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EUROPA ACG Air Cargo Germany hat ihre Flotte erweitert und eine dritte Boeing 747-400BCF (D-ACGC) übernommen. Sie kommt hauptsächlich auf der Strecke zwischen Frankfurt-Hahn und Schanghai zum Einsatz. Im Laufe des Jahres soll noch eine vierte Maschine eintreffen.Aegean Airlines ist als 28. Mitglied dem globalen Airline-Bündnis Star Alliance beigetreten. Im Mai 2009 war eine Beitrittserklärung unterzeichnet worden. Seitdem lief die Angleichung der Systeme und Services. Mit dem Beitritt der Aegean Airlines kann die Star Alliance nun täglich 1.500 Flüge zu 69 Zielen in 27 Ländern von und nach Griechenland anbieten. Aegean selbst bedient 26 innergriechische Strecken sowie 28 internationale Verbindungen. Eine Fusion mit Olympic Air ist in Vorbereitung. Air Baltic nutzt die Lockerungen der Visa-Bestimmungen für Serben und hat eine Flugverbindung zwischen der Heimatbasis Riga und Belgrad eingerichtet. Es ist die allererste Flugverbindung zwischen beiden Airports. Die Strecke wird viermal wöchentlich (Mo, Mi, Fr, So) beflogen. Air Baltic setzt hier vorrangig Turbopropflugzeuge vom Typ Bombardier Dash-8Q-400 ein. Sie werden zum Winter jedoch durch Boeing 737-500 ersetzt. Air Baltic setzt ihr Wachstum im finnischen Markt fort und hat Flüge zwischen Lappeenranta und Kupio aufgenommen. Die neue Inlandsroute ist rund 220 Kilometer lang und wird viermal wöchentlich mit Fokker 50 bedient. Zusätzlich eröffnete Air Baltic auch eine Flugverbindung zwischen Riga und Tampere ganz im Norden Finnlands. Auch hier fliegt eine Fokker 50 vier Mal pro Woche.
Iceland Express hat diese Boeing 757-200 G-STRZ von Astraeus geleast (Foto: A. Eggebrecht für Berlinspotter.de) Air Berlin hat eine neue Flugverbindung zwischen Stuttgart und Barcelona eingerichtet. Die zweitgrößte Airline Deutschlands bedient die neue Strecke einmal täglich am Tagesrand, was besonders Geschäftsreisenden aber auch Urlaubern entgegen kommt. Die Maschine startet täglich außer samstags um 7.20 Uhr in Richtung Katalanen-Hauptstadt. Samstags geht es bereits um 6.05 Uhr los. Der Rückflug erfolgt dann um 20.10 Uhr (Mo, Mi, Do, Fr, So) bezw. Um 20.55 Uhr (Di, Sa). Air Berlin setzt auf der Strecke hauptsächlich Maschinen vom Typ Airbus A321 mit 174 Sitzen ein. Air Berlin hat ihren 50. Airbus in Dienst gestellt. Der A320-200 war auf der ILA in Berlin von Tom Enders, President und CEO Airbus, an Air-Berlin-Chef Joachim Hunold feierlich übergeben worden. Die zweitgrößte deutsche Airline hatte 2004 erstmals Airbusse bestellt. Bis dahin hatte Air Berlin eine reine Boeing-737-Flotte. Im Oktober 2005 wurde der erste Airbus geliefert. Air Berlin nimmt zum Winter das schwedische Arvidsjaur in ihren Flugplan auf. Die Schnee-Destination in Lappland wird vom 29. November 2010 bis zum 1. April 2011 ab Hannover und Stuttgart angeflogen. Verkehrstage sind jeweils Monatg und Freitag. Der Start in Stuttgart erfolgt um 10:20 Uhr. Arvidsjaur wird dann um 13.20 Uhr erreicht. Zurück geht es um 14.00 Uhr mit Ankunft in Stuttgart um 16.50. Ab Hannover geht es um 8.40 Uhr los. Die Maschine setzt dann um 11.05 Uhr in Arvidsjaur auf. Zurück geht es um 12:30 Uhr, die Landung in Hannover ist um 14:55 Uhr. Air France hat fünf ihrer zwölf wöchentlichen Dubai-Flüge nach Abu Dhabi verlegt. Die Flüge ab Paris CDG werden mit Airbus A330-200 durchgeführt. Air France konkurriert hierbei mit den zehn wöchentlichen Flügen der Etihad Airways. Air France kündigte an, dass sie ihre Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 ab Herbst auch auf den Flügen nach Tokio einsetzen wird. Möglich wird dies, weil die Airline im August ihren vierten A380 erhält. Tokio wird nach New York und Johannesburg das dritte A380-Ziel der Air France. So wird der A380 ab 1. September dreimal wöchentlich auf der Strecke Paris CDG - Tokio/Narita eingesetzt werden. Die Maschine verlässt Paris mittwochs, freitags und sonntags um 13:30 Uhr und landet am Folgetag 8:10 Uhr in Tokio. Die Rückflüge starten montags, donnerstags und samstags um 11:50 Uhr und erreichen Paris um 17:15 Uhr. Air France kündigte ferner an, dass der A380 ab 5. Oktober dann täglich nach Tokio eingesetzt werden soll. Der A380 bietet bei Air France 538 Sitzplätze in drei Klassen: Neun Sessel in der First Class auf dem Hauptdeck, 80 Sessel in der Business Class im Oberdeck und 449 Sitze in der Economy Class auf beiden Decks. Air France-KLM arbeitet künftig mit der australische Jetstar Group zusammen. Durch die neue Kooperation können Passagiere der Air France und der KLM bequem Anschlussflüge zu 60 Zielen innerhalb Australiens, Neuseelands und dem asiatisch-pazifischen Raum nutzen, teilte der Konzern mit. Umgekehrt würden Jetstar-Passagiere vom Streckennetz der Air France und KLM ab Paris und Amsterdam profitieren. Zur Jetstar Group gehören die Billigflieger Jetstar (Australien), Jetstar Asia (Singapur) und Jetstar Pacific. Während Air France-KLM zum Airlinebündnis SkyTeam gehört, steht die Jetstar Group durch den Mutterkonzern Qantas eher der Oneword nahe. Air Greenland hat eine erste internationale Verbindung aufgenommen, nachdem die kurzlebigen US-Flüge im Jahr 2007 wieder eingestellt wurden. So hat die Fluglinie nun die Hauptstadt Nuuk mit Reykjavik (Island) verbunden. Die Saisonroute wird bis 25. September einmal wöchentlich mit einer Bombardier Dash-8Q-200 bedient. Ansonsten bietet Air Greenland nur Flüge innerhalb Grönlands sowie zur dänischen Hauptstadt Kopenhagen an. Air Hamburg hat zum 6. Juni eine Linienflugverbindung zwischen der Hansestadt und der Nordsee-Insel Juist eingerichtet. Die Flüge starten jeden Freitag und Sonntag um 13.00 Uhr vom GAT (General Aviation Terminal) des Hamburger Flughafens. Air Hamburg setzt auf der Verbindung zweimotorige Flugzeuge vom Typ Britten-Norman Islander mit neun Sitzplätzen ein. Die Rückflüge ab Juist starten am gleichen Tag um 14.30 Uhr. Bislang hatte Air Hamburg die Insel Juist nur im Charter mit Cessna 172 angeboten. Air Hamburg bietet in diesem Sommer Linienflüge nach Helgoland, Sylt und Juist an. Air Malta hat die norditalienische Hafenstadt Genua in ihr Streckennetz integriert. Air Malta bedient die neue Route jeweils dienstags und samstags über ihr Drehkreuz in Süd-Italien Reggio di Calabria. Air Malta hat eine weitere Flugroute nach Italien eröffnet. So fliegt die Airline jetzt auch zweimal wöchentlich zwischen Malta und Turin. Es ist die erste Direktverbindung zwischen beiden Destinationen. Zum Einsatz gelangt ein Airbus A319.
AnadoluJet hat abermals eine europäische Strecke von der Mutter übernommen. So fliegt AnadoluJet jetzt viermal wöchentlich zwischen Anakara und Brüssel. AnadoluJet sollte eigentlich nur Inlands- und Regionaldienste fliegen. In den letzten Wochen und Monaten hat die Muttergesellschaft aber zunehmend europäische Routen an AnadoluJet transferiert. Austrian Airlines hat Dnipropetrovsk wieder in ihr Streckennetz integriert. Vorausgegangen waren intensive Verhandlungen zwischen der Airline, Österreich, der Ukraine und der EU. Seit Mai mussten die Österreicher nach Zaporozhye, etwa 70 Kilometer von Dnipropetrovsk entfernt, ausweichen. Als offizieller Grund wurden Slotprobleme wegen Arbeiten an der Landebahn angegeben. Die als Ersatz angebotenen Star- und Landefenster waren nicht attraktiv, so dass AUA nach Zaporozhye umzog und ihre Fluggäste miit dem Bus nach Dnipropetrovsk fuhr. Nachdem andere Airlines aber weiterhin den Flughafen Dnipropetrovsk ohne Probleme anflogen, meldete AUA diese offensichtliche Ungleichbehandlung der EU-Kommission sowie den österreichischen Behörden. In Kreisen hieß es, dass der Verkauf der letzten Anteile, die AUA noch an Ukraine International Airlines hielt, mit ein Grund gewesen sein könnten. AUA hatte diese 22,5 Prozent im Mai an einen nicht näher bezeichneten Investor verkauft. Die ukrainische Dniproavia ging leer aus. Austrian Airlines stellt zum Winterflugplan ihr innerösterreichisches Flugprogramm um. So wird es zwischen Wien und Linz nur noch 19 Flüge pro Woche geben. Das sind fünf weniger als im Winterflugplan 2009/10. Wien - Klagenfurt wird von 29 auf 26 Flüge pro Woche gekürzt. Im Gegensatz dazu wird das Angebot nach Graz und Salzburg um je einen Flug auf 27 bzw. 26 Flüge erhöht. Innsbruck - Wien wird weiterhin 41 Mal angeboten. Der Umbau wurde erforderlich, da Austrian Airlines im Winter keine 50-sitzigen Flugzeuge mehr einsetzt. Die kleinsten Flieger haben mindestens 70 Sitze. Avanti Air hat ihre Flotte um zwei ATR42-500 ergänzt. Die Maschinen mit den Kennern D-BTTT und D-BSSS wurden beide im Jahr 2000 gefertigt und flogen zuletzt bei Eurowings. Die am Siegerland-Airport beheimatete Avanti Air setzt die Props mit je 48 Sitzen vorerst in Süditalien ein. Sie fliegt dort im Auftrag der Meridiana und löst hier zwei ältere ATR42-300 (D-BCRQ/O) ab. Blue1 will ab Herbst zwischen Helsinki und München fliegen. Die neu angekündigte Verbindung soll vom 13. September an einmal täglich pro Richtung bedient werden. Die Flugzeiten ab München sind auf Anschlussflüge von Helsinki nach Oulu, Vaasa und Kuopio abgestimmt, teilte der finnische Billigflieger mit. Blue1 will auf den Routen neu zu beschaffende Boeing 717 einsetzen. Die zweistrahligen Jets sollen bis zu 120 Passagieren Platz bieten. Insgesamt sollen neun Maschinen auf dem Gebrauchtmarkt gekauft werden. Sie werden zugleich ein neues Bemalungsschema einführen, das die Seenlandschaft Finnlands symbolisieren soll. Die Boeing 717 werden die derzeit genutzten fünf MD-90 und sieben BAe Avro RJ85 ersetzen. Bmibaby hat ihr Streckennetz in Richtung Frankreich erweitert und fliegt nun zweimal wöchentlich zwischen Manchester und Lourdes/Tarbes. Das Ziel in den Pyrennäen ist als katholischer Pilgerort weltbekannt. Die Route war bis 1987 von der englischen Dan-Air bedient worden. Manchester ist für Lourdes das zweite Ziel in Großbritannien, nachdem Ryanair bereits nach London-Stansted fliegt. Bremenfly hat ihre Flotte um eine weitere Boeing 737-400 aufgestockt. Die Maschine mit der Registrierung D-ABRF wurde von ILFC angemietet. Die nun zweite aktive Maschine wurde laut Bremenfly wegen steigender Passagierzahlen und neuen Geschäftsabschlüssen notwendig. So startet das am Flughafen Berlin-Schönefeld ansässige Unternehmen mittlerweile neben Berlin und Düsseldorf auch neu ab München. Ziele sind Tel Aviv sowie Pristina. British Airways bietet ihren Premium-Passagieren künftig auch Businessjet-Flügean. Dazu schloss die britische Fluggesellschaft eine Kooperation mit dem Anbieter CitationAir, Tochter des Flugzeugbauers Cessna. Der BizJet-Anbieter wird die BA-Kunden dann innerhalb der USA, Südkanadas, Mexikos und der Karibik vom Flughafen abholen und zum Endziel bringen. Auch ein Limousinenservice ist inbegriffen. Das "PrivateConnect"-Programm steht allen Mitgliedern des BA-Programms "Executive Club" sowie Firmenkunden offen. Die Abrechnung erfolgt dann auf Stundenbasis ohne langfristige Mitgliedsverträge. Cimber Sterling hat eine wöchentliche Flugverbindung zwischen Billund und Palma de Mallorca eingerichtet. Der dänische Billigflieger, der durch Aufkauf der Sterling Airways durch Cimber Air entstand, bediente die Route anfangs einmal wöchentlich, seit Ende Juni aber zwei Mal pro Woche mit einer Boeing 737-700.
easyJet hat ihr Angebot ab der Basis Manchester ausgebaut und drei neue Routen eröffnet. So bietet der Billigflieger nun auch günstige Flüge nach Mahon auf der Insel Menorca und Sharm-el-Sheikh in Ägypten. Beide Ziele werden dreimal wöchentlich bedient. Außerdem eröffnete easyJet die Route Manchester - Zürich in Konkurrenz zu den drei täglichen Flügen der Swiss. Außerdem eröffnete easyJet die Verbindung Mailand/Malpensa - Bordeaux und fliegt hier viermal wöchentlich. easyJet will Billigflüge zwischen Basel und Dresden einrichten. Die Route soll am 3. Dezember anlaufen und dann jeweils mittwochs, freitags und sonntags bedient werden. Easyjet setzt damit die Expansion ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg in der Dreiländerregion von Deutschland, Frankreich und der Schweiz fort. Die Strecke Basel - Dresden wurde von 1994 bis 2000 durch die schweizer Fluglinie Crossair angeboten. Aus ihr wurde nach der Swissair-Pleite die heutige Swiss. Dresden war seitdem ab Basel nur durch Umsteigen zu erreichen. easyJet fliegt jetzt auch zwischen Edinburgh und Lissabon. Die Route wird jeweils dienstags, donnerstags und sonntags vom orange-weißen Billigflieger mit Airbus A319 bedient. Edinburgh ist das 14. easyJet-Ziel ab Lissabon.
Flybe hat Saison-Flüge zwischen Southampton und Verona aufgenommen. Die britische Fluggesellschaft setzt auf der wöchentlich angebotenen Route ihre Turboprops vom Typ Bombardier Q400 ein. Der Dienst endet am 18. September. Verona ist für flybe das erste Ziel in Norditalien und für den Flughafen Southampton die erste Verbindung nach Italien, seit flybe die Route nach Mailand-Bergamo im Jahr 2004 eingestellt hatte.
Germanwings droht mit Abwanderung nach Masstricht, sollte die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe eingeführt werden. Nach Angaben des Billigfliegers werden die beiden Standorte Köln/Bonn und Düsseldorf massiv unter dieser Abgabe, die sich zwischen acht und 14 Euro je Flug bewegen soll, leiden. Die Passagiere würden ins Nachbarland ausweichen und von dort ihre Reise antreten, hieß es. Germanwings müssse dann den Fluggästen folgen. Hamburg International kündigte für den Winterflugplan 2010/11 zwei neue innerdeuutsche Routen an. So will die norddeutsche Airline sowohl von Weeze am Niederrhein als auch von Saarbrücken nach Friedrichshafen fliegen. Dabei hat Hamburg International nicht nur Skitouristen im Visier: Sonnenanbeter können am Bodensee-Airport Anschlussflüge nach Marsa-Alam und Sharm-el-Sheikh (beide Ägypten) nutzen, wie die Fluglinie mitteilte. Die Strecken sollen zwischen November 2010 und April 2011 angeboten werden. Die Nonstopflüge von Weeze und Saarbrücken nach Marsa-Alam und Sharm-el-Sheikh entfallen dann allerdings. Iberia hat die Fusionsvereinbarung mit British Airways unterschrieben. Der Weg zu Europas größter Fluggesellschaft ist damit frei, teilte die spanische Airline mit. Die Eckpfeiler der Fusion waren bereits im April ausgehandelt worden, noch fehlte aber die Unterschrift der Spanier. Zuvor mussten die Briten eine Lösung für ihr riesiges Defizit in den Pensionskassen finden. Die Rede ist von einem Fehlbetrag in Höhe von 3,7 Milliarden Pfund. Nun hat sich BA mit Treuhändern verständigt, dass sie bis 2026 jährlich 330 Millionen Pfund einzahlt und zusätzlich Sicherheiten von 250 Millionen Pfund überträgt. Iberia hat sich aber ein Hintertürchen offengelassen: Sollte ihr der nun vorgelegte Pensionsplan missfallen, kann sie die Fusion binnen drei Monaten abblasen. Auch die EU-Kommission muss der Verschmelzung noch zustimmen. Iberia steigert die Anzahl der Flüge zwischen Madrid und Boston und fliegt im Juli täglich zwischen beiden Destinationen. Damit steigt die angebotene Kapazität auf 1040 Sitze pro Woche. Der Start erfolgt täglich um 13:40 Uhr. Die Landung ist Boston ist dann um 15.35 Uhr Ortszeit. Zurück geht es dann um 18.20 Uhr mit Ankunft in Madrid am Folgetag um 7.10 Uhr. Auch nach Mexiko-City steigt das Angebot, seitdem es seit 6. Juli zwei tägliche Flüge gibt. Hier steigt das Angebot auf 2.000 Plätze pro Woche. Die Flüge starten um 1.20 und 12.55 Uhr und landen um 6.10 und 17.45 Uhr. Zurück geht es dann um 12.05 und 20.35 Uhr. Die eingesetzten Airbus A340 landen dann am Folgetag um 6.00 und 14.30 Uhr wieder in Madrid. Icelandair Group erhält frisches Kapital von zwei Fondgesellschaften. So investiert der isländische Enterprise Investment Fund (Framtakssjodur Islands-FSI) drei Milliarden Isländische Kronen (rund 19,35 Millionen Euro) in die Gruppe, zu der neben der Icelandair auch die Fluggesellschaft Air Iceland, Bluebird Cargo, die litauische Chartergesellschaft SmartLynx sowie Hotel- und Tourismusbeteiligungen gehören. FSI wird mit rund 30 Prozent Anteil dann größter Einzelaktionär. Auch der Pensionsfond der Handelskammer (PCF) investiert eine Milliarde Isländische Kronen in die Icelandair Group. PCF erhält dafür zwölf Prozent der Anteile. Außerdem wollen die größten Anteilseigner der Gruppe Schulden in Höhe von 3,6 Milliarden Kronen umschichten und am Aktienmarkt neu platzieren. Die Icelandair Group konnte damit binnen zwei Tagen vier Milliarden Kronen in bar einnehmen. Mit dem frischen Kapital soll die finanzielle Restrukturierung der Gruppe fortgeführt und die Schuldenlast durch Anteilsverkäufe um zehn Milliarden Kronen gesenkt werden. InterSky hat die Absicht geäußert, eine weitere Maschine vom Typ Bombardier Dash-8Q-400 beschaffen zu wollen. Insbesondere die Route Friedrichshafen - Düsseldorf, die seit 10. Mai zweimal täglich bedient wird, läuft sehr gut. Die Bodensee-Airline hatte hierfür extra eine ATR42-300 angemietet, um die Verbindung eröffnen zu können. Nun soll ein eigenes Flugzeug gekauft werden. Der neue und fünfte Prop soll zum Winterflugplan 2010/11 bereit stehen.
Jet2 hat ihr Streckennetz um vier neue Flugverbindungen ergänzt. Zwei davon führen nach Dubrovnik. So hat der Heimatflughafen Manchester zwei Flüge pro Woche und Edinburgh einen Flug pro Woche zum Ziel in Kroatien erhalten. Außerdem eröffnete der englische Billigflieger je eine wöchentliche Verbindung zwischen Manchester und Funchal (Madeira) sowie zwischen Newcastle und Las Palmas. Auf den beiden letztgenannten Strecken kommen Boeing 757 zum Einsatz. Jet2 setzte die Expansion weiter fort und eröffnete drei neue Routen. So bedient der englische Billigflieger nun ab Newcastle die Ziele Paphos auf Zypern und Dalaman in der Türkei. Beide Destinationen werden zweimal wöchentlich mit Boeing 757-200 angeflogen. Auf den Verbindungen gibt es zahlreiche Mitbewerber aus dem Chartersegment. Mit Manchester - Split hat Jet2.com dagegen eine ohne Konkurrenz aufgenommen. Hier wird zweimal wöchentlich mit Boeing 737 geflogen. KLM baut ihr Afrika-Streckennetz weiter aus und fliegt ab 31. Oktober von Amsterdam via Entebbe nach Kigali. Neu ist dabei nur das Teilstück Entebbe - Kigali, denn KLM fliegt bereits zwischen Amsterdam und Entebbe. Die Gesamtroute wird dann fünfmal wöchentlich mit Airbus A330-200 bedient. Der Hinflug startet Di, Mi, Do, Fr, So um 10.15 Uhr in Amsterdam und erreicht Kigali um 21.25 Uhr. Zurück geht es dann um 22.30 Uhr. Am Folgetag landet der Airbus um 8.15 Uhr wieder in Amsterdam. KLM kooperiert bei der neuen Afrikaroute mit dem Partner Kenya Airways. KLM wird wieder die ungarische Hauptstadt Budapest im Liniendienst anfliegen. Die Route soll ab dem 29. Oktober drei Mal täglich bedient werden. Die niederländische Fluggesellschaft kooperierte in den letzten Jahren mit der ungarischen Malev im Rahmen eines Codesharings. Dieses läuft zum Ende des Sommerflugplans 2010 aus. KLM will auf der Strecke Amsterdam-Budapest Flugzeuge vom Typ Boeing 737 einsetzen. Mit Aufnahme der neuen Route unterhält KLM nach eigenen Angaben insgesamt 63 Mittelstrecken. LOT Polish Airlines fliegt wieder täglich zwischen Warschau und der estnischen Hauptstadt Tallin. Die Route wird mit Embraer 145 beflogen. LOT hatte die Verbindung bis Oktober 2008 im Flugplan zu stehen gehabt. Bemerkenswerterweise hatte LOT Tallin schon 1932 erstmalig angeflogen. Lufthansa erhöht die Ticketpreise. Dieser Schritt sei angesichts steigender Investitionskosten notwendig, teilte Deutschlands größte Fluggesellschaft mit. Ab dem 22. Juni müssen Passagiere auf Europastrecken zwischen zehn und 20 Euro mehr pro Strecke bezahlen. Auf Langstrecken werden bis zu 30 Euro mehr fällig. Die Anhebung der Ticketpreise gilt den weiteren Angaben zufolge nicht weltweit, aber in vielen Märkten. Zugleich kündigte Lufthansa eine Absenkung des Kerosinzuschlags an. Er sinkt auf Strecken innerhalb Deutschlands und Europa um drei Euro auf 21 Euro sowie auf Langstrecken um fünf Euro. Hier sind dann je nach Entfernung 77, 82 oder 92 Euro zu berappen. Lufthansa kündigte an, zum Winterflugplan ein neues Flugziel in Afrika in ihr Streckennetz zu integrieren. Ab dem 3. November will der Kranich fünf Mal pro Woche Pointe-Noire anfliegen. Die wichtigste Hafenstadt der Republik Kongo wird via Libreville (Gabun) bedient. Somit wird Libreville künftig nonstop ab Frankfurt angeflogen und nicht mehr via Accra (Ghana). Die neue Route Frankfurt - Libreville - Pointe Noire wird mit einer Boeing 737-800 der schweizer PrivatAir beflogen. Die Maschine bietet insgesamt nur 108 Sitzplätze; davon 24 in der Business- und 84 in der Economy Class. Luxair erweitert ihre Boeing-Flotte. Die Fluglinie hat beim US-Flugzeugbauer ein weiteres Exemplar der 737-800 in Auftrag gegeben. Der Listenwert liegt bei 77 Millionen US-Dollar. Die Order stand bereits im Auftragsbuch von Boeing, war jedoch keinem Kunden zugeordnet. Derzeit betreibt Luxair aus dem Hause Boeing drei 737-700 und eine 737-800. Die zweite 737-800 soll hauptsächlich für den eigenen Veranstalter LuxairTours fliegen. Meridiana hat eine wöchentliche Flugverbindung zwischen dem Flughafen Rom-Fiumicino (FCO) und der mazedonischen Hauptstadt Skopje eingerichtet. Nach Angaben der Airline ist dies die erste Flugverbindung zwischen beiden Hauptstädten, seitdem die MAT Macedonian die Route im April 2009 eingestellt hatte. Norwegian hat fünf neue Verbindungen nach Südeuropa sowie innerhalb Nordeuropas aufgenommen. So verbindet der norwegische Billigflieger die Basis Kopenhagen jetzt auch mit Dubrovnik (1x wöch.) und Zagreb (2x wöch.). Die Niederlassung Stockholm-Arlanda (ARN) wurde sechsmal wöchentlich mit London-Gatwick (LGW) verbunden. Seit dem Bankrott der Sterling Airlines ist dies die erste Verbindung der beide Airports. Der Mitbewerber Ryanair fliegt dagegen täglich zwischen Stockholm-Skavsta und London LGW. Außerdem besteht indirekter Wettbewerb mit den Angeboten nach London-Heathrow (LHR) durch SAS Scandinavian (44x wöch.) und British Airways (39x wöch.) sowie nach London-Stansted (STN) durch Ryanair (19x wöch.). Außerdem hat Norwegian Routen erstmals von Helsinki nach Stockholm ARN und Oslo eröffnet. Oslo wird 11x wöchentlich angeflogen und konkurriert mit Finnair (23x wöch.) und Blue 1 (18x wöch.). Stockholm wird zunächst täglich, ab August dann 13x wöchentlich angeflogen. Hier gibt es auch Angebote von Finnair (51x wöch.) sowie Blue 1 (39x wöch.) und SAS (21x wöch.). Norwegian hat zwei neue Strecken ab der Basis Stockholm-Arlanda (ARN) eröffnet. Der norwegische Billigflieger steuert von dort nun auch Edinburgh und München an. Beide Routen werden jeweils dreimal wöchentlich angeboten. In Richtung Schottland fliegt auch SAS (2x wöch.), während es auf der München-Route Konkurrenz durch Lufthansa (28x wöch.) und SAS (3x wöch.) gibt. OLT Ostfriesische Lufttransport hat eine Flugverbindung zwischen Brüssel und Leipzig eröffnet. Die in Bremen ansässige Regionalairlinebedient die Strecke jetzt dreimal wöchentlich. Am Montag und Mittwoch starten die Flüge unter der Nummer OL670/71 um 7.30 Uhr in Brüssel und landen um 9.00 Uhr in Leipzig. Zurück geht es um 18.00 Uhr ab mit Ankunft in Brüssel um 19.30 Uhr. Am Freitag startet der Flug eine halbe Stunde später in Brüssel. Dagegen hebt der Rückflug in Leipzig bereits um 17.00 Uhr ab. OLT setzt auf der Verbindung Brüssel - Leipzig eine zweimotorige Fairchild Metroliner ein, die insgesamt 19 Passagieren Platz bietet. Mit Beginn des Winterflugplans 2010/11, der Ende Oktober in Kraft tritt, soll die Bedienung der Route auf 16 Flüge pro Woche ansteigen. OLT will zum Winterflugplan 2010/11 eine Linienflugverbindung zwischen Hamburg und Toulouse einrichten. Beides sind Airbus-Standorte. Bislang gibt es aber nur Werksflüge ab Hamburg-Finkenwerder. Die norddeutsche Regional-Airline bedient die Route dann dreimal wöchentlich (Mo, Mi, Fr) mit einer Fokker 100. Die Maschine mit 100 Plätzen startet um 10.00 Uhr in Toulouse und landet um 12.40 am Hamburger Flughafen. Zurück geht es dann um 13.45 Uhr ab Hamburg. Um 16.25 Uhr setzt die Fokker dann wieder in Toulouse auf. Im Sommer 2011 ist eine Erhöhung der Frequenzen auf vier bis fünf Rotationen geplant. OpenSkies, die in Paris angesiedelte Premiumtochter der British Airways, hat trotz widriger Marktbedingungen eine neue Route eröffnet. So fliegt OpenSkies jetzt von der Heimatbasis Paris-Orly (ORY) fünfmal wöchentlich nach Washington-Dulles (IAD). Nach Paris ORY - Newark ist dies erst die zweite Route der Business-Airline. Auf beiden Strecken kommen Boeing 757-200 mit 84 beziehungsweise 64 Sitzen zum Einsatz. Pegasus Airlines expandiert in Richtung Westeuropa. So eröffnete der türkische Billigflieger eine neue Route zwischen Istanbul-Sabiha Gökcen (SAW) und Marseille. Die Strecke wird vier Mal pro Woche bedient. Kurz darauf starteten auch wöchentliche Flüge zwischen Antalya und Birmingham.
Ryanair hat neue Gepäckregeln aufgestellt. Bislang verlangte der Billigflieger für ein aufgegebenes Gepäckstück 15 Euro, sofern dieses nicht mehr als 15 Kilogramm wog und zuvor online angemeldet war. Nun darf der Koffer maximal 20 Kilogramm wiegen. Ryanair verlangt jetzt aber einen Grundpreis von 25 Euro. Der zweite Koffer kostet nach wie vor 35 Euro. Die Gebühr gilt für alle Flüge bis Ende Juni sowie wieder ab September. In der Hauptsaison erhöht Ryanair generell die Preise. Das erste Gepäckstück mit bis zu 15 Kilogramm kostet in diesem Zeitraum 20 Euro, eins mit bis zu 20 Kilogramm kostet 30 Euro und für die Mitnahme eines zweiten Gepäckstücks werden 40 Euro fällig. Handgepäck bis zu zehn Kilogramm ist weiterhin kostenfrei. Ryanair versucht, die Passagiere dahingehend zu erziehen, nur noch mit Handgepäck zu reisen. Das verkürzt die Standzeit der Flugzeuge am Boden und ermöglicht schnelle Umkehrzeiten.
Ryanair hat ihr Streckennetz weiter ausgebaut und 24 neue Routen hinzugefügt. Mit Norköping kam ein gänzlich neue Ziel hinzu, das zudem nur 70 Kilometer von der Basis Stockholm-Skavsta entfernt liegt. Die beiden Polen-Routen ab Mailand werden in Konkurrenz zu Wizz Air beflogen.
Ryanair setzt die aggressive Expansion fort und eröffnete 36 weitere Routen: Ryanair kündigte eine neue Verbindung ab Memmingen (München-West) an. Ab dem 2. November will der Billigflieger jeweils dienstags, donnerstags und samstags nach Porto fliegen. Nach Faro wäre dies dann das zweite Portugal-Ziel ab Memmingen. Zudem will Ryanair Porto ab November zweimal wöchentlich mit Bremen verbinden. Als weitere neue Destinationen ab Porto nannte der Carrier Barcelona, Bologna, Maastricht, Marrakesch und Valencia. Ryanair reduziert zum Winter erneut das Angabeot ab Großbritannien. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gibt es ab November rund 16 Prozent weniger Flüge. Als Grund nannte Ryanair-Chef Michael O'Leary die Anhebung der seit zwei Jahren eingetriebenen Touristensteuer. So wird es allein ab London-Stansted diesen Winter rund 17 Prozent weniger Flüge geben. Das entspricht laut Ryanair rund 1,5 Millionen Passagiere. Ryanair will ihre Präsenz am Flughafen Weeze nahe Düsseldorf weiter ausbauen. Mit Beginn des Winterflugplans 2010/11 sollen zwei neue Ziele vom niederrheinischen Flughafen aus bedient werden. So soll es ab November sechs Mal pro Woche nach Madrid und drei Mal pro Woche nach Marseille gehen. Der Billigflieger hatte erst unlängst eine neue Route nach Barcelona angekündigt. Zusätzlich will Ryanair auch die Anzahl der wöchentlichen Flüge von Weeze nach Mailand-Bergamo von sieben auf elf Flüge und nach Venedig-Treviso von vier auf sieben Flüge pro Woche anheben.
Sky Work Airlines behält im Winterflugplan 2010/11 die Linienflüge von Bern nach Rotterdam und Barcelona bei. Beide Routen werden mehrmals wöchentlich bedient und waren ursprünglich nur als Saisonrouten geplant. Sky Work Airlines startet dienstags, donnerstags und sonntags nach Barcelona. Mittwochs und samstags geht es nach Rotterdam. Spanair nahm Flüge zwischen ihrem Hub Barcelona und Tel Aviv auf. Die spanische Airline bedient die neue Israel-Strecke zweimal wöchentlich mit ihren Airbus A320s. Nach der Banjul-Verbindung ist die Tel-Aviv-Strecke die zweitlängste Route im Streckennetz der Spanair. Spanair setzt ihre Wachstumsstrategie fort und eröffnete eine neue Verbindung von Barcelona nach Istanbul-Sabiha Gökcen (SAW). Die Strecke wird einmal täglich mit einem Airbus A320 zurückgelegt. Die Route war zunächst konkurrenzlos, Ende Juni stieg aber auch der spanische Billigflieger Vueling in den Markt und fliegt hier nun viermal wöchentlich. Zudem gibt es indirekte Konkurrenz durch den Star-Alliance-Partner Turkish Airlines, der jedoch ab Istanbul-Atatürk (IST) fliegt. SunExpress hat Flüge zwischen der Basis Izmir und der österreichischen Hauptstadt Wien aufgenommen. Die Strecke wird dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 bedient und ergänzt die bestehende Verbindung zwischen Antalya und Wien. SunExpress will während der Ferienzeit zwischen Frankfurt und der Türkei 36.000 zusätzliche Sitzplätze anbieten. Die gemeinsame Tochter von Lufthansa und Turkish Airlines benötigt hierfür aber noch Grünes Licht von den Behörden. Dann sollen zwischen Juli und Oktober zusätzliche Jets von Frankfurt zu den Drehkreuzen Antalya, Izmir und Istanbul starten. Statt bislang 21 soll es dann 27 Nonstopflüge ab Frankfurt geben. Die zusätzlichen Flügen finden vor allem am Tagesrand, also am frühen Morgen oder Abend statt, so dass die Urlaubstage optimal genutzt werden können. Swiss muss derzeit Umwege auf dem Weg nach Asien fliegen. Russland hatte der Lufthansa-Tochter die Überflugrechte entzogen. Die Flugzeiten nach Shanghai und Hongkong verlängern sich somit, da die Fluglinie nun südlich an Russland vorbeifliegen muss. Die Schweiz verhandelt mit Russland über ein neues bilaterales Luftverkehrsabkommen. Es kursieren jedoch Gerüchte, dass der Umweg finanziell günstiger sei, als die überhöhten Überfluggebühren der Russen. Hier sei es zu einer Verdoppelung zum Flugplanwechsel gekommen. Tarom ist dem globalen Airline-Bündnis SkyTeam, das sich um Air France-KLM und Delta Air Lines gruppiert, als vollwertiges Mitglied beigetreten. Im zehnten Jahr des Bestehens hatte die Allianz ihre Mitgliedsregeln geändert und die bislang assoziierten Airlines als Vollmitglieder integriert. Somit gehören nun neben Tarom auch die spanische Air Europa sowie Kenya Airways dem Bündnis an, das nun 13 Fluglinien umfasst. Erst kürzlich trat Vietnam Airlines bei. Mit China Eastern wurde eine Beitrittsvereinbarung unterzeichnet. Transavia hat Charterflüge zwischen dem Heimatflughafen Amsterdam-Schiphol und Skopje aufgenommen. Während der Sommersaison wird Transavia insgesamt 27 Hin- und Rückflüge in Kooperation mit dem Veranstalter Karatanova Tours durchführen. Turkish Airlines erweitert ihr Afrika-Streckennetz. Als neue Ziele kamen Entebbe in Uganda und Dar-es-Salaam in Tansania hinzu. Die Strecke Istanbul - Entebbe - Dar-es-Saalam wird dreimal wöchentlich angeboten. Zusätzlich nahm Turkish Airlines Flüge in die ägyptische Hafenstadt Alexandria auf (4x wöch.). Nach Kairo ist dies das zweite Ziel der Turkish Airlines in Ägypten. Außerdem kündigte die Fluglinie an, ab 15. Juli die Route nach Lagos (Nigeria) bis Acrra (Ghana) weiterführen zu wollen. Turkuaz Airlines plant die Gründung einer deutschen Tochtergesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Der türkische Ferienflieger sieht in Deutschland den wichtigsten Markt. Derzeit verbindet Turkuaz im Auftrag der Veranstalter TUI und FTI 16 deutsche Städte mit Zielen in der Türkei. Die Ende 2008 gegründete Turkuaz will aber auch im Inland eine neue Tochter gründen und ihre Flotte ausbauen. Zurzeit setzt sie sechs Maschinen der Typen Airbus A320 und A321 ein. Im kommenden Jahr sollen zehn weitere Flugzeuge hinzukommen. Virgin Atlantic Airways und die Lufthansa-Tochter bmi british midland haben ihr Codesharing ausgebaut. So setzt Virgin ihre Flugnummern jetzt auch auf die bmi-Kurse von London nach Berlin und Wien. Dadurch wächst das Virgin-Netz um zwei neue Destinationen. Passagiere ab Berlin und Wien können so zudem neue Umsteigemöglichkeiten über London-Heathrow nutzen. Virgin und Bmi kooperieren bereits auf den Flügen zwischen Hannover und London.
RUSSLAND / GUS
AeroSvit will ab 1. Juli zwischen der Industrie- und Universitätsstadt Dnipropetrovsk und Berlin fliegen. Die neue Flugverbindung in die deutsche Hauptstadt soll täglich nonstop angeboten werden. Zum Einsatz gelangen Embraer 145 der ebenfalls ukrainischen Dniproavia. Die Flüge starten von Montag bis Donnerstag um 07.15 Uhr sowie von Freitag bis Sonntag um 09.55 Uhr. Nach einer Flugzeit von zwei Stunden und 40 Minuten wird der Flughafen Berlin-Tegel erreicht. Die Rückflüge heben um 11.00 Uhr (Mo-Do) bzw. 13.35 Uhr (Fr-So) ab. Kuban Airlines hat Flüge von Krasnodar und Sochi nach Köln/Bonn aufgenommen. Die südrussische Airline verbindet sowohl ihre Heimatbasis Krasnodar als auch die künftige Olympiastadt am Schwarzen Meer zweimal wöchentlich mit Köln/Bonn. Reisende ab Deutschland starten mittwochs um 11.20 Uhr und samstags um 10.20 Uhr. In Richtung Sochi starten die eingesetzten Boeing 737-300 immer dienstags und samstags um 18.35 Uhr. Kuban Airlines hat mittlerweile drei Boeing 737-300 und will im Winter eine vierte Maschine übernehmen. Innerhalb der nächsten Jahre sollen sie aber gegen modernere Boeing 737-700 sowie Suchoij 100 ausgetauscht werden. S7 Airlines hat eine neue Flugverbindung nach Wien aufgenommen, nachdem das Codesharing mit der österreichischen Niki ausgelaufen war. Die russische Airline bedient Wien nun einmal wöchentlich ab Moskau. Das Routing lautet dabei Novosibirsk - Moskau - Wien. Der Start in Novosibirsk erfolgt dabei um 10.05 Uhr Ortszeit. Am Flughafen Wien hebt der zum Einsatz gelangende Airbus A319 um 15.50 Uhr Ortszeit in Richtung Moskau ab. S7 Airlines hat wöchentliche Flüge zwischen der Hauptbasis Novosibirsk und Osh, zweitgrößte Stadt in Kirgistan, aufgenommen. Die neue Strecke wird jeweils sonntags mit einem Airbus A320 bedient. S7 Airlines steuert Osh bereits viermal wöchentlich ab Moskau-Domodedovo an. Auf der neuen Verbindung Novosibirsk - Osh fliegen auch die kirgiesischen Fluggesellschaften Avia Traffic Company (2x wöch., An-24) und Itek Air (1x wöch., 737-200). S7 Airlines hat zwei neue Europastrecken in ihren Flugplan aufgenommen. Die russische Fluglinie verbindet nun Novosibirsk einmal wöchentlich mit der tschechischen Hauptstadt Prag sowie Moskau-Domodedovo mit dem spanischen Alicante. S7 setzt nach Prag einen Airbus A320 ein, während Alicante mit kleineren A319 bedient wird. Bei beiden Routen handelt es sich um Saisonverbindungen, die im September bzw. Oktober wieder enden. Die russische Transaero fliegt ebenfalls auf Saisonbasis einmal wöchentlich zwischen Moskau und Alicante. Ukraine International hat drei neue Routen eröffnet; davon zwei grenzüberschreitende Verbindungen. So fliegt die ukrainische Airline neu von Kiew nach Donezk im Osten des Landes. Diese Inlandsverbindung wird sechsmal wöchentlich mit Boeing 737-500 angeboten. Die ebenfalls ukrainische Donbassaero fliegt hier zwölfmal wöchentlich. Die Bergbaustadt wurde ferner mit Rom-Fiumicino verbunden. Ukraine International fliegt die Strecke zweimal wöchentlich mit Boeing 737-400. Die dritte neue Route verbindet die Hauptstadt Kiew dreimal wöchentlich mit Genf. Zum Einsatz gelangen Boeing 737-500. Ural Airlines hat wöchentliche Flüge zwischen der Heimatbasis Jekaterinburg und Rom aufgenommen. Die russische Airline steuert mit Airbus A320-200 den Flughafen Fiumicino (FCO) an. Für Rom ist dies bereits die dritte Anbindung an Russland, nahcdem es bereits Flüge nach Moskau (Sheremetyevo) und St Petersburg gibt. Ural Airlines will den Flughafen Wien in ihr Streckennetz aufnehmen. Ab dem 16. Juli will die russische Fluglienie ihre Heimatbasis Ekaterinburg jeweils freitags mit der österreichischen Hauptstadt verbinden. Flug U6 717 startet dann um 15.35 Uhr und landet um 16.00 Uhr in Wien. Der Rückflug U6 718 hebt um 18.00 Uhr ab und landet am Samstagmorgen um 2.10 Uhr wieder am Heimatflughafen. Alle Zeiten sind Ortszeiten. Ural Airlines setzt auf der Verbindung einen ihrer Airbus' A320 ein. Mit Austrian Airlines bestehet ein Interline-Abkommen.
NAHOST / GOLFREGION
Emirates hat die im Dezember 2009 angekündigten Flüge nach Amsterdam aufgenommen. Die ist das erste Mal, dass einer der Golf-Carrier die niederländische Hauptstadt im Passagierliniendienst ansteuert. Bislang gab es nur Frachtflüge zum Beispiel von Emirates SkyCargo oder Qatar Airways Cargo. Die neue Route Dubai - Amsterdam wird täglich mit einem Mix aus Boeing 777-200/300ER in Zwei-Klassen-Konfiguration bedient. Flug EK146 startet in Amsterdam täglich um 15.30 Uhr und erreicht Dubai um 23.59 Uhr. In der Gegenrichtung verlässt Flug EK145 das internationale Drehkreuz am Golf um 8.25 Uhr und landet um 13.30 Uhr in Amsterdam Etihad Airways verbindet jetzt die Heimatbasis Abu Dhabi auch mit der nordirakischen Stadt Erbil. Wöchentlich gibt es zwei Hin- und Rückflüge mit Airbus A320-200. Flug EY557 startet dienstags und sonntags um 8.35 Uhr in Abu Dhabi und erreicht Erbil um 10.25 Uhr. Rückflug EY558 verlässt den Nordirak um 11.30 Uhr und setzt um 15.10 Uhr wieder auf der Heimatbasis auf. Die Frachttochter Etihad Crystal Cargo fliegt bereits länger schon nach Erbil. Etihad bietet außerdem Flüge zwischen Abu Dhabi und Bagdad an. Hier wurde die wöchentliche Flugfrequenz inzwischen von dreimal wöchentlich auf einmal täglich gesteigert. Nas Air hat zwei neue Flugrouten nach Khartoum eröffnet. So sind nun die saudischen Städte Jeddah und Riyadh mit der Hauptstadt des Sudans verbunden. Die Flüge ab Jeddah starten vier Mal, während der Billigflieger ab Riyadh startet. NasAir, saudischer Billigflieger, hat zwei Ziele in Syrien in den Flugplan aufgenommen. Aleppo im Nordwesten Syriens ist nun dreimal wöchentlich mit den beiden NasAir-Niederlassungen Jeddah und Riyadh verbunden, während es pro Woche auch zwei Flüge nach Latakia an der Mittelmeerküste geht. Von Jeddah und Riyadh nach Aleppo fliegt auch Sama, ebenfalls ein saudischer Billigflieger (4x wöch.). Auch SyrianAir fliegt wöchentlich von Aleppo nach Jeddah. Auf den Latakia-Routen gibt es für NasAir jedoch keine dirkete Konkurrenz. Oman Air hat eine neue Route nach Zentralasien in ihr Streckennetz integriert. So fliegt die arabische Airline nun von der Heimatbasis Muscat nach Islamabad in Pakistan. Die Strecke wird dreimal wöchentlich mit einer Boeing 737-800 angeboten. Mitbewerber PIA Pakistan fliegt ebenfalls dreimal wöchentlich, während die pakistanische Shaheen Air zwei Mal pro Woche Islamabad-Muscat fliegt. Oman Air hat ihren Flugplan ausgebaut und bietet nun auch Flüge zwischen der Heimatbasis Muscat und Kuala Lumpur an. Die Strecke wird viermal wöchentlich mit einem Airbus A330-200 bedient. Seit 2007 ist dies die erste Flugverbindung zwischen dem Sultanat Oman und dem Airport in Malaysia. Damals war Oman aus der multinationalen Gulf Air ausgetreten, um die bis dahin nur regional operierende Oman Aviation zum globalen Carrier auszubauen. Außerdem eröffnete Oman Air eine neue Flugverbindung in die benachbarten Vereinigten Arabischen Emirate. In Ergänzung zu den Flügen nach Dubai und Abu Dhabi richtete Oman Air tägliche Flüge von Muscat nach Ras-al-Khaimah sowie nach Al-Ain ein. Qatar Airways wächst weiter. So will die arabische Fluggesellschaft zwischen Oktober 2010 und Januar 2011 sechs neue Verbindungen nach Asien und nach Europa eröffnen. Ab 11. Oktober fliegt Qatar Airways täglich vom Hub Doha via Kuala Lumpur nach Phuket. Dies ist nach Bangkok das zweite Ziel der Airline in Thailand. Am 1. November folgt eine neue Verbindung nach Hanoi, die über Bangkok geführt wird. Die vietnamesische Hauptstadt wird viermal wöchentlich angeflogen. Zugleich erhöht Qatar Airways die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Ho-Chi-Minh-City von viermal wöchentlich auf einmal täglich. Das Europa-Streckennetz wächst im Winter um vier neue Ziele. So kommt Nizza als zweites Frankreich Ziel hinzu. Die Stadt an der Mittelmeerküste wird dreimal wöchentlich via Mailand angeflogen.Ab 17. Januar 2011 öffnet sich Qatar Airways auch in Richtung Osteuropa und bedient viermal wöchentlich die rumänische Hauptstadt Bukarest. Der Flug geht anschließend noch nach Budapest weiter. Die EU-Hauptstadt Brüssel bildet dann am 31. Januar den vorläufigen Schlusspunkt der jüngsten Expansion. Qatar will Brüssel fünfmal wöchentlich anfliegen. Wataniya Airways hat die angekündigten Flüge zwischen Kuwait und Wien aufgenommen. Die neue Route wird nun dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Der selbst ernannte Premium-Carrier startet mittwochs, freitags und sonntags jeweils um 09.45 Uhr in Kuwait City und erreicht Wien um 14.05 Uhr. Nach 55 Minuten Aufenthalt geht es zurück. Der Airbus setzt dann um 20.45 Uhr Ortszeit in Kuwait City wieder auf.
AFRIKA AtlasBlue, Billigtochter der Royal Air Maroc, hat ihr Streckennetz im Auftrag der Mutter in Richtung Osteuropa erweitert und bietet nun auch Flüge zwischen Casablanca und der polnischen Hauptstadt Warschau an. Die neue Route wird zweimal wöchentlich mit einer Boeing 737-800 bedient. Sie ist die einzige Flugverbindung zwischen Marokko und Polen, nachdem die polnische LOT ihre Route nach Agadir eingestellt hatte. Comair, Franchisenehmer der British Airways in Südafrika, hat Flüge zwischen der Heimatbasis Johannesburg und dem Krüger Mpumalanga International Airport in Nelspruit/Mbombela (MQP) aufgenommen. Der Flughafen ist das Einfallstor zum Krüger-Nationalpark. Comair bedient die neue Route sechsmal wöchentlich mit Boeing 737-300. Die Flüge konkurrieren mit den 36 Flügen der South African Airways. Kenya Airways hat eine neue Flugverbindung zwischen Nairobi und Muscat eingerichtet. Das Ziel im Oman ist damit die 48. Destination im Streckennetz der ostafrikanischen Fluggesellschaft. Kenya Airways bedient die Route jeweils montags, mittwochs und und samstags nonstop mit einer Boeing 737-800. Die Maschine fliegt anschließend nach Dubai weiter. Kenya Airways bedient Dubai aber auch einmal täglich nonstop ab Nairobi. Die Route Nairobi - Muscat war bis 2001 bereits durch Kenya Airways und auch durch die damals noch multinationale Gulf Air bedient worden.
SÜDASIEN / FERNOST Air Asia hat erstmals eine Indien-Route von einem anderen Startflughafen als Kuala Lumpur eröffnet. So bedient der malaysische Billigflieger Chennai täglich ab Penang. AirAsia setzt auf der Verbindung ihre Airbus A320s ein. Die Route Penang - Chennai war jahrzehntelang von Malaysian Airlines bedient, im Jahr 2001 jedoch eingestellt worden. Air Asia X nimmt sich den indischen Markt vor. So eröffnete der Billigflieger aus Malaysia eine erste Flugverbindung zwischen der Heimatbasis Kuala Lumpur und Mumbai. Die Strecke wird viermal wöchentlich mit einem Airbus A330-300 zurückgelegt. Dabei konkurriert Air Asia X mit den täglichen Flügen der Malaysia Airlines. Im August soll dann eine Route nach Delhi folgen. Air China hat 20 neue Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 bestellt. Der Wert des Auftrags liegt bei rund 1,4 Milliarden Dollar hieß es in einer Pflichtmitteilung an der Shanghaier Börse. Gewöhnlich gibt es aber hohe Rabatte auf die Listenpreise. Wenige Tage später bestätigte der amerikanische Flugzeugbauer den Auftrag aus China. Die neuen Jets sollen 2013-215 zur Auslieferung gelangen. Air China hatte am Jahresanfang angekündigt, auch 20 A320 übernehmen zu wollen. ANA All Nippon Airways will ihren Kerosinzuschlag zum 1. August erhöhen. Die japanische Airline begründet den Schritt mit gestiegenen Beschaffungskosten. Ein Flugticket für die Langstrecke zwischen Deutschland und Japan verteuert sich dann um 27 Euro, wie die Fluggesellschaft mitteilte. ANA legt den Treibstoffzuschlag immer für zwei Monate fest. ANA hat fünf neue Routen ab Tokio angekündigt. Die Strecken in Richtung USA und Südostasien sollen ab dem Flughafen Haneda starten, der bislang eher den Inlandsflügen vorbehalten war. Die internationale Öffnung wurde durch eine neue vierte Landebahn ermöglicht. Ab Winterflugplan 2010/11, der am 31. Oktober in Kraft tritt, sollen Los Angeles, Honolulu, Singapur, Bangkok und Taipeh von Haneda aus bedient werden. Zum Einsatz gelangen Boeing 767; nach Los Angeles die größeren Boeing 777-200ER Asiana Airlines eine neue Flugverbindung zwischen Seoul-Incheon (ICN) und Huangshan (TXN) in Ostchina eingerichtet. Asiana bedient die Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320. Für Huangshan ist dies die einzige internationale Verbindung, nachdem sowohl Korean Air als auch China Eastern ihre Flüge nach Seoul ICN im Oktober 2007 eingestellt haben. Cathay Pacific Airways will ihren verbliebenen 15-prozentigen Anteil an Hong Kong Aircraft Engineering Company Limited (HAECO) an Swire Pacific Limited verkaufen. Der Preis beträgt 105 Hongkong-Dollar (11,25 Euro) pro Aktie, der Gesamterlös 2,62 Milliarden Hongkong-Dollar (280 Mio. Euro). Das Unternehmen realisiert mit der gesamten Transaktion einen Gewinn von 1,83 Milliarden Hongkong-Dolar (196 Mio. Euro). Die Erlöse aus dem Verkauf sollen Cathay Pacific weitere Investitionen in ihr Kerngeschäft ermöglichen. Cebu Pacific hat eine neue Inlandsroute eröffnet. Der philippinische Billigflieger verbindet nun Cebu auch mit Pagadian auf der Hauptinsel Mindanao. Die neue Strecke wird viermal wöchentlich mit ATR72 bedient. Es ist die erste Flugverbindung ab Pagadian, seit sich Asian Spirit 2008 von einer Route ab Manila zurückzog. China Eastern hat Flüge zwischen Manzhouli und Hohhot aufgenommen. Beide Städte liegen in der Inneren Mongolei. China Eastern fliegt hier mit Embraer 145 und konkurriert mit Tianjin Airlines. Dragonair, Regionaltochter der Cathay Pacific, hat eine neue Route zwischen der Heimatbasis Hongkong und Okinawa eröffnet. Die Route wird zweimal wöchentlich mit Airbus A330-300 bedient. Die Flüge konkurrieren mit den acht wöchentlichen Flügen der Hong Kong Express. Die Tochter der Hainan Airlines setzt hier ihre Boeing 737-800s ein.
Kam Air will die österreichische Hauptstadt Wien anfliegen. Geplant ist, dass die private Airline ab 23. Juni zweimal wöchentlich zwischen Kabul und Wien pendelt. Ein Sprecher der Kam Air sagte, dass die Flüge sowohl für die internationale Community in Afghanistan als auch für Afghanen in Europa gedacht seien. Zudem sei Wien ein gutes Einfallstor für Südosteuropa. Wenn die Nachfrage stimme, sei auch eine Aufstockung der Flüge möglich. Erst kürzlich hatte die kuwaitische Wataniya Airways Wien in ihr Streckennetz integriert. Kingfisher Airlines hat eine offizielle Einladung zum Beitritt in das globale Airline-Bündnis Oneworld erhalten. Bereits Ende Februar war eine formale Absichtserklärung unterzeichnet worden. Der konkrete Beitrittstermin ist noch offen. Normalerweise dauert dies zwischen 18 und 24 Monte. Die privat geführte Kingfisher Airlines wird Oneworlds Streckennetz mit Indiens größtem nationalen Streckennetz verbinden. Der Beitritt wird 56 indische Destinationen zum Streckennetz von Oneworld hinzufügen. Dies erhöht Oneworlds weltweite Reichweite auf mehr als 800 Destinationen in fast 150 Ländern. Einzelne Mitglieder der Oneworld, die sich um British Airways (BA) und American Airlines gruppiert, haben bereits Codeshare-Abkommen mit Kingfisher getroffen. So wird BA ihre Flugnummern auf einige Kingfisher-Routen innerhalb Indiens setzen. Umgekehrt erscheint der Kingfisher-Code auf ausgewählten innereuropäischen BA-Flügen. Malaysia Airlines hat ihren Flugplan um die Route Kuala Lumpur - Dammam ergänzt. Die zwei wöchentlichen Flüge mit Airbus A330-200 legen dabei einen Zwischenstopp in Dubai ein. Für Malaysia Airlines ist dies die zweite Verbindung nach Saudi Arabien, da sie bereits viermal wöchentlich nonstop von Kuala Lumpur nach Jeddah fliegt Malaysia Airlines prüft eine Stornierung ihrer sechs Airbus-A380-Aufträge. Laut Medienberichte soll die wiederholte Verschiebung der Auslieferungstermine der Grund für die Verstimmung sein. Dies bringt die Netzwerkplanung der Airline durcheinander. Malaysia Airlines sollte die Maschinen ursprünglich ab 2007 erhalten. Dann gab es Verzögerungen auf Anfang 2011, später auf Mitte 2011 und nun auf das zweite Quartal 2012. Malaysia Airlines verhandelt nun mit Airbus über die Verzögerungen sowie Schadenersatz. Ansonsten wäre ein Umschwenken auf Boeing 777-300 möglich. Singapore Airlines baut ihre Flüge in Richtung München aus. Die bislang fünfmal wöchentlich bediente Route Singapur - München - Manchester soll ab 1. September täglich bedient werden, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Neue Flugtage wären Dienstag und Donnerstag. Singapore Airlines setzt auf der Verbindung ihre Boeing 777-300ER ein. Tibet Airlines nennt sich ein neues Airlineprojekt in der gleichnamigen chinesischen Provinz. Die Airline soll im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen und nach den Unruhen in der Region den Tourismus wieder ankurbeln helfen. Lokale Medien berichten, dass das halbstaatliche Unternehmen ab Mitte 2011 Flüge innerhalb Tibets sowie zwischen der tibetischen Hauptstadt Lhasa und Zielen in ganz China anbieten will. TransAsia Airways nahm die Inlandsroute Kaohsiung - Taipeh/Songshan wieder auf und fliegt jetzt hier einmal täglich mit ATR72. Die taiwanesische Fluggesellschaft hatte die Strecke bis Juli 2008 mit Airbus A321 bedient. Jetzt konkurriert TransAsia Airways mit den drei wöchentlichen Flügen der Mandarin Airlines sowie indirekt mit den 13 Flügen der China Airlines und den täglichen Angeboten der EVA Air. Die beiden letztgenannten steuern in Taipeh jedoch den Flughafen Taoyuan an.
NORDAMERIKA Air Canada Jazz hat tägliche Flüge zwischen Happy Valley-Goose Bay (Labrador) und St John's auf Neufundland aufgenommen. Die Route wird mit 50-sitzigen Bombardier CRJ200 bedient. Die Flugzeiten sind auf Anschlussflüge des Streckennetzes ab St John's abgestimmt.
AirTran hat sechs neue Verbindungen in ihren Flugplan integriert, die alle mit Boeing 717-200 bedient warden. Die Strecke Atlanta-Tunica ist dabei der erste kommerzielle Liniendienst, seitdem Pan Am Clipper Connection die Route im Jahr 2006 eingestellte hatte. Air Transat will ihre Langstreckenflotte ausbauen. Mit dem Leasingunternehmen ILFC hat die kanadische Ferienfluggesellschaft einen Vertrag über einen weiteren Airbus A330 abgeschlossen. Der Jet soll im April 2011 zur Flotte stoßen, teilte das Unternehmen mit. Derzeit nutzt Air Transar sechs Airbus A330 und elf A310-300. Die älteren A310 werden die Flotte in den nächsten Jahren verlassen. Allegiant Air hat die Expansion ab Myrtle Beach SC fortgesetzt und bietet nun auch Billigflüge nach Grand Rapids MI und Fort Wayne IN. Beide Destinationen warden zweimal täglich mit MD-80 bedient. American Airlines hat eine neue Flugverbindung von New York JFK nach Madrid, Heimatbasis des Oneworld-Partners Iberia, einegrichtet. American bedient die neue Route einmal täglich mit ihren 182-sitzigen Boeing 757-200. Wettbewerb gibt es durch Iberia (2x tägl.), Delta Air Lines (1x tägl.) und Air Europa (6x wöch.). Indirekt konkuriert auch Continental Airlines mit ihren täglichen Flügen ab Newark. American bedient Madrid bereits ab den Hubs Miami und Dalls/Fort Worth. Zudem fliegt sie ab New York JFK nach Barcelona. Continental Airlines hat ihr Regionalnetz ausgebaut und hat Cleveland OH erneut mit Green Bay WI und Norfolk VA unter der Marke Continental Express verbunden. Beide Routen wurden bis September 2008 schon einmal bedient, dann jedoch wegen der hohen Kerosinkosten eingestellt. Die Flüge nach Green Bay warden 11x wöchentlich und jene nach Norfolk zweimal täglich angeboten. Zum Einsatz gelangen 50-sitzige Embraer 145 der ExpressJet Airlines. Continental Airlines und TAM haben sich auf ein Codesharing innerhalb der USA und Brasiliens sowie auf Flügen zwischen beiden Ländern zum verständigt. Beide Airlines gehören dem globalen Luftfahrtbündnis Star Alliance an und haben sich bereits im April auf die gegenseitige Anerkennung ihrer Vielfliegerprogramme verständigt. Das Codesharing ist zum 1. Juli in Kraft getreten.
Frontier hat zwei neue Route nab der Heimatbasis Denver eröffnet. Als neue Ziele bedient der Billigflieger Newport News, VA und Madison, WI. Newport News wurde anfangs viermal wöchentlich mit Airbus A318 angeflogen, dann jedoch auf den größeren A319 mit 136 Sitzen umgestellt. Madison wird täglich von Frontier mit Embraer 190 bedient. JetBlue hat zwei neue Flugverbindungen nach Punta Cana eröffnet. Der New Yorker Billigflieger bedient das Ziel in der Dominikanischen Republik nun täglich mit A320 ab New York JFK sowie wöchentlich ab Boston. Die Route ab JFK konkurriert mit den Flügen der American Airlines (1x tägl.) und Delta Air Lines (2x wöch.). Auf der Strecke Boston - Punta Cana gibt es dagegen keinen Wettbewerb. Für JetBlue ist Punta Cana bereits das vierte Ziel in der Dominikanischen Republik. Midwest hat eine Flugverbindung zwischen Kansas-City und Columbus eingerichtet. Die Strecke wird sechsmal wöchentlich mit einem 99-sitzigen Embraer 190 bedient. Midwest hatte die Strecke bis April 2008 bereits im Flugplan.
Southwest Airlines hat ihr Streckennetz um zwölf weitere Verbindungen ergänzt - die Hälfte davon ab St. Louis. Ungewöhnlicherweise sind die meisten der Strecken mit rund 2.500 Kilometern recht lang. Spirit Airlines hat tägliche Flüge zwischen Atlanta und Myrtle Beach eingerichtet. Auf der Route wird ein Airbus A319 eingesetzt. Keine der beiden Destinationen ist Basis der Spirit Airlines. Die Strecke wird nur bis zum 10. November angeboten, soll aber im kommenden Frühjahr erneut beflogen werden. Zwischen Atlanta und Myrtle Beach fliegt auch Delta fünfmal täglich. United Airlines hat die angekündigten Flüge nach Ghana aufgenommen. Es handelt sich dabei um die erste Afrika-Verbindung der United Airlines. Einmal täglich startet nun eine Boeing 767-300 um 22.10 in Washington und landet am darauffolgenden Tag in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Der Rückflug hebt dann um 23.00 Uhr Ortszeit wieder ab. Die Maschine setzt dann am folgenden Morgen um 6.25 Uhr Ortszeit wieder in Washington auf. United Airlines hat eine neue Saisonroute zwischen dem Hub Chicago und Rom aufgenommen. Die amerikanische Airline verbindet die Flughäfen O'Hare und Fiumicino bis zum 27. September einmal täglich. Eingesetzt werden Boeing 767-300ER. Konkurrenz besteht durch die täglichen Flüge der American Airlines sowie die sechs wöchentlichen Flüge der Alitalia. Somit sind nun alle drei großen Allianzen auf dieser Route vertreten: Star Alliance durch United Airlines, Oneworld durch American Airlines und SkyTeam durch Alitalia. WestJet hat ihr Streckennetz um vier neue Verbindungen ergänzt. So steuert der kanadische Billigflieger ab Edmonton das Inlandsziel Kamloops in British Columbia sowie San Francisco an der US-Westküste an. Beide Destinationen werden dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 bedient. Ab Montreal fliegt WestJet neu einmal wöchentlich nach Punta Cana (Dom.Rep). Toronto wurde neu verbunden mit Bermuda. Dieses Ziel ist für WestJet komplett neu. Der tägliche Flug konkurriert mit dem täglichen Angebot der Air Canada. WestJet hat Saison-Flüge zwischen Toronto und Puerto Vallarta an der mexikanischen Westküste aufgenommen. Der Billigflieger bedient die neue Strecke einmal wöchentlich mit einer Boeing 737-700. Damit ist das mexikanische Ferienziel bereits mit dem zwölften Airport in Kanada verbunden. Die meisten anderen Routen sind jedoch eher Winter-Saisondienste.
MITTEL-/ SÜDAMERIKA TAM und Airbus haben auf der ILA Air Show in Berlin eine Bestellung über fünf Langstreckenmaschinen vom Typ A350-900 XWB und zwanzig Mittelstreckenjets aus der A320-Familie bekannt gegeben. Der Wert laut Listenpreisen beläuft sich auf rund 2,9 Milliarden US-Dollar. Airbus-Chef Tom Enders prognostizierte beim Geschäftsabschluss Folgebestellungen aus der Boom-Region, denn durch die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016 bestehe noch weiterer Bedarf. AUSTRALIEN / PAZIFIK Qantas hat eine Verbindung zwischen Melbourne und Karratha einegrichtet. Die australische Airline bedient die Route einmal wöchentlich mit einer Boeing 737-800. Karratha liegt im Nordwesten Australiens und ist für die Bergbau und Gasindustrie von Bedeutung. Auf der rund 3.300 Kilometer langen Strecke herrscht kein Wettbewerb. Die Strecke ergänzt das bestehende Qantas-Angebot nach Perth und Brisbane. Qantas hat einen Streckenausbau im Langstreckenbereich angekündigt. Mit Übernahme des zehnten Airbus A380 im ersten Quartal 2011, will die australische Airline die Flugfrequenzen in Richtung Europa und USA ausbauen. Derzeit kann Qantas auf sechs Maschinen des europäischen Großraumflugzeugs zurückgreifen. Wenn im vierten Quartal 2010 die siebte Maschine eintrifft, will Qantas die Verbindung Sydney - London auf tägliche Bedienung umstellen. Ab März 2011 soll es dann auch täglich von Melbourne nach London und sechsmal wöchentlich nach Los Angeles gehen. Zuvor steigert Die Airline ihre Route nach Johannesburg und fliegt ab 21. September täglich ab Sydney. Laut Qantas ist dies die einzige Nonstopverbindung zwischen beiden Metropolen. |