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Airline-News 19.5. - 10.6. 2010

Vor der Einführung auf dem Liniendienst Frankfurt-Tokio hat Lufthansa mit dem ersten Airbus A380 Pilotentrainings an mehreren Flughäfen abgehalten wie hier in Berlin-Tegel am 3. Juni 2010 (Foto: O.Pritzkow)

EUROPA

Aigle Azur, die sich auf Flüge zwischen Frankreich und Nordafrika konzentriert, hat eine neue Verbindung zwischen Basel/Mulhouse/Freiburg und Oran aufgenommen. Das Ziel in Algerien wird einmal wöchentlich mit einem 144-sitzigen Airbus A319 angeflogen. Für Aigle Azur ist dies bereits die sechste Flugverbindung nach Oran, nachdem sie bereits ab Lyon, Marseille, Paris CDG, Paris Orly und Toulouse dorthin fliegt.

Air Baltic hat die Strecke Vilnius - Hamburg wieder in ihren Flugplan integriert. Die Route zwischen der Hauptstadt Litauens und der Hansestadt war Ende Oktober 2008 entfallen. Nun startet jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag eine Turbopropmaschine vom Typ Fokker 50 um 11.45 Uhr in Vilnius. Nach zweieinhalb Stunden Flugzeit erreicht sie um 13.25 Ortszeit Hamburg. Der Rückflug hebt um 13.55 Uhr ab und setzt um 17.25 Uhr wieder in Vilnius auf. Die lettische Air Baltic verbindet Vilnius bereits mit Berlin und München.

Air Baltic hat ihr Streckennetz weiter verdichtet und bietet nun ab der Heimatbasis Riga Flüge nach Manchester an. Die neue Englandverbindung wird dreimal wöchentlich mit Boeing 737 angeboten. Außerdem erhielt Riga eine Routenanbindung nach Umea in Nordschweden. Die viermal wöchentlich angebotene Verbindung wird dabei über das finnische Vaasa geführt. Auf dieser Strecke fliegt Air Baltic mit ihren Turboprops vom Typ Fokker 50. Ab der wiedereröffneten Basis Vilnius nahm die baltische Fluggesellschaft zudem Nonstopflüge nach Dublin auf. Die eigenen vier 737-500-Flüge pro Woche konkurrieren mit den Flügen der neuen litauischen Fluggesellschaft Star 1 Airlines.

Air Berlin bietet nun auch Billigflüge zwischen Düsseldorf und Neapel. Deutschlands zweitgrößte Airline fliegt zweimal wöchentlich zwischen beiden Städten und setzt hier ihre A320-200 ein. Diese Verbindung war bis Ende Oktober 2008 sowohl von Air Berlin als auch TUIfly angeboten worden.

Air Berlin hat eine neue Flugverbindung zwischen Düsseldorf und der US-Westküste eröffnet. Zweimal wöchentlich wird während des Sommers San Francisco nonstop mit Airbus A330 angeflogen. Der Start in Düsseldorf erfolgt jeweils mittwochs und freitags um 11.00 Uhr mit Ankunft in San Francisco um 13:20 Uhr Ortszeit. Der Rückflug hebt um 15:20 Uhr ab und setzt am Folgetag um 11:05 Uhr wieder in Düsseldorf auf.

Air Berlin hat im April nur rund 2,1 Millionen Passagiere an Bord begrüßen können. Das sind 16,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Schuld am Rückgang waren die Auswirkungen der Flugverbote im Zuge der isländischen Vulkanasche. 3.500 Flüge konnten nicht durchgeführt werden. Somit hätten 550.000 Sitzplätze nicht zur Verfügung gestanden, teilte Air Berlin mit. Auch nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs seien die Passagiere nur zögerlich zurückgekehrt. Darunter litten die Durchschnittserlöse sowie die Auslastung der Flugzeuge. Sie verringerte sich um 3,7 Punkte auf 72,6 Prozent.

Air Berlin hat im ersten Quartal ihren Verlust ausgeweitet. Die Zahl der Passagiere stieg hingegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent auf 6,2 Millionen. Die Nachfrage nach Flügen innerhalb Europas habe sich wieder erholt, berichtete das Unternehmen. Air Berlin verbuchte in den ersten drei Monaten ein Nettoergebnis von minus 93,6 Millionen Euro nach 88,4 Millionen im Vorjahr. Operativ wurde ein Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 98,6 Millionen Euro ausgewiesen nach minus 87,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das erste Quartal eines Jahr ist bei Flugunternehmen üblicherweise das schwächste. Der Konzernumsatz der Air Berlin PLC stieg im ersten Quartal 2010 nach der Übernahme des europäischen Städtefluggeschäfts von TUIfly um 4,5 Prozent auf 690,9 Millionen Euro.

Air Berlin kann nun auch aus österreichischer Sicht ihre Beteiligung an Niki von 24 auf 49,9 Prozent aufstocken. Die Wettbewerbsbehörde hatte einen Prüfantrag zurückgezogen. Daraufhin wurde ein entsprechendes Kartellgerichtsverfahren eingestellt. Auch der spätere Erwerb der restlichen 50,1 Prozent stellt kein Problem mehr dar. Noch darf Air Berlin nicht aufstocken, denn die Kartellbehörden in wichtigen Zielländern wie z.B. Spanien müssen noch Grünes Licht geben. Die deutschen Behörden hatten bereits ihr OK signalisiert.

Air Berlin wird teurer. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft reagiert damit auf die Währungsschwäche. Durch den schwachen Euro kommen ab dem vierten Quartal 2010 Mehrkosten auf Air Berlin zu, da Preissicherungsgeschäfte beim Treibstoff auf dem Dollar basieren. Diese Mehrkosten will Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer "kurzzeitig" an die Passagiere weiter reichen. Hinzu kommen Probleme in den Urlaubsmärkten Griechenland und Thailand. Auch das mehrtägige Flugverbot durch Vulkanasche im April belastet das Geschäft.

Air Berlin hatte in den vergangenen Wochen mehrere neue Routen eröffnet. Manche wurden medial begleitet, andere eher im Verborgenen gestartet. Ein Überblick:
Düsseldorf - Bilbao: 7x wöch., A319
Köln/Bonn - Tel Aviv: 3x wöch., 737-800
München - Tel Aviv: 3x wöch.
Sylt - Münster/Osnabrück: 1x wöch., Q400
Sylt - Nürnberg: 1x wöch., Q400
Stuttgart - Mailand MXP: 12x wöch., Q400
Stuttgart - Florenz: 7x wöch., Q400
Zürich - Bari: 2x wöch., A320
Zürich - Malaga: 3x wöch., A320
Zürich - Neapel: 2x wöch., A320
Zürich - Palermo: 2x wöch., A320
Die beiden Tel-Aviv-Routen ab Köln/Bonn und München stammen von TUIfly und wurden im Rahmen der im letzten Jahr vereinbarten Kooperation übernommen. Die Verbindung Stuttgart - Mailand richtet sich mit der hohen Wochenfrequenz insbesondere an Geschäftsreisende. Air Berlin konkurriert hier mit den 16 wöchentlichen Flügen der Lufthansa.

Air France will ihren Großraumjet Airbus A380 Ab Mitte Juni zeitweise auf der Verbindung Paris - London einsetzen. So könnte die französische Fluglinie auf dieser Kurzstrecke ihr A380-Personal schneller schulen, bevor im August die vierte Maschine übernommen wird. Entschieden sei noch nichts, hieß es seitens Air France. Bislang fliegt der A380 regulär zwischen Paris und New York sowie nach Johannesburg. Bald soll auch Tokio folgen.

Air France-KLM hat das Flugverbot wegen der Vulkanasche aus Island im April einen kräftigen Rückgang der Passagierzahlen eingebrockt. Die Zahl der Fluggäste sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20,3 Prozent auf 4,97 Millionen. Die Auslastung der Flieger verschlechterte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 80,0 Prozent. Noch im Vormonat hatte die Gesellschaft dank der Erholung in der Luftfahrt 3,6 Prozent mehr Fluggäste gezahlt. Diesen Aufwärtstrend machte der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull zunichte. Air France-KLM musste wie viele andere Fluggesellschaften in Europa den Flugbetrieb vier Tage lang fast vollständig einstellen. Den Schaden bezifferte das Unternehmen - gemessen am operativen Gewinn - auf 35 Millionen Euro für jeden Tag, an dem der Betrieb komplett stillstand. Im Frachtgeschäft, das ein Jahr zuvor stark von der Wirtschaftskrise gebeutelt worden war, ging die Transportleistung im April dadurch weiter zurück. Mit 865 Millionen Tonnenkilometern fiel sie um zwei Prozent geringer aus als im April 2009.

Air France-KLM ist wegen der Wirtschaftskrise und der Vulkanaschewolke in schwere Turbulenzen geraten. Im Geschäftsjahr 2009/10 (bis 31. März) flog der Luftfahrtkonzern einen Betriebsverlust von rund 1,3 Milliarden Euro ein. Air France-KLM hatte die Märkte bereits auf einen Verlust in dieser Größenordnung vorbereitet. Alleine der Frachtbereich hat eine halbe Milliarde Euro verloren. Unglückliche Geschäfte zur Absicherung gegen hohe Treibstoffpreise kosteten 600 Millionen Euro. Im Mittelstreckenbereich habe die Konkurrenz der Billigflieger hohe Verluste verursacht. Im laufenden Geschäftsjahr wollte Air France-KLM operativ wieder in die Gewinnzone fliegen. Allerdings wird das Ziel von der Vulkanaschewolke über Europa vernebelt. Von April bis Dezember 2009 war der Umsatz der Air France-KLM um 18,6 Prozent auf knapp 16 Milliarden Euro geschrumpft. Aus dem laufenden Geschäft war ein Verlust von 788 Millionen Euro angefallen. Der Fehlbetrag erreichte 868 Millionen Euro.

Air Italy, die bislang vor allem Langstrecken-Ferienflüge anbietet, hat zwei neue Inlandsrouten eröffnet. So fliegt die Airline neu von Neapel zwölfmal wöchentlich nach Mailand-Bergamo und einmal täglich nach Palermo. Auf der Bergamo-Route gibt es keinen Wettbewerb, während Air Italy auf der Palermo-Route gegen die 19 wöchentlichen Flüge der Alitalia antritt.

Air Slovakia hat endgültig ihre Betriebslizenz verloren und Insolvenz angemeldet. Anfang März hatte das Verkehrsministerium in Bratislava der Fluglinie die Lizenz entzogen, weil das Unternehmen keine gesicherte Finanzierung nachweisen konnte. Die Frist für einen Einspruch verstrich ungenutzt. Seit September 2009 schlitterten nacheinander drei Airlines mit slowakischer Beteiligung in die Pleite: Die österreichisch-slowakische Billigfluglinie SkyEurope, die Charterflugfirma Seagle Air sowie nun Air Slovakia.

Alitalia hat zwei neue Saisonstrecken ab dem Flughafen Mailand-Malpensa (MXP) eröffnet. Neue Ziele ab der norditalienischen Mode- und Finanzmetropole sind Brindisi und Lamezia Terme im Süden des Landes. Beide Destinationen werden bis Ende Oktober einmal täglich mit Airbus A320 angeflogen.

AnadoluJet verdichtet ihr Inlandsstreckennetz weiter und hat nun auch Flüge zwischen Ankara und Bursa, viertgrößte Stadt der Türkei, aufgenommen. Nach dem Rückzug der SunExpress aus Bursa im Mai 2009 ist dies die einzige kommerzielle Verbindung. Die Billigflug-Tochter der Turkish Airlines bedient die Strecke viermal wöchentlich.

AnadoluJet, Billigflug-Tochter der Turkish Airlines fürs Inland und Nahost, hat von der Mutter zwei Deutschland-Routen übernommen. So fliegt AnadoluJet jetzt auch täglich von Ankara nach Düsseldorf und Frankfurt. Auf beiden Strecken werden Boeing 737-800 eingesetzt.


Adria Airways hat zwei Airbus A319 (S5-AAP/R) in ihre Flotte integriert. Damit reagiert die Airline auf die nur mäßig gefüllten A320, der sich auf vielen Strecken als zu groß erwiesen hat. Adria Airways kann mit dem A319 insgesamt 135 Passagiere befördern; beim A320 sind es 162 Fluggäste. Die kleineren Airbusse sollen bis 2013 die A320 ersetzt haben. Für Nebenstrecken verfügt Adria Airways noch über Bombardier CRJ200 sowie seit einiger Zeit auch über CRJ900 mit 86 Sitzen. (Foto: O.Pritzkow)

Blue Air, rumänischer Billigflieger hat Flüge zwischen dem transsylvanischen Sibiu (Siebenbürgen) und Valencia in Spanien aufgenommen und setzt hier ihre Boeing 737-800 ein. Die Airline bedient Valencia bereits ab Bukarest-Baneasa.

Blue Air hat fünf neue Billigflug-Routen in ihren Flugplan integriert. Dabei wird die Inlandsroute Bukarest/Baneasa - Timisoara durch Direct Aero Services mit Saab 340 bedient. Die Route nach Stuttgart wurde in der Vergangenheit bereits bedient und später über Sibiu geführt.
Larnaca - Warschau: 3x wöch.
Bukarest/Baneasa - Timisoara: 21x wöch.
Bukarest/Baneasa - Florenz: 5x wöch.
Bukarest/Baneasa - Stuttgart: 3x wöch.
Bukarest/Baneasa - Dublin: 2x wöch.

bmi hat ihr Streckennetz ab London-Heathrow (LHR) in Abstimmung mit der Lufthansa erweitert. So nahm die britische Tochter Flüge nach Wien und Berlin-Tegel (TXL) auf. Die Strecke nach Wien wird zweimal täglich mit einem Airbus A320-200 und jene nach Tegel viermal täglich mit Airbus A319-100 bedient. Im Gegenzug reduzierte die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines ihre Londonflüge von vier- auf dreimal täglich. Ab Tegel entfielen die drei täglichen Lufthansa-Flüge nach London, die bereits von bmi durchgeführt wurden. Unter dem Strich kam es so zu Frequenzerhöhungen innerhalb der Lufthansa-Gruppe.

British Airways (BA) hat im Geschäftsjahr 2009/2010 (31. März) den größten Verlust seit ihrer Privatisierung 1987 eingeflogen. Unter dem Strich erwirtschaftete British Airways vorläufigen Ergebnissen zufolge einen Verlust von 425 Millionen Pfund (492 Mio Euro), knapp 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte um elf Prozent auf knapp acht Milliarden Pfund. Ihren Abstieg führt BA vor allem auf Rezession, Wirtschaftskrise und einen harten Winter zurück. Doch auch der Kampf mit dem Kabinenpersonal um Einsparungen zeige mittlerweile Folgen, sagte BA-Chef Willie Walsh laut Mitteilung.

British Airways hat wegen der Aschewolke im April weniger Passagiere befördert. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Fluggäste um 24,5 Prozent auf 2,1 Millionen zurück. Der Vulkanausbruch in Island hatte zeitweise den Flugverkehr in Europa lahmgelegt. Maschinen der British Airways konnten dem Konzern zufolge sechs Tage lang gar nicht fliegen. Auch nachdem der Luftverkehr wieder aufgenommen wurde, kam es immer wieder zu Störungen. Im Frachtgeschäft verbuchte die Gesellschaft ebenfalls einen Rückgang. Die Verkehrsleistung sank um 11 Prozent auf 310 Millionen Tonnenkilometer.

Bulgaria Air erweitert vorsichtig das Streckennetz und hat wöchentliche Flüge zwischen Sofia und Mailand-Malpensa (MXP) aufgenommen. Zum Einsatz gelangen vierstrahlige BAe 146 der Hemus Air. Auch easyJet fliegt dreimal wöchentlich zwischen beiden Städten.

Cimber Sterling hat ihr Streckennetz ab Billund ausgebaut. So fliegt der dänische Billigflieger jetzt auch dreimal wöchentlich nach Prag. Zum Einsatz gelangen Regionaljets vom Typ Bombardier CRJ200. Die Route Billund - Prag war zuletzt von Sterling Airlines bis Oktober 2008 mit Boeing 737 bedient worden. Cimber Sterling steuert Prag bereits ab der Heimatbasis Kopenhagen an.

Cimber Sterling nahm drei neue Strecken in ihren Flugplan auf. So fliegt der dänische Lowcoster jetzt viermal wöchentlich mit CRJ200 zwischen Billund und Dublin. Die Strecke wurde bis Oktober 2009 von Ryanair angeboten, dann jedoch aufgegeben. Cimber Sterling steuert außerdem neu Antalya (1x wöch.) und Sofia (2x wöch.) ab Kopenhagen an. Hier werden die größeren Boeing 737-700 eingesetzt.

City Airline hat eine neue Sonnenroute eröffnet und verbindet nun Göteborg-Landvetter mit Malaga. Die schwedische Airline nutzt dafür die jüngst übernommene MD-87 mit 125 Sitzplätzen. Zuvor war die Embraer 145 mit 50 Sitzen das größte Flugzeug in der Flotte. In Kürze sollen weitere Europa-Verbindungen folgen. Zugleich verdichtet City Airline auch das Inlandsnetz, wie die jüngst eröffnete Route Vasteras - Umea beweist.

City Airline hat eine erste MD-87 in ihre Flotte integriert und bietet nun auch Ferienflüge an. Bislang hatte die schwedische Airline mit ihren Embraer 135 und 145 eher Business-Kunden im Visier und entsprechende Städtepaare angeboten. Ab der Heimatbasis Göteborg-Landvetter bietet City Airline nun auch Flüge nach Rom sowie zu vier spanischen Zielen. Bereits zuvor war eine Verbindung nach Malaga angelaufen.
Göteborg - Alicante: 3x wöch.
Göteborg - Palma de Mallorca: 2x wöch.
Göteborg - Rom FCO: 3x wöch.
Göteborg - Barcelona: 3x wöch.

Condor will ihre Passagiere auf Nordamerika-Flügen künftig verstärkt zur Kasse bitten. Der Ferienflieger verlangt von den Economy-Passagieren ab 1. Juni eine Gepäckgebühr, wenn diese mehr als einen Koffer aufgeben. Der Aufpreis bewegt sich zwischen 30 und 40 Euro. Der höhere Preis wird fällig, wenn das Gepäckstück zuvor nicht online angemeldet wurde. Gibt es noch einen dritten Koffer, müssen für diesen 150 Euro entrichtet werden. Das erste Gepäckstück ist kostenfrei, solange es nicht schwerer als 23 kg ist. Passagiere der Comfort Class dürfen 32 kg gratis mitnehmen. Darüber hinaus verlangt Condor für Golfgepäck auf allen Flügen künftig eine Gebühr. Zuvor flog sie bei einem Gewicht von unter 15 kg umsonst mit. Auf kurzen und mittleren Distanzen werden 25 und auf Langstrecken 40 Euro fällig. Für Vielflieger gibt es Ausnahmen.

Condor will im Winter 2010/11 zwei neue Langstreckenziele anfliegen: Panama-City und Cochin (Indien). Ab der Wintersaison sollen immer donnerstags Flugzeuge von Frankfurt aus in Richtung Zentralamerika abheben. Auf dem Weg von und nach Panama wird jedoch ein Zwischenstopp in Santo Domingo (Dominikanische Republik) eingelegt. Auch Cochin wird nicht nonstop, sondern via Bahrain bedient. Auch dieser Flug startet donnerstags ab Frankfurt. Jeweils einen Flug pro Woche mehr als im vergangenen Winter gibt es dabei außer nach Santo Domingo auch nach Havanna auf Kuba, nach Cancún in Mexiko und nach Barbados. Die Bahamas sowie Luxor (Ägypten) werden dagegen gestrichen. Außerdem wird Condor auch wieder ab Paderborn- Lippstadt fliegen. Nach dreijähriger Unterbrechung geht es ab Winter 2010/11 nach Funchal (Madeira), die La Palma, Fuerteventura und Teneriffa sowie Hurghada, Marsa Alam und Sharm-el-Sheik (alle Ägypten).

CSA Czech Airlines hat 2009 ein Defizit von 3,7 Milliarden Kronen (145 Millionen Euro) eingeflogen und soll deshalb in den kommenden drei Jahren umstrukturiert werden. Ziel sei es, die Verluste in diesem Jahr auf 600 Millionen Kronen zu drücken. Schon Mitte April hatte der CSA-Aufsichtsrat die Umwandlung in eine Holding vorgeschlagen. Den nun bestätigten Plänen zufolge dürfte sich eine CSA-Muttergesellschaft künftig auf den Personentransport konzentrieren. Andere Bereiche wie Kundenbetreuung oder die technische Wartung von Flugzeugen sollen in Tochtergesellschaften ausgelagert werden. Zudem wolle man Flugzeugflotte und Belegschaft verkleinern. Im vergangenen Jahr konnte CSA nur durch den Kredit einer Staatsfirma in Höhe von 2,5 Milliarden Kronen vor größeren Turbulenzen geschützt werden. Dieses Darlehen wird derzeit von der EU-Kommission überprüft. CSA droht die vorzeitige Rückzahlung wegen Wettbewerbsverzerrung.

CSA Czech Airlines hat eine Flugverbindung zwischen Prag und Manchester eingerichtet. Der tschechische Carrier fliegt hier nun sechs Mal pro Woche. Auf der Strecke gibt es Konkurrenz durch die fünf wöchentlichen Flüge der Jet2 sowie die vier Flüge der bmibaby. Beide Airlines sind Billigflieger aus Großbritannien.

easyJet eröffnete eine neue Flugroute von Bristol nach Paphos auf Zypern. Der Billigflieger bedient die Strecke viermal wöchentlich. Für den Flughafen Bristol ist dies die einzige Linienflugverbindung nach Zypern. Es gibt jedoch Charterflüge sowohl nach Paphos als auch nach Larnaca.

Easyjet hat das Flugverbot wegen der Vulkanasche-Wolke das Wachstum im April gekostet. Die Zahl der Fluggäste sank um 7,6 Prozent auf 3,5 Millionen. Die Auslastung der Flieger verbesserte sich unterdessen um 1,1 Prozentpunkte auf 85,2 Prozent. Ursprünglich hatte Easyjet im April mit rund 4,3 Millionen Passagieren gerechnet.

Easyjet kappt wegen des Flugverbots nach der Vulkanasche-Wolke im April seine Gewinnprognose. Das Vorsteuerergebnis dürfte nun statt 175 bis 200 Millionen britische Pfund nur noch 100 bis 150 Millionen Pfund (116 bis 173 Mio Euro) erreichen, teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Zahlen für das erste Geschäftshalbjahr mit. Die Flugausfälle hätten zu zusätzlichen Kosten und Verlusten von 50 bis 75 Millionen Pfund geführt. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2009/2010 konnte Easyjet seine saisontypisch roten Zahlen hingegen deutlich verringern. Unter dem Strich schrumpfte der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp ein Drittel auf 59 Millionen Pfund. Der Vorsteuerverlust reduzierte sich in ähnlichem Maß auf 79 Millionen Pfund. Der Umsatz wuchs stärker als das ausgeweitete Flugangebot um 13 Prozent auf fast 1,2 Milliarden Pfund.

easyJet hat neue Routen in den vergangenen Wochen eröffnet. Die beiden Strecken ab Genf sind ohne Konkurrenz. Mailand - Malta wird auch durch Air Malta bedient. Bristol - Teneriffa Sur steht auch in den Flugplänen der Ryanair, Thomas Cook und Thomson. Dortmund - Palma bieten auch Air Berlin und germanwings. Diese Route hatte easyJet bis Oktober 2008 schonmal beflogen:
Bristol - Teneriffa Sur: 3x wöch.
Dortmund - Palma de Mallorca: 2x wöch.
Genf - Brindisi: 2x wöch.
Genf - Faro: 2x wöch.
London/Gatwick - Bordeaux: 7x wöch.
London/Gatwick - Cagliari: 7x wöch.
Mailand MXP - Malta : 3x wöch.
Mailand MXP - Thessaloniki: 4x wöch.
Paris CDG - Prag: 7x wöch.
Paris CDG - Tourlouse: 14x wöch.
Paris ORY - Venedig: 14x wöch.

Estonian Air hat wöchentliche Flüge zwischen Tallin und Nizza aufgenommen. Die estnische Fluglinie wird das Ziel an der französischen Mittelmeerküste saisonal bis 31. Juli ansteuern. Zum Einsatz gelangen Boeing 737.

Finnair hat am Mittwoch eigene Nurfrachtflüge nach Seoul und Hongkong aufgenommen. Dazu ließ die Fluggesellschaft eine ehemalige Passagiermaschine vom Typ MD-11 (OH-LGC) in einen Vollfrachter umrüsten. Die MD-11F steuert beide Ziele zweimal pro Woche an. Die Flüge von Helsinki nach Seoul stehen am Mittwoch und Sonntag und jene nach Hongkong am Donnerstag und Sonntag im Flugplan der Finnair Cargo. Die Rückflüge von Seoul finden dann Montag und Donnerstag beziehungsweise von Hongkong am Freitag und Sonntag statt.

Finnair will wieder Flüge zwischen Helsinki und Stuttgart anbieten. Die im November 2009 aufgrund gesunkener Nachfrage eingestellte Route soll zum 16. August wiederbelebt werden. Finnair will die Strecke dann zehnmal wöchentlich anbieten und hier einen Embraer 170 mit 76 Sitzplätzen nutzen. Der Kurs Helsinki - Stuttgart startet täglich um 7.45 Uhr sowie am Donnerstag, Freitag und Samstag zusätzlich auch um 17.00 Uhr ab der finnischen Hauptstadt. Die Rückflüge ab Stuttgart heben dann um 12.05 Uhr sowie an den drei genannten Tagen zusätzlich um 17.00 ab.

Flybe hat eine neue Flugverbindung zwischen der Isle of Man und Bristol eingerichtet. Die neue Strecke wird dreimal wöchentlich mit einer Bombardier Dash-8Q-400 bedient. Mit der neuen Route verbindet flybe zwei der wichtigsten Motorradrennen-Zentren - die Isle of Man TT und das Weston Beach Race. Flybe hofft, jede Menge Enthusiasten zwischen dem Südwesten und der Isle of Man.

Flybe hat ihr Streckennetz erweitert nach Hannover erweitert. Die Niedersachsen-Metropole wird jetzt dreimal wöchentlich ab Newcastle bedient. Dies ist bereits die vierte Hannover-Route, denn flybe steuert den Airport auch ab Birmingham, Manchester und Southampton an. Flybe setzt auf den Flügen ihre Turboprops vom Typ Bombardier Dash-8Q-400 ein.

Germanwings baut ihr Angebot in Richtung Mallorca zur Feriensaison aus. Von Mitte Juli bis Ende August soll es ab Köln/Bonn einen zusätzlichen Flug geben. Dieser startet in diesem Zeitraum immer samstags, wie germanwings mitteilte. Im Winter gibt es dann auch Flüge von Köln/Bonn nach Teneriffa und Gran Canaria. Ab November soll es immer samstags nach Las Palmas gehen. Start ist um 8.40 Uhr. Sonntags fliegt germanwings um 8.00 Uhr nach Sur Reina Sofia (Teneriffa).

Germanwings hat die angekündigten Flüge zwischen Köln/Bonn und Tel Aviv aufgenommen, nachdem der Billigflieger der Lufthansa nach langer Lobbyarbeit endlich die benötigten Verkehrsrechte gewährt bekommen hat. Nun startet immer Dienstag und samstags um 17.05 Uhr ein Airbus A319 und erreicht Tel Aviv um 22.20 Uhr Ortszeit. Zurück geht es dann um 23.15 Uhr. Die Route wird in Konkurrenz zu Air Berlin angeboten. Diese hatte die Strecke von TUIfly übernommen und fliegt hier ebenfalls zweimal wöchentlich.

Germanwings hat ihr Billigflug-Streckennetz in den letzten Wochen um insgesamt 16 Routen durch Eröffnung der neuen Basis Köln/Bonn erweitert. So fliegt die Airline jetzt zwölf Mal wöchentlich nach London-Stansted, Stuttgart und Wien, sechsmal wöchentlich nach Mailand-Malpensa, viermal wöchentlich nach Palma de Mallorca, Barcelona, Budapest, Moskau-Vnukovo und Rom FCO, dreimal wöchentlich nach Nizza, Split und Zagreb sowie einmal wöchentlich nach Bastia, Heraklion, Zadar und Dubrovnik.

Germanwings hat ihre Präsenz am Flughafen Köln/Bonn weiter ausgebaut. Neben den neuen Flügen nach Friedrichshafen (12x wöch.), wo man mit InterSky konkurriert, nahm der deutsche Billigflieger auch Flüge nach Kopenhagen und Madrid auf. Während die dänische Hauptstadt sechsmal wöchentlich bedient wird, steht die spanische Hauptstadt täglich im Flugplan.

Hamburg International hat eine neue Verbindung von Köln/Bonn nach Olbia auf Sardinien eingerichtet. Die Mittelmeer-Strecke wird einmal wöchentlich bedient. Hamburg International setzt dabei ihren Airbus A319-100 ein.

Iberia hat eine neue Transatlantikverbindung angekündigt. Ab Oktober will die spanische Fluggesellschaft Madrid mit Córdoba, zweitgrößte Stadt Argentiniens, verbinden. Iberia will die Route dreimal wöchentlich (Mo, Do, Sa) ab Córdoba anbieten. Die Ankunft in Madrid wird so gewählt, dass Anschlussflüge zu weiteren 38 Iberia-Zielen in Spanien und Europa möglich sind. Zum Einsatz gelangt ein Airbus A340 mit 342 Sitzplätzen. Iberia will mit der neuen Route ihren Marktanteil in Argentinien steigern. Bereits Anfang Februar hatte sie Madrid - Buenos Aires von 14 auf 17 Flüge pro Woche angehoben.

Iberia konnte im ersten Quartal ihren Verlust nach Steuern um 44 Prozent auf 52,5 Millionen Euro reduzieren. Auch der Verlust im operativen Geschäft konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 52 Prozent auf 71 Millionen Euro gedrückt werden. Im ausgewiesenen Zeitraum sanken zudem auch die Ausgaben. So musste Iberia für Kerosin rund zehn Prozent weniger aufwenden als im Jahr zuvor. Zugleich entfalteten eingeleitete Sparmaßnahmen beim Personal ihre Wirkung. In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichnete Iberia einen durchschnittliche Sitzladefaktor von 80,8 Prozent. Das sind 4,4 Prozentpunkte mehr als im Auftaktquartal 2009. Die spanische Fluglinie hatte im Berichtszeitraum das Angebot um 6,6 Prozent reduziert, während die Nachfrage nur um 1,2 Prozent zurück ging. Die um knapp zehn Prozent reduzierte Flotte war zudem länger in der Luft.

InterSky hat am 10. Mai mit Friedrichshafen - Düsseldorf eine neue Strecke eröffnet. Die selbsternannte "Günstig-Airline vom Bodensee" bedient die Verbindung zweimal am Tagesrand und richtet sich damit vor allem an Geschäftsflieger, die so bis zu neun Stunden am Zielort zur Verfügung haben. Mit kurzem Aufenthalt in Friedrichshafen sind auch Graz, Zadar und Nizza in nur 3,5 Stunden erreichbar. Die Starts in Friedrichshafen erfolgen täglich um 6.45 Uhr und 17.35 Uhr. Die Flugzeiten ab Düsseldorf lauten 8.40 Uhr und 19.35 Uhr. Am Wochenende wird die Strecke jeweils einmal pro Tag bedient. Die Flugzeit beträgt pro Richtung rund 80 Minuten. InterSky setzt auf der Strecke eine 50-sitzige Turbopropmaschine vom Typ ATR42-300 ein. Der Prop wurde von der deutschen Avanti Air angemietet, um die weitere Expansion zu ermöglichen.

Jet2.com hat die Verbindung zwischen Manchester und Prag wieder in den Flugplan aufgenommen. Der englische Billigflieger hatte diese Route in der Vergangenheit bedient, jedoch im Januar 2008 eingestellt. Jet2.com trifft auf der Strecke auf den einheimischen Billig-Konkurrenten bmibaby sowie auf CSA Czech Airlines.

LOT will nach mehr als zweijähriger Unterbrechung wieder zwischen Warschau und Kaliningrad fliegen. Eigentlich sollte dies bereits zum November 2009 geschehen. Dies wurde jedoch wegen der wirtschaftlichen Situation im vergangenen Jahr verschoben. Nun soll die Strecke ab 28. Juni sechsmal wöchentlich bedient werden. Die polnische Fluggesellschaft wird hier dann sowohl Embraer 145 als auch die größere Embraer 170 einsetzen.

Lufthansa Cargo und Austrian Airlines (AUA) treiben die Bündelung ihrer Frachtgeschäfte weiter voran. Die beiden Unternehmen haben dazu die gemeinsame Gesellschaft Austrian Lufthansa Cargo GmbH mit Firmensitz in Wien gegründet. Die neue Tochter soll die Vermarktung aller Frachtkapazitäten der beiden Airlines auf dem österreichischen Markt übernehmen. "Auch die gesamte Frachtabfertigung an den österreichischen Flughäfen sowie der Ausbau des Flughafens Wien zu einem weiteren Drehkreuz von Lufthansa Cargo wird durch die Austrian Lufthansa Cargo GmbH gesteuert werden", erklärte AUA weiter. An der neuen Gesellschaft wird Lufthansa Cargo den Angaben zufolge 74 Prozent halten, Austrian Airlines die restlichen 26 Prozent.


Pilotentraining mit Airbus A380 in Leipzig am 1. Juni (Foto: O.Pritzkow)

Lufthansa hat am 19. Mai ihren ersten A380 (Registrierung D-AIMA) vom Flugzeugbauer Airbus am Standort Hamburg-Finkenwerder übernommen. Mit geladenen Gästen wurde der europäische Super-Airbus anschließend nach Frankfurt überführt und im A380-Hangar auf den Namen "Frankfurt am Main" getauft. Insgesamt kann der A380 bei Lufthansa 526 Passagiere befördern, davon acht in der neu gestalteten First Class, 98 in der bewährten Business Class und 420 in der Economy Class. Gäste der First können ihre Sitze zu einem flachen 2,07 Meter langen Bett verwandeln. Zudem stehen ihnen zwei Badezimmer zur Verfügung. Die Business Class entspricht weitgehend der bisher bei Lufthansa verbauten Business Class. Passagiere der Economy Class im Unterdeck genießen etwas mehr Beinfreiheit sowie individuelle Bildschirme in den Lehnen des Vordersitzes.

Lufthansa hat eine neue Verbindung ab München angekündigt: Ab 1. August will die Kranichairline nach Bursa fliegen. Nach Istanbul, Ankara und Izmir ist dies die vierte Direktverbindung in die Türkei. Lufthansa will die neue Route dreimal wöchentlich (Di, Do, So) mit Embraer 195 der CityLine bedienen. Später soll auf Airbus A319 gewechselt werden. Die Maschine startet an den drei Tagen um 21.45 Uhr in der bayerischen Landeshauptstadt und erreicht Bursa um 1.15 Uhr Ortszeit. Zurück geht es um 4.10 Uhr Ortszeit ab mit Ankunft in München um 5.55 Uhr.

Lufthansa hat eine Umrüstung ihrer Boeing-737-Flotte am Standort Frankfurt angekündigt. Die Fluglinie will die Triebwerke der Modelle 737-300 und 737-500 modifizieren, um so in eine geringere Lärmkategorie eingestuft zu werden. Dadurch kann Lufthansa bei den Landegebühren sparen. Ein Fünftel aller Lufthansa-Flugbewegungen am Rhein-Main-Airport entfällt auf diese beiden Typen. Um die angepeilte Lärmreduzierung um bis zu 2,4 Dezibel zu erreichen, tauscht Lufthansa Ringe am Lufteinlass der General-Electric-Triebwerke aus. Die Maßnahme kostet rund drei Millionen Euro. Die Umrüstung der 26 Maschinen soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein. Insgesamt umfasst die 737-Flotte bei Lufthansa 63 Maschinen der Typen 737-300 und 737-500.

Lufthansa hat ihre Präsenz in Kroatien mit zwei neuen Routen ausgebaut. Zunächst nahm die Kranichairline Flüge zwischen Düsseldorf und Dubrovnik auf. Kurz darauf folgte eine neue Verbindung zwischen München und Zadar. Die Strecke ab Düsseldorf wird zweimal wöchentlich mit Bombardier CRJ700 angeboten. Dubrovnik ist das einzige kroatische Ziel der Lufthansa ab Düsseldorf. Ab München fliegt die Airline bereits nach Zagreb, Dubrovnik und Split. In Zadar unterhält Lufthansa zudem eine Pilotenschule.

Lufthansa hat im April 3,95 Millionen Passagiere und somit 16,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat befördert. Die Anzahl der Flüge sank sogar um ein Fünftel. Dies seien die Auswirkungen der Vulkanaschewolke, die im April den europäischen Flugverkehr zeitweise lahmgelegt hatte. Konzernweit (mit Swiss, Austrian Airlines, bmi) flogen 6,1 Millionen Passagiere mit der Lufthansa-Gruppe. Das waren 3,7 Prozent mehr als im April 2009. Damals waren aber AUA und bmi noch nicht in den Konzernzahlen enthalten. Lufthansa Passage musste im April ihr Angebot um 11,7 Prozent reduzieren. Die Nachfrage sank um 10,7 Prozent. Dadurch stieg die Auslastung leicht auf 76,3 Prozent. Das Frachtgeschäft zog trotz der Luftraumsperrungen weiter an. Lufthansa Cargo konnte den Absatz um 25,3 Prozent steigern. Die Auslastung der Kapazitäten verbesserte sich um 13,3 Punkte auf 72,3 Prozent.

Lufthansa hat in den ersten drei Monaten des Jahres unter dem Strich einen Verlust von 298 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum 2009 lag der Fehlbetrag bei minus 267 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs von 5,0 auf 5,8 Milliarden Euro. Dies lag aber daran, dass im Vorjahr die Töchter Austrian Airlines und Bmi noch nicht in den Konzernzahlen enthalten waren. Der Verlust im operativen Geschäft wuchs von 44 auf 330 Millionen Euro. Lufthansa macht dafür belastende Effekte aus der erstmaligen Konsolidierung von Austrian Airlines und bmi, gestiegenen Treibstoffpreisen sowie Einmaleffekten wie den Belastungen durch den extremen Winter und den Auswirkungen des Pilotenstreiks verantwortlich.

Lufthansa will trotz tiefroter Zahlen im ersten Quartal und großer Risiken der Flaute entfliehen. Der Jahresauftakt hat die Erwartung des Vorstands, das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern zu können, weiter gestärkt. 2009 hatte Lufthansa operativ 130 Millionen Euro verdient. Unter dem Strich verbuchte Lufthansa im traditionell schwachen ersten Quartal 298 Millionen Euro Verlust, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der operative Verlust lag bei 330 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 44 Millionen Euro Verlust. Der Umsatz stieg - unter anderem bedingt durch die erstmalige Einbeziehung von Zukäufen - um 14,8 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro.Schwer lasteten im ersten Quartal die Zukäufe in Österreich und Großbritannien auf den Lufthansa-Konzern: Austrian Airlines brachte im Passagiergeschäft 66 Millionen Euro operativen Verlust, British Midland 45 Millionen Euro. Auch der Billigflieger Germanwings, der in den vergangenen Jahren stark gewachsen war, sorgte für 34 Millionen Euro operativen Verlust. Die bereits länger integrierte Schweizer Swiss wies im Passagierbereich dagegen eine Million Euro operativen Gewinn aus.

Lufthansa kündigte die Wiederbelebung einer Südamerika-Verbindung an: Mit Beginn des Winterflugplans 2010/11 am 31. Oktober fliegt die deutsche Airline wieder von Frankfurt nach Bogota. Lufthansa will die Hauptstadt Kolumbiens fünfmal wöchentlich mit Airbus A340 anfliegen. Die Verbindung war 2002 eingestellt worden, da sie die Erwartungen nicht erfüllt hatte. Derzeit bedient Lufthansa auf dem südamerikanischen Kontinent nur Buenos Aires, São Paulo und Caracas.

Lufthansa und Austrian Airlines (AUA) wollen ihr Streckenmanagement zusammenlegen. Künftig soll nur noch eine Airline aus dem Hause Lufthansa zwei Städte miteinander verbinden. Ausschlaggebend soll der jeweils größere Heimatflughafen sein. Damit würden die Routen Frankfurt - Wien und München - Wien ausschließlich an Lufthansa gehen, während AUA alle Flüge von Wien nach Düsseldorf, Stuttgart und Berlin erhält. Eine endgültige Entscheidung dazu ist noch nicht gefallen. Ein Test könnte im Winter auf den Verbindungen München - Wien (LH) und Wien - Düsseldorf (AUA) starten. Der Konzern will dieses Konzept auch auf die Töchter Swiss und Brussels Airlines übertragen und so mehr Gewinn erwirtschaften. AUA-intern wird befürchtet, dass wichtige Anschlusspassagiere verloren gehen.

Lufthansa hat in den vergangenen Wochen ihr Europa-Streckennetz ab den Hubs Düsseldorf, Frankfurt und München weiter ausgebaut. Die beiden Neapel-Routen konkurrieren mit den Flügen der Air Berlin; alle anderen sind ohne Mitbewerber. Die Strecke nach Chisinau wird bis Ende Juni noch von CityLine bedient. Zum 1. Juli übernimmt Lufthansa mit Airbus A319.
Düsseldorf - Edinburgh: 6x wöch., CRJ700 (eurowings)
Düsseldorf - Lissabon: 1x tägl. (CRJ900)
Düsseldorf - Neapel: 2x wöch., CRJ900 (eurowings)
Frankfurt - Erbil: 4x wöch., A319
Frankfurt - Neapel: 7x wöch., A319
London/Heathrow - Dresden: 7x wöch., A319 (bmi)
München - Chisinau: 7x wöch., CRJ900 (CityLine)
München - Riyadh: 3x wöch., 737-800 (PrivatAir)
Stuttgart - Manchester: 6x wöch., CRJ700

Lufthansa inclusive ihrer Tochtergesellschaften und Franchisepartner hat in den vergangenen Woche zwölf neue Verbindungen aufgenommen. Einige wurde medial beachtet, andere eher im Stillen eröffnet. Anbei eine Zusammenfassung:
Düsseldorf - Athen: 5x wöch., CRJ900
Düsseldorf - Danzig: 5x wöch., CRJ700
München - Rostock: 2x wöch., CRJ900
München - Tallin: 7x wöch., A319
München - Bari: 7x wöch., CRJ900 (CityLine)
München - Miami: 3x wöch., A330
München - Taschkent: 3x wöch., 737-800 (PrivatAir)
Stuttgart - Athen: 2x wöch., Fokker 100 (ContactAir)
Mailand MXP - Olbia: 2x wöch., A319 (Lufthansa Italia)
Mailand MXP - Palermo: 7x wöch., A319 (Lufthansa Italia)
Mailand MXP - Stockholm ARN: 7x wöch., A319 (Lufthansa Italia)
Mailand MXP - Warschau: 12x wöch., A319 (Lufthansa Italia)

Lufthansa will ab Herbst die irakische Hauptstadt Bagdad ansteuern. Ab 30. September soll es vier Flüge pro Woche ab München geben. Zum Einsatz gelangt eine Boeing 737 der Schweizer Fluggesellschaft PrivatAir, die bereits für Lufthansa fliegt und über eine Lufthansa-Kabine verfügt. Die Maschinen starten dann dienstags, donnerstags, samstags und sonntags unter der Flugnummer LH606 um 08:55 Uhr München und erreichen Bagdad um 14:15 Uhr Ortszeit. Zurück geht es mit Flug LH607 um 15:45 Uhr. Die Boeing landet dann um 19:35 Uhr in München. Seit Ende April fliegt Lufthansa zwischen Frankfurt und der nordirakischen Stadt Erbil.

Meridiana, inzwischen die zweitgrößte Fluggesellschaft Italiens, hat eine neue Flugverbindung zwischen Florenz und Helsinki eingerichtet. Die Airline bedient die Strecke zweimal wöchentlich in Kooperation mit Finnair. Zum Einsatz gelangt ein Airbus A319.

Niki hat ihr Streckennetz ab Wien weiter ausgebaut und bietet nun auch Nonstopflüge nach Barcelona, Nizza und Kopenhagen an. Während die dänische Hauptstadt pro Woche sechsmal angeflogen wird, tauchen Barcelona und Nizza täglich im Flugplan des österreichischen Billigfliegers auf. Alle drei Strecken werden mit Airbus A320 bedient.

Niki hat zwei weitere Embraer 190 übernommen und damit die Anzahl dieses brasilianischen Zweistrahlers in der Flotte verdoppelt. Die beiden Jets (OE-ICH/D) wurden Mitte Mai von Sao José Dos Campos via Recife und Las Palmas nach Wien überführt. Niki hatte sich 2008 für die Embraer 190 entschieden und fünf Maschinen fest bestellt. Zusätzlich zeichnete die österreichische Fluglinie Optionen über fünf weitere E-190. Im Juni 2009 trafen die beiden ersten Flugzeuge (OE-IHA/B) in Wien ein. Im November wandelte Airline-Chef Niki Lauda dann zwei der Optionen in Festaufträge um. Die nächste E-190 wird im Oktober 2010 erwartet. Zwei weitere kommen dann 2011.

Norwegian hat eine neue Verbindung zwischen Bergen und dem türkischen Badeort Antalya eingerichtet. Der Billigflieger aus Norwegen bedient die Strecke einmal wöchentlich mit Boeing 737-800. Die Route wird während der Hochsaison auch durch SunExpress, Tochter der Turkish Airlines und Lufthansa, angeboten.

Norwegian hat vier neue Sommerrouten in den Flugplan integriert. So fliegt der norwegische Lowcoster jetzt sowohl ab Oslo (2x wöch. als auch ab Kopenhagen (1x wöch.) nach Malta. Stockholm wurde neu mit Palermo verbunden, während Bergen eine neue Route nach Chania erhalten hat. Die beiden letzten Strecken werden jeweils einmal wöchentlich angeboten.

Norwegian hat mehrere neue Strecken mit Boeing 737-800 eröffnet, wobei der Schwerpunkt auf Bergen lag. Mit der Route Kopenhagen - Bornholm greift der norwegische Billigflieger die dänische Cimber Sterling auf ihrem Heimatmarkt an. Der dänische Lowcoster fliegt hier bereits 45 Mal pro Woche.
Bergen - Barcelona: 2x wöch.
Bergen - Chania: 1x wöch.
Bergen - Kopenhagen: 6x wöch.
Bergen - Rom/Fiumicino: 2x wöch.
Bergen - Stockholm/Arlanda: 6x wöch.
Kopenhagen - Bornholm: 6x wöch.
Oslo - Mailand/Malpensa: 4x wöch.
Stockholm/Arlanda - Athen: 3x wöch.

Robin Hood, österreichische Regionalfluggesellschaft mit Sitz in Feldkirchen bei Graz, konnte die Schulden hinter sich lassen. Die privaten Eigentümer hätten die nötigen finanziellen Mittel zum angestrebten Ausgleich aufgebracht, hieß es seitens der Airline. Somit sei auch der planmäßige Flugbetrieb garantiert. Georg Pommer hatte bereits im Vorfeld die Robin Hood Aviation verlassen. Die Airline steht nun unter der Leitung von Marcus Buismann. Es werden weiterhin Flüge von Graz und Linz nach Zürich angeboten. Nach dem Sommer soll es auch eine Verbindung zwischen Linz und Stuttgart geben. Zudem würden weitere Destinationen ab Graz geprüft, teilte die Fluggesellschaft mit. Zudem soll es Gespräche mit anderen Airlines zwecks strategischer Allianzen geben. Auch Beteiligungen werden seitens Robin Hood nicht ausgeschlossen.

Ryanair expandiert weiter im spanischen Markt und eröffnete am Flughafen Barcelona ihre 42. Niederlassung. Der irische Billigflieger stationiert dort ab September fünf Boeing 737-800 und bedient 20 Ziele im In- und Ausland. Als Ziele wurden Malaga, Palma, Sevilla, Santigao, Brüssel-Charleroi, Dublin, Ibiza, Mailand-Bergamo, Paris-Beauvais, Rom-Ciampino, Santander, Valencia, Venedig-Treviso, Weeze, Cagliari, Edinburg, Oslo-Rygge, Lanzarote und Teneriffa genannt. Bislang unterhält Ryanair in Spanien Basen in Alicante, Girona, Madrid, Malaga und Reus.

Ryanair hat das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch in Island im Wachstum zurückgeworfen. Zwar verkaufte das Unternehmen für Flüge im April 6,2 Millionen Tickets. Das waren 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bis zu 1,2 Millionen Passagiere hätten allerdings nicht fliegen können, nachdem die Behörden wegen der Vulkanasche-Wolke den Luftraum über Europa über eine Woche hinweg großenteils gesperrt hatten.

Ryanair hat eine weitere Flugverbindung nach Béziers aufgenommen. Die Destination an der südfranzösischen Küste wurde mit Stockholm-Skavsta verbunden. Ryanair bedient die Route zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800. Skavsta wird nur vom den irischen Billigflieger bedient. Neben Béziers auch ab Bristol, London-Luton und Weeze.

Ryanair hat ihr innerdeutsches Flugangebot ausgebaut und fliegt nun auch zwischen Bremen und Berlin-Schönefeld (SXF). Die Flüge starten in Bremen montags bis freitags um 7.00 und um 17.40 Uhr, samstags und sonntags um 11.55 Uhr. Nach einer Stunde Flugzeit treffen die Jets in der deutschen Hauptstadt ein. Rückflüge bietet Ryanair montags bis freitags um 8.25 und um 19.05 Uhr, samstags und sonntags um 13.20 Uhr ab Berlin-Schönefeld. Anfang Mai liefen zudem Flüge von Kaunas nach Berlin SXF an. Sie werden montags, mittwochs und freitags sowie sonntags angeboten. Startzeit ist um 6.30 Uhr bzw. sonntags um 6.40 Uhr. Nach zweieinhalb Stunden Flugzeit setzen die Flugzeuge in Berlin auf und heben um 7.50 Uhr bzw. sonntags um 8.00 Uhr zum Rückflug Richtung Kaunas ab. Zum 25. Juni kommt mit Malaga - Berlin SXF eine weitere Berlin-Route hinzu, die dreimal wöchentlich (Mo, Fr, So) bedient wird. Die Hinflüge starten um 6.55 Uhr in Malaga. Zurück geht es um 11.05 Uhr ab Berlin SXF.

Ryanair hat ihr Streckennetz um weitere Billigflug-Verbindungen ausgebaut. So fliegt der irische Lowcoster nun von Pisa aus dreimal wöchentlich nach Madrid und zweimal wöchentlich nach Fez in Marokko. Ab Brüssel-Charleroi haben Passagiere nun die Möglichkeit, günstig nach Sevilla (4x wöch.), Ibiza (3x wöch.), Zadar (3x wöch.) und Nador (2x wöch. Zu fliegen.

Ryanair hat seit Beginn des Sommerflugplans eine Reihe neuer Strecken eröffnet. Schwerpunkt bildete Oslo-Rygge, wo der Billigflieger eine neue Basis eröffnet hatte:
Alicante - Altenburg: 2x wöch.
Alicante - Krakau: 3x wöch.
Alicante - Stockholm/Vasteras: 2x wöch.
Alicante - Valladolid: 3x wöch.
Alicante - Växjö: 2x wöch.
Birmingham - Ibiza: 3x wöch.
Bologna - Bordeaux: 4x wöch.
Bologna - Wroclaw: 3x wöch.
Bournemouth - Fuerteventura: 2x wöch.
Bournemouth - Ibiza: 2x wöch.
Bournemouth - Malta: 2x wöch.
Bournemouth - Valencia: 2x wöch.
Bristol - Bergerac: 3x wöch.
Dublin - Fuerteventura: 2x wöch.
Edinburgh - Bordeaux: 4x wöch.
Edinburgh - Tampere: 3x wöch.
Faro - Billund: 2x wöch.
Faro -Derry: 2x wöch.
Faro -Kerry: 2x wöch.
Faro - Marseille: 2x wöch.
Faro - Oslo/Rygge: 2x wöch.
Faro - Stockholm/Skavsta: 2x wöch.
Hahn - Lleida: 2x wöch.
Fuerteventura - Brüssel/Charleroi : 2x wöch.
Fuerteventura - Hahn: 2x wöch.
Fuerteventura - Glasgow/Prestwick: 2x wöch.
Fuerteventura - Liverpool: 2x wöch.
Fuerteventura - Madrid: 3x wöch.
Fuerteventura - Pisa: 2x wöch.
Fuerteventura - Weeze: 2x wöch.
Glasgow/Prestwick - Carcassonne: 2x wöch.
Glasgow/Prestwick - Ibiza: 3x wöch.
Liverpool - Trapani: 2x wöch.
London/Luton - Bratislava: 7x wöch.
Madrid - Turin: 3x wöch.
Mailand/Bergamo - Fuerteventura: 2x wöch.
Mailand/Bergamo - Lleida: 2x wöch.
Oslo/Rygge - Aarhus : 4x wöch.
Oslo/Rygge - Berlin SXF: 7x wöch.
Oslo/Rygge - Eindhoven: 3x wöch.
Oslo/Rygge - Danzig: 4x wöch.
Oslo/Rygge - Krakau: 4x wöch.
Oslo/Rygge - La Rochelle: 2x wöch.
Oslo/Rygge - Malaga: 3x wöch.
Oslo/Rygge - Memmingen: 4x wöch.
Oslo/Rygge - Palma de Mallorca: 2x wöch.
Oslo/Rygge - Paris/Beauvais: 7x wöch.
Oslo/Rygge - Riga: 3x wöch.
Oslo/Rygge - Valencia: 2x wöch.
Oslo/Rygge - Venedig/Treviso: 3x wöch.
Oslo/Rygge - Wroclaw: 3x wöch.
Oslo/Rygge - Zadar: 2x wöch.
Pisa - Krakau: 2x wöch.
Porto - Bordeaux: 3x wöch.
Trapani - Eindhoven: 3x wöch.
Trapani - Trieste: 3x wöch.

SkyEurope: Tausende Gläubiger der österreichisch-slowakischen SkyEurope gehen leer aus. Ein Gericht in der slowakischen Hauptstadt Bratislava stellte das im September eröffnete Insolvenzverfahren mangels Masse endgültig ein. Die Fluggesellschaft hatte kurz vor der Pleite im vergangenen Jahr noch 280.000 Tickets verkauft, die nie eingelöst werden konnten. Auch Flughafengebühren in Bratislava und Wien stehen noch aus. Die Summe der offenen Forderungen hatte der Insolvenzverwalter in Medien auf 180 Millionen Euro beziffert. Die Konkursmasse betrug aber demnach nur 5,7 Millionen Euro. Das Regionalgericht Bratislava bestätigte mit der am Montag veröffentlichten Entscheidung ein Urteil des Bezirksgerichts Bratislava I. Alle Berufungen seien damit abgewiesen, kein weiteres Rechtsmittel mehr möglich, hieß es in der offiziellen Bekanntmachung im Amtsblatt des Justizministeriums.

Spanair baut ihr internationals Geschäft ab Barcelona weiter aus. So eröffnete die Airline eine neue Route nach Marseille und fliegt hier viermal wöchentlich. Anschließend wurde Venedig mit 13 Flügen pro Woche angebunden. Auf beiden Strecken wird ein Mix aus Airbus A320, Boeing 717 und MD-80 eingesetzt. Es gibt jedoch bereits Konkurrenz: Air Nostrum - Iberia Regional bedient Marseille achtmal wöchentlich mit CRJ200, während der Billigflieger Vueling dreimal wöchentlich mit A320 nach Venedig fliegt.

Spanair ergänzte ihr Streckennetz um fünf neue Verbindungen. Vom Hub Barcelona fliegt die spanische Airline nun dreimal wöchentlich nach Belgrad und setzt hier ihren Airbus A320 mit 156 Sitzen ein. Seit November 1998 ist dies die erste Verbindung zwischen der serbischen Hauptstadt und Spanien. Damals hatte die serbische JAT ihre Madrid-Route eingestellt. Außerdem nahm Spanair Flüge zwischen Barcelona und Zagreb auf. Auch diese Verbindung wird dreimal wöchentlich mit A320 bedient. Hier gibt es jedoch auch ein Angebot vom Star-Alliance-Partner Croatia Airlines. Beide ergänzen sich jedoch, da sie an unterschiedlichen Tagen fliegen. Ferner kamen drei neue Ziele in Marokko hinzu. So wird Nador zweimal wöchentlich ab Barcelona angeflogen, während Malaga Verbindungen nach Marrakesch und Tanger erhalten hat. Barcelona - Nador wird auch von der spanischen Andalus (3x wöch.) und vom marokkanischen Billigflieger Jet4you (2x wöch.) angeboten. Andalus fliegt ferner auch zwischen Malaga und Marrakesch (2x wöch.)

Spanair hat Flüge zwischen Alicante und Algier aufgenommen. Spanair, Mitglied der Star Alliance, bedient die konkurrenzlose Route einmal wöchentlich mit einem Airbus A320-200. Air Algerie hatte sie im September 2006 eingestellt. Spanair steuert Algier zudem ab Barcelona und Palma de Mallorca an.

Star 1, Litauens neuer Nationalcarrier und zugleich Billigflieger, hat Flüge zwischen Vilnius und Edinburgh. Die neue Route wird zweimal wöchentlich bedient. CEO Martynas Laivys betonte bei der Einweihung, dass dies für Vilnius eine komplett neue Verbindung ist. Sie richte sich vor allem an Studenten und Angestellte, die in Schottland studieren bzw. arbeiten. Gleichzeitig soll die Route aber auch den Tourismus nach Litauen ankurbeln helfen.

Swiss erwirtschaftete im ersten Quartal einen operativen Verlust in Höhe von zehn Millionen Franken (knapp 7 Mio Euro). Der Ertrag ging um 0,5 Prozent auf rund eine Milliarde Franken zurück (Vorjahr: plus 63 Mio Franken). Swiss macht dafür den starken Franken, gestiegene Kerosinkosten und niedrige Durchschnittserträge verantwortlich. Es ist der erste operative Quartalsverlust seit 2005. Swiss begrüßte zwischen Januar und März rund 3,24 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist dies eine Steigerung von rund zehn Prozent. Die Auslastung stieg um 5,1 Punkte auf 78,3 Prozent.

Swiss hat kurz vor Pfingsten die angekündigten Flüge zwischen Basel und Hamburg aufgenommen. Die Schweizer starten montags bis freitags um 15.20 Uhr in Basel und erreichen Hamburg um 16.55 Uhr. Zurück geht es um 17.25 Uhr mit Ankunft um 19.00 am EuroAirport auf. Samstags hebt das Flugzeug bereits um 10.35 Uhr in Basel und 12.40 Uhr in Hamburg ab. Sonntags gibt es einen Flug am Nachmittag mit Start in Basel um 15.45 Uhr und ab Hamburg um 17.50 Uhr. Swiss fliegt in Konkurrenz zu easyJet und setzt auf der Verbindung ihre Avro RJ100 ein.

Swiss nimmt am 2. Juni ihre Direktflüge zwischen Zürich und San Francisco auf. Um die Routeneröffnung zum US-Westküstenziel gebührend zu feiern, ließ Swiss einen Airbus A340-300 (HB-JMJ) mit einem farbenprächtigen Kleid versehen, das an die Flower-Power-Zeit der Metropole anspielt. Die Kabine des Jets erhielt zudem die neue Business Class mit einzigartiger Sitzanordnung, die mehr Platz bieten soll. Die Sitze sind mit Luftkissen ausgestattet, der Härtegrad lässt sich anpassen. Außerdem sind sie komplett flach verstellbar. Ab Mitte Juli sollte auch der zweite Swiss-A340 umgerüstet sein (Foto: Swiss).

Transavia hat eine neue Flugverbindung zwischen Frankreich und Portugal eingeweiht. Die Billigflugtochter der Air France-KLM verbindet nun zweimal wöchentlich Nantes mit Porto. Zum Einsatz gelangen Boeing 737-800. Transavia steuert Porto bereits ab Funchal und Paris-Orly an.

Transavia hat ihr Streckennetz ab Amsterdam erweitert. Der gemeinsame Billigflieger von KLM und Air France fliegt nun auch dreimal wöchentlich zwischen der niederländischen Hauptstadt und Biarritz an der südfranzösischen Küste.

Transavia hat tägliche Flüge zwischen Rotterdam und Barcelona eingerichtet und setzt hier Boeing 737-800 ein. Auch der französische Ableger Transavia France erweiterte das Streckennetz und fliegt nun wöchentlich von Lyon nach Heraklion auf Kreta. Auch hier kommt eine Boeing 737-800 zum Einsatz. Transavia France fliegt von Lyons Lowcost-Terminal 3 bereits nach Djerba und Monastir (Tunesien).

Turkish Airlines will ihr Geschäft in Osteuropa ausbauen und peilt die Übernahme der polnischen LOT und der serbischen Jat Airways an. Gleichzeitig könnte die Airline so einen Fuß in den EU-Binnenmarkt bekommen. Turkish-Airlines-CEO Temel Kotil will zunächst mit LOT eine Kooperation auf ausgewählten Verbindungen auf den Weg bringen. Er könne sich auch vorstellen, Warschau zu einem internationalen Drehkreuz aufzuwerten. Polens Schatzministerium bereitet die Privatisierung der Airline zum Jahr 2011 vor. Insgesamt gäbe es für LOT drei Investoren aus der Luftverkehrsbranche sowie dem Finanzsektor.

Turkish Airlines will ihre Airbus-A320-Flotte um drei weitere Exemplare erweitern. Die Flugzeuge sollen von Osprey Aircraft Leasing Ltd., Kuwait Turk One Ltd. und Kuwait Turk Two Ltd. geleast und noch im Mai übergeben werden. Derzeit umfasst die Flotte der türkischen Fluglinie 134 Maschinen. Anfang 2010 hatte Turkish Airlines sowohl bei Airbus als auch Boeing neue Flugzeuge in Auftrag.

TwinJet hat eine neue Flugverbindung zwischen Genf und dem Mailänder Flughafen Malpensa eröffnet. Die französische Regionalfluggesellschaft bedient die 215-Kilometer lange Strecke mit einer Turbopropmaschine vom Typ Beech 1900D. Das zweimotorige Flugzeug kann maximal 19 Passagiere befördern.

Vueling kommt nach München. Der spanische Billigflieger will die bayerische Landeshauptstadt zwischen dem 24. Juni und 30. Oktober ab Valencia ansteuern. Die Saisonstrecke wird in diesem Zeitraum jeweils dienstags, donnerstags und samstags mit Airbus A320-200 angeboten. Die Maschine startet an diesen Tagen um 17.25 Uhr in Valencia und erreicht München um 19.35 Uhr. Nach 55 Minuten Standzeit geht es zurück. Um 22.50 Uhr setzt der Airbus dann wieder in Valencia auf.

Welcome Air hat Flüge zwischen Innsbruck und Köln/Bonn aufgenommen. Zweimal wöchentlich setzt der österreichische Regionalflieger eine Dornier 328 auf dieser Route ein. Welcome Air konkurriert hier mit den zwei wöchentlichen Flügen der Air Berlin.

Wizz Air baute ihr Billigflug-Netz zwischen Polen und Spanien aus. Auf der neuen Routen zwischen Danzig und Barcelona fliegt kein weiterer Mitbewerber, doch Warschau - Madrid wird auch von LOT (8x wöch.) und Iberia (4x wöch.) angeboten. Wizz Air bedient beide Strecken jeweils zweimal wöchentlich mit A320.

Wizz Air eröffnete eine neue Flugverbindung von Warschau nach Turku. Geflogen wird zweimal wöchentlich mit Airbus A320-200. Der osteuropäische Billigflieger bedient die finnische Stadt bereits ab Riga, Danzig und Budapest.

RUSSLAND / GUS

Aeroflot erhöht zum 2. Juni die Anzahl ihrer wöchentlichen Flüge zwischen Moskau-Sheremetyevo und Dresden. Aufgrund der hohen Nachfrage nach nur elf Monaten Streckenbetrieb soll es dann neben den Flügen am Montag und Freitag einen zusätzlichen Kurs am Mittwoch geben. Insbesondere Geschäftsreisende würden vom zusätzlichen Angebot profitieren, hieß es beim Flughafen Dresden. So gibt es in Moskau zum Beispiel Anschlussflüge nach St. Petersburg und Jekaterinburg. Außerdem lassen sich die drei wöchentlichen Flüge ab Dresden mit den drei täglichen Flügen ab Berlin-Schönefeld kombinieren.

Air Moldova hat ihren ersten Embraer 190 in Dienst gestellt. Die osteuropäische Airline hat den Brasilien-Jet im Februar 2008 geordert. Der neue Regionaljet kann bei Air Moldova 114 Passagiere in einer reinen Economy-Bestuhlung befördern. Der E-190 wird ab der Heimatbasis Chisinau operieren. Air Moldova verfügt darüber hinaus noch über vier Airbus A320 sowie eine Turbopropmaschine vom Typ Embraer 120. Das Streckennetz umfasst 20 Ziele (Foto: Embraer)

Armavia bedient jetzt die israelische Hauptstadt Tel Aviv. Die Route wird zweimal wöchentlich ab Jerewan angeboten. Armavia setzt auf der 1.245 Kilometer langen Verbindung einen Regionaljet vom Typ Bombardier CRJ200 ein.

Armavia hat ihre Flüge in die Nachbarhauptstadt Tiflis wieder aufgenommen. Die Route ab Jerewan war im Januar eingestellt worden. Armavia fliegt wie zuvor zweimal täglich.

Avianova hat zwei neue Strecken ab der neuen Basis Moskau-Sheremetyevo (SVO) aufgenommen. So steuert der russische Billigflieger mit Airbus A320 jetzt dreimal täglich St. Petersburg an und konkurriert hier mit den 68 wöchentlichen Flügen der Aeroflot und den 26 Flügen der Rossiya. Außerdem gibt es weitere Flüge von den anderen Moskauer Flughäfen. St. Petersburg soll in Kürze zur zweiten Basis der Avianova ausgebaut werden, um dann weitere Inlandsrouten ab Pulkovo Airport aufnehmen zu können. Die zweite neue Route verbindet Moskau SVO täglich mit Jekaterinburg. Hier fliegen bereits Aeroflot (3x tägl.) und Nordavia (tägl.).

Avianova, schnell expandierender Billigflieger aus Russland mit neuem Sitz in Moskau-Sheremetyevo (SVO), hat sein Streckennetz erweitert. Neu hinzu kam eine Verbindung zwischen der Heimatbasis und Ulyanovsk/Vostochny Airport (ULY). Die Route wird viermal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Für Ulyanovsk ist dies die erste kommerzielle Linienverbindung nach Moskau SVO. Indirekte Konkurrenz gibt es durch Flüge nach Moskau/Vnukovo durch Gazpromavia und UTair sowie nach Moskau/Domodedovo durch Region Avia.

Belavia, die Nationalairline Weißrusslands, hat Flüge zwischen der Heimatbasis Minsk und Moskau-Vnukovo aufgenommen. Die Route wird sechs Mal pro Woche mit Regionaljets vom Typ Bombardier CRJ200 beflogen. Die Flugzeit beträgt rund 80 Minuten pro Richtung. Belavia steuert ab Minsk bereits die Moskauer Flughäfen Sheremetyevo (dreimal täglich) und Domodedovo (zweimal täglich) an.

Orenair hat eine neue Flugroute zwischen Omsk und Düsseldorf eröffnet. Die russische Airline verbindet beide Städte bis Ende September immer samstags und sonntags am Tagesrand. Die eingesetzte Boeing 737-800 benötigt für die Strecke jeweils sechs Stunden pro Richtung. Orenair hat in den vergangen Jahren verschiedene Ziele in Deutschland saisonal angeflogen so zum Beispiel Hannover und Köln/Bonn. Düsseldorf wurde im vergangen Jahr mit Orenburg verbunden. Zudem soll eine Route ab Chelyabinsk nach Düsseldorf in Kürze anlaufen.

Transaero will noch in diesem Jahr fünf Boeing 777-200 und neun 747-400 übernehmen. Damit setzt die russische Fluggesellschaft ihre Flottenmodernisierung bei gleichzeitigem -ausbau fort. Die 747-400 flogen zuvor bei JAL Japan Airlines und werden nun von Jalux an Transaero vermietet. Sie ersetzen dort die älteren 747-200 und -300. Die Triple Seven flogen bislang bei Singapore Airlines. Zur Finanzierung dieser Zweistrahler machte Transaero noch keine Angaben. Die Jets sollen auf Inlands- und Fernostflügen eingesetzt werden.

Ukraine International hat eine neue Route nach Zentralasien in ihr Streckennetz integriert. So fliegt die ukrainische Airline jetzt zweimal wöchentlich von Kiew-Borispol nach Almaty in Kasachstan. Ukraine International setzt hier ihre Boeing 737-500 ein. Konkurrenz besteht hier nur durch die ebenfalls ukrainische AeroSvit, nachdem Donbassaero die Strecke im März aufgegeben hatte.

NAHOST / GOLFREGION

El Al hat vier Maschinen vom Typ Boeing 777-200ER storniert. Die im März 2008 georderten Zweistrahler sollten 2012 und 2013 ausgeliefert werden. Grund für die Abbestellung sei die Wirtschaftskrise, hieß es bei der israelischen Fluggesellschaft. Die Lage habe sich seitdem grundlegend geändert und El Al ihre Flottenplanung nochmals auf den Prüfstand gestellt, sagte CEO Eliezer Shkedi. Geleistete Anzahlungen können laut El Al auf spätere Boeing-Bestellungen angerechnet werden.

Emirates baut ihr Streckennetz in der Golfregion weiter aus und fliegt ab 1. Juli zwischen Dubai und Bagdad. Mit der Hauptstadt des Iraks bedient Emirates dann alle Länder in der Region. Die neue Route wird dreimal wöchentlich nonstop mit einem Airbus A330-200 bedient. Die Maschine verfügt über 12 Sitze in der First, 42 in der Business und 183 in der Economy Class. Zudem erwartet Emirates zehn bis zwölf Tonnen Fracht pro Flug, die dann im Unterdeck transportiert wird. Flug EK941 startet dienstags und samstags um 7.00 in Dubai und erreicht Bagdad nach drei Stunden Flugzeit um 8.30 Uhr Ortszeit. Der Rückflug EK942 verlässt Bagdad um 10.30 Uhr und erreicht Dubai um 13.55 Uhr. Dienstags findet der Hinflug um 8.05 Uhr statt. Er erreicht die irakische Hauptstadt um 9.35 Uhr Ortszeit. Retour geht es dann um 11.35 Uhr mit Ankunft in Dubai um 15.00 Uhr.

Emirates Group konnte das Geschäftsjahr 2009/10 mit Erfolg abschließen. Der Nettogewinn der Unternehmensgruppe stieg im Berichtszeitraum, der zum 31. März 2010 endete, um 248 Prozent auf 4,2 Milliarden Dirham (1,1 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz der Emirates Group blieb stabil bei 45,4 Milliarden Dirham (12,4 Milliarden USD) und spiegelt geringere Durchschnittserträge bei Passage und Cargo wider. Der Umsatz der Emirates Airline ist um 0,4 Prozent auf 43,5 Milliarden Dirham (11,8 Milliarden Dollar) gestiegen. Der Gewinn erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 416 Prozent auf 3,5 Milliarden Dirham (964 Millionen Dollar). Die Treibstoffkosten lagen mit 2,5 Milliarden Dirham (691 Millionen USD) im Berichtszeitraum deutlich niedriger als im Vorjahr und hatten einen Anteil von 29,9 Prozent an den gesamten Betriebskosten (Vorjahr: 35,2 Prozent). Hauptgrund für die geringeren Kosten war der um 30,8 Prozent gesunkene Durchschnittspreis pro US-Gallone Treibstoff. Im Berichtszeitraum sind insgesamt 27,5 Millionen Passagiere mit Emirates geflogen. Dies sind 4,7 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Emirates verzeichnete bei einer um 20,6 Prozent höheren Sitzkapazität eine durchschnittliche Sitzauslastung von 78,1 Prozent. Emirates SkyCargo beförderte 1,6 Millionen Tonnen Fracht, eine Erhöhung von 12,2 Prozent im Vergleich zu 1,4 Millionen Tonnen im Vorjahr. Mit 6,3 Milliarden Dirham (1,7 Milliarden Dollar) liegt der Umsatz der Frachtdivision aufgrund sinkender Erträge um 8,1 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Emirates hat die angekündigten Flüge zwischen Dubai und Tokio-Narita aufgenommen. Die arabische Airline fliegt nun fünfmal wöchentlich in Ergänzung zur Nonstoproute Dubai - Osaka. Flug EK318 verlässt Dubai jeweils montags, donnerstags, freitags, samstags und sonntags um 02.50 Uhr und erreicht Tokio um 17.55 Uhr. Der Rückflug EK319 startet in der japanischen Hauptstadt um 21.40 Uhr und landet in Dubai um 04.35 Uhr des darauffolgenden Tages (alle Zeiten sind Ortszeiten). Tokio wird mit Jets vom Typ Boeing 777-300ER mit 340 Plätzen in der Economy Class, 42 Sitzen in der Business Class und 8 First-Class-Suiten angeflogen. Pro Flug wird Emirates eine Frachtkapazität von 23 Tonnen anbieten.

Etihad Airways kooperiert nun auch mit der griechischen Olympic Air. Beide Fluggesellschaften haben einen Codeshare-Vertrag geschlossen, der zum 18. Mai umgesetzt wurde. Etihad vermarktet nun die Olympic-Flüge zwischen Athen, Rhodos und Thessaloniki sowie die Flüge nach Bukarest und Sofia unter eigener EY-Flugnummer. Dafür dürfen die Griechen ihren OA-Kenner auf die Etihad-Flüge zwischen Athen und Abu Dhabi setzen. Später soll das Codesharing auf Anschlussflüge nach Johannesburg, Kapstadt, Sydney und Melbourne ausgeweitet werden.

flyDubai hat jetzt auch Billigflüge zwischen der Heimatbasis Dubai und Kuwait im Angebot. Die schnellwachsende Lowcost-Airline bietet die Verbindung zweimal täglich mit ihren Boeing 737-800 an. Dubai - Kuwait ist die 13. Route der flyDubai und die vierte in der Golfregion.

Iraqi Airways wurde von der Regierung am 25. Mai aufgelöst. Grund seien Reparationsansprüche des Nachbarn Kuwaits. Die dortige staatliche Kuwait Airways verlangt 1,2 Milliarden US-Dollar Entschädigung. Der Streit geht auf das Saddam-Regime zurück. 1990 hatten die irakischen Truppen Kuwait überfallen und bei Kuwait Airways zehn Flugzeuge sowie Ersatzteile geraubt. Seitdem Iraqi Airways wieder internationale Flüge eröffnet, versuchen die Kuwaitis Flugzeuge und Besatzungen im Ausland festzusetzen. Auf dem Eröffnungsflug nach London-Gatwick Ende April wurden dann sogar dem Iraqi-Airways-Chef und dem irakischen Verkehrsminister in London die Pässe abgenommen. Erst nach einer eidesstattlichen Erklärung, die Vermögensverhältnisse darzulegen, konnten sie heimreisen. Nun hat das Parlament einen Schlussstrich gezogen und löst die Airline komplett auf. Damit entfallen die Flüge nach Großbritannien via Malmö.

Qatar Airways baut ihr Frachtgeschäft aus und nahm dazu in Doha das erste von vier bestellten Frachtflugzeugen vom Typ Boeing 777F in Betrieb. Die Maschine war am vergangenen Wochenende aus dem Boeing-Werk in Everett bei Seattle nonstop nach Doha geflogen. Im Vergleich zu den drei Airbus A300-600F, aus denen die Frachtflotte von Qatar Airways bislang besteht, bietet die neue Maschine doppelt so viel Platz. Der erste Einsatz führte den Jet bereits nach Europa: Amsterdam war das erste Ziel des neuen Flugzeugs. Die Boeing 777F trägt ein Ladegewicht von 102 Tonnen und soll bevorzugt für Flüge zu den eigenen Frachtstationen in Frankfurt, Amsterdam, Lahore, Dubai, Karachi, Chennai, Sialkot, Amman und vom 1. Juni an auch für die drei wöchentlichen Flüge nach Hongkong eingesetzt werden. Die Boeing 777F hat laut Qatar Airways die größte Reichweite aller zweistrahligen Flugzeuge und basiert auf dem Langstreckenmodell B777-200, von dem die Fluggesellschaft bereits sechs Exemplare in ihrer Passagierflotte betreibt. Die Jets sind auf der Ultra-Langstrecke nach Houston, Melbourne und ab dem 24. Juni auch nach São Paulo und Buenos Aires im Einsatz (Foto: Boeing).

Qatar Airways hat die angekündigte Expansion in Richtung Skandinavien umgesetzt und bedient nun neben Stockholm auch Kopenhagen. Damit ist Qatar Airways die erste Airline der Golfregion, die die Hauptstadt Dänemarks bedient. Pro Woche gibt es vier Flüge mit den lnagstreckentauglichen Airbus A319LR (Long Range). Außerdem erhöhte Qatar Airways auch die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Stockholm von viermal wöchentlich auf einmal täglich. Anschließend wandte sich die Airline wieder der Nahost-Region zu und eröffnete Flüge zwischen Doha und Ankara. Die Hauptstadt der Türkei wurde damit das 88. Ziel im Streckennetz der Qatar Airways. Die Metropole wird viermal wöchentlich mit A320-200 angeflogen. Qatar Airways fliegt zudem Istanbul an. Bei der Streckeneröffnung wies CEO Al Baker darauf hin, dass 25 türkische Firmen Projekte im Wert von 8,3 Milliarden Dollar im Katar unterhalten. Dazu gehört auch der New Doha International Airport, der im kommenden Jahr fertig gestellt wird.

Qatar Airways hat die angekündigten Flüge nach Tokio aufgenommen. Als letzte der drei großen Golf-Airlines steuert die Fluglinie den dortigen Flughafen Narita an, nachdem dort die Landebahn verlängert und neue Slots frei wurden. Die neue Strecke wird einmal täglich via Osaka-Kansai bedient. Qatar Airways setzt auf der Route ihre Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 ein.

Royal Jordanian bedient jetzt neu Medina in Saudi-Arabien ab ihrer Heimatbasis Amman. Die Flüge werden zweimal wöchentlich nonstop mit Embraer 195 angeboten. Der Jet erreicht Medina um 0.45 Uhr und hebt eine Stunde später zum Rückflug ab.

Saudi Arabian Airlines hat ihren ersten Airbus A330 übernommen. Die Langstreckenmaschine vom Typ A330-300 trägt Triebwerke von Rolls-Royce und ist das erste von acht Flugzeugen. Saudi Arabian hatte die Maschinen 2008 in Auftrag gegeben. Die arabische Fluglinie setzt seit einiger Zeit bereits das Mittelstreckenflugzeug A320 ein und hofft auf Synergieeffekte durch die Flottenkommunalität. Beide Flugzeugfamilien zeichnen sich durch übereinstimmende Cockpitsysteme und Wartungsverfahren aus (Foto: Airbus)

AFRIKA

Air Algerie fliegt den Flughafen Istanbul-Atatürk (IST) jetzt auch ab Constantine an. Die nordafrikanische Airline bietet die Verbindung zweimal wöchentlich, am Mittwoch und am Freitag, an. Air Algerie fliegt bereits ab Algier und Oran nach Istanbul.

Air Zimbabwe hat eine neue Verbindung nach Johannesburg eröffnet. Die Airline bedient die südafrikanische Metropole dreimal wöchentlich ab Victoria Falls und setzt hier ihre Boeing 737-200 ein. Auf der Strecke herrscht starke Konkurrenz, denn sowohl South African Airways als auch British Airways/Comair fliegen hier täglich. Zudem gibt es indirekte Konkurrenz durch Flüge ab Livingston (Sambia) gleich hinter der Grenze.

EgyptAir fliegt von der Heimatbasis Kairo neu nach Paphos. Die Destination auf der Mittelmeerinsel Zypern wird zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800 angesteuert. EgyptAir bedient bereits viermal wöchentlich Larnaca in Konkurrenz zu den zwei wöchentlichen Flügen der Cyprus Airways.

Ethiopian Airlines hat einen Ausbau ihrer Flugverbindungen zwischen Addis Abeba und Frankfurt angekündigt. Ab Juni will die ostafrikanische Airline die beiden Städte dann fünfmal wöchentlich (Di, Mi, Do, Sa, So) nonstop verbinden. Die erhöhte Nachfrage nach Flügen zwischen Afrika und Deutschland sei der Grund für die Frequenzerhöhung, gab die Airline bekannt. Zugleich ändern sich auch die Flugzeiten. Ab Juni starten die Jets um 10.05 Uhr in Addis Abeba ab und landen um 16.35 Uhr in Frankfurt. Zurück geht es jeweils um 23.15 Uhr. Die Landung in Äthiopiens Hauptstadt erfolgt dann am nächsten Morgen um 7.25 Uhr.

Ghana International Airlines (GIA) musste den Flugbetrieb einstellen. Die am Kotoka International Airport in Accra beheimatete Fluglinie hat ihre Mitarbeiter bis auf Weiteres nach Hause geschickt. Tausende Flugreisende saßen fest. GIA fliegt in Europa die Ziele London-Gatwick und Düsseldorf an. Die Probleme begannen, als diese für GIA wichtigen Ziele im April aufgrund der Flugverbote durch die Aschewolke nicht angeflogen werden konnten. Ende April strich GIA dann erneut die Londonflüge, wollte die Passagiere dann aber mit einem Privatjet befördern. Dazu kam es jedoch nicht. Schon damals kursierten Gerüchte, dass GIA in finanziellen Schwierigkeiten sei und ihre Leasingraten für die Boeing 757-200 nicht aufbringen kann. Der westafrikanische Staat ist zu 70 Prozent an GIA beteiligt. Den Rest kontrolliert ein US-Konsortium.

Jet4you, marokkanischer Billigflieger aus dem TUI-Umfeld, hat Flüge zwischen Casablanca und Bordeaux aufgenommen. Die neue Route wird dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 bedient und konkurriert hier mit den täglichen Flügen der Royal Air Maroc.

JetLink Express hat eine neue Flugverbindung zwischen der Basis Nairobi und Khartoum eingerichtet. Die kenianische Fluggesellschaft bedient die Route fünfmal wöchentlich und nutzt dafür ihre Regionaljets vom Typ Bombardier CRJ100. Die Route ist heiß umkämpft: Kenya Airways fliegt sechsmal wöchentlich und Nasair (Eritrea) viermal wöchentlich. Beide Konkurrenten setzen wesentlich größere Boeing 737 ein.

Mango, Billigflug-Tochter der South African Airways, fliegt jetzt auch zwischen Johannesburg und Bloemfontein. Fünfmal wöchentlich wird hier eine Boeing 737-800 eingesetzt. Der Lowcoster steuert den Airport bereits ab Kapstadt an. Mit Johannesburg - Bloemfontein macht Mango der Mutter South African Konkurrenz. Sie fliegt hier jedoch 54 Mal pro Woche.

Royal Air Maroc hat Flüge von Casablanca nach Verona aufgenommen. Die nordafrikanische Fluggesellschaft bedient die neue Route pro Woche drei Mal. Zum Einsatz gelangen Flugzeuge vom Typ Boeing 737-500. Verona ist für Royal Air Maroc das fünfte Ziel in Italien.

RwandAir will ihre Flotten aufstocken um so das Streckennetz ausbauen zu können. So hat die ruandische Fluggesellschaft beim US-Flugzeugbauer Boeing zwei Maschinen des Typs 737-800 in Auftrag gegeben. Bislang betreibt RwandAir ausschließlich Regionaljets, mit denen sie ab Kigali sieben Ziele direkt anfliegt. Dank Codeshare-Verträgen mit Brussels Airlines und Ethiopian Airlines kann sie darüber hinaus auch Flüge nach Brüssel und Addis Abeba unter eigener Flugnummer anbieten.

South African Airways hat ihre Bestellung über Mittelstreckenmaschinen vom Typ Airbus A320-200 von 15 auf 20 Flugzeuge erhöht. Die Jets erhalten V2500-Triebwerke von IAE International Aero Engines und werden ab 2013 an die südafrikanische Fluglinie ausgeliefert. Da South African auch A319 und A340 einsetzt, kann sie von der Flottenkommunalität hinsichtlich Cockpit, Kabine und Wartung profitieren.

TAAG Angola Airlines hat bei Boeing zwei 777-300ER bestellt und zugleich Optionen über zwei weitere Langstreckenmaschinen dieses Typs gezeichnet. Boeing führte die Order bereits seit 2009 in den Büchern, hatte die Bestellung aber bislang aber keinem Kunden zugeordnet. TAAG nutzt die Maschinen zum Ausbau des Langstreckennetzes insbesondere nach Europa. Die EU hatte im März 2010 der afrikanischen Fluglinie den Einflug in den Luftraum unter bestimmten Auflagen genehmigt. Dafür nutzt TAAG derzeit ihre Boeing 777-200ER.

SÜDASIEN / FERNOST

Air Busan, Lowcosttochter der südkoreanischen Asiana Airlines, hat eine zweite internationale Verbindung aufgenommen. So verbindet die Airline nun Busan täglich mit Osaka-Kansai. Zum Einsatz gelangt eine Boeing 737. Air Busans erste internationale Route war Busan - Fukuoka.

Air China hat je eine Inlands- und grenzüberschreitende Route aufgenommen. Chengdu ist nun viermal wöchentlich mit Tengchong verbunden, während Peking drei wöchentliche Flüge nach Manila erhalten hat. Nach Tengchon fliegt ein Airbus A319. Nach Manila wird eine Boeing 737-800 eingesetzt. Auf dieser Verbindung fliegt Air China in Konkurrenz zu Philippine Airlines, die hier fünfmal wöchentlich mit A320/330 verkehrt.

Air Macau, nach dem Aus der Viva Macau nun die einzige Airline in der Region, hat Flüge nach Tokio-Narita aufgenommen. Air Macau bedient die neue Verbindung dreimal wöchentlich mit ihren Airbus A321-200.

ANA All Nippon Airways hat beim kanadischen Flugzeugbauer Bombardier fünf Turboprops vom Typ Dash 8Q-400 in Auftrag gegeben. Diese Order hatte die japanische Fluggesellschaft bereits im August 2009 angekündigt und kurz darauf anscheinend auch getätigt. Bombardier hatte die Bestellung in ihrem Auftragsbuch aber bislang keinem Kunden zugeordnet. Die Order hat einen Listenwert von 159 Millionen US-Dollar. Wenn ANA auch die fünf zusätzlichen Optionen in Festbestellungen umwandelt, könnte der Wert auf 332 Millionen Dollar steigen (Foto: Bombardier)

ANA hat das zurückliegende Geschäftsjahr 2009/10 mit einem Verlust beenden müssen. Bei der Vorlage der Zahlen für die Periode zwischen dem 1. April 2009 und dem 31. März 2010 meldete die Airline ein Minus nach Steuern von umgerechnet 457,7 Millionen Euro. Der Umsatz im operativen Geschäft sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,8 Prozent auf umgerechnet rund 9,81 Milliarden Euro. Durch Sparprogramme konnte ANA im gleichen Zeitraum die operativen Ausgaben um 7,4 Prozent auf umgerechnet 10,24 Milliarden Euro senken. In der Summe verzeichnete die Airline einen operativen Verlust in Höhe von 432,9 Millionen Euro, was einen Verlust nach Steuern von umgerechnet etwa 457,7 Millionen Euro verursacht. Im Vorjahr hatte ANA ein kleines Minus von 33,5 Millionen Euro vermeldet, war aber operativ noch in den schwarzen Zahlen geblieben. Im Inland fiel Zahl der Passagiere im Jahresvergleich von 42,75 Millionen auf 39,89 Millionen. Auch der Sitzladefaktor ging von 63,5 auf 62,0 Prozent zurück. ANA macht strengere Reiserichtlinien bei den Unternehmen, das Grippevirus sowie die wirtschaftliche Entwicklung dafür verantwortlich. Im internationalen Passagierverkehr entwickelten sich die Passagierzahlen dagegen gut. Die Anzahl der beförderten Gäste wuchs im Jahresvergleich von 4,43 Millionen auf 4,67 Millionen. Auch die Auslastung der Flüge stieg von durchschnittlich 69,9 Prozent auf 75,7 Prozent. Allerdings hielt die Umsatzentwicklung nicht Schritt: Die Umsatzerlöse fielen von umgerechnet 2,32 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,71 Milliarden Euro. Das Frachtgeschäft entwickelte sich in den einzelnen Bereichen unterschiedlich: Das Frachtvolumen im nationalen Geschäft fiel aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche im Land, jedoch stieg vor allem in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres die Nachfrage nach privaten Paketdienstleistungen nachhaltig. Mit Eröffnung des neuen Frachtdrehkreuzes der ANA in Okinawa wuchs auch die Nachfrage nach internationalen Frachtdienstleistungen. Das erhoffte deutliche Wachstum im internationalen Frachtgeschäft blieb aufgrund der wirtschaftlichen Situation aus. Zudem litt ANA unter dem Preisverfall im Frachtbereich, so dass der Umsatz im Geschäftsjahr um fast 20 Prozent zurückging.

Asiana Airlines wurde zur "Airline des Jahres" gewählt. Die Agentur Skytrax befragt dazu rund 17,9 Millionen Fluggäste aus über 100 Ländern. Das Rating dauert gut zehn Monate. Weitere Auszeichnungen gingen an Singapore Airlines (bestes Kabinenpersonal), Emirates (beste Bordunterhaltung), Etihad Airways (beste First Class), Qatar Airways (beste Business Class), Malaysia Airlines (beste Economy Class), AirAsia (bester Billigflieger) und Dragonair (beste Regionalairline). Lufthansa wurde zur besten europäischen Airline gewählt. Den Preis für die beste europäische Lowcost-Airline konnte sich Air Berlin abholen, während Swiss für das beste europäische Kabinenpersonal ausgezeichnet wurde.

Cathay Pacific hat ihr Europa-Streckennetz ausgebaut und bietet nun Flüge von Hongkong nach Mailand. Die chinesische Airline bot seit 24 Jahren nur Passagierflüge nach Rom an. Nach Mailand gab es dagegen nur eine Frachterverbindung. Flug CX 235 startet nun immer montags, dienstags, freitags und sonntags um 0.05 Uhr Ortszeit in Hongkong und landet um 7.35 Uhr in Mailand. Zurück geht es mit Flug CX 216 um 13.25 Uhr. Die Heimatbasis Hongkong wird dann um 7.00 Uhr am darauffolgenden Tag erreicht. Zum Einsatz gelangt eine Boeing 777-300ER in einem Drei-Klassen-Layout mit sechs Sitzen in der First-, 57 Sitzen in der Business- und 238 Plätzen in der Economy-Class.

China Eastern hat zwei Europa-Routen reaktiviert. Die chinesische Fluggesellschaft steuert jetzt wieder London-Heathrow und Moskau-Sheremtyevo ab Shanghai-Pudong an. China Eastern hatte die Londonverbindung im März 2009 aufgegeben. Moskau wurde nur sporadisch zwischen Juli 2004 und Februar 2005 bedient. Auf der Strecke London - Shanghai fliegen auch Virgin Atlantic (täglich) und British Airways (fünfmal wöchentlich). China Eastern bedient sie viermal wöchentlich. Aeroflot konkurriert mit ihren täglichen Flügen ab Moskau, während die Chinesen hier dreimal wöchentlich fliegen. Sowohl London als auch Moskau werden mit Airbus A330-200 angesteuert.

China Southern ergänzte ihren Inlandsflugplan um eine weitere Verbindung. Die Airline fliegt jetzt auch nonstop von Urumqi im Nordwesten Chinas nach Shenzhen am Perlfluss-Delta. China Southern bedient die Route einmal täglich mit ihren Boeing 757-200. Keine andere Fluggesellschaft hat diese verbindung in ihrem Flugplan stehen.

EVA Air hat Flüge zwischen Taipeh und Toronto aufgenommen. Die chinesische Airline bietet die neuen Nonstop-Flüge drei Mal pro Woche an und setzt hier ihre Boeing 777-300ER ein. EVA Air steuert in Kanada bereits Vancouver ab Taipeh an, konkurriert hier jedoch mit dem lokalen Rivalen China Airlines.

Jeju Air hat ihre Japandienste ausgeweitet und fliegt jetzt täglich von Seoul-Gimpo (GMP) nach Nagoya-Chubu (NGO). Die südkoreanische Fluggesellschaft bedient bereits Osaka-Kansai (KIX) sowohl ab dem Stadtflughafen Gimpo als auch ab Seoul-Incheon. Zusätzlich bietet Jeju Air auch Flüge von Incheon nach Kitakyushu. Auf der neuen Route Seoul/Gimpo - Nagoya/Chubu ist Jeju Air ohne direkte Konkurrenz. Doch ANA, Asiana und Korean Air fliegen zwischen Seoul/Incheon und Nagoya.

Jet Airways hat die angekündigten Flüge zwischen Mumbai und Johannesburg aufgenommen. Die private indische Airline bedient die Route einmal täglich und setzt hier ihre Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 mit insgesamt 220 Sitzplätzen ein. Die neuen Nonstop-Flüge konkurrieren dabei mit dem Angebot von South African Airways, die die Route viermal wöchentlich bedient.

Jet Airways hat tägliche Flüge zwischen Thiruvananthapuram (Trivandrum) in Südindien und Damman in Saudi Arabien aufgenommen. Die Route wird nonstop mit Boeing 737-800 bedient. Gleichzeitig nahm auch die Lowcost-Marke Jet Airways Konnect tägliche Flüge zwischen Delhi und Dehradun auf. Hier werden Turboprops der Marke ATR72 eingesetzt.

Jin Air hat tägliche Flüge zwischen Seoul-Incheon und der Pazifikinsel Guam aufgenommen. Der Billigflieger aus Südkorea setzt auf der Strecke ihre Boeing 737-800 ein. Konkurrenz besteht durch die sechs Flüge pro Woche der Korean Air. Für Jin Air ist die Route nach Guam die zweite internationale Strecke. Die erste war Seoul - Bangkok.

Kingfisher Airlines expandiert weiter in Richtung Europa. Die private indische Fluggesellschaft hat eine neue Verbindung zwischen Delhi und London-Heathrow (LHR) eingerichtet und bedient sie täglich mit einem Airbus A330-200. Kingfisher steuert London LHR bereits seit Januar 2009 ab Mumbai an. Zuvor gab es bereits Flüge ab Bangalore, die im September 2009 jedoch eingestellt wurden. Kingfisher tritt auf der Route Delhi - London LHR gegen Jet Airways, Virgin Atlantic (beide 1x tägl.), Air India (10x wöch.) und British Airways (2x tägl.) an.

Kingfisher Airlines hat ihre Expansion ab Delhi fortgesetzt. Nach der London-Route hat die indische Fluggesellschaft nun auch Flüge nach Hongkong eröffnet. Geflogen wird sechsmal wöchentlich mit einem Airbus A330-200. Auf der Strecke Mumbai - Hongkong sei die Airline bereits der Marktführer, sagte Vijay Mallya, Chairman und CEO der Kingfisher. Nun strenge man sich an, dies auch auf der Verbindung Delhi - Hongkong zu werden.

Kingfisher Airlines setzte ihre internationale Expansion fort und fliegt jetzt vom Hub Delhi sowohl nach Dubai als auch nach Kathmandu (Nepal). Auch Mumbai wurde mit Dubai verbunden. Alle drei Routen werden täglich mit Airbus A320 bedient. Alle Routen sind heiß umkämpft. Delhi - Kathmandu wird bereits von sieben weiteren Fluggesellschaften angeboten. Pro Woche sind hier 68 Flüge im Angebot. Nach Dubai bieten vier Airlines insgesamt 63 Flüge pro Woche ab Mumbai und 49 ab Delhi.

Kingfisher Airlines steuert jetzt Bangkok sowohl von Mumbai als auch Delhi an. Beide Routen werden sechsmal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Kingfisher trifft hier auf harte Konkurrenz. Auf der Route Mumbai-Bangkok fliegen auch Jet Airways (14x wöch.), Thai Airways (10x wöch.), Indian Airlines (7x wöch.) und Cathay Pacific (3x wöch.). Die Strecke Delhi - Bangkok ist auch in den Flugplänen der Thai Airways (2x tägl.), Jet Airways, Indian Airlines und Cathay Pacific (alle 1x tägl.) zu finden. Kingfisher verlässt sich auf ihr dichtes Inlandsnetz in Indien. So bestehen für Passagiere auf der Route Bangkok - Mumbai exzellente Anschlussverbindungen nach Ahmedabad, Goa, Nagpur, Indore und weitere Städte sagt Executive Vice President Commercial Manoj Chacko.

Malaysia Airlines (MAS) startet 2010 mit einem Nettogewinn von 70 Millionen Euro im ersten Quartal. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres bedeutet das einen Aufschwung von mehr als 300 Millionen. Die nationale Fluggesellschaft verzeichnet nach eigenen Angaben einen operationellen Gewinn von 66 Millionen Euro, der die Kompensation für die verspätete Auslieferung der A380 einschließt. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 lag der operationelle Gewinn um rund 100 Millionen Euro höher. Die Einnahmen stiegen von 614 Millionen Euro im Vorjahr um 21 Prozent auf 750 Millionen Euro. Das Verkehrsaufkommen stieg um 29 Prozent. Die Auslastung lag bei 75 Prozent. Im ersten Quartal konnte auch im Frachtgeschäft ein weiterhin starkes Wachstum verzeichnet werden. MASkargo verzeichnete eine Verkehrssteigerung von 31 Prozent und einen um 53 Prozent höheren Ertrag - 103,7 Millionen Euro im Vergleich zu 67,7 Millionen Euro im Vorjahr. Während Verkehr und Einnahmen im zweistelligen Prozentbereich gestiegen sind, wurde das Wachstum von den steigenden Treibstoffpreisen beeinflusst, die mit der Erholung der Wirtschaft einher gingen. Obwohl die nichttreibstoffbezogenen Kosten bei MAS um sieben Prozent zurück gingen, konnte dies nicht die Erhöhung der Treibstoffausgaben kompensieren.

Philippine Airlines hat Flüge von Manila nach Riyadh (Saudi Arabien) aufgenommen. Die neue Route wird viermal wöchentlich bedient. Philippine Airlines setzt hier eine Boeing 747-400 ein und konkurriert mit den ebenfalls vier wöchentlichen Flügen der Saudi Arabian Airlines.

Royal Brunei hat wieder Flüge zwischen der Heimatbasis Bandar Seri Begawan und Shanghai Pudong eingerichtet. Die Route zwischen dem Ölförderer und -abnehmer wird viermal wöchentlich bedient. Zum Einsatz gelangt eine Boeing 767-300. Royal Brunei hatte die Verbindung im April 2008 aus ihrem Flugplan gestrichen.

Safi Airways will im Juni den ersten von zwei Airbus A320-200 übernehmen und umgehend auf der Strecke Kabul - Dubai einsetzen. Mit dieser Flottenmodernisierung führt die private afghanische Fluggesellschaft zugleich einen neuen Auftritt der Marke ein. Beide Maschinen sollen mittels Dry-Lease übernommen werden. Noch steckt Safi Airways im Auswahlprozess des Leasinganbieters. Da die Airline bereits den Airbus A340 auf Langstrecken einsetzt, kommt ihr bei Crew und Wartung die Flottenkommunalität zugute. Die bislang auf Kurz- und Mittelstrecken genutzten Boeing 737 sollen aber weiterhin Bestandteil der Flotte bleiben. Sie sollen eine neue Kabine erhalten und dann im Charterverkehr zum Einsatz gelangen; stehen aber auch für ACMI-Aufträge zur Verfügung (Foto: Safi Airways)

Shenzhen Airlines fliegt nun neben vielen anderen chinesischen Airlines ebenfalls die japanische Hauptstadt Tokio an. Der Flughafen Narita wird dreimal wöchentlich ab Fuzhou angeflogen. Shenzhen Airlines setzt auf der Verbindung einen Airbus A320-200 ein.

Singapore Airlines hat im vergangenen Jahr einen Gewinneinbruch von fast 80 Prozent verbucht. Für das Gesamtjahr schaffte die Fluggesellschaft aber noch einen Gewinn von 216 Millionen Singapur-Dollar (122 Mio. Euro) und blieb damit seit ihrer Gründung jedes Jahr profitabel. Der Umsatz ging im abgelaufenen Finanzjahr (31. März) von 16 Milliarden Singapur-Dollar im Vorjahr auf 12,7 Milliarden Singapur-Dollar zurück. Die Fluggesellschaft beförderte 16,4 Millionen Passagiere, nach 18,3 Millionen im Jahr davor. Singapore Airlines äußerte sich vorsichtig optimistisch über die Zukunftsaussichten. Die Vorausbuchungen vor allem in der Business- Klasse seien ermutigend, ebenso das erwartete Frachtgeschäft.

Skymark nahm als zweite Airline nach der südkoreanischen Asiana Airlines Flüge zum brandneuen Ibaraki Airport auf, der mittlerweile als Tokios dritter Flughafen gehandelt wird. Die japanische Airline steuert den Flughafen täglich ab Kobe an. Skymark setzt auf der Strecke ihre Boeing 737-800 ein.

NORDAMERIKA

Air Canada hat ihr Kalifornien-Netzwerk ab Toronto-Pearson erweitert. Die kanadische Airline bietet nun tägliche Flüge nach Orange County/ John-Wayne Airport. Zum Einsatz gelangt ein Airbus A319-100 mit insgesamt 120 Sitzplätzen. Für den Flughafen in Santa Ana ist diese Verbindung äußerst wichtig, ist sie doch die erste internationale Route. Einzig Alaska Airlines hatte 2002 eine Route nach Vancouver angeboten, diese jedoch nur zweieinhalb Monate bedient. Im Juni will Air Canada weitere Routen nach Kalifornien eröffnen sowie die wöchentlichen Flugfrequenzen auf bestehenden Verbindungen erhöhen.

AirTran hat eine neue Flugverbindung zwischen Milwaukee, WI und Dallas/Fort Worth eingerichtet. Der US-Billigflieger bedient die neue Strecke zweimal täglich und greift hierfür auf moderne Boeing 737-700 zurück. Konkurrenz besteht durch die 34 Flüge/ Woche durch American Eagle und die 25 Flüge/ Woche der Midwest Airlines. AirTran betonte bei der Routeneröffnung, dass man die einzige Airline sei, die hier eine Business Class, WiFi und ein "richtiges Boeing-Flugzeug" einsetzt.

Alaska Airlines hat den Aufbau neuer Hawaii-Strecken fortgesetzt und bietet nun auch Flüge ab Nordkalifornien an. So wird Sacramento jetzt einmal täglich mit Kahului/Maui verbunden. Alaska Airlines setzt auf den Nonstopflügen ihre Boeing 737-800 ein.

Allegiant Air hat zwei neue Routen in ihr Streckennetz ab Myrtle Beach integriert. Der Ultra-Billigflieger steuert jetzt sowohl Youngstown, Ohio also auch Knoxville, Tennessee zweimal wöchentlich an. Allegiant Air setzt auf den Routen ihre MD-80s ein.

American Airlines hat ihr Streckennetz ab New York JFK ausgebaut. Die Airline steuert nun von dort aus auch San José auf Costa Rica an. Die neue Strecke wird drei Mal pro Woche mit einer Boeing 757-200 angeboten. American Airlines konkurriert hier mit den drei wöchentlichen Flügen der LACSA aus Costa Rica.

American Eagle, Regionalzubringer der American Airlines, hat insgesamt 16 neue Flugrouten ab fünf Drehkreuzen eröffnet:
Chicago O'Hare - Calgary: 7x wöch., CRJ700
Chicago O'Hare - Charleston, WV: 14x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Dayton, OH: 21x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Fargo, ND: 21x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Harrisburg, PA: 21x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Jacksonville, FL: 21x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Lexington, KY: 14x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Sioux Falls, SD: 21x wöch., ERJ-145
Chicago O'Hare - Rapid City, SD: 7x wöch., ERJ-145
Dallas Fort Worth - Rapid City, SD: : 7x wöch., ERJ-145
Dallas Fort Worth - Sioux Falls, SD: 7x wöch., ERJ-145
Dallas Fort Worth - Asheville: 7x wöch., ERJ-140
Dallas Fort Worth - Myrtle Beach: 7x wöch., ERJ-140
Miami - Birmingham, AL: 14x wöch., ERJ-145
Miami - Pensacola, FL: 14x wöch., ERJ-145
New York JFK - Columbus, OH: 7x wöch., ERJ-140

Continental Airlines will ab Herbst kommenden Jahres nonstop zwischen Texas und Neuseeland fliegen. Ab 16. November 2011 soll der Continental-Hub Houston fünf Mal pro Woche mit Auckland verbunden werden. Die Airline will auf der 11.900 Kilometer langen Strecke ihre bis dahin hoffentlich gelieferten Boeing 787 "Dreamliner" einsetzen. Houston - Auckland wird dann die längste Nonstopverbindung im Streckennetz der Continental sein. Vor Ort übernimmt dann der Star-Alliance-Partner Air New Zealand die Weiterflüge innerhalb Neuseelands oder nach Australien. Continental ist damit die erste, die eine konkrete Streckenplanung mit der 787 bekannt gibt. Bestellt sind insgesamt 25 Maschinen. Sie verfügen jeweils über 228 Sitze, davon 36 in der BusinessFirst mit flach verstellbaren Sitzen.

Delta Air Lines konnte eine weitere Europastrecke eröffnen und steuert Zürich nun auch ab New York JFK an. Die tägliche Nonstop-Verbindung ergänzt dabei die Delta-Flüge ab Atlanta. Die Airline setzt auf der Saisonverbindung eine Boeing 757-200 ein, die neben der Economy Class auch 15 Sitze in der BusinessElite bereit hält. Flug DL206 startet um 22.05 Uhr in New York JFK und setzt am darauf folgenden Tag um 12.20 Uhr in Zürich auf. Zurück geht es mit Flug DL207 um 13.35 Uhr mit Ankunft in New York JFK um 17.30 Uhr Ortszeit.

Delta Air Lines hat ihr Nordamerika-Streckennetz weiter verdichtet und bietet gemeinsam mit den Regionalpartner Chautaqua, Comair und Pinnacle neue Flüge an. Dabei konkurriert sie, mit Ausnahme der Halifax-Route, mit den Flügen der US Airways:
Detroit - Sacramento, CA: 5x wöch. (737NG)
New York LGA - Norfolk, VA: 21x wöch., ERJ-145 (Chautauqua)
New York LGA - Richmond, VA: 18x wöch., ERJ-145 (Chautauqua)
New York LGA - Halifax: 7x wöch., CRJ200 (Comair)
New York LGA - Portland, ME: 20x wöch., CRJ200 (Comair)
New York LGA - Bangor, ME: 14x wöch., CRJ200 (Pinnacle)

Frontier hat drei neue Routen ab Denver eröffnet. Als neue Ziele steuert der Billigflieger Louisville (Kentucky), Branson (Missouri) und Green Bay (Wisconsin) an. Louisville wird einmal täglich mit Airbus A319 in Konkurrenz zu den ebenfalls täglichen Flügen der United Airlines bedient. Branson und Green Bay werden vier- bzw. Dreimal wöchentlich mit Embraer 190 angeflogen. Die Green-Bay-Route wird nur bis 22. Oktober bedient.

Great Lakes Airlines hat zwei neue Flugverbindungen ab Las Vegas eröffnet. Die Regionalfluggesellschaft bedient nun Bothkingman in Arizona und Merced in Kalifornien. Beide Strecken werden zweimal täglich bedient. Great Lakes Airlines setzt auf den Strecken ihre Turbopropmaschinen vom Typ Beech 1900 ein.

Hawaiian Airlines konnte ihren ersten Airbus A330 übernehmen. Damit leitete die nordamerikanische Fluglinie ihre Flottenmodernisierung ein. Insgesamt sollen zehn Maschinen des Typs Airbus A330-200 übernommen werden. Diese werden teils geleast und teils erworben. Der Jet bietet bei Hawaiian Airlines 294 Passagieren Platz. Das sind 30 mehr als in den bislang genutzten Boeing 767-300ER. Bis 2014 will Hawaiian die gesamte Langstreckenflotte ausgetauscht werden. Außerdem sollen neue Strecken u.a. nach Asien erschlossen werden. Hawaiian Airlines ist zudem Kunde des neuen Airbus A350-800 XWB. Hier soll die erste Maschine im Jahr 2017 übergeben werden.

Horizon Air hat eine neue Flugverbindung zwischen Spokane, WA und Sacramento sowie San José, CA eingerichtet. Die Regionaltochter der Alaska Airlines Group fliegt das Routing Spokane - Sacramento - San José - Spokane und Spokane - San José - Sacramento - Spokane mit einer Turbopropmaschine vom Typ Bombardier Dash-8Q-400.

Midwest Airlines nahm tägliche Nonstop-Flüge zwischen Milwaukee und San Francisco auf. Der Billigflieger aus dem Mittleren Westen bedient die Saisonroute bis zum 30. September einmal täglich mit Airbus A319. Midwest tritt auf der Strecke gegen die täglichen Flüge der AirTran an. Sie fliegt ganzjährig via Kansas City.

Midwest hat zwei neue Strecken ab Milwaukee (WI) eröffnet. So fliegt die Airline aus dem Mittleren Westen nun von Milwaukee 13x wöchentlich mit Embraer 170 nach Raleigh-Durham (NC). Das zweite neue Ziel ab Milwaukee ist St. Louis (MO), das 19 mal pro Woche angeflogen wird. Hier setzt Midwest jedoch die größere Embraer 190 ein.

Porter Airlines nahm tägliche Flüge zwischen der Heimatbasis Toronto City Airport (YTZ) und Subury (YSB) in Northern Ontario auf. Zum Einsatz kommen Turboprops vom Typ Bombardier Dash-8Q-400.

United Airlines hat Bahrain in ihr Streckennetz integriert. Der amerikanische Major Carrier bedient die Stadt am Golf täglich ab Washington Dulles (IAD) via Kuwait City. Zum Einsatz gelangen Boeing 777-300ER. Seitdem Gulf Air die Route 1997 eingestellt hat, ist dies die erste Verbindung zwischen Bahrain und Washington.

MITTEL-/ SÜDAMERIKA

AIRES hat drei neue Flugverbindungen in ihr Streckennetz integriert. So bedient die kolumbianische Fluggesellschaft nun Valledupar im Norden des Landes. Diese Inlandsverbindung wird täglich ab Bogota angeboten. Außerdem hat AIRES ihre Flüge nach Fort Lauderdale (Florida) ausgebaut. Bislang gab es erfolgreiche Flüge ab Bogota. Nun steuert AIRES Fort Lauderdale viermal wöchentlich ab Cali und täglich ab Barranquilla an. Auf allen drei Strecken kommen Boeing 737-700 mit je 148 Sitzen zum Einsatz.

Avianca kündigte die Einführung einer neuen Buchungsklasse zwischen Economy und Business Class an. Die "Eco-Plus"-Klasse soll in die vier Airbus A330-Langstreckenmaschinen eingebaut werden, die zwischen Kolumbien und Spanien fliegen. Sie werden künftig 18 Passagiere in der Business-, zwölf Gäste in der Eco-Plus und 230 Passagiere in der Economy Class befördern können. Während die Economy einen Sitzabstad von 87 cm aufweist, sind es in der Eco-Plus 140 cm. Zudem sind hier die gleichen Sitze eingebaut, wie in der Business Class. Avianca fliegt elf Mal pro Woche zwischen Bogota und den spanischen Zielen Madrid (täglich) und Barcelona (Mo, Di, Do, Sa). Hinzu kommen sechs Flüge pro Woche zwischen Cali und Madrid (täglich außer Donnerstag).

Caribbean Airlines übernimmt in den kommenden sechs bis zwölf Monaten die mehrheitlich staatliche Air Jamaica. Die Regierung des Karibikstaates wird dann nur noch 16 Prozent an Air Jamaica halten. Während der Übergangsphase firmieren beide Fluglinien offiziell unter dem Namen Caribbean Airlines Air Jamaica Transition Limited. Carribean Airlines wird von Air Jamaica acht Routen übernehmen und so ihr Streckennetz zwischen Karibik und Nordamerika ausbauen. Neben den bestehenden Verbindungen von Port of Spain nach Fort Lauderdale, New York, Miami und Toronto verbindet Caribbean Airlines bald auch Kingston mit Fort Lauderdale, New York, Toronto, Grand Cayman und Nassau sowie Montego Bay mit Fort Lauderdale, New York und Philadelphia. Caribbean Airlines übernimmt ferner die Airbusflotte der Air Jamaica (7 A320, 1 A321, 1 A319).

TAM ist nun in der Star Alliance. Die größte brasilianische Fluggesellschaft ist Mitte Mai dem globalen Airline-Bündnis als 27. Mitglied beigetreten. Seit der Insolvenz der ebenfalls brasilianischen Varig war die Star Alliance in Südamerika nicht vertreten. TAM ist Marktführer in Brasilien. Hier bedient sie 43 Ziele. Hinzu kommen noch 18 internationale Verbindungen. Ab August fliegt TAM auch fünfmal wöchentlich von Rio de Janeiro nach Frankfurt. Lufthansa hatte diese Verbindung 2001 eingestellt. 2009 beförderte die Airline mit 135 Flugzeugen rund 30 Millionen Passagiere.

VivaAeroBus hat ihr Streckennetz um sechs neue Verbindungen ausgebaut, die alle zweimal wöchentlich mit Boeing 737-300 bedient werden. Ab Monterey steuert der mexikanische Billigflieger nun Ciudad Obregon, Los Mochis, Mexicali und Morelia an. Tijuana wurde ebenso mit Los Mochis verbunden. Diese Strecke wird in Konkurrenz zu den täglichen Flügen der Mexicana bedient. AeroMexicko hatte sich im Februar hier zurückgezogen. Als sechste neue Route nahm VivaAeroBus die Strecke Guadelajara - Puerto Vallarta an. Die 200 Kilometer lange Strecke wird auch von AeroMexico (26x wöch.) und Mexiacana (14x wöch.) beflogen.

AUSTRALIEN / PAZIFIK

Air New Zealand will auf den Routen zwischen Neuseeland und Australien eine Allianz mit der Virgin Blue Group eingehen. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit beider Airlines auf den Trans-Tasmanienstrecken gegenüber Qantas stärken. Die Kooperation soll sich auf Routen- und Produktplanung sowie Codesharing und Vielfliegerprogramm erstrecken. Die neue Allianz könnte vorbehaltlich Regierungsgenehmigungen zum Herbst in Kraft treten. Inneraustralische und innerneuseeländische Routen sind nicht Bestandteil der Allianz. Auch bestehende Partnerschaften oder Allianzen sollen nicht betroffen sein.

Continental Micronesia, auf Guam beheimatete Tochter der Continental Airlines, verbindet jetzt die Heimatbasis mit Hongkong. Die Airline steuert die Metropole in Südostasien zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800 an.

Jetstar, australische Billigflug-Tochter der Qantas, hat die Route Cairns - Osaka/Kansai wiederbelebt. Die Strecke war im Dezember 2008 aufgegeben worden. Keine andere Airline hat seitdem die beiden Städte nonstop miteinander verbunden. Jetstar fliegt nun wieder viermal wöchentlich mit einem Airbus A330 zwischen Cairns und Osaka.

Jetstar, die Billigflugtochter der australischen Qantas, hat eine neue Pazifikroute eröffnet. Die Airline fliegt jetzt viermal wöchentlich nonstop von Sydney nach Nadi (Fiji). Jetstar setzt auf den Flügen einen Airbus A320-200 ein.

Virgin Blue hat eine weitere subventionierte Linienverbindung in ihren Flugplan integriert. Der australische Billiflieger verkehrt nun auch zwischen Perth und Cocos (Keeling) Islands. Die Route wird einmal wöchentlich mit einem Embraer 190 bedient.

Virgin Blue hat Flüge zwischen Perth und den Weihnachtsinseln aufgenommen. Der australische Billigflieger bietet die neue Strecke zweimal wöchentlich. Zum Einsatz gelangen Embraer 190, in der bis zu 104 Passagiere Platz finden. Virgin Blue hat die Strecke von der australischen National Jet übernommen. Diese hatte die Route jedoch über die Kokosinseln geführt.