Berlinspotter.de
Airline-News 14.2. - 28.2. 2010

SunExpress feiert auch in diesem Jahr ein Jubiläum. Die gemeinsame Tochter von Lufthansa und Turkish Airlines war 1989 gegründet worden und nahm im April 1990 den Flugbetrieb auf. Anlässlich des 20. Jubiläums hat SunExpress eine Boeing 737-800 (TC-SUZ) mit einer besonderen Bemalung versehen, die der Stadt Istanbul gewidmet ist.
Den Entwurf "Impressionen von Istanbul" lieferten Kunststudenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg und der Technischen Universität Yildiz (Foto: O. Pritzkow).

EUROPA

Air Baltic setzt den Ausbau der Niederlassung in Vilnius fort und nahm wieder Flüge nach Rom-Fiumicino (FCO) auf. Die Route war im Oktober 2008 eingestellt worden, nachdem Air Baltic den Hub Vilnius nach einer Anhebung der Gebühren zurückgestuft hatte. Nun bietet die baltische Fluglinie wieder drei Mal pro Woche Flüge nach Rom. Die Verbindung war auch von der litauischen FlyLAL bedient worden. Diese musste jedoch im Januar 2009 bankrott anmelden. Seitdem gab es keine Flugverbindung mehr zwischen Vilnius und Rom.

Air Baltic steuert erstmals Amsterdam ab der lettischen Hauptstadt Vilnius an. Die Route war bereits im Dezember 2009 angekündigt worden, als der baltische Billigflieger die Wiederaufnahme der Direktflüge von Vilnius nach Berlin-Tegel und München bekannt gab. Die neue Amsterdam-Verbindung wird sechsmal wöchentlich bedient. Tero Taskila, CCO bei Air Baltic, stellte weitere Routen ab Vilnius in Aussicht, da die niedrigen Flughafengebühren sehr attraktiv seien.

Air Berlin erhöht ihre Beteiligung an der österreichischen Niki. Derzeit kontrolliert der deutsche Billigflieger 24 %. Mit Firmengründer Niki Lauda hat sich Air Berlin-CEO Hunold nun auf eine Erhöhung auf 49,9 % verständigt. Der Kaufpreis für die Anteile betrage 21 Millionen Euro. Gleichzeitig gewährt Air Berlin dem Hauptanteilseigner der Niki, die Privatstiftung Lauda, ein Darlehen in Höhe von 40,5 Mio. Euro. Binnen drei Jahren kann die Stiftung das Darlehen zurückzahlen oder die restlichen 50,1 % übereignen. Niki Luftfahrt wird zum 1. April komplett in die Bilanz der Air Berlin aufgenommen, bleibt aber rechtlich selbstständig mit eigener Geschäftsführung. Auch Niki Lauda steht der Airline noch mindestens drei Jahre zur Verfügung. Der Markenname Niki soll auf absehbare Zeit erhalten bleiben. Ähnliches hatte Air Berlin jedoch auch bei der Übernahme der LTU 2007 gesagt. Nur ein Jahr später war das Aus der Marke beschlossen. Mit der Anteilserhöhung gewinnt Air Berlin an Einfluss am Flughafen Wien, erweitert ihr Streckennetz in Richtung Osteuropa und setzt der schwächelnden Lufthansatochter Austrian Airlines weiter zu. Für das laufende Geschäftsjahr hat Niki eine Expansion des Streckennetzes um neue Verbindungen nach Sofia, Bukarest, Kopenhagen und Nizza geplant. Weitere Strecken nach Olbia/Cagliari, Belgrad und Barcelona ergänzen das Angebot von Air Berlin.

Air Berlin hat gegenüber dem Januar 2009 einen schwächeren Jahresauftakt hingelegt. So sank die Anzahl der beförderten Passagiere um 1,2 % auf 1,88 Millionen. Miteinbezogen sind bereits die Strecken, die Air Berlin von TUIfly übernommen hatte. Die deutsche Airline verringerte das Angebot um 0,7 %. Die Auslastung der Flugzeuge gab um 0,3 Punkte nach und betrug 69,1 %. Gleichzeitig konnte Air Berlin den Erlös je Sitzplatzkilometer um 5,6 % steigern.

Air Berlin streicht die Flüge von Köln und Hamburg nach Memmingen. Als Grund gab die Airline die Auswirkungen der Wirtschaftskrise an, die eine Konsolidierung erforderten. Der letzte Flug zwischen Memmingen und Köln findet am 14. März statt. Mit Ende des Winterflugplans entfällt am 28. März auch die Verbindung zwischen Memmingen und Hamburg. Beibehalten wird jedoch Memmingen - Berlin. Diese Strecke stockt die Airline im Sommer 2010 sogar um eine zusätzliche Verbindung auf. Air Berlin hatte alle drei Verbindungen im Herbst 2009 von TUIfly übernommen. Der Allgäu Airport Memmingen verhandelt nach eigenen Angaben bereits mit anderen Fluggesellschaften über die frei werdenden Strecken nach Hamburg und Köln.

Air Berlin will ab Münster/Osnabrück (FMO) wachsen. Dazu will die deutsche Airline zum Sommerflugplan insgesamt sieben Flugzeuge am Flughafen stationieren. In der letzten Saison waren es fünf. Bei den Maschinen soll es sich um vier 186-sitzige Boeing 737-800 und drei Bombardier Dash-8Q-400 mit je 76 Sitzplätzen handeln. Die Turboprops sollen vor allem auf den Routen nach London, Wien, München und Berlin eingesetzt werden. Zudem kann Air Berlin die Flüge von FMO nach Berlin und München dank der zusätzlichen Flugzeuge optimieren. So startet ab Ende März eine erste Maschine bereits schon um 6.55 Uhr und erreicht Berlin um 8.00 Uhr. Zurück geht es um 17.30 Uhr und 21.35 Uhr. Nach München wird es mehr Flüge geben, denn Air Berlin stockt die Frequenzen am Montag und Freitag um jeweils eine Rotation auf und fliegt an diesen Tagen insgesamt viermal täglich ab FMO. Sonntags wird die Route dann zweimal statt wie bislang einmal angeboten.

Air Berlin will erstmals Direktflüge von Frankfurt nach Sylt anbieten. Rechtzeitig zu den Osterfeiertagen soll die Nordseeinsel an drei Tagen im April und dann vom 1. Mai bis 31. Oktober angeflogen werden. Als Verkehrstage benannte Air Berlin den Samstag und Sonntag. An Feiertagen und während der Ferien im Sommer und Herbst will Air Berlin an vier Tagen pro Woche Flüge zwischen der Hessenmetropole und Sylt anbieten. Zudem hat Air Berlin die Sylt-Flüge ab Berlin vorgezogen. Die Route startet nun am 1. April und wird 3x wöchentlich bedient. Zum 1. Mai steigt dann die Frequenz auf fünf Flüge pro Woche.

Air Berlin will erstmals Flüge zwischen Berlin und Danzig anbieten. Ab 1. Mai will der deutsche Billigflieger den Flughafen Tegel viermal wöchentlich mit der polnischen Hafenstadt verbinden. Dabei starten die Flüge immer dienstags, donnerstags und samstags um 8.50 Uhr und erreichen Danzig nach 80 Minuten Flugzeit. Die Rückflüge heben um 10.30 Uhr ab. Die vierte Rotation am Sonntag verlässt Berlin-Tegel um 10.45 Uhr mit Ankunft in Danzig um 11.55 Uhr. Der Rückflug ab Danzig ist für 12:25 Uhr vorgesehen.

Air Dolomiti hat Nonstop-Flüge zwischen Mailand-Malpensa (MXP) und Dresden angekündigt. Die zum Lufthansa-Konzern gehörende Airline will die Verbindung ab 28. März täglich außer Samstag bedienen. Zum Einsatz soll eine ATR42 mit 50 Sitzen gelangen.

Air France hat mit Übernahme ihres zweiten Airbus A380 den europäischen Superjumbo als weltweit erste Fluggesellschaft nach Afrika eingesetzt. Erste Destination war Johannesburg. Flug AF990 nach Johannesburg startet mittwochs, freitags und sonntags um 23.20 Uhr von Paris-Charles de Gaulle, Terminal 2E, und landet am nächsten Tag um 10.55 Uhr nach zehn Stunden und 35 Minuten in Johannesburg. Er ersetzt an diesen Tagen die Verbindungen der beiden Boeing 777.

Air France Régional hat die Regionalgesellschaft Chalair mit vier Routen betraut. Diese führt nun die Flüge von Clermont-Ferrand nach Lille, Marseille, Strasbourg und Toulouse durch. Alle Strecken werden von Montag bis Freitag 10x täglich (jeweils am Tagesrand) angeboten. Da CHalair hier eine 19-sitzige Beechcraft 1900 einsetzt, kommt dies einer Reduzierung der Kapazitäten um 50 % gleich.

Air France wird im Rahmen des Rückbaus der eigenen Frachterflotte zwei Boeing 777F an FedEx verkaufen. Damit reagiert der Konzern nach eigenen Angaben auf den anhaltenden Preisverfall im globalen Luftfrachtgeschäft. Air France Cargo betreibt derzeit zwei Boeing 777-200F und drei 747-400ER/F. Zwei 747-400 sind an die russische Frachtlinie

verleast, die im März eine dritte Maschine anmieten wird. Künftig soll nur noch die KLM-Tochter

reine Frachtmaschinen betreiben. Bei Air France und KLM wird Fracht dann nur noch im Unterdeck der Passagiermaschinen transportiert.

Air France-KLM beförderte auch im Januar 2010 weniger Passagiere. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Anzahl der beförderten Passagiere um 3,2 Prozent auf 5,1 Millionen. Als Gründe dafür nannte die französisch-niederländische Airline den ungewöhnlich strengen Winter sowie einen zweitägigen Streik der Fluglotsen. Das Angebot wurde im Januar um 3,4 Prozent auf 20,34 Milliarden verfügbare Sitzplatzkilometer gesenkt. Davon konnten am Markt 15,87 Milliarden Passagierkilometer abgesetzt werden. Da Nachfrage im Jahresvergleich nur um 1,6 Prozent sank, legte die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge um 1,4 Prozentpunkte auf 78,0 Prozent zu. Das Frachtgeschäft zog dagegen um 2,0 Prozent auf 865 Millionen Tonnenkilometer an. Hier machte sich insbesondere das wieder genesende Asiengeschäft bemerkbar. Im Vergleich zum Januar 2009 hatte Air France-KLM das Angebot um 11,2 Prozent auf 1,35 Milliarden verfügbare Tonnenkilometer gekürzt. Die Frachtauslastung kletterte um 8,5 Prozentpunkte auf 64,3 Prozent.

Air France-KLM konnte den Fehlbetrag im dritten Geschäftsquartal (Oktober bis Dezember 2009) verringern. War es im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 508 Millionen Euro, stand nun unter dem Strich ein Minus von 295 Millionen Euro. Dabei half auch, dass die Belastungen durch frühere Termingeschäfte um 34 Millionen Euro geringer ausfiel. Doch die Lage bleibt laut Konzern schwierig. So sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 6,19 Milliarden auf 5,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank von minus 243 auf minus 245 Millionen Euro. Für den Zeitraum Januar bis März 2010 rechnet Air France-KLM mit einem operativen Verlust von 535 Millionen Euro.


Boeing 737-200 der Air Slovakia 2005 in Prag (Foto: O. Pritzkow)

Air Slovakia wurde vom slowakischen Verkehrsministerium vorübergehend die Betriebslizenz entzogen. Als Grund gab das Ministerium an, dass die Airline nicht die geforderten finanziellen Nachweise erbracht hat, wonach Air Slovakia fähig ist, den Flugbetrieb aufrecht erhalten zu können. Das Unternehmen wird nun durchleuchtet. Bis zum Abschluss der Untersuchung bleibt Air Slovakia am Boden. Zusätzlich machten Gerüchte die Runde wonach die Fluglinie Schulden in Höhe von mehreren Millionen Euro angehäuft, Sozialbeiträge nicht abgeführt und Forderungen von Geschäftspartnern nicht beglichen hat. Air Slovakia ging 1993 als Air Terrex Slovakia mit zwei Boeing 727 an den Start. Die Fluglinie unterhielt sowohl Charter- als auch Linienverbindungen. Die Flotte umfasste zum Schluss eine Boeing 757-200, eine 737-200 und vier 737-300. Binnen sechs Monaten musste somit die dritte Fluggesellschaft des Landes den Betrieb einstellen, denn auch SkyEurope und Seagle Air ereilte bereits dieses Schicksal.

Alitalia Group will ihren Marktanteil an den Mailänder Flughäfen Malpensa (MXP) und Linate (LIN) steigern. Im Rahmen eines Dreijahresplans will die Gruppe, zu der Alitalia und Air One gehören, die Zahl der Flugziele ab Mailand von jetzt 39 auf 47 erhöhen. Im gleichen Zeitraum sollen die Passagierzahlen ab MXP und LIN von 6,9 Millionen auf 9 Millionen steigen. Alitalia nimmt ab Sommer Miami als sechstes Langsteckenziel ab MXP in den Flugplan. Hier gelangen zwei neue Airbus A330 mit neuer Business Class zum Einsatz. Als neue Europa-Destinationen ab MXP benannte Alitalia Palma und Ibiza sowie die Inlandsziele Brindisi, Lamezia Terme, Trapani, Olbia und Alghero. Zusätzlich kündigte die italienische Airline an, die Frequenzen zwischen Mailand und Rom FCO weiter zu steigern. Gleichzeitig will die Gruppe die Air One neu positionieren. Als "Smart Carrier" soll sie künftig Billigflüge auf Kurz- und Mittelstrecken anbieten. Dabei sollen jedoch keine Extragebühren für Check-In, Gepäckbeförderung usw. erhoben werden. Im neuen Geschäftsjahr 2010/11 soll Air One insgesamt zehn neue Ziele ab MXP ansteuern; darunter München, Warschau, Budapest, Istanbul und Sofia. Damit will die Alitalia Group vor allem der Lufthansa Italia Konkurrenz machen.

Baboo hat als weltweit erste Fluggesellschaft einen Embraer 190 zum London City Airport in den Docklands eingesetzt. Der brasilianische Flugzeugbauer hatte zuvor beweisen müssen, dass auch die E-190 den steilen Anflug auf London-City sicher beherrscht. Bislang setzte Baboo 11x wöchentlich ausschließlich die 74-sitzige Dash-8Q-400 ein. Die E-190 kann dagegen 100 Passagiere auf der nachfragestarken Route ab Genf transportieren.

Blue Panorama Airlines hat eine neue Verbindung in die Karibik eröffnet. Der italienische Ferienflieger bietet nun einmal pro Woche Flüge von Rom FCO nach Montego Bay. Die Airline steuert das beliebte jamaikanische Ziel auch ab Mailand MXP.

Blue Wings hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Insolvenz beantragt. Dies war nach Angaben der Airline unausweichlich geworden, nachdem der russische Großinvestor Alexander Lebedew seine finanziellen Zusagen nicht oder nur verzögert eingehalten hatte. Beide Seiten werfen sich seit Monaten Misswirtschaft vor.

British Airways konnte im 3. Geschäftsquartal nach längerer Durststrecke wieder einen Erfolg melden. Nach Angaben der Airline macht sich der harte Sparkurs bemerkbar, so dass das operative Geschäft zwischen Oktober und Dezember einen Überschuss von 25 Mio. GBP erwirtschaftete. Nach drei Quartalen bleibt die Fluglinie jedoch in den roten Zahlen. Das operative Geschäft weist einen Fehlbetrag von 89 Mio. GBP aus. Der Gesamtverlust beträgt 245 Mio. GBP - fast doppelt soviel wie im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 12,9 % auf 6,1 Mrd. GBP. Doch konnte British Airways in den neun Monaten durch den Sparkurs die Ausgaben im 10,5 % senken. Man sei auf dem richtigen Weg, sagte CEO Willie Walsh. Im Januar ging es jedoch erstmal wieder bergab. Das traditionell schwache Wintergeschäft wurde durch die Witterung noch verschärft, da zahlreiche Flüge ausfielen. So beförderte BA nur 2,1 Millionen Passagiere und damit 8 % weniger als im Januar 2009. Durch ein Absenken des Angebots konnte jedoch die Auslastung der Flugzeuge um einen Prozentpunkt auf 74,2 % gesteigert werden. Das Frachtgeschäft zog im Vormonatsvergleich dagegen an. Die Verkehrsleistung stieg um 6,5 % auf 365 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung verbesserte sich um 2,5 Punkte auf 70,2 %. Im Vorjahr war jedoch das Frachtgeschäft aufgrund der Wirtschaftskrise rapide eingebrochen.

British Airways und American Airlines dürfen auf ihren Transatlantik-Flügen enger zusammenarbeiten. Das US-Verkehrsministerium hat die Kooperation genehmigt, um den Wettbewerb der globalen Allianzen untereinander zu stärken. Jedoch äußerten die Beamten Bedenken, dass der Wettbewerb auf den Flügen von und nach London-Heathrow leiden könnte. Dies hatte bereits das Kartellamt bemängelt. Beide Airlines müssen daher vier Slots in London-Heathrow an Mitbewerber abtreten. Noch vor wenigen Monaten hatte das Kartellamt wesentlich mehr gefordert.

Cimber Sterling hat die Aufnahme von Flügen zwischen Dänemark und der Türkei angekündigt. Ab 28. März will die dänische Airline Flüge von Kopenhagen, Billund und Aalborg anbieten. Vorausgegangen waren mehrmonatige Verhandlungen zwischen den Behörden beider Länder. Bislang waren der Cimber Sterling nur Charterflüge erlaubt gewesen. Der Billigflieger will dann die Route Kopenhagen - Antalya als Ganzjahresroute mit Boeing 737-700 aufnehmen und hier pro Woche drei Hin- und Rückflüge anbieten. Die Routen ab Billund und Aalborg nach Antalya sollen dagegen nur saisonal bedient werden. Bei großer Nachfrage ist aber eine Verlängerung über den Winter möglich, teilte Cimber Sterling mit. Neben den neuen Antalya-Flügen will Cimber Sterling im Sommer Kopenhagen auch mit Madrid, Sofia, Belgrad, Bordeaux, Korsika und Thessaloniki sowie Billund mit Mallorca verbinden.

Condor bietet Fluggästen nun ebenfalls das Einchecken über das Internet an. Dies frühestens 30 und spätestens 2 Stunden vor dem Abflug möglich, teilte die Airline mit. Vorraussetzung ist eine jedoch Sitzplatzreservierung, die pro Passagier und Strecke zwischen zehn und 15 Euro kostet. Für Gäste der Premium Economy Class sowie der Comfort Class ist die Sitzplatzreservierung kostenfrei. Im Geschäftsjahr 2007/08 hatten nur 15 Prozent der Condor-Passagiere eine Sitzplatzreservierung.

CSA Czech Airlines musste ihre gesamte Flotte beleihen, um von Kreditgebern dringend benötigtes Kapital zu erhalten. Das Geld wird derzeit zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebs genutzt. Zudem trennte sich CSA von einigen Immobilien, darunter auch die Firmenzentrale am Prager Flughafen, wo man nun Mieter ist, sowie von den Duty-Free-Shops. Die angestrebte Privatisierung ist gescheitert. Die finanziell angeschlage Airline erwartet für das abgelaufene Jahr einen Verlust von drei Milliarden Kronen (115 Mio. Euro). Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht. Im ersten Halbjahr hatte die tschechische Airline einen Fehlbetrag von 1,8 Milliarden Kronen (70,8 Mio. Euro) ausweisen müssen.

DC Aviation aus Stuttgart kooperiert mit Hapag-Lloyd Kreuzfahrten. Beide Seiten vereinbarten, dass alle Hapag-Lloyd-Kreuzflüge zukünftig mit einem Airbus A319 Corporate Jet von DC Aviation durchgeführt werden. Bislang kam hierfür eine Boeing 737-800 der TUIfly zum Einsatz. Im Gegensatz zur Boeing wird der Airbus jedoch nicht die klassischen Hapag-Farben erhalten.

Easyjet beförderte im Januar erneut mehr Passagiere als im Vorjahresmonat. Der Billigflieger begrüßte insgesamt 3,14 Millionen Passagiere und somit 10,7 % mehr. Die Auslastung der Flieger verbesserte sich zugleich um 3,8 Prozentpunkte auf 79,3 %.

EasyJet offeriert den Passagieren seit jüngstem neben normalem Kaffee auch den Kaffee der Kette Starbucks. Vorausgegangen war eine Testphase mit "Starbucks VIA Ready Brew". Der Billigflieger hält drei Geschmacksrichtungen vorrätig. Damit sei man die erste europäische Airline, die diese hochwertige Kaffeemarke im Angebot hat, freut sich Thomas Haagensen, Geschäftsführer easyJet Deutschland. Neben Kaffee sind für EasyJet-Passagiere an Bord von Starbucks auch vier verschiedene Tee-Sorten sowie heiße Schokolade verfügbar.

Finnair beendete das vierte Quartal 2009 mit einem Verlust von 37 Mio. Euro. Grund ist die weiterhin schwache Nachfrage, gab Finnair an. So sank der Umsatz zwischen Oktober und Dezember um 20 % auf 458 Mio. Euro. Laut CEO Mika Vehvilainen bleibe die Lage weiter angespannt. Nach vier Quartalen steht unter dem Strich ein Verlust von 102 Mio. Euro. Damit verdoppelte das teilstaatliche Unternehmen seinen Verlust binnen eines Jahres. Im gleichen Zeitraum sank der Umsatz um 18,5 % auf 1,8 Mrd. Euro. Die Nachfrage ging um 10 % zurück. Finnair beförderte im vergangenen Jahr 7,4 Millionen Passagiere und damit 10,1 Prozent weniger als im Vorjahr.


(Foto: P. Klytta für Berlinspotter.de)

Finnair hat ihre letzte MD-11 aus dem Passagierdienst genommen. Der letzte Flug der dreistrahligen Maschine führte am 22. Februar von Delhi nach Helsinki (AY022). Damit endet die MD-11-Ära bei Finnair nach knapp 20 Jahren. Die Langstreckenflotte umfasst nun nur noch die Typen Airbus A330 und A340. 2014 kommt der neue A350 hinzu. Die beiden eigenen MD-11 werden nun zum Kauf angeboten. Finnair prüft zudem den Einsatz als Frachtmaschinen.

Hola Airlines hat den Flugbetrieb aus finanziellen Gründen einstellen müssen. Die spanische Chartergesellschaft war 2002 vom ehemaligen Air-Europe-Express-Chef Mario Hidalgo gegründet worden. Mit mehreren Boeing 737-300/-400 sowie einer Boeing 757 positionierte sich das Unternehmen sowohl als klassischer Charter- als auch ACMI-Anbieter (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance). Zuletzt bestand die Flotte aus zwei Boeing 737-300 (EC-KBO, EC-LAV). Damit musste binnen weniger Wochen bereits die zweite spanische Chartergesellschaft die Segel streichen, denn Ende Januar hatte auch Quantum Air den Flugbetrieb eingestellt.

Iberia hat eigene Flüge zwischen Madrid und Amman angekündigt. Bislang fliegt hier nur der Oneworld-Partner Royal Jordanian Airlines. Iberia will nun während der Hauptsaison vom 3. Juli bis Ende Oktober wöchentlich einen Flug in die jordanische Hauptstadt anbieten. Außerdem kündigten die Spanier mit Madrid - Damaskus eine weitere Nahost-Flugroute an. Diese Verbindung soll dann ebenfalls bis zum Ende des Sommerflugplan ein Mal pro Woche bedient werden. Auf beiden Nonstop-Flügen werden Airbus A319 eingesetzt. Darüber hinaus hat Iberia bestätigt, dass sie die Saisonflüge von Madrid nach Dubrovnik, St. Petersburg, Washington und Zagreb wieder in den Flugplan aufnimmt. Ferner wird sie die Kapazitäten und/oder Flugfrequenzen in Richtung Lateinamerika erhöhen.

LOT Polish Airlines hat einen Ausbau ihres Streckennetzes verkündet. So will die polnische Airlines ab Warschau neue Nonstop-Flüge nach Göteborg, Bratislava, Tallinn und Beirut auflegen. Die estnische Hauptstadt Tallin soll dabei ab 10. Mai täglich und die slowakische Hauptstadt Bratislava nur eine Woche später ebenfalls täglich bedient werden. Beirut steht zwischen dem 16. Juni und 30. September dreimal wöchentlich im Flugplan. Göteborg soll ab 16. August einmal täglich mit Warschau verbunden werden. ZU den eingesetzten Flugzeugen machte LOT keine Angaben. Außerdem will die Fluggesellschaft die Frequenzen zwischen Warschau und Kattowitz zum 1. Juni auf drei Flüge pro Tag erhöhen.

Lufthansa erlitt im Januar wieder einen leichten Rückschlag bei den Passagierzahlen. Im ersten Monat des Jahres flogen 3,7 Millionen Fluggäste mit den Fluglinien der Marke Lufthansa. Das sind ein Prozent weniger als im Januar 2009. Die Konzerntochter Swiss meldete im Januar 2010 dagegen einen Zuwachs von 6,8 Prozent. Konzernweit flogen 5,9 Millionen Fluggäste mit Airlines des Lufthansa-Konzerns. Die Auslastung sank jedoch um 1,4 Prozentpunkte auf 72,9 Prozent. Das Frachtgeschäft erholte sich weiter. Lufthansa Cargo beförderte rund 114.000 Tonnen Fracht und Post - ein Plus von 18,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Auslastung der Frachtkapazitäten verbesserte sich um 14,8 Prozentpunkte auf 67,8 Prozent. Konzernweit steigerte Lufthansa das Aufkommen um 23,6 Prozent auf 131.000 Tonnen, die Frachtauslastung stieg um 14,1 Prozentpunkte auf 64,5 Prozent.

Lufthansa hat Austrian Airlines von der Börse genommen. Im Dezember war das Squeeze-out der restlichen Aktionäre beschlossen worden. Die letzten Aktionäre wurden nun mit 50 Cent je Aktie zwangsabgefunden, nachdem das vorherige Lufthansa-Angebot nicht angenommen wurde. Betroffen waren am Schluss nur noch 3,9 Millionen Aktien.

Lufttransport AS und RUAG Aviation haben auf der Singapore Air Show 2010 einen Liefer- und Kaufvertrag für eine Dornier Do 228 NG (New Generation) unterzeichnet. Das Flugzeug wird für den Passagier- und Frachttransport zwischen Longyearbyen und den unbefestigten Flugplätzen in Svea und Ny Ålesund auf der Insel Svalbard, Norwegen eingesetzt. Das Flugzeug wird bereits im September 2010 von RUAG Aviation an Lufttransport AS ausgeliefert.

Malev gelangt wieder in Staatsbesitz. Die ungarische Regierung einigte sich Ende Februar mit dem russischen Eigentümer Vnesheconombank (VEB). Zuletzt war sogar der Flugbetrieb gefährdet, nachdem Budapesetr Flughafen 20 Mio. Euro Schulden eintreiben wollte und mit "ernsthaften Konsequenzen" drohte. Der ungarische Staat erhöht nun das Grundkapital um 25,2 Mrd. Forint (92,7 Mio Euro) und hält danach 95 % der Anteile. Der Rest wird von der russischen AirBridge kontrolliert. Malev soll anschließend grundlegend saniert und ab 2012 wieder profitabel werden. Die staatliche Rettung hat aber auch die Konkurrenten Wizz Air und Travel Service auf den Plan gerufen, die bereits Beschwerde bei der EU-Kommission angekündigt haben. Sie sehen in der Rettungsaktion eine staatliche Subventionierung.

Mapjet will am 28. März ihren Linienflugbetrieb aufnehmen. Die neue österreichische Fluglinie will anfangs sieben Destinationen ab Wien bedienen. Dazu sollen Amsterdam, Frankfurt, München, Stuttgart, Stockholm sowie die irakischen Ziele Bagdad und Sulaymaniya zhählen. Genauere Details sollen Anfang März verkündet werden. Die Streckenrechte ab Wien wurden im Zuge der Austrian-Airlines-Übernahme durch Lufthansa frei.

Norwegian dringt erstmals in den finnischen Markt ein. Die Airline will Flüge von Oslo und Stockholm nach Helsinki anbieten und damit die skandinavische SAS und Finnair unter Druck setzen. Die neuen Flüge von Oslo-Gardemoen und Stockholm-Arlanda nach Finnland sollen am 29. April starten. CEO Björn Kjos erklärte zudem, dass Norwegian bis 2014 insgesamt 70 neue Boeing 737-800 in Dienst stellen wird.

Norwegian konnte das Jahr 2009 mit einem Rekordgewinn abschließen. Der norwegische Billigflieger hat nach eigenen Angaben einen Nettogewinn von 75,5 Millionen Dollar verbucht. Der Umsatz kletterte um 17 % auf 1,2 Milliarden Dollar. Die Passagierzahlen zogen gegenüber 2008 um 18 % an. An Bord begrüßte Norwegian insgesamt 10,9 Millionen Fluggäste. Die Auslastung gab um einen Prozentpunkt nach und belief sich auf 78 %. Grund hierfür war ein umfangreicher Ausbau der angebotenen Kapazitäten. So eröffnete die Airline allein im vergangenen Jahr rund 60 Routen. Dadurch stieg das Angebot um 18 % auf 13,5 Milliarden verfügbare Sitzkilometer. Im laufenden Kalenderjahr will Norwegian das Angebot um weitere 30 % steigern. Dies geschieht hauptsächlich durch den weiteren Austausch der Boeing 737-300 gegen größere Maschinen der neuesten Generation. So sollen allein 2010 insgesamt zehn 737-800 übernommen werden. Daneben sollen aber auch weitere neue Routen wie beispielsweise Oslo - Helsinki und Stockholm - Helsinki anlaufen.

Norwegian wächst weiter ab Stockholm. So stationiert der norwegische Billigflieger zum Sommerflugplan eine achte Boeing 737-800 am Flughafen Arlanda und nimmt neue Routen nach München, London-Gatwick und Edinburgh auf. Gatwick steht ab 29. April immer täglich außer samstags im Flugplan, während Edinburg und München ab Anfang Mai angeboten werden. Die Flüge nach Edinburgh starten am 6. Mai (Di, Do, Sa) und nach München am 7. Mai (Mo, Mi, Fr). Ab London bietet die Airline verstärkt Flüge nach Griechenland und in die Türkei. So gibt es ab 19. Mai eine Verbindung nach Dalaman. Ende Juni kommen zwei neue Saisonrouten nach Chania auf Kreta und Thessaloniki hinzu. Zudem erhöht Norwegian zu Mitte Mai die Flugfrequenzen von London nach Athen und Antalya auf jeweils drei Flüge pro Woche. Auch ab dem norwegischen Heimatmarkt gibt es Neuerungen. So bietet die Lowcost-Airline Flüge zwischen Tromsö und London an. Rygge erhält weitere Flüge nach Bergen, Bodo, Trondheim und Tromsö. Dagegen verlegt Norwegian die Routen nach Berlin SXF, Prag, Budapest und Palanga von Rygge nach Oslo-Gardermoen und geht so der Ryanair aus dem Weg. Valencia entfällt komplett.


Start eines Airbus A320-200 der Aegean Airlines (Foto: O. Pritzkow)

Olympic Air und Aegean Airlines wollen fusionieren. Dabei soll ein neuer "nationaler Champion" entstehen, wie die Vorstände beider griechischer Fluglinien betonten. Das Vorhaben bedarf jedoch noch der Genehmigung durch die EU-Kommission. Im März hatte die mittlerweile abgewählte konservative Regierung noch den Verkauf der Olympic an die private Aegean Airlines abgelehnt, weil sie ein Monopol befürchtete. Aegean gehört zur Vassilakis-Gruppe, Olympic Air zur Marfin Investment Group (MIG). Beide Aktionäre sollen zu gleichen Teilen an der fusionierten Fluglinie beteiligt sein. Die Führung der neuen Olympic Air soll das Tandem Vassilakis und Vgenopoulos (MIG) übernehmen.

Ryanair hat eine deutliche Reduzierung ihrer Flüge von und nach Lübeck beschlossen. Der irische Billigflieger streitet sich daheim mit dem Flughafen Dublin über die Höhe der Entgelte und reduzierte nun dort die Anzahl der Routen - darunter auch die Verbindung Dublin - Lübeck. Gleiches gilt auch für den Flughafen London-Stansted (STN). Die Route nach Lübeck bleibt jedoch bestehen - wird aber seltener angeboten. Doch auch innerdeutsch verliert Lübeck eine Verbindung: die Route nach Hahn hat sich nicht nach den Vorstellungen des Billigfliegers entwickelt und entfällt zum Sommerflugplan Ende März. Auch die Saisonverbindung Lübeck - Alghero wird im Sommer 2010 nicht wieder neu aufgelegt.

Ryanair hat neue Routen ab Hahn angekündigt. Ab Mai will der Lowcoster vom Hunsrück aus nach Agadir (Marokko) und Pula (Kroatien) fliegen. CEO O'Leary betonte bei der Routenvorstellung, dass er weiterhin Flüge von teuren zu günstigeren Airports verlagern werde. So hat Ryanair bereits die Anzahl der stationierten Flugzeuge in Dublin von 20 auf 15 verringert.

Ryanair stellt ihre beiden Flüge nach Friedrichshafen ein. Derzeit unterhält der irische Billigflieger zwei Strecken ab London-Stansted und Alicante. Während Flüge ab London noch bis Ende April verkauft werden, entfällt Alicante bereits zum Flugplanwechsel Ende März. Ryanair hatte vom Bodensee-Airport Marketingzuschüsse gefordert. Als dieses Ansinnen verneint wurde, beschloss der Lowcoster, sich in der Region künftig nur noch auf Memmingen aufgrund niedrigerer Entgelte zu konzentrieren. Nach Flughafen-Angaben wird bereits mit zwei englischen Fluggesellschaften über die vakanten Strecken.

Ryanair will Kaunas (Litauen) ab Mai 2010 zur 40. Basis ausbauen. Der irische Billigflieger will dort zwei Boeing 737-800 stationieren und insgesamt 18 Flüge, darunter neun neue Verbindungen, ab Kaunas offerieren. Unter den neuen Routen sind auch zwei Deutschlandflüge. So sollen Berlin-Schönefeld und das niederrheinische Weeze ab 3. Mai vier- bzw. dreimal wöchentlich angesteuert werden. Bislang fliegt Ryanair von Bremen und Hahn nach Kaunas. Als weitere neue Ziele ab Kaunas wurden Barcelona, Edinburgh, London-Gatwick, Mailand, Oslo, Paris und Tampere genannt. Außerdem verhandelt Ryanair mit vier anderen osteuropäischen Flughäfen über die Eröffnung neuer Niederlassungen. Damit will die Airline insbesondere Air Baltic und Wizz Air unter Druck setzen.

SAS Scandinavien Airlines hat das Kalenderjahr 2009 erneut mit einem hohen Verlust abgeschlossen. Jedoch sank der Nettoverlust von minus 6,4 Milliarden SKr auf nun 2,9 Milliarden SKr. Doch allein im vierten Quartal 2009 flog SAS einen Fehlbetrag von 1,3 Milliarden SKr heim. Insbesondere die gut zahlenden Geschäftsreisenden bleiben aufgrund der Wirtschaftskrise fern, beklagte Konzernchef Mats Jansson. So fiel der Umsatz von 52,9 auf 44,9 Milliarden SKr. Als Reaktion will das halbstaatliche Unternehmen nun das bereits laufende Sparprogramm verschärfen und neben den bereits beschlossenen fünf Milliarden Kronen weitere zwei Milliarden einsparen. Zudem signalisierten die Regierungen von Dänemark, Norwegen und Schweden ihre Bereitschaft zu einer von SAS gewünschten Kapitalausweitung um fünf Milliarden SKr. Kurz nach Bekanntgabe der Zahlen deutete Jansson zudem an, dass er sich auch eine Übernahme durch Lufthansa oder Air France-KLM vorstellen könnte. "Ist man Teil eines größeren Unternehmens wie etwa Swiss in der Lufthansa, ist man besser vor den enormen Schwankungen unserer Branche geschützt," sagte Jansson. Sogar die 39 Gewerkschaften zeigen sich offen für eine Fusion.

TAP Portugal hat neue Flüge nach Nordafrika angekündigt. So will die portugiesische Fluggesellschaft ab Juni dreimal wöchentlich (Di, Fr, So) zwischen Lissabon und Marrakesch verkehren. Marrakesch wäre dann das zehnte Flugziel der TAP Portugal in Afrika. In Marokko wird bislang nur Casablanca, dafür aber 13x wöchentlich, angeflogen.

Turkish Airlines bestellte bei Boeing 20 weitere 737-800 und -900ER und zeichnete Optionen auf weitere 15 Maschinen. Der Wert der Bestellung beläuft sich laut Liste auf 1,6 Mrd. US$. Erst Anfang Januar hatte Turkish Airlines bei Airbus einen Kauf von 20 Flugzeugen der A320-Familie plus zehn Optionen angekündigt. Mit der aktuellen Bestellung steigt die Zahl der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge in der Flotte von Turkish Airlines bis zum Jahr 2015 auf 155. Die Flotte wird dann insgesamt 196 Jets umfassen, davon 36 Langstreckenflugzeuge und fünf Frachtflugzeuge.

Welcome Air hat die Aufnahme von Flügen zwischen der Steiermark und dem Rheinland angekündigt. Ab 28. März will der österreichische Regionalflieger dreimal wöchentlich zwischen Graz und Köln/Bonn pendeln. Dabei werden jedoch zwei der drei Flüge über Innsbruck geführt. Hier soll die Bodenstandzeit jedoch nur 15 Minuten betragen. Lediglich am Sonntag wird die Strecke Graz - Köln/Bonn nonstop zurückgelegt. Welcome Air bedient die Route dienstags und donnerstags am Tagesrand und wendet sich damit insbesondere an Geschäftsleute. Der Start ist dann für 7.25 Uhr vorgesehen. Die Ankunft in Köln/Bonn erfolgt durch das Routing via Innsbruck erst um 9.45 Uhr. Zurück geht es um 17.05 Uhr. Um 20.00 Uhr erreicht die eingesetzte Maschine dann wieder Graz. Der Nonstop-Flug am Sonntag hebt um 15.50 Uhr ab und setzt um 17.30 auf dem Flughafen Köln/Bonn auf. Der Rückflug startet um 18.15 Uhr mit Ankunft in Graz um 19.55 Uhr. Noch bis zum Ende des Winterflugplans 2009/10 hat Air Berlin die Route in ihrem Flugplan zu stehen, zieht sich dann jedoch zurück und verbindet Graz mit Berlin-Tegel.

Wizz Air baut ihr Angebot ab Rumänien weiter aus. Zum 26. Juni wird ein vierter Airbus A320 am Flughafen Bukarest-Baneasa stationiert. Die zusätzliche Maschine ermöglicht dann die Aufnahme von weiteren Flügen nach Weeze (bei Düsseldorf), Cuneo und Saragossa. Alle drei Ziele sollen zweimal pro Woche angesteuert werden. Gleichzeitig kann Wizz Air die wöchentlichen Flugfrequenzen nach Barcelona, London-Luton, Rom und Treviso steigern. Auch der Standort Cluj in Siebenbürgen wird erweitert: Ab 12. Juni fliegt der Billigflieger von dort neu nach Saragossa sowie ab 26. Juni nach Weeze. Auch diese beiden Routen werden zweimal wöchentlich angeboten.

Wizz Air prüft die Einrichtung von Flügen zwischen Budapest und Erfurt. Das berichtete die "Thüringer Allgemeine" und bezog sich dabei auf Gespräche zwischen dem Flughafen-Management und der Lowcostairline. Die neue Strecke könnte anfangs zwei- bis dreimal wöchentlich bedient, bei Bedarf aber auch gesteigert werden. Vor der politischen Wende hatte Interflug die Strecke Erfurt-Budapest beflogen.

Wizz Air will im Sommer erstmals ab Serbien fliegen. Ab 12. Juni will die Airline in Belgrad Flugzeuge stationieren und Flüge nach Dortmund anbieten. Zum 24. Juni sollen zudem auch Flüge nach London-Luton anlaufen. Laut Wizz Air sollen beide Strecken dreimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient werden. Weitere Routen ab Serbien sollen folgen.

NAHOST / GOLFREGION

Etihad Airways hat ihre Flüge von der Heimatbasis Abu Dhabi nach Colombo wieder aufgenommen. Die Route war im September nach Unruhen auf Sri Lanka eingestellt worden. Nun bietet Etihad pro Woche vier Flüge nonstop an. Hier setzt die Airline nun aber einen kleineren Airbus A320 statt des damals genutzten A330-200 ein. Die Route wird auch von SriLankan Airlines einmal täglich mit A320 angeboten.

Etihad Airways kann nach jüngsten bilateralen Gesprächen ab März neue Flüge zwischen Abu Dhabi und Australien aufnehmen. Bei den Regierungsverhandlungen hat die Airline sieben zusätzliche Flüge zugesprochen bekommen. Bislang steuert sie auf dem Fünften Kontinent die Zielorte Sydney, Brisbane und Melbourne an. Etihad kann nun die wöchentlichen Flugfrequenzen auf diesen Verbindungen erhöhen oder aber neue Destinationen in ihr Streckennetz integrieren. Außerdem darf Etihad sieben weitere Flugpaare pro Woche nach Australien eröffnen, wenn diese über einen Regionalflughafen geführt werden oder dort sogar enden. In Summe könnte die Airline aus Abu Dhabi somit 14 neue Flüge nach Down Under aufnehmen.Derzeit bietet Etihad pro Woche 21 Flüge: 11x nach Sydney, 7x nach Melbourne und 3x nach Brisbane.

Gulf Air hat zum 1. März eine neue Premiumklasse an Bord eingeführt. Die "Falcon Gold" ist laut CEO Samer Majali Teile der strategischen Neuausrichtung. Zielgruppe sind sowohl die bisherigen First-Class- als auch die Business-Class-Passagiere. Erstere erhalten den gewohnten Komfort zu einem günstigeren Preis, während die Business-Fluggäste eine luxuriösere Qualität erhalten. Die Serviceleistungen der Falcon Gold umfassen unter anderem den Transport von 40 Kilogramm Freigepäck, Priority-Check-in, Lounge-Zugang sowie den bisher der Ersten Klasse vorbehaltenen "Sky Chef Service".

Gulf Air steht vor einem Eigentümerwechsel. Die staatlich unabhängige Mumtalakat Holding will die Airline an die Regierung Bahrains verkaufen. Die Firma habe Gulf Air neu positioniert und damit ihre Aufgabe erfüllt, sagte Tala Al Zain, CEO der Mumtalakat. Die Holding hatte Gulf Air 2007 von den früheren Aktionären Oman, Abu Dhabi und Katar übernommen und sie zu einem Regionalanbieter umgebaut, da ein Mithalten mit Emirates, Etihad Airways, Qatar Airways oder auch Oman Air nicht mehr möglich war. Stattdessen konkurriert Gulf Air nun größtenteils nur noch innerhalb der Golfregion; trifft hierbei jedoch auch auf Billigflieger wie Air Arabia, Bahrain Air, flyDubai oder Jazeera Airways.

Qatar Airways gab weitere Details zu den angekündigten Langstrecken bekannt. So laufen die täglichen Flüge von Doha nach Tokio via Osaka am 26. April an. Seoul wird ab 28. März nonstop und nicht mehr via Osaka bedient. Kopenhagen wird ab 30. März viermal wöchentlich nonstop angeflogen. Bislang bietet Qatar Airways in Richtung Skandinavien Flüge nach Stockholm an. Ankara kommt zum 5. April als neue Destination hinzu und wird dann viermal wöchentlich nonstop angeflogen. Die Flüge nach Barcelona starten erstmals am 7. Juni. Details zur geplanten Strecke nach Sydney werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Zudem will Qatar Airways die Frequenzen von Doha nach Kuala Lumpur von 7x auf 11x wöchentlich steigern. Bali wird nun täglich über Singapur bedient, bisher bestanden vier wöchentliche Verbindungen über Kuala Lumpur. Die Flüge zwischen Jakarta und Doha werden von Singapur abgekoppelt; Qatar Airways bietet hier nun Nonstop-Flüge an. Außerdem setzt Qatar Airways nach Singapur und Bali sowie teils auch nach Kuala Lumpur vermehrt Boeing 777 ein und steigert so die Kapazitäten.

AFRIKA


ATR72-500 der Air Algerié (Foto: ATR)

Air Algérie will wieder verstärkt Regionalflüge anbieten und hat dazu eine weitere ATR72-500 übernommen. Die 66-sitzige Turbopropmaschine gehört zu einer Bestellung über vier Muster, die im Dezember 2009 getätigt wurde. Die drei anderen ATR72 sollen noch im Laufe diesen Jahres zur Flotte stoßen. Air Algérie setzt bereits acht ATR72-500 ein. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will die Airline die Flug-Frequenzen auf bestehenden Routen erhöhen und neue Verbindungen im Inland sowie zu Zielen in Nachbarländern aufnehmen.

Air Mauritius hat ihr drittes Geschäftsquartal trotz Fehlspekulationen in Höhe von 6,5 Millionen Euro mit einem Überschuss von 3,3 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich ein Verlust von 6,6 Millionen Euro gestanden. Nach drei Quartalen weist Air Mauritius einen Verlust von 6,7 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum stand ein Fehlbetrag von minus 20,1 Millionen Euro unter dem Strich. Die afrikanische Fluggesellschaft meldete für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 rund 315.000 Passagiere. Die Auslastung kletterte um neun Prozentpunkte auf 82,9 %.

Air Seychelles hat die Einstellung ihrer Flüge zwischen Mahé und Frankfurt verkündet. Die Route wird erst seit Ende März 2009 wieder bedient. Der letzte Nonstopflug soll nun am 11. April stattfinden. Als Grund für die Einstellung nannte eine Sprecherin die zu geringe Nachfrage. Schon 2004 war die Route nach nur knapp einem Jahr wieder gestrichen worden. Fluggäste der Air Seychelles können künftig via Paris, Rom oder Madrid reisen. Air France und Alitalia bieten Zubringerflüge an. Ab dem 11. April fliegt dann nur noch Condor nonstop zwischen Deutschland und den Seychellen.

ASky Airlines nennt sich eine Neugründung im westafrikanischen Togo. Hinter der neuen Fluggesellschaft steht Ethiopian Airlines, die damit ihren langgehegten Wunsch eines zweiten Drehkreuzes in Westafrika verwirklicht. Ethiopian übernimmt zudem das Management der ASky. Weitere Anteilseigner sind die private Ecobank und Ebid, die bedeutendste Entwicklungsbank der Region. Als erste Route nahm ASky die Verbindung Lomé - Banjul (Gambia). ASky verfügt derzeit über zwei Boeing 737-700 aus der Ethiopian-Flotte. Insgesamt bietet die Airline zwölf Flugverbindungen innerhalb Afrika, die alle eine ET-Flugnummer tragen. Zukünftig sind nach Angaben der Airline auch Flüge nach Europa, Nordamerika und Asien geplant.

Fly540 hat eine neue Flugroute zwischen der Heimatbasis Nairobi und der Hauptstadt Burundis, Bujumbura, eröffnet. Der kenianische Billigflieger bedient die Route dreimal wöchentlich. Zum Einsatz gelangt der einzige Jet des Unternehmens, eine Bombardier CRJ100. Fly540 tritt mit Nairobi - Bujumbura in direkte Konkurrenz zum Nationalcarrier Kenya Airways. Der Lowcoster hat außerdem Routen nach Uganda und Tansania im Portfolio.

Kenya Airways konnte für das dritte Quartal ihres Geschäftsjahres eine Zunahme der Passagier- und Frachtzahlen melden. Allein der Cargo-Sektor legte um neun Prozent zu. Kenya Airways hat ihr Streckennetz in letzter Zeit insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent ausgebaut, wo sie weitgehend unberührte Märkte vorfand. Zudem war der Kontinent nicht so von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen. Das Passagiervolumen auf den Europarouten blieb ungefähr gleich, während es innerhalb Kenias durch Streckenreduktionen um fünf Prozent zurück ging. Im grenzüberschreitenden Afrikaverkehr stieg sie hingegen um neun Prozent auf 422.000.


Boeing 737-700 der togolesischen Neugründung ASky Airlines (Foto: Ethiopian Airlines)

SÜDASIEN / FERNOST

AirAsia steigt mit 30 Prozent beim vietnamesischen Start-up VietJet Air ein. Die Mehrheit der in Hanoi ansässigen Airline kontrolliert die Sovico Holding. VietJet wollte ursprünglich bereits im vierten Quartal 2009 mit Airbus A320 oder Boeing 737-800 an den Start gehen. Als Startkapital sollen 600 Milliarden Dong (32,2 Mio. US$) bereit stehen. Nach dem Einstieg des malaysischen Billigfliegers AirAsia wird die vietnamesische Fluggesellschaft nun auf VietJet AirAsia umgetauft. Der Betrieb soll in Kürze anlaufen. Die Airlines will Flüge innerhalb Vietnams sowie zu Zielen in Südostasien anbieten.

Air China hat nach eigenen Angaben 20 Flugzeuge der A320-Familie bei Airbus bestellt. Der Auftragswert soll sich auf 1,63 Milliarden Dollar belaufen. Man habe jedoch "deutliche Nachlässe" erhalten, teilte die chinesische Fluggesellschaft mit. Als Lieferzeitraum nannte die Airline 2011 bis 2014. Mit den Maschinen will Air China ihren neuen Hub in Chengdu weiter ausbauen und die Kapazitäten im westchinesischen Markt steigern. Airbus führt seit 2008 eine größere Order der staatlichen China Aviation Supplies Import and Export Group Corp., die die Flugzeuge anschließend den Gesellschaften des Landes zuteilt. Die Großorder war 2007 ausgesprochen worden.

Air India entlässt die Cargo-Tochter in die Selbstständigkeit. Ab April stehen ihr dafür vier Airbus A310 und sechs Boeing 737 zur Verfügung. Air India Cargo verspricht sich durch die Eigenständigkeit eine deutliche Belebung des Geschäfts. Derzeit trägt die Tochter nur zu acht Prozent zum Gesamtergebnis der Air India bei. Grund hierfür sind die Streckeneinstellungen nach Japan und Europa aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise im letzten Jahr. Inzwischen zieht die Nachfrage nach Frachtkapazitäten aber wieder an. Air India Cargo will nun mit einer aggressiven Marketing-Kampagne verlorenes Terrain zurückerobern. So sollen unter anderem die Flüge nach Japan sowie Europa, darunter auch von Chennai und Mumbai nach Frankfurt, wieder aufgenommen werden. Auch Air India will daran partizipieren und plant die Umrüstung weiterer Boeing 737 in Vollfrachter. Zudem sollen die beiden in die Jahre gekommenen A310-Frachtmaschinen binnen zwei bis drei Jahren ersetzt werden.

Asiana Airlines und World Airways verlängerten ihren Kooperationsvertragt. So betreibt World vom 23. Februar bis Jahresende eine Boeing 747-400F für die südkoreanische Asiana. Beide Seiten arbeiten seit über zehn Jahren zusammen.

Asiana hat eine neue Flugverbindung ab Busan eröffnet. Die Airline verbindet nun Südkoreas zweitgrößte Stadt mit Shenyang im Nordosten Chinas. Asiana bietet die Flüge zweimal pro Woche an. Die Route wird nonstop mit einem Airbus A320-200 zurückgelegt. Das Star-Alliance-Mitglied fliegt hierbei in Konkurrenz zu China Southern, die die Route ebenfalls zweimal wöchentlich bedient.

Biman Bangladesh Airlines hat ihren Flugzeugpark erneuert und je eine Boeing 777-200ER und 737-800 auf Leasingbasis übernommen. Dabei führte Biman zugleich ein neues Erscheinungsbild ein. Mit den neuen Jets will die Nationalairline Bangladesh spätestens im März die Flüge nach Delhi, Mumbai, Bangkok und New York wieder aufnehmen. Außerdem sollen neue Verbindungen nach Tripolis, Colombo und Guangzhou in Planung sein. Ermöglichen sollen dies je eine zweite 777-200ER und 737-800 sowie ein Airbus A310-300, die alle im März von Leasinggesellschaften bereit gestellt werden.

Cathay Pacific hat erstmals Flüge nach Moskau angekündigt. Die Airline aus Hongkong bemüht sich derzeit um die dafür notwendigen Genehmigungen. Geplant ist derzeit, dass Cathay die Route Hongkong - Moskau dreimal wöchentlich ab Sommer 2010 bedient. Zum Einsatz soll ein Airbus A340-300 in einer Zwei-Klassen-Konfiguration kommen.

China Southern Airlines hat ihr Streckennetz in Zentralchina ausgebaut. Die Airline bietet nun Nonstop-Flüge von Urumqi im Nordwesten Chinas nach Samarkand (Usbekistan). Die ist die dritte Route von Urumqi nach Usbekistan, denn Uzbekistan Airlines fliegt von hier nach Fergana, während die Hauptstadt Taschkent in den Flugplänen beider Airlines zu finden ist.

Garuda Indonesia will Mitte 2010 an die Börse gehen. Die südostasiatische Airline hofft dabei auf Einnahmen in Höhe von 300 Mio. US$. CEO Emirsyah Satar sagte, dass der Börsengang im zweiten oder dritten Quartal erfolgen werde. Ein begleitendes Geldinstitut sei noch nicht ausgewählt worden. Laut Satar könnten bis zu 40 % der Anteile dabei platziert werden.

Garuda Indonesia will vier Boeing 737-400 (PK-GWK/M/O/P) im Rahmen einer Auktion veräußern. Interessenten können die zum Verkauf stehenden Maschinen und die zugehörigen Unterlagen bis zum 8. März in Augenschein nehmen. Die indonesische Fluggesellschaft legt derzeit ältere Maschinen still und ersetzt sie durch verbrauchsärmere und leisere Muster. So stoßen im Laufe des Jahres 23 neue Boeing 737-800 und eine Langstreckenmaschine des Typs Airbus A330-200 zur Flotte.

JAL Japan Airlines erhält möglicherweise einen höheren Überbrückungskredit, als bislang angenommen. Laut "Nikkei Newspapers" benötigt die insolvente Fluggesellschaft umgerechnet 6,7 Milliarden US-Dollar für einen Neustart. Die Entwicklungsbank soll bereits ihre Kreditlinie von 2,2 auf 3,3 Milliarden Dollar erhöht haben. Die restlichen Milliarden sollen von der staatlichen Sanierungsgesellschaft Enterprise Turnaround Initiative Corp (Etic) kommen. Beide Überbrückungskredite sollen im Sommer durch Privatkredite abgelöst werden. Bedingugn hierfür ist jedoch, dass der Rettungsplan der Etic richterlich genehmigt wird.

JAL Japan Airlines hat ihre Zugehörigkeit zum globalen Airlinebündnis Oneworld bekräftigt. Vorausgegangen waren Bemühungen der von Air France-KLM und Delta Air Lines angeführten SkyTeam-Allianz, die insolvente JAL zum Übertritt zu bewegen. Doch auch American und British Airways, beide in der Oneworld, lockten mit Barmitteln und unterstrichen zudem, wie teuer und langwierig ein Bündniswechsel wäre. Nach der Abwendung des Austritts wollen JAL und American nun noch enger zusammenrücken. Beide Airlines wollen im Rahmen des jüngst vereinbarten Open-Sky-Abkommens zwischen den USA und Japan ein Joint Venture über den Pazifik aufbauen. Dabei sollen die Streckennetze, Flugpläne und andere Geschäftsaktivitäten der Airlines aufeinander abgestimmt werden.

Kingfisher Airlines hat von den indischen Behörden die Genehmigung für zahlreiche neue Langstreckenflüge erteilt bekommen. Dazu zählt auch eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Neu-Delhi und London. Bisher steuert Kingfisher die Hauptstadt Großbritanniens ab Mumbai an. Die weiteren neuen Rechte gelten für Flüge von Neu-Delhi nach Hongkong, Bangkok und Dubai sowie von Mumbai nach Colombo, Bangkok und Dubai. Kingfisher will auf den Flügen von Neu-Delhi nach London und Hongkong jeweils einen Airbus A330 einsetzen und ansonsten A320.

Kingfisher Airlines will dem globalen Airline-Bündnis Oneworld beitreten, das sich um British Airways und American Airlines gruppiert. Als ersten Schritt unterzeichnete die indische Fluggesellschaft eine Absichtserklärung zur vollen Mitgliedschaft. Dabei anwesend waren alle elf CEOs der bestehenden Oneworld-Mitglieder sowie Kingfisher-Chairman Vijay Mallya. Die Aufnahme dauert in der Regel 18 Monate. Kingfisher bringt Ende 2011 dann 58 neue Ziele in das Streckennetz der Oneworld ein. Alle liegen dabei in Indien.

Kingfisher Red, Billigflieger-Tochter der Kingfisher Airlines hat neue Flüge zwischen Ranchi und Raipur eröffnet. Die Route wird dreimal wöchentlich (Mo, Mi, Fr) mit ATR42/72 bedient. Dies ist das erste Mal, dass diese beiden Städte auf dem Luftweg verbunden werden.

Korean Air hat eine neue Route nach Südostasien eröffnet. Der südkoreanische Flag-Carrier bietet nun Flüge von Busan nach Siem Reap, das nahe der beliebten Touristenattraktion Angkor Wat liegt. Korean Air bedient die Route zweimal wöchentlich mit einer Boeing 737-800. Die Airline steuert Siem Reap bereits ab der Heimatbasis Seoul-Incheon an; dies jedoch in Konkurrenz zu Asiana Airlines. Die neue Route Busan - Siem Reap hat dagegen keine andere Airline im Flugplan.

Safi Airways hat eine weitere Erhöhung der Flugfrequenzen zwischen Kabul und Frankfurt angekündigt. Die private, afghanische Fluggesellschaft reagiert damit nach eigenen Angaben auf die stark gestiegene Nachfrage. Ab dem Sommerflugplan 2010, der ab Ende März gilt, fliegt Safi Airways statt dreimal dann fünfmal wöchentlich nonstop zwischen der Hauptstadt Afghanistans und Frankfurt. Zum Einsatz gelangt ein Airbus A340. Durch ein neues Interline-Abkommen mit Lufthansa und United Airlines können Reisende Anschlussflüge zum Beispiel in Richtung USA nutzen.

Shenzhen Airlines schloss das Kalenderjahr 2009 mit einem Überschuss in Höhe von umgerechnet 73,1 Mio. US$ ab. Das sein eine Steigerung um den Faktor 20 gegenüber dem Vorjahr, erklärte die chinesische Airline. Zu Einnahmen und Ausgabe machte Shenzhen Airlines keine Angaben. Nach eigenen Angaben begrüßte die Airline rund 15,1 Millionen Passagiere. Das sind 27,8 % mehr als im Jahr 2008. Auch das Frachtgeschäft legte um 22 % auf 306 Millionen Frachttonnenkilometer zu. Shenzhen Airlines übernahm im vergangenen Jahr 14 neue Flugzeuge und eröffnete 50 neue Verbindungen.


Airbus A330-200 in den Farben der Sichuan Airlines (Foto: Airbus)

Sichuan Airlines übernahm den ersten von drei bestellten Airbus A330-200. Der Jet wurde von der niederländischen AerCap Aviation Solutions geleast. Er bietet insgesamt 245 Passagieren Platz; davon 36 in der Business- und 209 in der Economy-Class. Sichuan Airlines will den A330-200 auf nachfragestarken Inlandsverbindungen wie z.B. Chengdu - Peking oder Chengdu - Shanghai einsetzen. Außerdem soll der Jet aber auch zur Eröffnung internationaler Strecken innerhalb Asiens aber auch nach Europa dienen. Die Flotte der Sichuan Airlines besteht z.Z. aus 44 Maschinen der A320-Familie. Das Streckennetz umfasst Inlandsziele sowie Routen nach Taiwan.

Singapore Airlines Group konnte das 3. Geschäftsquartal (bis 31.12.2009) mit einem Überschuss in Höhe von 403,7 Mio. SIN$ (286,1 Mio. US$) abschließen. Das ist ein Gewinnanstieg von 19,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den zwei Quartalen zuvor war ein Verlust angefallen. Der Umsatz im 3. Quartal brach um 17,9 % auf 3,42 Mrd. SIN$ ein. Doch gleichzeitig sanken auch die Ausgaben um 18,7 % auf 3,1 Mrd. SIN$. Der Gewinn im operativen Geschäft rutschte um 9,5 % auf 322,9 Mio. SIN$. Singapore Airlines erbrachte davon 231 Mio. Dollar (minus 26,4 %). Der Erlös bei Singapore Cargo ging um 13 % auf 40 Mio. SIN$ zurück. SIA Engineering erbrachte 22 Mio. (minus 24,1 %), während die Kurzstreckentochter SilkAir ihren operativen Gewinn um 91,7 % auf 23 Mio. SIN$ ausbauen konnte. Nach drei Geschäftsquartalen beträgt der Nettoverlust der Gruppe 62,2 Mio. SIN$. Im Vorjahreszeitraum hatte unter dem Strich ein Gewinn von 1,02 Mrd. Dollar gestanden. Das operative Ergebnis beläuft sich auf minus 177,8 Mio. Dollar nach einem Überschuss von 931 Mio. Dollar im Vorjahr. Grund hierfür war ein Umsatzeinbruch von 26,1 % auf 9,37 Mrd. Dollar. Singapore Airlines begrüßte im 3. Quartal rund 4,4 Millionen Fluggäste an Bord. Das sind 7,2 % weniger als im Vorjahresquartal. Die Verkehrsleistung sank um 5,1 % auf 22,11 Mrd. verkaufte Passagierkilometer. SIA hatte zugleich das Angebot um 9,6 % auf 26,81 Mrd. verfügbare Sitzkilometer gekürzt. Dadurch stieg die Auslastung um 3,9 Prozentpunkte auf 82,4 %.

Skynet Asia Airways, ein japanischer Billigflieger, hat eine erste Boeing 737-800 bestellt. Die neue Maschine wird über den irischen Leasingspezialisten AWAS bezogen und soll im Sommer 2011 zur Flotte stoßen. Skynet Asia betreibt derzeit neun ältere Boeing 737-400 und will diese in den kommenden Jahren durch effizientere Maschinen der 737-Next-Generation-Baureihe ersetzen. Skynet Asia nahm den Betrieb 2002 auf und unterhält ein Regionalstreckennetz ab Miyazaki.

Thai Airways will in den kommenden fünf Jahren insgesamt 15 Langstreckenmaschinen in die Flotte integrieren. Die Flugzeuge sollen auf Leasingbasis für 10-15 Jahre angeschafft werden. Thai Airways will dafür rund 1,05 Mrd. US$ investieren. Dabei soll es sich um sieben Flugzeuge in der Größenordnung von 300 Sitzplätzen und acht mit mindestens 350 Plätzen handeln. Bestellt sind zurzeit noch fünf Airbus A330-300 und sechs A380. Die ersten A330s sollen noch in diesem Jahr übergeben werden, während der europäische Superjumbo 2012 und 2013 zur Flotte stößt.

Tiger Airways konnte gut in das neue Jahr starten. Der Billigflieger aus Singapur hat im Januar rund 428.000 Sitze verkaufen können, was einem Zuwachs von 50 % gegenüber dem Vorjahresmonat darstellt. Die Auslastung stieg um 12 Prozentpunkte auf 86 %. Im Gesamtjahr 2009 stiegen 4,5 Millionen Passagiere bei Tiger Airways ein. Auch verzeichnete die Airline einen Zuwachs von 43 % gegenüber 2008. Tiger prüft derzeit einen Ausbau des Angebots nach Hanghzhou, Shantou, Taipei und Xiamen. Noch im Februar übernimmt sie ihren 19. Airbus A320-200. Bis 2012 soll die Flotte auf insgesamt 33 Einheiten anwachsen.

NORDAMERIKA


Boeing verstärkte die 787-Testflotte um ein viertes Exemplar (Foto: Boeing)

AirTran hat eine neue Route ab Milwaukee eröffnet, die von SkyWest betrieben wird. Neu wird nun Akron/Canton in Ohio 20x wöchentlich bedient. Der Billigflieger hat auch die Indianapolis an SkyWest übergeben. Beide Strecken werden nun mit 50-sitzigen CRJ200 bedient.

American Airlines konnte im Januar die Verkehrsleistung, gemessen in verkauften Passagiermeilen, leicht steigern. Die Airline nahm die angebotenen Kapazitäten um 2,7 % auf 12,71 Milliarden verfügbare Sitzmeilen zurück - hauptsächlich durch den Einsatz kleinerer Flugzeuge. Am Markt platziert werden konnten 9,68 Milliarden Passagiermeilen. Gegenüber Januar 2009 ist dies ein Anstieg von 0,4 %. Durch die stärkere Rücknahme des Angebots stieg die Auslastung um 2,4 Punkte auf 76,2 %.

American Airlines muss für Wartungsmängel bei der Regionaltochter American Eagle eine Strafe von 2,9 Mio. US$ an die Luftfahrtbehörde FAA zahlen. Dem Regionalflieger wurde vorgeworfen, beschädigte Fahrwerksklappen an vier Maschinen nicht ordnungsgemäß ausgebaut und ersetzt zu haben. Stattdessen wurden die Klappen vor Ort repariert. Selbst nachdem die Gesellschaft den Fehler erkannt habe, seien die Maschinen weiter im Betrieb geblieben und hätten noch 217 Flüge absolviert, stellte die Behörde fest.

Hawaiian Airlines beendete das vierte Quartal 2009 mit einem Überschuss in Höhe von 35 Mio. US$. Dazu trugen maßgeblich die um 10,5 % gesunkenen Kerosinkosten bei. Der Umsatz sank zwischen Oktober und Dezember um 1,2 % auf 297 Mio. US$. Für das Gesamtjahr 2009 gab Hawaiian einen Gewinn von 116,7 Mio. US$ an. Im Vorjahr betrug der Überschuss 28,6 Mio. US$. Der Umsatz gab 2009 um 2,3 % nach und belief sich auf 1,18 Mrd. US$.

Jazz Air, Zubringer der Air Canada, will die Flotte modernisieren und unterschrieb bei Bombardier eine Absichtserklärung zum Erwerb von 15 Dash-8Q-400. Zusätzlich sicherte sich die in Halifax beheimatete Airline Optionen auf weitere 15 Maschinen. Die Q400 sollen ab Mai 2011 ausgeliefert werden. Die 74-sitzigen Turboprops sollen zehn ältere Bombardier CRJ ersetzen. Sie werden unter anderem am stadtnahen Toronto City Airport stationiert. Von dort aus operiert auch Porter Airlines. Die Stadtverwaltung unterstützt die Ansiedlung, um den Wettbewerb zu stärken. Neben Air Canada zeigte auch Continental Airlines Interesse am Flughafen. Analysten sind zudem der Ansicht, dass Jazz Air mit den Q400 auch Aufträge weiterer Airlines annehmen könnte; so z.B. von Air Canadas schärsten Inlandskonkurrenten WestJet.

Lynx Aviation, die als Frontier Express fliegt, wird aufgelöst. Das beschloss der neue Besitzer Republic Airways Holding. Die elf Turboprops vom Typ Dash-8Q-400 werden aus dem Verkehr gezogen, wodurch 175 Arbeitsplätze entfallen. Die Leasingverträge mit Chautaqua Airlines, die sieben CRJ200 für Lynx betreibt, sollen nicht verlängert werden. Jeweils drei Q400 scheiden am 6. sowie am 19. April aus.

SkyWest Inc., Mutterfirma der SkyWest Airlines und Atlantic Southeast Airlines (ASA), hat die konsolidierten Verkehrszahlen für den Januar 2010 veröffentlicht. Demnach stieg die Verkehrsleistung um 9,9 Prozent auf 1,37 Milliarden verkaufte Passagiermeilen. Die angebotenen Kapazitäten stiegen gegenüber Januar 2009 um 8,4 Prozent auf 1,87 Milliarden Sitzmeilen. Da die Nachfrage stärker stieg als das Angebot, nahm die Auslastung um 1,0 Prozent zu und betrug 73,3 Prozent. Insgesamt beförderten die beiden Airlines 2,74 Millionen Passagiere. Das waren zwölf Prozent mehr als im Januar 2009.

UPS konnte das Kalenderjahr 2009 mit einem kleinen Gewinn in Höhe von 2,15 Milliarden US-Dollar ab. Damit lag der Überschuss jedoch 28,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Einnahmen sanken um zwölf Prozent auf 45,3 Milliarden Dollar, während die Ausgaben um zehn Prozent gesenkt werden konnten. Im vierten Quartal 2009 zog die Verkehrsleistung dann jedoch wieder merklich an. So stieg das Frachtvolumen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Pakete. Der operative Gewinn im internationalen Geschäft stieg um 27,6 Prozent auf 467 Millionen Dollar.

MITTEL-/ SÜDAMERIKA

Aerolineas Argentinas nahm einen neuen Flug an die brasilianische Küste auf. Der argentinische Flag-Carrier fliegt nun einmal wöchentlich mit einer Boeing 737-700 von Buenos Aires nach Salvador de Bahia.

Avianca und TACA haben erste Schritte zu der im Oktober 2009 angekündigten Fusion unternommen. Bei der Vertragsunterzeichnung einigten sich die Eigentümer beider Parteien auf den Namen der künftigen gemeinsamen Holding. Sie soll als Avianca-TACA firmieren und ihren rechtlichen Sitz auf dem Steuerparadies Bahamas haben. Die venezolanische Synergy Aerospace kontrolliert künftig 67 %, während Kingsland Holding 33 % inne hat. Als Chairman soll Roberto Kriete, Chairman und CEO der TACA, fungieren, während der Avianca-CEO Fabio Villegas dann auch CEO der Avianca-TACA wird.

Copa Holdings, Mutter der Copa Airlines (Panama) und Aero Republica (Kolumbien) gab für das Kalenderjahr 2009 einen Gewinn von 240,4 Millionen Dollar an. Preissicherungsgeschäfte beim Kerosin brachten 58 Millionen Dollar ein, während die Einnahmen aus dem operativen Geschäft um 2,8 % auf 1,25 Milliarden Dollar zurückgingen. Dadurch fiel der operative Gewinn um 0,3 % auf 223,3 Millionen Dollar. Allein im vierten Quartal 2009 kletterte der Gewinn um 173,5 % auf 70,4 Millionen Dollar, während die Einnahmen um 0,9 % auf 343 Millionen Dollar zurück gingen. Auf der Ausgabenseite standen zudem Kosten die durch die Ausmusterung von vier MD-80 und Umwandlung der AeroRepublica-Flotte in eine reine ERJ190-Flotte anfielen. Gleichzeitig legte die Holding auch die Verkehrszahlen der beiden Töchter vor. So steigerten Copa und Aero Republica das Angebot um 12,1 % auf 9,91 Milliarden verfügbare Sitzmeilen, von denen 7,4 Milliarden auch verkauft werden konnten. Das entspricht einem Zuwachs von 10,1 % gegenüber 2008. Da die Nachfrage aber mit dem Kapazitätsausbau nicht schritt hielt, sank die Auslastung um 1,3 Prozentpunkte auf 74,6 %.

GOL will beim Flugzeugbauer Boeing neun Flugzeuge im Wert von 600 Millionen Dollar ordern. Das hat CEO Constantino De Oliveira Junior in einem Interview mit der brasilianischen Tageszeitung "Valor Economico" gesagt. Außerdem kündigte der Chef des Billigfliegers an, dass künftig auch Autos und Hotels über die Homepage der GOL gebucht werden können.

LAN Airlines konnte im Januar sowohl die Passagier- als auch Frachtzahlen steigern. So wuchs die Verkehrsleistung, gemessen in verkauften Sitzplatzkilometern, im Bereich Passage gegenüber Januar 2009 um 17,6 Prozent, während Cargo um 25,5 Prozent anzog. LAN führte den Aufwärtstrend auf eine Erholung des Import-Export-Marktes in Südamerika zurück.

LAN Argentina eröffnete zwei neue Routen nach Brasilien. Die argentinische Tochter der chilenischen LAN Airlines fliegt nun mit Airbus A320-200 sowohl von Buenos Aires als auch Córdoba nach Florianapolis.

TAM Airlines soll brasilianischen Medienberichten zufolge über einen Einstieg bei der chilenischen LAN Airlines verhandeln. Dabei soll es um einen Anteil von 19 Prozent gehen, berichtet das Magazin "Exame". TAM will das Aktienpaket mit Einnahmen aus dem Börsengang ihres Vielfliegerprogramms "Felidae" finanzieren. TAM hofft dabei auf einen Erlös von 688 Millionen Dollar. LAN gehört der Sebastian Pineras Holding Axxion. TAM und LAN kooperieren bereits im Rahmen von Codeshare-Verträgen.

AUSTRALIEN / PAZIFIK

Continental Micronesia hat noch vor dem Inkrafttreten des neuen Open-Skies-Abkommen zwischen den USA und Japan die Verbindung Guam - Osaka als Ganzjahresverbindung wieder aufgenommen. Die Pazifiktochter der Continental Airlines bietet die Nonstop-Flüge einmal täglich an. Die Route war im Oktober 2003 eingestellt und seitdem nur noch zur Hochsaison als Charterverbindung angeboten worden.

Qantas musste für das erste Geschäftshalbjahr (Juli bis Dezember 2009) einen massiven Gewinneinbruch melden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Überschuss um 72 % auf 58 Mio. AUD$ (38,3 Mio Euro). Das einheimische Geschäft erhole sich zwar, sagte CEO Alan Joyce, doch das internationale Geschäft hinke der Entwicklung noch hinterher. So solll nun auf zahlreichen Strecken die First Class entfallen und auch die Business Class teils reduziert werden.