas hatte aus Verärgerung über immer neue Streiks am 29. Oktober sämtliche Flüge ausgesetzt.

Qatar Airways hat am 1. November Flüge zwischen Doha und Benghazi aufgenommen. Die libysche Hafenstadt ist in diesem Jahr bereits das 13. neue Ziel der arabischen Airline. Zwei weitere werden noch folgen (Entebbe, Chongqing). Qatar Airways bedient Benghazi Mi, Fr, So) mit einem Airbus A320, der zwölf Passagieren in der Business Class und 132 Passagieren in der Economy Class Platz bietet. Der Airbus startet an den genannten Verkehrstagen unter der Nummer QR556 um 9.30 Uhr in Doha und erreicht Benghazi um 14.10 Uhr Ortszeit. Der Rückflug QR557 verlässt Libyen um 15.10 Uhr und setzt um 20.50 Uhr wieder in Doha auf.

Royal Jordanian will im Dezember zwei neue Strecken eröffnen. So sollen Lagos (Nigeria) und Nairobi (Kenia) als neue Destinationen hinzukommen. Die Flüge nach Lagos sollen am 3. Dezember starten. Nairobi folgt am 16. Dezember. Royal Jordanian will neue Märkte erschließen und zugleich den Tourismus im eigenen Land stärken. Damit will man auch dem zurückgehenden Europa- und Nordamerikageschäft entgegenwirken. Amman bietet sich zugleich als Umsteigeflughafen für Pilger an. Royal Jordanian will beide Strecke zweimal wöchentlich. Mittwochs und Samstags startet ein 280-sitziger Airbus A330 nach Lagos. Nairobi wird viermal wöchentlich (Di, Mi, Fr, So) mit einem Airbus A319 bedient. Die Airline kündigte zugleich an, dass auch Flüge nach Accra (Ghana) und Addis Abeba (Äthiopien) geprüft werden.

Ryanair hat mit Inkrafttreten des Winterflugplans Ende Oktober zwölf neue Verbindungen eröffnet:
Barcelona - Poznan: 2x wöch.
Barcelona - Vilnius: 2x wöch.
Bologna - Trapani: 7x wöch.
Eindhoven - Krakau: 2x wöch.
Eindhoven - Marrakesch: 2x wöch.
Frankfurt Hahn - Oslo Rygge: 3x wöch.
Kaunas - Eindhoven: 2x wöch.
Leeds Bradford - Riga: 2x wöch.
Mailand Bergamo - Marseille: 10x wöch.
Rom Ciampino - Bordeaux: 4x wöch.
Rom Ciampino - Genua: 14x wöch.
Rom Ciampino - Wroclaw: 2x wöch.

Ryanair macht den Flughafen Karlsruhe/ Baden-Baden (FKB) zur vierten Deutschland-Basis. Dafür sollen zwei Flugzeuge am Airport stationiert werden. Mit ihnen sollen die Frequenzen auf bestehenden Verbindungen angehoben und sieben neue Strecken eröffnet werden. Zusätzlich fliegt Ryanair dann auch nach Faro, Malaga, Palma de Mallorca, Riga, Thessaloniki, Vilnius und Zadar.

S7 Airlines, russisches Mitglied der Oneworld-Allianz, hat im Fernen Osten Russlands eine neue Route eröffnet. Seit dem 31. Oktober fliegt die Airline zwei Mal pro Woche zwischen Wladiwostok und Charborowks. Auf der rund 615 Kilometer langen Strecke wird ein Airbus A320 eingesetzt. Mit dem Angebot macht S7 Airlines der Vladivostok Avia Konkurrenz, die hier neun Mal pro Woche verkehrt.

SAS Scandinavian Airlines ergänzte ihr Europa-Streckennetz um drei neue Verbindungen. So fliegt die Airline jetzt von Oslo dreimal wöchentlich nach Palanga (Litauen). Der Billigflieger Norwegian verkehrt auf dieser Verbindung zwei Mal pro Woche. Von Stockholm eröffnete SAS Flüge nach Danzig (4x wöch.) und Mailand/Malpensa (5x wöch.). Die Italienverbindung war zuvor von Lufthansa Italia bedient worden, die zum Winterflugplan 2011/12 aber aufgelöst wurde. SAS bedient alle drei Strecken mit 123-sitzigen Boeing 737-600.

SEAIR, philippinischer Partner der Singapore-Airlines-Tochter Tiger Airways, hat am 31. Oktober eine neue Route von Clark nach Bangkok eröffnet. Die Hauptstadt Thailands wird nun dreimal wöchentlich mit einem Airbus A319 angeflogen. SEAIR macht damit der Cebu Pacific Konkurrenz, die hier zweimal wöchentlich fliegt.

Sichuan Airlines hat einen einen Vorvertrag über 20 chinesische Flugzeuge vom Typ COMAC C919 unterzeichnet. Auch die Leasingsparte der Industrial & Commercial Bank of China (ICBC) hat 46 Exemplare des neuen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugs geordert.

Silk Air, Regionaltochter der Singapore Airlines, startete zum Winterflugplan 2011/12 eine neue Route von Singapur nach Changsha. Die Stadt im Süden von Zentralchina ist ein beliebtes Reiseziel und Geburtsstadt von Mao Zedong. Silk Air bedient die Strecke dreimal wöchentlich (Mo, Mi, Sa) mit Flugzeugen der A320-Familie. Es ist bereits die fünfte neue Route der Silk Air ab Singapur-Changi in diesem Jahr.

Skymark Airlines nahm am 30. Oktober erstmals Flüge ab Tokio-Narita auf. So geht es jetzt zweimal täglich nach Ashikawa und Sapporo Chitose. Beide Strecken werden mit 177-sitzigen Boeing 737-800 bedient. Auf der zweiten Route fliegt auch JAL Japan Airlines 21x wöchentlich und ANA 14x wöchentlich. Skymark bedient beide Ziele zudem ab derBasis Tokio-Haneda.

SkyWork Airlines hat das internationale Streckennetz ab Bern erweitert. So fliegt die Regionalairline seit dem 30. Oktober täglich nach Amsterdam. Einen Tag später folgten neue Strecken nach Budapest und (2x wöchentlich) und Madrid (4x wöch.). Als viertes neues Ziel fand Belgrad den Weg in den Flugplan der Skywork ab Bern. Auf allen Routen werden 31-sitzige Dornier 328 eingesetzt. Direkte Konkurrenz gibt es nicht. Jedoch fliegen ab Basel, Zürich und Genf die mitbewerber easyJet, Swiss, KLM und Iberia.

SkyWork Airlines hat das internationale Streckennetz ab Bern erweitert. So fliegt die Regionalairline seit dem 30. Oktober täglich nach Amsterdam. Einen Tag später folgten neue Strecken nach Budapest und (2x wöchentlich) und Madrid (4x wöch.). Als viertes neues Ziel fand Belgrad den Weg in den Flugplan der Skywork ab Bern. Auf allen Routen werden 31-sitzige Dornier 328 eingesetzt. Direkte Konkurrenz gibt es nicht. Jedoch fliegen ab Basel, Zürich und Genf die Mitbewerber easyJet, Swiss, KLM und Iberia.

SmartWings, Billigflieger aus Tschechien, eine neue Strecke zwischen Prag und Tel Aviv eingeweiht. Noch bis Ende Februar 2012 wird die Route viermal wöchentlich mit einer 189-sitzigen Boeing 737-800 bedient. Anschließend soll die Flugfrequenz auf sechs Rotationen pro Woche angehoben werden. Nach Angaben des Flughafens Prag ist dies die erste Lowcost-Linienverbindung nach Prag. CSA Czech Airlines fliegt sechsmal wöchentlich auf der Strecke. Hinzu kommen mehrere Kurse der El Al ab Tel Aviv.

Starbow Airlines nennt sich eine neue Fluglinie aus Ghana. Die Fluglinie mit Heimatbasis Accra nahm am 26. September den Betrieb mit einem Inlandsflug nach Kumasi auf. Ende Oktober folgte die Strecke Accra – Tamale, die täglich außer samstags bedient wird. Am 7. November folgte Takoradi als weiteres Inlandsziel ab Accra. Auf der Website von Starbow Airlines sind weitere zehn Ziele angezeigt, die in Kürze anlaufen sollen. Alle liegen außerhalb von Ghana. Die Airline verfügt derzeit über zwei vierstrahlige Jets vom Typ Bae 146-300 mit je acht Sitzen in der Business Class und 86 Sitzen in der Economy Class.

Sweden Airways setzt seit dem 17. Oktober eine 6-sitzige Piper PA-31 Navajo zwischen dem Stockholmer Stadtflughafen Bromma und Palanga ein. Das Ziel an der litauischen Ostseeküste wird dreimal wöchentlich bedient. Anschließend fliegt die kleine Maschine weiter nach Ronneby (Südschweden). Diese 365 Kilometer lange Route quer über die Ostsee hatten Swedline und Avitrans Nordic im Jahr 2005 zuletzt bedient. Zwischen Palanga und Stockholm gab es im Jahr 2003 die letzte Nonstopverbindung. Sie wurde von Swedline ab Stockholm-Arlanda angeboten.

TAM hat bei Airbus zehn Flugzeuge aus der A320-Familie und 22 Exemplare der neuen, spritsparenden Version A320neo fest bestellt Beide Seiten hatten den Auftrag bereits im Februar angekündigt. Die Triebwerkswahl ist noch offen. Die Flieger sollen zwischen 2016 und 2018 ausgeliefert werden. Damit wird TAM Erstkunde für den A320neo in Lateinamerika (Grafik: Airbus).

TAM hat tägliche Flüge von Sao Paulo nach Mexico City mit Airbus A330-200 aufgenommen. Auf der gleichen Verbindung fliegt auch die AeroMexico einmal am Tag mit Boeing 777. TAM ist auf dem brasilianischen Inlandsmarkt sehr stark, doch Mexico City ist erst das 15. internationale Ziel der TAM, das diesen Winter nonstop bedient wird. Die anderen sind in Lateinamerika Bogota, Buenos Aires, Caracas, Lima, Montevideo und Santiago, in Europa Frankfurt, London, Madrid, Mailand und Paris sowie in den USA Miami, New York und Orlando. Überraschenderweise gibt es derzeit keine Nonstopverbindung zwischen Rio do Janeiro und Mexico City.

Thai Airways setzt ab 1. Dezember auf einem der beiden täglichen Nonstopflüge zwischen Bangkok und Frankfurt eine Boeing 777-300ER ein. Bislang fliegen Boeing 747-400 auf beiden Kursen. Nach bisheriger Planung sollte die 777-300ER eigentlich nach München fliegen. Hier bleibt es bei einem täglichen Flug mit 747-400. Thai Airways begründet den Schritt aber mit der Einführung des Airbus A380. In Kombination mit der 777-300 ergebe sich eine höhere Gesamtkapazität nach Frankfurt. Damit entspreche man der Nachfrage. Die 777-300ER bietet bis zu 312 Passagiere Platz. So gibt es acht Mini-Suiten in der First Class, 30 neue Schalensitze in der Business Class und 274 Sitze in der Economy Class. Doch auch die 747-400 erhalten ein Kabinen-Upgrade. Die nach Deutschland eingesetzten Maschinen verfügen nun auch in der Economy über In-Seat-Video

Tiger Airways hat die Route Singapur – Bangalore reaktiviert. Der Billigflieger hatte die Indien-Strecke am 1. Juni 2008 eröffnet jedoch Mitte November 2010 ohne Angabe von Gründen eingestellt. Jetzt kehrt der Carrier mit vier Flügen pro Woche zurück. Tiger Airways konkurriert dabei mit Singapore Airlines, die täglich zwischen Singapur und Bangalore fliegt, sowie mit den fünf Flügen der SilkAir. Bangalore ist nach Chennai, Tiruchirapelli und Thiruvananthapuram das vierte Indien-Ziel der Tiger Airways. 2007/08 wurde kurzzeitig auch Cochin bedient.

Transaero erweiterte das innerrussische Streckennetz. So verbindet die Fluglinie seit dem 19. Oktober ihr Moskauer Heimat-Drehkreuz Domodedowo mit Mineralnye Vody. Das Flugziel im Süden Russlands wird täglich mit einer 101-sitzigen Boeing 737-500 bedient. Transaero macht damit sowohl der KMV Airlines (10x wöch.) als auch S7 Airlines (tägl.) Konkurrenz. Weiterer indirekter Wettbewerb kommt von den anderen Moskauer Flughäfen: Ab Wnukowo starten KMV (14x wöch.), Utair (2x tägl.) und Kuban Airlines (tägl.). Ab Scheremetjewo fliegen Aeroflot (13x wöch.) und Donavia (12x wöch.) nach Mineralnye Vody.

Transaero hat mit Airbus eine Grundsatzvereinbarung über vier A380 unterzeichnet. Die private russische Fluggesellschaft wird damit zum ersten Kunden für das Modell in Russland, der GUS und Osteuropa. Der Auftragswert liegt laut Listenpreis bei 1,5 Milliarden Euro. Transaero will das Großraummodell auf den nachfragestärksten Langstreckenrouten ab Moskau einsetzen. In einem Drei-Klassen-Layout soll der A380 bei Transaero bis zu 700 Passagiere befördern können. Eine Triebwerkswahl ist bislang noch nicht gefallen. Bereits 2008 hatte Transaero ein Angebot von Airbus für den A380 erhalten. Zugleich hatte das Unternehmen auch die Boeing 747-8 in Erwägung gezogen. Die neuen Langstreckenflieger sollen ältere Boeing 747 in der Transaero-Flotte ersetzen. So sollen ab 2015 alle Boeing 747-300 ausgeflottet und ab 2020 zudem die ältesten Boeing 747-400 außer Dienst gestellt werden (Grafik: Airbus).

Tunis Air nahm am 31. Oktober die Flüge zwischen der Heimatbasis Tunis und Bilbao wieder auf. Die tunesische Fluglinie hatte die Destination im Baskenland im Jahr 2001 aufgegeben. Die 1.300 Kilometer lange Route wird nun immer montags mite iner Boeing 737-500 bedient.

Turkish Airlines setzte den Ausbau des Nahost-Streckennetzes ab dem Heimatdrehkreuz Istanbul-Atatürk fort. So eröffnete das schnellwachsende Star-Alliance-Mitglied am 17. Oktober eine neue Flugroute nach Dammam. Es ist bereits das vierte Ziel in Saudi-Arabien. Geflogen wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A319.

Ural Airlines hat am 27. Oktober Nowosibirsk mit der nordchinesischen Stadt Harbin verbunden. Die Route wird wöchentlich mit Airbus A320 bedient.

Virgin Australia baute ihr Regionalstreckennetz ab Brisbane mit den neuen 68-sitzigen ATR72 abermals aus. So eröffnete Skywest im Auftrag der Virgin Australia am 19. Oktober eine neue Route in das 450 Kilometer entfernte Port Macquarie. Die Strecke steht täglich im Flugplan. Seit der Einstellung der Linienflüge von Sunshine Express im Jahr 2006 sind beide Destinationen erstmals wieder auf dem Luftweg miteinander verbunden.

Virgin Australia nutzte am 17. Oktober die neue ATR72-500 und eröffnete eine neue Route von Brisbane nach Gladstone. Die 430 Kilometer lange Strecke wird elfmal wöchentlich – zweimal werktags plus einen Flug am Sonntag – angeboten. Ab 16. Januar 2012 soll ein dritter werktäglicher Flug hinzu kommen. Virgin Australia will mit dem Angebot der Qantas Konkurrenz machen. Sie fliegt auf der gleichen Strecke pro Woche 49 Mal. Die ATR72-500 wird von Skywest betrieben und kann maximal 68 Passagiere befördern.

Vladivostok Avia integrierte am 21. Oktober zwei neue Ziele in das Streckennetz. So fliegt die russische Airline von der Basis Wladiwostok nach Hongkong und anschließend weiter nach Singapur. Vladivostok Avia setzt dienstags und freitags auf der Verbindung einen Airbus A320 ein. Noch muss die Airline keinerlei Konkurrenz fürchten, doch das russische Oneworld-Mitglied S7 Airlines kündigte bereits Flüge zwischen Wladiwostok und Hongkong an.

Vueling hat zwei neue Routen ab der Basis Madrid eröffnet. So geht es jetzt täglich nach Amsterdam und Berlin-Tegel. Die Amsterdam-Verbindung gab es bereits zwischen Februar 2006 und März 2008 im Flugplan des spanischen Billigfliegers. Berlin ist jedoch neu. Hier konkurriert Vueling mit den drei täglichen Flügen des Anteilseigners Iberia. Nach Amsterdam sind mehrere Airlines unterwegs: Air Europa (13x wöch.), easyJet (12x wöch.), Iberia (28x) und KLM (35x). Zwischen Paris/Orly und Zürich startete eine weitere neue Verbindung. Die zwei täglichen Vueling-Flüge konkurrieren mit den Angeboten von Air France und Swiss, die beide jeweils über 40 Flüge pro Woche im Plan zu stehen haben. Für den kommenden Sommerflugplan hatte Vueling zudem einen massiven Ausbau des Angebots ab Barcelona angekündigt. Dann geht es neu nach Aalborg, Brest, Cardiff, Kopenhagen, Florenz, Groningen, Lille, Lyon, Marseille, München, Nizza, Stockholm/Arlanda und Strasbourg.

WestJet nahm weitere Routen zwischen kleinen kanadischen Airports und US-Ferienzielen auf. So startete mit Begin der Wintersaison eine neue wöchentliche Verbindung von Kelowna nach Phoenix sowie von London nach Las Vegas.

Wideroe, norwegische Regionaltochter der SAS, hat am 31. Oktober die Flüge zwischen Kopenhagen und Haugesund wieder aufgenommen. Das Stadt an der Südwestküste Norwegens zwischen Bergen und Stavanger war bereits bis 2008 mit der dänischen Hauptstadt verbunden. Jetzt fliegt Wideroe hier sechsmal wöchentlich mit einer 78-sitzigen Bombardier Q400 und füttert so das SAS-Drehkreuz Kopenhagen. Wideroe bedient Haugesund zudem ab Bergen sowie Kopenhagen ab Kristiansand und Sandefjord.