![]() Erster Airbus A380-800 D-AIMA "Frankfurt am Main" für Lufthansa (Foto: Airbus)
EUROPA Aegean Airlines hat zwei weitere Routen ab der Heimatbasis Athen eröffnet. So fliegt die griechische Fluggesellschaft jetzt zwei Mal am Tag mit einem Airbus A320-200 nach Tel Aviv. Flüge zwischen diesen beiden Metropolen haben aber auch drei andere Airlines im Flugplan: Olympic Air bietet täglich einen Abflug, El Al steuert dreimal wöchentlich und die Tochter Sun D'Or einmal wöchentlich Griechenlands Hauptstadt ab Tel Aviv an. Außerdem bietet Aegean Airlines tägliche Flüge zwischen Athen und Belgrad. Hier wird jedoch eine vierstrahlige Avro RJ100 eingesetzt. Diese Route wurde bis vor kurzem noch von Olympic Air angeboten. Die serbische Jat Airways hat sie derzeit dreimal wöchentlich im Flugplan.Aer Lingus will angesichts eines schwierigen Jahres 2010 das Lowcost-Geschäft aufgeben. Statt Billigflüge will die irische Airline verstärkt auf Partnerschaften und Allianzen mit größeren Fluggesellschaften setzen. CEO Christoph Müller hat hierbei besonders den asiatischen Markt ins Auge gefasst und könnte sich vorstellen, dass Aer Lingus als Zubringer irische Passagiere nach London-Heathrow, Frankfurt und Paris könnte. Müller sprach ferner davon, dass Aer Lingus auch einer Allianz wieder beitreten könnte, wobei im Hinblick auf US-Routen die Oneworld oder die Star Alliance zur Wahl ständen. Bis 2007 waren die Iren bereits in der Oneworld. Außerdem kooperiert Aer Lingus künftig mit der einheimische Aer Arann. Diese wird zwölf Routen zwischen Irland und Großbritannien unter der Marke Aer Lingus Regional anbieten. AeroLogic übernahm noch vor Jahresende 2009 zwei weitere Frachtmaschinen vom Typ Boeing 777F. Aufgrund dieser Flottenerweiterung bietet die gemeinsame Frachtfluggesellschaft von DHL Express und Lufthansa Cargo nun tägliche Flüge von Leipzig nach Hongkong - darunter vier Nonstop-Verbindungen - und an Wochenenden Direktflüge von Frankfurt nach Atlanta und Chicago an. Mit den beiden Routen ab Frankfurt räubert die Tochter im Teich der Mutter Lufthansa Cargo. 2010 wird AeroLogic vier weitere Boeing 777 übernehmen. Die Vollfrachter sollen im Juni, Juli, September und Dezember zur Flotte stoßen. Air Baltic hat die Wiederaufnahme der Flugverbindung Vilnius - Hamburg angekündigt. Die lettische Fluggesellschaft will ab 30. März wieder Flüge zwischen beiden Städten anbieten. Jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag startet eine Turbopropmaschine vom Typ Fokker 50 um 11.45 Uhr in Vilnius. Nach zweieinhalb Stunden Flugzeit erreicht sie um 13.25 Ortszeit Hamburg. Der Rückflug hebt um 13.55 Uhr ab und setzt um 17.25 Uhr wieder in Vilnius auf. Die lettische Air Baltic verbindet Vilnius bereits mit Berlin und München. Zusätzlich will Air Baltic auch neue Flüge ab Riga eröffnen. So steuert die Airline ab 29. März Vaasa (Finnland) und Umeå (Schweden an). Ab 5. Mai bietet Air Baltic Nonstop-Flüge zwischen Riga und Belgrad an. Ab 1. Juni sind dann auch die Ziele Beirut und Amman im Flugplan ab Riga zu finden. Air Baltic konnte im vergangenen Jahr rund 2,8 Millionen Passagiere an Bord begrüßen. Das sind sechs Prozent mehr als 2008. Durch eine Verknappung der angebotenen Kapazitäten konnte die lettische Fluggesellschaft zudem die Auslastung um sechs Prozentpunkte auf 68 Prozent steigern. Ins gesamt hat Air Baltic rund 46.000 Flüge abgewickelt und damit vier Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2008. Im Zuge der Wirtschaftskrise, die die baltischen Staaten besonders hart traf, schrumpfte das Bruttoinlandprodukt in Lettland um mehr als 18 Prozent. Air Baltic musste daraufhin mehrere Routen einstellen. Zudem verkaufte SAS Scandinavian ihren Anteil an Air Baltic. Es folgte eine Neuorientierung und Air Baltic setzt seitdem verstärkt auf den Transitverkehr über Riga. Im Vorjahresvergleich konnte die Airline die Passagierzahlen in diesem Segment um 30 Prozent steigern. Neue Skandinavien- und GUS-Routen sollen auch 2010 für eine weitere Steigerung sorgen. CEO Bertolt Flick fordert nun die Errichtung eines neuen Terminals. Die anhaltend gute Leistung der Airline auch im Dezember lässt das Management ein vorläufiges positives Ergebnis von 14 Millionen Lettischen Lats (LVL) erwarten. Air Berlin bleibt weiterhin bewusst bündnisfrei. Für Konzernchef Hunold mache eine globale Allianz nur Sinn, wenn die Vorteile überwiegen, sagte er in einem Interview. In einem Bündnis sei seine Airline dann aber nicht mehr preisflexibel. Lieber wolle er gemeinsam mit Partnern Verbindungen in Nischenmärkten bedienen. Air Berlin hat eine erste Flugverbindung in den Irak eröffnet. Die deutsche Airline steuert nun vom Flughafen München die nordirakischen Ziele Erbil und Sulaimanija an. Die beiden Destinationen im kurdischen Einflussbereich werden alle 14 Tage im Wechsel jeweils am Samstag bedient. Für den Sommer ist an eine Frequenzerhöhung gedacht. Ein Großteil der Sitze wird von einem Reiseveranstalter abgenommen. Air Berlin setzt auf den Nonstop-Flügen Maschinen vom Typ Boeing 737-800 ein. Air Berlin hat eine neue Österreich-Verbindung angekündigt. Ab 1. Mai will die Airline Flüge von Berlin-Tegel nach Graz anbieten. Die neue Steiermark-Route soll täglich außer dienstags und donnerstags jeweils am Mittag bedient werden. Zurück geht es dann am Nachmittag. Air Berlin steuert Graz bereits ab Köln/Bonn und Nürnberg an. Berlin Tegel - Graz wird bis zum Winterflugplanende noch vom Regionalflieger InterSky angeboten; danach jedoch nicht mehr. Air Berlin legt neue Flüge nach Sylt auf. Ab 27. März fliegt der Billigflieger von Münster/Osnabrück und Nürnberg nach Westerland. Geflogen wird jeweils am Samstag. In Münster erfolgt der Start um 14.00 Uhr, in Nürnberg um 14.10 Uhr. Die Rückflüge von der Insel gehen um 15.30 Uhr beziehungsweise 16.15 Uhr. Wie schon im Vorjahr wird es auch Flüge ab Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, München und Stuttgart geben. Air Berlin verkauft drei Flugzeuge vom Typ Boeing 737-800 an die in Singapur beheimatete BOC Aviation. Die Jets werden im Februar, Juli und August abgetreten und sofort wieder zurückgemietet (Sale an Lease back). Air Berlin will in diesem Jahr leicht wachsen und benötigt zusätzliche Flugzeuge, um ablaufende Leasingverträge abzulösen. Air France hat den Einbau leichterer Economy-Sitze in die Kurzstreckenflotte angekündigt. Damit will die Airline auf Flügen innerhalb Frankreichs den Kerosinverbrauch und so den CO2-Ausstoß senken. Nach Air-France-Angaben sind die Sitze 40 Prozent leichter als die bislang verbauten. Das Unternehmen wird nun 6000 Sitze im Wert von 20 Millionen Euro in 37 Flugzeuge der A320-Familie einbauen, kündigte Marketingvorstand Patrick Roux an. Air France prognostiziert ein Einsparpotential von 1700 Tonnen Kerosin und eine Absenkung des CO2-Ausstoß' um 5200 Tonnen. Air France trat Medienberichten entgegen, wonach die Airline stark Übergewichtige Economy-Passagiere nur befördere, wenn diese einen Nachbarsitz zu 75 Prozent des Flugpreises dazubuchen. Der Kauf eines zweiten Tickets bleibe freiwillig, stellte Air France klar. Die Airline bietet dieser Personengruppe dies seit 2005 an, damit diese es bequemer hätten. Zudem würde dies zur Sicherheit beitragen, so Air France. Neu sei jetzt lediglich, dass die Fluggäste den Preis für das zweite Ticket zurückerstattet bekämen, wenn sie in der Economy Class gebucht hätten und die Maschine nicht voll sei. Alitalia hat neben Turin - Berlin Tegel auch Flüge von Turin nach Amsterdam und Istanbul eröffnet. Der neu aufgestellte italienische Nationalcarrier bedient die niederländische Hauptstadt viermal wöchentlich und die Stadt am Bosporus dreimal wöchentlich. Auf beiden Nonstoprouten setzt Alitalia Flugzeuge vom Typ Airbus A319-100 ein. Austrian Airlines und bmi bauten ihr bestehendes Codesharing aus und werden nun alle Flüge zwischen Wien und London gemeinsam vermarkten. Bmi nimmt die österreichische Hauptstadt neu in ihren Flugplan auf und bedient sie täglich mit A320-200. Austrian Airlines bedient Wien-London LHR bereits viermal täglich mit Boeing 737-800. Gemeinsam können die Star-Alliance-Partner nun fünf Flüge pro Tag anbieten. Blue Wings will den russischen Großaktionär Lebedew abfinden und so den Weg aus der Krise zu finden. Blue Wings-Chef Hellwig hat nach eigenen Angaben ein Angebot unterbreitet, was Lebedew grundsätzlich akzeptiere. Beide Seiten werfen sich gegenseitig geschäftsschädigendes Gebahren vor. Die Flugzeuge der Blue Wings stehen seit Mitte Januar am Boden, nachdem das Luftfahrtbundesamt (LBA) die Fluglizenz erneut wegen finanzieller Bedenken kassiert hatte. Seitens der Airline hieß es nun, dass die von Lebedew zugesagten drei Millionen Euro nun eingetroffen seien und so der Wiederaufnahme der Dienste nichts mehr im Weg stünde. Lebedew betonte vor russischen Journalisten jedoch, dass er auch weiterhin an Blue Wings festhalten wolle. Blu-express hat neue Flüge von der Basis Rom-Fiumicino (FCO) nach Istanbul-Sabiha Gökcen (SAW) eröffnet. Der italienische Billigflieger dockt dort am brandneuen Terminal an. Blu-express unterhält neben dieser Verbindung nur noch eine weitere internationale Route - nach Nizza. Istanbul SAW wird sechsmal wöchentlich angeflogen. Die Lowcost-Airline tritt damit in indirekte Konkurrenz zu Alitalia und Turkish Airlines, die beide Istanbul-Atatürk (IST) anfliegen. George Michalopoulos, Commercial Director Blu-express, betont, dass man als einzige Airline einen Abendflug zwischen Istanbul und Rom anbiete und somit das ideale Angebot für Geschäftsreisende sei. Bmibaby hat wieder eine Flugverbindung zwischen East Midlands und Cork eingerichtet. Der britische Billigflieger hat die Nonstop-Flüge nun montags, freitags, samstags und sonntags im Flugplan zu stehen. Zuvor hatte Ryanair die Route im Angebot, sie jedoch am 26. Oktober 2008 eingestellt. Seitdem gab es keine Verbindung zwischen East Midlands und Cork. British Airways könnte bald vom Kabinenpersonal bestreikt werden. Dies sollte schon während der Feiertage am Jahresende 2009 geschehen, doch British Airways konnte wegen Unstimmigkeiten bei der damaligen Urabstimmung eine einstweilige Verfügung erwirken. Nun soll das Kabinenpersonal bis 22. Februar erneut über einen Streik abstimmen. Dabei geht es um Jobkürzungen, Gehaltsverzicht und die Arbeitsbedingungen. Cirrus Airlines eröffnet am 1. Februar eigenständige Flüge zwischen Bern und München. Bislang bedient Cirrus die Route im Auftrag der Lufthansa. Es bleibt bei den bisherigen Flugfrequenzen: montags bis freitags 2x täglich, sowie samstags und sonntags 1-2x bedienen. Lufthansa wird im Codeshare mitfliegen. Zum Einsatz gelangt eine Dornier 328 mit 31 Sitzplätzen, die in Bern stationiert wird. Cirrus wird die Entwicklung der Route bis Ende März beobachten. Cirrus Airlines hat eine Ausschreibung des Freistaates Bayern für sich entscheiden können und wird ab Frühjahr den Flughafen Hof/plauen mit Frankfurt/Main verbinden. Diese Verbindung bietet bislang der Team-Lufthansa-Partner ContactAir an. Cirrus Airlines, die ebenfalls im Team Lufthansa fliegt, wird die neue Route von Montag bis Freitag dreimal täglich bedienen. Die Airline setzt dafür eine Dornier 328 ein, die insgemsat 31 Passagieren Platz bietet. Cirrus schätzt das Verkehrsaufkommen auf dieser Verbindung auf rund 16.000 Passagiere jährlich.
![]() Der Airbus A330-200F absolviert derzeit Kältetests (Foto: Airbus) easyJet hat den Endpunkt ihrer Route London/Luton - Belfast vom Flughafen Belfast International (BFS) nach Belfast City (BHD) verlegt. Der Billigflieger verkehrt hier zweimal wöchentlich mit einem Airbus A319. Paul Simmons, UK Regional General Manager bei easyJet, sagte, dass die Airline damit Vorlieben der Kunden austesten will. Der Großteil der Belfast-Operationen verbleibt ab am Belfast International Airport. easyJet hat fünf neue Flüge ab Genf und Lyon eröffnet. So steuert der Billigflieger nun ab Genf viermal wöchentlich Kopenhagen, zweimal wöchentlich den ägyptischen Badeort Sharm-el-Sheikh und viermal wöchentlich Toulouse an. Ab Lyon fliegt easyJet neu viermal wöchentlich nach Brüssel und dreimal wöchentlich nach Edinburgh. easyJet konnte im vierten Quartal 2009 die Anzahl der Fluggäste und den Umsatz steigern. So stiegen zwischen Oktober und Dezember rund elf Millionen Passagiere in die orange-weißen Flugzeuge des Billigfliegers. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 9,1 Prozent. EasyJet baute das Angebot um rund sechs Prozent aus und konnte trotzdem die Auslastung um 2,4 Punkte auf 85,8 Prozent anheben. Im ausgewiesenen Zeitraum stieg der Umsatz um 10,5 Prozent auf 608 Mio. Pfund (699 Mio Euro). Insbesondere die höheren Erlöse aus Zusatzgeschäften wie Gepäckgebühren trugen zum Umsatzsprung bei. Easyjet rechnet trotzdem weiterhin mit einem schwierigen Umfeld im ersten Quartal 2010. Für das erste Geschäftshalbjahr bis Ende März erwartet das Management vor Steuern einen Verlust. Germania kündigte die Aufnahme einer weiteren Nahost-Flugverbindung an. Ab 13. Februar bietet die Airline immer samstags Nonstop-Flüge von Berlin-Tegel nach Beirut an. Ab Ende März, wenn der neue Sommerflugplan in Kraft tritt, will Germania die beiden Hauptstädte dann zweimal wöchentlich und ab Anfang April sogar dreimal wöchentlich verbinden. Germania wird ferner ab 11. März auch Düsseldorf mit Beirut verbinden. Hier starten die Flüge dann immer donnerstags. Bislang steuert die deutsche Fluggesellschaft die Nahost-Ziele Damaskus und Aleppo ab Berlin, Düsseldorf und München an. Germanwings bietet ab sofort die Möglichkeit einen freien Sitzplatz neben dem eigenen Platz fest hinzuzubuchen. Der Billigflieger will seinen Kunden damit die Möglichkeit geben, "ein Maximum an Komfort und Privatsphäre" zu genießen. Für den "Private Seat" werden am Tag der Flugbuchung nur der Flugpreis ohne Steuern und Gebühren fällig. Bei späterer Buchung via Callcenter bis zu drei Stunden vor Abflug wird der aktuelle Flugpreis fällig. Der "Private Seat" kann nicht auf eine andere Person übertragen werden. Germanwings hat Flüge zwischen Köln/Bonn und dem Bodensee Airport Friedrichshafen angekündigt. Ab 29. März will der deutsche Billigflieger die Strecke bis zu zweimal täglich am Tagesrand anbieten und so insbesondere Geschäftsreisende ansprechen. Der Start erfolgt montags bis samstags um 6.45 Uhr in Köln. Der Airbus A319 erreicht den Bodensee um 7.50 Uhr. Von Montag bis Freitag gibt es zudem einen Abendkurs, der um 16.10 Uhr in Köln abhebt und um 17.15 in Friedrichshafen aufsetzt. Am Sonntag wird nur ein Flug angeboten: Start ist um 16.00 mit Landung um 17.05 Uhr. Die Rückflüge ab Friedrichshafen starten nach jeweils 30 Minuten. Die Route wird auch von der in Friedrichshafen ansässigen InterSky angeboten, die bis zu dreimal täglich fliegt und ihre Kunden nun mit einer neuen Service-Initiative halten will. So werden auf der Route nach Köln kostenlos Kaffe/Tee sowie ein süßer Snack serviert. Weitere Getränke und Sandwichs bleiben kostenpflichtig. Germanwings stockt die Kapazitäten auf bestehenden Routen im Sommer auf. So will der Billigflieger die Route Stuttgart - Barcelona mit Beginn des Sommerflugplans Ende März mit fünf zusätzlichen Flügen bedienen. Insgesamt stehen dann pro Woche zwölf Flüge zur Auswahl. Die österreichische Hauptstadt Wien soll dann insgesamt 18-mal wöchentlich mit der Schwabenmetropole verbunden werden. Bislang gibt es 15 Starts pro Woche. Werktags fliegt Germanwings dann dreimal, am Samstag einmal und sonntags zweimal. Außerdem können die Stuttgarter ab 3. April öfter nach Pristina. Die Stadt am Kosovo steht dann vier- statt dreimal wöchentlich im Plan. Und letztlich wird auch Zadar im Norden Dalmatiens ab 16. Mai häufiger ab Stuttgart bedient. Die Starts erfolgen dann immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags. Germanwings wird die erst kürzlich vorgestellte neue Basis Hannover früher einweihen, als zunächst geplant. Aufgrund der Hannover Messe will der Billigflieger bereits ab 12. April zwischen Stuttgart und Hannover pendeln. Alle anderen Verbindungen sollen aber weiterhin erst am 29. April anlaufen. Außerdem gab germanwings bekannt, dass man ab Ende April zusätzlich ab Hannover auch Nizza ansteuern wird. Damit gibt es dann 16 Germanwings-Direktflüge ab Hannover. Großbritannien hat sämtliche Direkt-Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Jemen aus Angst vor Anschlägen bis auf Weiteres ausgesetzt. Dies sei mit der jemenitischen Regierung abgesprochen worden, sagte der britische Premierminister Gordon Brown. Gemeinsam erarbeite man nun neue Sicherheitsregeln. InterSky hat einen Ausbau der Flugfreqenzen zwischen der Heimatbasis Friedrichshafen und Hamburg, Berlin und Köln/Bonn verkündet. Möglich wird dies durch die bereits bekannt gegebene Einstellung der Dresden-Flüge. Durch den Ausbau des Angebots um rund zehn Prozent und neue Flugzeiten bietet sich Passagieren die Möglichkeit via Friedrichshafen Anschlussflüge der InterSky nach Elba und Zadar wahrnehmen zu können. Dies gilt auch für Wiener, die weiter nach Elba wollen. InterSky prüft derzeit die Eröffnung einer zweiten Basis am Flughafen Graz. Da Austrian Airlines die Einstellung oder Reduzierung einiger österreichischen Inlandsflüge ankündigte, biete sich hier eine verlockende Gelegenheit, so InterSky-Chef Bernatzik. Dafür müsste der Regionalflieger jedoch die Flotte ausbauen und eine fünfte Maschine in Dienst stellen. Bislang setzt InterSky vier Bombardier DHC-8Q-300 ein. Man schaue sich zur Zeit sowohl die längere Q400 als auch die ATR72-500 an, ergänzte Bernatzik. Bei einem Flottenausbau könnte auch die unlängst eingestellte Route Friedrichshafen - Dresden wieder anlaufen. Die dort eingesetzte Maschine wurde für Frequenzsteigerungen auf den wichtigen Hauptrouten nach Berlin, Köln/Bonn und Hamburg benötigt. Intersky reagiert auf das Eindringen der Germanwings und baute auf der umkämpften Strecke Friedrichshafen - Köln/Bonn die Verpflegung an Bord aus. Passagiere erhalten nun kostenlos Tee/Kaffee sowie einen süßen Snack. Weitere Getränke und Sandwiches können wie zuvor gegen Bezahlung erworben werden. Firmen- und Premium-Economy-Fluggäste sollen zudem mit weiteren Angeboten bei der Stange gehalten werden. LOT Polish Airlines hat mit Boeing Verhandlungsgespräche bezüglich der acht bestellten 787 Dreamliner geführt. Die Verhandlungen wurden notwendig, weil das 787-Projekt mehr als zwei Jahre hinter dem Zeitplan liegt. Die polnische Fluggesellschaft soll nun im Jahr 2012 zunächst fünf Maschinen erhalten und wäre damit die erste europäische Airline, die diesen Typ einsetzt. Die drei anderen 787 sollen dann bis 2015 folgen. Gleichzeitig erreichte LOT, das sich Boeing unter anderem am Bau eines neuen Hangars beteiligt und die bestehende 767-Flotte modernisiert. Lufthansa baut im Sommer ihren Münchner Flugplan in Richtung Ostsee und Adriaküste aus. So bietet der Kranich ab 27. März Nonstop-Flüge nach Tallin und Zadar an. Die estländische Hauptstadt wird täglich mit einem Airbus A319 angesteuert. Auf den Zadar-Flügen wird ab 27. März jeweils am Samstag ein Bombardier CRJ900 der Lufthansa CityLine eingesetzt. Außerdem werden die kroatischen Ziele Split und Dubrovnik auf vier beziehungsweise fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Lufthansa erweitert zum Sommerflugplan ihr Angebot ab Düsseldorf. So soll es neue Nonstop-Flüge nach Athen, Danzig, Dubrovnik, Neapel und Toronto geben. Den Auftakt machen die europäischen Ziele. So wird Danzig ab 30. März von Montag bis Freitag mit einem CRJ700 der CityLine bedient. Der Abflug in Düsseldorf ist um 12:20 Uhr, der Rückflug jeweils um 14:25 Uhr. Auch nach Dubrovnik (zweimal wöchentlich) soll der CRJ700 eingesetzt werden. Neapel wird dann immer donnerstags und samstags mit dem größeren CRJ900 angeboten. Zudem sind im Sommer auch die Saisonziele Inverness, Jersey, Mallorca, Newquay, Olbia, Rejkjavik und Venedig wieder im Flugplan ab Düsseldorf zu finden. Außerdem wird Lufthansa die Flüge nach Nizza auf fünf Frequenzen aufstocken. Wieder im Programm ist das kanadische Langstreckenziel Toronto. Ab 13. Mai bedient immer montags, donnerstags und sonntags ein Airbus A330-300 die Route nonstop. Zum 24. Mai wird die Frequenz dann sogar auf fünf Flüge pro Woche (täglich außer Dienstag und Mittwoch) erhöht. Zum 4. Oktober sinkt dann die Frequenz dann wieder auf drei Starts pro Woche. Lufthansa hat das Codesharing mit Brussels Airlines um vier zusätzliche Afrikaverbindungen ausgebaut. Passagiere ab Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart können nun via Brüssel erstmals direkt nach Conakry (Guinea), Freetown (Sierra Leone) und Kigali (Ruanda) fliegen. Außerdem verdoppelte Lufthansa das Angebot zwischen Frankfurt und Luanda (Angola), indem sie zwei weitere Brussels-Airlines-Flüge pro Woche über Brüssel anbietet. Im Gegenzug vermarktet die belgische Airline die Lufthansa-Flüge von Frankfurt nach Abuja, Lagos, Port Harcourt (alle Nigeria), Malabo (Äquatorialguinea) und Luanda auch unter eigener Flugnummer. Lufthansa hat die Aufnahme von neuen Flügen ab Stuttgart verkündet. Ab 28. März, wenn der Sommerflugplan 2010 einsetzt, wird der Kranich die Schwabenmetropole zweimal wöchentlich mit Athen verbinden. Am 12. April folgt mit Stuttgart - Manchester die zweite neue Verbindung. Sie wird jedoch bis zu sechsmal wöchentlich beflogen. Die Flüge nach Athen starten am Samstag und Sonntag um 11.40 Uhr und erreichen die griechische Hauptstadt nach drei Stunden Flugzeit um 15.30 Uhr Ortszeit. Zurück geht es um 16.10 Uhr mit Landung in Stuttgart um 18.05 Uhr. Manchester wird von Montag bis Freitag mit Start um 10.10 Uhr angeboten. Nach rund zwei Stunden Flugzeit setzt die Maschine um 11.05 Uhr auf. Der Rückflug hebt um 11.45 Uhr ab und erreicht Stuttgart um 14.30 Uhr. Hinzu kommt ein Kurs am Sonntag, der um 13.45 Stuttgart verlässt. Die eingesetzte Maschine trifft dann wieder am Abend um 18.05 Uhr ein. Lufthansa kündigte neue Langstrecken-Flüge ab München an. So will Deutschlands größte Airline die bayerische Landeshauptstadt ab Sommerflugplan mit Miami, Taschkent und Teheran verbinden. Die Flüge nach Miami heben ab 29. März montags, dienstags und donnerstags um 9.35 Uhr ab. Der Kranich setzt auf dieser Florida-Route einen Airbus A330 ein. Bereits einen Tag zuvor, am 28. März, läuft die neue Verbindung in die usbekische Hauptstadt Taschkent an. Hier ist der Start am Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 20.35 Uhr angesetzt. Teheran ist dann ab 29. März im Flugplan zu finden und wird montags, mittwochs und samstags bedient. Hier erfolgt der Start in München ebenfalls um 20.35 Uhr. Lufthansa setzt sowohl nach Taschkent als auch nach Teheran eine Boeing 737-800 der Schweizer PrivatAir ein. Die Jets sind für 24 Business- und 84 Economy-Passagiere eingerichtet. Außerdem verkündete Lufthansa, dass die Wintersaison-Route nach Kairo bis zum 30. Mai weiterhin bedient wird. Die ägyptische Hauptstadt war im November erstmals ab München mit drei 737-Flügen pro Woche bedient worden. Lufthansa will Medienberichten zufolge den ersten Airbus A380 Anfang Juni nach Südafrika einsetzen. Der neue Großraumjet soll die Nationalmannschaft zur Fußball-WM fliegen. Der Hinflug erfolgt am 6. Juni. Die Maschine wird dann am 8. Juni wieder in Deutschland erwartet und könnte dann auch zur Luftfahrtmesse ILA nach Berlin fliegen. Lufthansa erhält den ersten A380 D-AIMA "Frankfurt am Main" nach jetzigem Planungsstand am 10. Mai. Anschließend folgen Pilotentrainings unter anderem in Leipzig. Der Liniendienst soll erst anlaufen, wenn die zweite Maschine D-AIMB "München" eingetroffen ist. Beide A380-800 sollen vorrangig Langstrecken nach Asien und Nordamerika bedienen, wobei die erste Linienverbindung eher nach Asien als das lange gehandelte New York führen soll. Lufthansa Italia wird die Flüge zwischen Mailand und Rom zum 16. Februar einstellen. Damit zieht sich die Lufthansa-Tochter von einer der wichtigsten und profitabelsten europäischen Rennstrecken zurück, nachdem man nicht gegen die neu aufgestellte Alitalia ankommt. Diese steuert in Mailand den Stadtflughafen Linate an, während Lufthansa Italia nach Malpensa fliegt, der gut 45 Kilometer vor den Toren Mailands liegt und nur mäßig an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist. Für Linate hatte sich Alitalia zur Betriebsaufnahme ein staatliches Monopol zusichern lassen. Lufthansa drängt nun ebenfalls darauf, ab Linate operieren zu dürfen. Bis es soweit ist, werden die freien Kapazitäten für neue Flüge ab Mailand-Malpensa genutzt: so starten im März neue Verbindungen nach Warschau und Stockholm. Inneritalienisch sollen Olbia und Palermo in der Planung sein. Luxair hat einen Ausbau der Flüge zwischen Saarbrücken und Berlin-Tegel angekündigt. Ab dem 29. März sollen insbesondere Geschäftsreisende mit einer neuen Tagesrandverbindung angesprochen werden. Luxair startet montags bis freitags jeweils um 7.20 Uhr in Richtung Berlin. Am Montag und Freitag gibt es zudem Starts um 13.25 Uhr sowie am Sonntag um 18.20 Uhr. Die Rückflüge ab Berlin heben wochentags um 19.55 Uhr sowie montags und freitags zusätzlich um 15.15 Uhr ab. Der Sonntagsflug startet um 20.20 Uhr. Malev Hungarian Airlines hat Flüge von der Heimatbasis Budapest nach Belgrad aufgenommen. Die ungarische Airline setzt auf der Verbindung ihre 72-sitzigen Bombardier DHC-8Q-400 ein. Malev bedient in der Region weitere Ziel wie zum Beispiel Pristina, Skopje, Podgorica und Sarajevo. MAP Jet nennt sich eine neue österreichische Fluggesellschaft, die ab Frühjahr der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines und dem Air-Berlin-Partner Niki Konkurrenz ab Wien machen will. So ist zunächst eine Flugverbindung nach Frankfurt geplant. Später sollen auch Stuttgart und München jeweils am Tagesrand bedient werden. Möglich wird dies, da das Kartellamt die Lufthansa im Zuge der AUA-Übernahme gezwungen hat, Slots für Konkurrenten freizugeben. Die MAP-Flotte soll aus drei geleasten Embraer 195 bestehen, die bei MAP Jet statt 122 nur 100 Sitze erhalten. Hinter MAP Jet steht die österreichische MAP Holding, die seit 2002 unter dem Namen Mapjet ACMI-Charterdienste mit MD-83 anbietet sowie mehrere Businessjets beschäftigt. Die neue Linienairline wurde zunächst als Austriair mit einem weiß-roten Anstrich lanciert. Dann drohte Austrian Airlines jedoch mit rechtlichen Schritten, da sie die eigene Marke durch Verwechslung in Gefahr sah. Norwegian hat drei neue Skirouten in ihren Flugplan integriert. Der norwegische Billigflieger verbindet nun Stockholm-Arlanda zweimal wöchentlich mit Salzburg und dreimal wöchentlich mit Genf. Außerdem gibt es einen Flug pro Woche zwischen Kopenhagen und Salzburg. OLT steigert im Rahmen der nun offiziell verkündeten Partnerschaft mit Swiss die Anzahl der Flüge zwischen Bremen und Zürich ab 8. Februar auf elf Verbindungen pro Woche. Die norddeutsche Fluggesellschaft wird regulär eine 32-sitzige Saab 340 einsetzen, kann aber nach eigenen Angaben auch auf eine größere Saab 2000 zurückgreifen. OLT wird die Route montags bis freitags jeweils am Tagesrand bedienen. Die Starts erfolgen in Bremen um 7.00 und 17.45 Uhr. Die Rückflüge heben in Zürich um 9.35 und 20.25 Uhr ab. Die Flugzeit beträgt jeweils 105 Minuten. Am Sonntag gibt es nur eine Rotation am Abend. Swiss setzt ihren LX-Flugcode auf alle Flüge der OLT und listet diese als offizielle Zubringerflüge in den weltweiten GDS-Systemen. OLT und Atlas Air Service (AAS) arbeiten künftig zusammen. Damit kann die ostfriesische OLT ihren Charterkunden auch die fünf- bis neunsitzigen Cessna Citations der AAS neben den eigenen Flugzeugen Metroliner, Saab 340/2000 und Fokker 100 anbieten. Beide Unternehmen wollen sich nun gegenseitig Kunden vermitteln. Kosten und Gewinne werden geteilt. Neben Reisegruppen und Sportteams stehen insbesondere Geschäftsreisende, die ihr Ziel direkt und ohne Zeitverlust erreichen wollen, im Fokus. Kurzzeitig hatte OLT den Erwerb eigener Businessjets geprüft, dann aber davon Abstand genommen. Olympic Air bietet neu Flüge zwischen Athen und Beirut an. Die griechische Fluggesellschaft bedient die Route immer montags, mittwochs, freitags und samstags. Anfänglich setzte die Airline eine Propellermaschine des Typs Bombardier Dash-8Q-400 ein, schwenkte dann aber auf Airbus A319 um. Olympic Air fliegt auf der Route in Konkurrenz zu MEA Middle East Airlines, die Beirut-Athen dreimal wöchentlich mit Airbus A321 im Flugplan zu stehen hat. Quantum Air musste den Flugbetrieb Ende Januar einstellen. Die spanische Fluggesellschaft nannte als Grund Vertragsverletzungen ehemaliger Manager sowie des ehemaligen Eigentümers SAS Scandinavian Airlines. 1999 hatten Spanair und SAS die Aerolineas Baleares (AeBal) gegründet. Als Spanair 2008 nach dem Absturz einer Maschine wirtschaftlich in Bedrängnis geriet, legte sie AeBal still und verkaufte die Airline an die spanische Investmentfirma Proturin. Diese wagte Anfang 2009 einen Neustart unter dem Namen Quantum Air.
Die zweite TUIfly 737-800 D-ATUD bewirbt die Haribo-Goldbären (Foto: TUIfly) Regional Air Express (RAE), die ihren Firmensitz am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat, steht seit Jahresbeginn am Boden. RAE-Chef Fabian Theiß bestätigte dass die Charterfluggesellschaft den Betrieb eingestellt und ihre Flugzeuge zum Verkauf angeboten habe. Gründe wurden nicht genannt. RAE war im Frühjahr 2006 von Mönchengladbach nach FMO gezogen. Die Flotte bestand zuletzt aus vier Metrolinern und einem Cessna-Citation-Jet. Robin Hood Aviation wird ab 1. März Flüge zwischen Linz und Zürich anbieten. Die Regionalfluggesellschaft bedient die Route von Montag bis Freitag am Tagesrand und richtet sich damit insbesondere an Geschäftsreisende. Der Start in Linz erfolgt um 6.55 Uhr und 17.35 Uhr. Die Rückflüge heben um 8.05 Uhr sowie um 18.45 Uhr in Zürich ab. Die Flugzeit beträgt jeweils eine Stunde. Eingesetzt werden Turbopropflugzeuge vom Typ Saab 340, in der bis zu 33 Passagiere Platz finden. Ryanair erteilte dem Flughafen Altenburg eine Absage bezüglich finanzieller Beteiligung. Der irische Billigflieger werde kein Geld in den defizitären Flughafen pumpen, erklärte die Airline. Eine Entscheidung über die weitere Bedienung von Leipzig-Altenburg, wie Ryanair die Destination in Thüringen vermarktet, werde fallen, wenn sich die Gesellschafter festgelegt hätten. Die thüringische Landesregierung hatte Ende 2009 entschieden, den Ausbau des Flughafens nicht weiter zu subventionieren, sondern nur noch das Notwendige vorzuhalten. Die Gesellschafter Stadt Altenburg und Landkreis Altenburg wollen sich nach dieser Entscheidung aus der Betreibergesellschaft zurückziehen. Der Großkunde Ryanair steuert Altenburg von London, Barcelona und Alicante aus an. Eine vierte Route ab Edinburgh wird nun nicht mehr angeboten. Ryanair hat die Gewinnprognose angehoben, nachdem der Quartalsverlust geringer ausgefallen war, als erwartet. SO betrug der Nettoverlust zwischen Oktober und Dezember knapp elf Millionen Euro. Im Vorjahr lag er bei 102 Millionen Euro. Da der Billigflieger die Ticketpreise weiter gesenkt hatte, stieg der Umsatz trotz höherer Passagierzahlen nur leicht um ein Prozent auf 612 Millionen Euro. Insbesondere die niedrigeren Beschaffungskosten beim Kerosin wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Für das Geschäftsjahr 2009/10, das am 31. März endet, hob Ryanair die Gewinnprognose auf 275 Millionen Euro, nachdem man zuvor mit einem Gewinn am unteren Ende der Spanne zwischen 200 Millionen und 300 Millionen Euro gerechnet hatte. Im dritten Quartal stiegen insgesamt rund 16 Millionen Passagiere in die blau-gelben Maschinen des Billigfliegers. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ryanair hat eine neue Flugverbindung zwischen Brüssel-Charleroi und Bordeaux eingerichtet. Die Flüge werden dreimal wöchentlich mit einer Boeing 737 vermarktet. Für den irischen Billigflieger ist dies die erste Flugverbindung nach Bordeaux. Weitere Flüge ab Bologna, Edinburgh und Porto sollen starten, sobald der Flughafen sein neues Terminal eröffnet hat. Swiss hat die Kerosinzuschläge erhöht. Auf Flügen zu Zielen innerhalb Europas sowie nach Kairo und Tel Aviv stieg der Zuschlag um drei auf 37 Franken. Für Langstrckenflüge werden nun 146 Franken verlangt; zwölf Franken mehr als bisher. Turkish Airlines beförderte im vergangenen Jahr rund 25,1 Millionen Passagiere und damit elf Prozent mehr als 2008 - trotz Wirtschaftskrise. Die Fluggesellschaft erhöhte 2009 die angebotenen Kapazitäten um 22,0 Prozent auf 56,5 Milliarden verfügbare Sitzplatzkilometer. Davon setzte Turkish Airlines 40,1 Milliarden Kilometer am Markt ab. Ein Plus von 17,0 Prozent. Da die Nachfrage mit dem Ausbau des Angebots nicht mithielt, sank die Auslastung um 3,1 Prozentpunkte auf 70,9 Prozent. Auch das Frachtgeschäft legte um 19,6 Prozent zu und belief sich auf 238.000 Tonnen. Turkish Airlines und Spanair haben eine Kooperation vereinbart. Beide Fluggesellschaften wollen ihre Flüge im Rahmen eines Codesharings gemeinsam vermarkten. So kann die türkische Airline künftig ihren Kenner auf die Spanair-Flüge von Barcelona nach Madrid, Valencia, Bilbao, Malaga, Sevilla, Alicante, Palma, La Coruña, Santiago und Asturias sowie von Madrid nach Valencia, Bilbao, Malaga, Alicante, Palma, La Coruña, Santiago, Teneriffa und Gran Canaria setzen. Umgekehrt erscheint der Spanair-Code auf den Flügen der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona, Madrid sowie auf der innertürkischen Verbindung Istanbul - Ankara. Wizz Air baut ihr Angebot ab Polen abermals aus. So eröffnet der osteuropäische Billigflieger am 10. April eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Warschau und dem finnischen Turku. Pro Woche sollen zwei Flüge angeboten werden. Zu Mitte Juni wird dann Kattowitz mit Weeze verbunden. Die Flüge zwischen Schlesien und dem Niederrhein starten ab 13. Juni vier Mal pro Woche. Wizz Air steuert Weeze bereits ab Budapest an.
Wizz Air hat einen dritten Airbus A320-200 am Flughafen Danzig stationiert und vier neue Routen ab der alten Hansestadt aufgenommen. Zusätzlich bietet der Billigflieger drei neue Verbindungen ab Wroclaw und bietet auch einen neuen Flug ab Cluj:
RUSSLAND / GUS Aeroflot drängt den Privatinvestor Alexander Lebedew aus dem Unternehmen. Der russische Millionär hält eine Sperrminorität von 25,8 Prozent. Aeroflot will für das Paket 400 Millionen Dollar zahlen. Der Aufsichtsrat hat dem Vorhaben bereits zugestimmt. Lebedew, der auch an der deutschen Blue Wings beteiligt ist, will den Erlös in die Firmen seiner National Reserve Corp. stecken. Dazu zählt u.a. auch die Fluggesellschaft Red Wings. Aeroflot soll nach dm Willen der russischen Regierung sechs Fluggesellschaften schlucken und so weiter erstarken. Dabei handelt es sich um Airlines des staatlichen Konzerns Rostechnologij: Rossiya, Vladivostokavia, KMV Airlines, Orenburg Airlines, Saratov Airlines und Sakhalin Airlines. Rostechnologij wollte die Airlines zuvor selbst fusionieren lassen, um einen Konkurrenten zur Aeroflot aufzubauen. Doch an der Umsetzung mangelte es, sagen Analysten. Nun erhebt der Technologiekonzern Anspruch auf 20 Prozent auf die Anteile, Aeroflot ihrem Großaktionär Lebedew abkaufen will. Aeroflot will jedoch höchsten zehn Prozent abtreten. Die Fusion der Fluggesellschaften soll binnen 24 Monaten abgeschlossen sein. Transaero hat ihr innerrussisches Streckennetz weiter ausgebaut. So nahm die Airline neue Flüge zwischen Moskau-Domodedovo (DME) und Magnitogorsk auf. Fünfmal wöchentlich gelangt eine Boeing 737 zum Einsatz. UTair fliegt einmal täglich zwischen beiden Städten, steuert in Moskau jedoch den Vnukovo-Airport (VNO) an. Ukraine International hat ein Kooperationsabkommen mit Air Berlin geschlossen. Im Rahmen des neuen Interline Agreement bestehen nun Anschlussmöglichkeiten ab Düsseldorf, München, Köln, Stuttgart, Nürnberg und Karlsruhe. Für Passagiere, die ab Frankfurt nach Kiew oder Simferopol fliegen wollen, spielt Air Berlin den Zubringer ab Berlin und Hamburg. UTair Aviation hat einen neuen täglichen Flug zwischen Moskau-Vnukovo und Voronesh eröffnet. Die 480 Kilometer südlich von Moskau gelegene Stadt mit rund einer Million Einwohner wird mit ATR42 angeflogen. UTair setzt damit den Ausbau des bereits jetzt schon dichten Inlandnetzes fort und unterhält nun 37 Nonstop-Flüge ab Moskau-Vnukovo. Yakutia Airlines hat die Aufnahme von Flügen zwischen Omsk und Hannover verkündet. Die ostsibirische Fluggesellschaft will die Verbindung am 12. Juni aufnehmen und viermal wöchentlich nonstop mit einer Boeing 757-200 bedienen. Dabei trifft der Flug aus Omsk um 10.40 Uhr in Hannover ein, Abflug ist um 12.20 Uhr. Yakutia bedient in erster Linie den sibirischen Raum, aber auch Moskau und Südrussland. Hannover ist für die Airline das erste Flugziel in Westeuropa. Yakutia Airlines hat eine neue Nonstop-Verbindung ab Moskau-Vnukovo (VNO) eröffnet. Die russische Airline bietet nun zwei Mal pro Woche Nonstop-Flüge nach Ulan-Ude, Hauptstadt der sibirischen Republik Burjatien - bekannt vor allem durch den Baikalsee. Yakutia Airlines unterhält außerdem sieben Nonstop-Inlandsrouten ab dem Zweithub Moskau VNO: Yakutsk, Petropavlovsk-Kamchatsky, Blagoveschensk, Neryungri, Bratsk, Noyabrsk und Kasnodar.
NAHOST / GOLFREGION Flydubai hat ihre zehnte Route ab der Basis Dubai aufgenommen. Der Billigflieger bietet nun auch zweimal pro Woche Nonstop-Flüge nach Bahrain an, das so zum zweiten Ziel innerhalb der Golfstaaten wird. Die Verbindung Dubai - Bahrain wird auch von Bahrain Air, Emirates, Gulf Air und Jazeera Airways angeboten. Gulf Air wird zwei Embraer 170 in die Flotte integrieren. Die arabische Fluggesellschaft hat auf der Bahrain International Air Show einen Leasingvertrag bei der Embraer-Tochter ECC Leasing entsprechende Verträge unterzeichnet. Gulf Air übernimmt die beiden E-Jets im Rahmen eines Dry-Leasings mit einer Laufzeit von drei Jahren. Die Embraer 170 erhalten bei Gulf Air eine Kabine mit zwei Klassen: sieben Sitze in der Business- und 60 Sitze in der Economy Class. Alle Sitze werden am Fenster oder Gang liegen; Mittelsitze entfallen. Gulf Air wird den Typ ausführlich testen. Anschließend könnte eine weitere Order folgen, sagte CEO Samer Majali. Neben Embraer-Jets wird sich die Airline auch andere am Markt erhältliche Regionaljets anschauen. Jazeera Airways hat eine neue Flugverbindung zwischen der Heimatbasis Kuwait und Latakia aufgenommen. Das Ziel an der syrischen Mittelmeerküste wird dreimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient. Mahan Air hat eine neue Langstreckenverbindung nach Thailand eröffnet. Die iranische Fluggesellschaft bietet nun zweimal pro Woche Nonstop-Flüge von Mashad nach Bangkok an. Dabei wird ein Airbus A310-300 eingesetzt. Für die Stadt im Norden des Irans ist dies die erste Langstreckenverbindung nach Südostasien. Die südostasiatische Metropole steht seit dem Jahr 2000 im Flugplan der Mahan Air; wurde aber bislang ab Teheran angeboten. Hier erweiterte die Airline das Angebot und startet seit Jahresende 2009 sechsmal wöchentlich mit einer Boeing 747-400. Oman Air offeriert ihre Gästen ab Mitte Februar uneingeschränkten Internetzugang per WLAN und Handynutzung in bestimmten Flugzeugen. Der Service ist dann zunächst in vier Airbus A330 verfügbar. Bis 2011 sollen dann alle A330 die Technik bereit halten. Übertragungsgeschwindigkeit und Kosten standen zunächst nicht fest. Grundsätzlich stehen die Dienste den Passagieren aller Klassen offen. Yemenia wandelte ihre Absichtserklärung vom November über zehn Airbus A320-200 in Festbestellungen um. Der Auftrag stellt laut Liste einen Gesamtwert von rund 770 Millionen US-Dollar dar. Die A320 erhalten bei Yemenia eine Zwei-Klassen-Konfiguration mit 12 Sitzen in der Business- und 138 Sitzen in der Economy Class. Die neuen Flugzeuge werden zur Eröffnung neuer Regionalflüge sowie für neue Verbindungen nach Afrika, Indien und Südeuropa genutzt.
AFRIKA Afriqiyah, die schnell wachsende Airline aus Libyen, hat eine neue Verbindung zwischen Tripolis und Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo aufgenommen. Die Airline bietet ihre Nonstop-Flüge drei Mal pro Woche an und setzt auf der Route einen Airbus A319-100 mit 112 Sitzplätzen ein. Afriqiyah hat für dieses Jahr außerdem neue Langstreckenflüge angekündigt. Dabei werden Peking und Manila als neue Destinationen gehandelt. Ethiopian Airlines hat beim amerikanischen Flugzeugbauer Boeing zehn Maschinen des Typs 737-800 in Auftrag gegeben. Die neuen Jets sollen ab November 2011 zur Auslieferung gelangen und Ethiopian Airlines einen Ausbau des Streckennetzes ermöglichen. Offen sind außerdem Bestellungen über zehn Boeing 787 Dreamliner, fünf 777-200LR, zwölf Airbus A350 und acht Bombardier DHC-8Q-400.
SÜDASIEN / FERNOST
![]() Auch die zweite Boeing 787 in ANA-Farben startete inzwischen zum Erstflug (Foto: Boeing) ANA hat die Aufnahme einer neuen Deutschland-Route angekündigt. Ab 1. Juli will das japanische Star-Alliance-Mitglied Flüge zwischen Tokio-Narita (NRT) und München anbieten. Bislang bietet die Airline diese Route als Codeshare-Verbindung an - die Flüge werden von Lufthansa durchgeführt. ANA will auf der neuen Route eine Boeing 777-300ER einsetzen. Außerdem will ANA im Rahmen des neuen "Corporate Plan" neue Routen und mehr Flüge innerhalb Asiens anbieten und so die Schwäche der JAL nutzen. Die Fluggesellschaft wird beispielsweise die Frequenzen von Tokio NRT nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Shenyang, Hangzhou und Qingdao erhöhen. Vom stadtnahen Flughafen Tokio-Haneda (HND) soll eine neue Route nach Taipeh eröffnet und die Frequenzen nach Seoul, Shanghai und Peking erhöht werden. ANA will beide Tokioter Flughäfen zu einem Dual-Hub ausbauen und im Gegenzug Frequenzen ab Osaka-Kansai senken. Flottenseitig werden im Geschäftsjahr 2010/11 drei Boeing 747-400 gegen vier neue 777-300ER ausgetauscht. Außerdem kommen fünf 767-300ER, zwei 767-300F-Frachter, fünf 737-800 und eine Bombardier DHC-8Q-400. Im Gegenzug verlassen ein Airbus A320, zwei 767-300ER und eine 737-500 die Flotte. Bis Ende März 2011 sollen zudem acht 787 Dreamliner ausgeliefert sein. ANA hat in den ersten drei Geschäftsquartalen (1.4. - 31.12.2009) einen Verlust von umgerechnet 286 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum konnte ANA noch einen Überschuss von 71,2 Millionen Euro ausweisen. Als Grund nannte die Airline die Wirtschaftskrise und die gesunkene Nachfrage. So fiel der Umsatz zwischen April und Dezember um 16,6 Prozent auf 6,99 Milliarden. Die um 9,9 Prozent gesunkenen Kosten konnten dies nicht ausgleichen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 (bis 31.3.2010) rechnet ANA mit einem Verlust von 212 Millionen Euro. Ariana Afghan Airlines stellt ihre Flüge zwischen Kabul und Frankfurt zum 15. Februar auf Nonstopbedienung um. Die Verbindung wird immer montags und freitags angeboten und führt bislang über Istanbul. Mit der Umstellung auf einen Nonstopflug reagiert die Nationalairline auf das Angebot der privaten Safi Airways, die Kabul - Frankfurt bereits seit Juni 2009 erfolgreich anbietet. Ariana wird für die Nonstopbedienung der Verbindung eine Boeing 757-200 der arabischen RAK Airways anmieten. Der Zweistrahler bietet 180 Passagieren Platz; davon 16 in der Business- und 164 Economy Class. Zum Juni 2010 soll dann am Mittwoch ein dritter wöchentlicher Kurs hinzukommen. China Eastern Airlines (CEA) schloss die Übernahme der Shanghai Airlines ab. Der Aktientausch wurde am 28. Januar vollzogen. CEA hatte der Shanghai Airlines im Juli 2009 neun Milliarden Yuan (947,5 Mio Euro) geboten, wobei sie pro Shanghai-Airlines-Aktie 1,3 ihrer A-Aktien eintauschen wollte. Infolge der Transaktion sei das Aktienkapital der China Eastern von 9,6 Milliarden Aktien auf 11,2 Milliarden Aktien angestiegen. China Southern Airlines hat bei Airbus 20 Flugzeuge der A320-Familie in Auftrag gegeben. Die Flugzeuge sollen zwischen 2011 und 2013 an die südchinesische Airline ausgeliefert werden. Gleichzeitig prognostizierte die Airline ihre Rückkehr in die Gewinnzone, denn gesunkene Beschaffungskosten beim Kerosin und eine anziehende Nachfrage hätten zu einer Ergebnisverbesserung geführt. Hong Kong Airlines will ihr Streckennetz um weitere Ziele in der Asien-Pazifikregion ausbauen, strebt darüber hinaus aber auch die Eröffnung neuer Nonstop-Flüge nach Nahost und Europa an. Um dies zu ermöglichen, will die südchinesische Airline ihre bestehenden Aufträge über Langstreckenmaschinen vom Typ Airbus A330-200 um nochmals sechs Flugzeuge aufstocken. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde unterzeichnet. Bislang besteht die Flotte der 2001 unter dem namen CR Airways gegründeten Fluggesellschaft aus drei Boeing 737-800. Das Streckennetz der Hong Kong Airlines umfasst Ziele in China und Südostasien. Neben den A330 sind auch noch 30 Bestellungen über A320 offen. Jet Airways hat Flüge von Mumbai nach Dhaka, Hauptstadt von Bangladesh, eröffnet. Die private indische Fluggesellschaft bedient die Route sechsmal wöchentlich mit Boeing 737-800 und konkurriert dabei mit den täglichen Flügen der Air India express. Jet Airways steuert Dhaka bereits ab Delhi und Kolkata an. Jet Airways konnte in ihrem dritten Geschäftsquartal erstmal wieder einen Gewinn erwirtschaften. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 gab die indische Fluggesellschaft einen Nachsteuergewinn von 22,7 Millionen Dollar an. Im Vorjahreszeitraum war ein Verlust von 44 Millionen Dollar entstanden. Jet Airways machte für die positive Entwicklung unter anderem die gestiegene Nachfrage sowohl auf Inlands- als auch auf Langstreckenrouten verantwortlich. Im Inland erzielte Jet Airways einen Umsatz von 279,8 Millionen Dollar und auf Langstrecken von 351,3 Millionen Dollar. Die Auslastung stieg auf 80 Prozent. Zudem machen sich die eingeleiteten Umstrukturierungen der letzten Monate bemerkbar, teile Jet mit. So wurden Flugpläne optimiert und unter dem Namen "Jet Airways Konnect" eine Lowcost-Option eingeführt. Auch der hundertprozentige Billigflieger JetLite konnte den Verlust vom Vorjahresquartal (minus 4,5 Mio US$) in einen Gewinn in Höhe von acht Millionen Dollar umwandeln. In den kommenden Monaten will JetLite ihre Flotte modernisieren und ältere Boeing 737 sowie ihre Bombardier CRJ durch neuere Boeing 737 ersetzen. Jetstar Asia hat zwei neue Verbindungen zu beliebten Ferieninseln eröffnet. So hat der Billigflieger wieder Flüge zwischen Singapur und Phuket aufgenommen und mit Singapur - Haikou/Hainan erstmals eine Route nach China eröffnet. Die Nonstop-Flüge nach Phuket werden zwei Mal pro Tag angeboten, während Haikou vier Mal pro Woche angeboten wird. Jin Air hat mit mehrmonatiger Verspätung ihre erste internationale Route eröffnet. Der koreanische Billigflieger verbindet nun Seoul-Incheon (ICN) täglich mit Bangkok. Jin Air setzt auf der neuen Route eine Boeing 737-800 mit 180 Sitzplätzen ein. Dabei konkurriert man mit der Mutter Korean Air (17x wöch.), Thai Airways (2x tägl.), Asiana (1x tägl.) und Jeju Air (2x wöch.). Safi Airways kündigte die Aufnahme von neuen Nonstopflügen zwischen Kabul und Doha an. Die private afghanische Airline will die Hauptstadt des Emirats Katar ab 13. März drei Mal pro Woche ansteuern. Eingesetzt wird eine Boeing 737-300 in Zwei-Klassen-Konfiguration. Durch ein Interline Agreement ist die Verbindung auch über Qatar Airways buchbar. Fluggäste können so von einer beliebigen Qatar-Airways-Destination mit nur einem Ticket via Doha nach Kabul reisen. Ein erneutes Einchecken in Doha entfällt so. Ein Codesharing ist nicht vorgesehen. Singapore Airlines kündigte offiziell den Einsatz des Airbus A380 auf Flügen zwischen Singapur und Zürich an. Der europäische Großraumjet soll ab 28. März täglich zwischen beiden Städten nonstop fliegen. Da bislang eine Boeing 777-300ER hier 12x wöchentlich fliegt, stellt der A380-Einsatz eine Absenkung der Flugfrequenzen und der wöchentlich angebotenen Kapazitäten dar. Pro Woche stehen mit dem A380 insgesamt 3.297 Sitze zur Verfügung, während es bei den zwölf 777-Frequenzen 3.456 Sitze sind. Mit dem Typenwechsel kann Singapore Airlines jedoch der verstärkten Nachfrage nach Business-Class-Sitzen nachkommen und 18 Plätze mehr in dieser Buchungsklasse anbieten. Flug SQ346 wird um 1:10 Uhr nachts auf dem Flughafen Changi in Singapur abheben und in Zürich um 8:00 Uhr Ortszeit landen. Auf dem Rückflug wird SQ345 Zürich um 12:00 Uhr verlassen und in Singapur am darauf folgenden Tag um 6:05 Uhr Ortszeit ankommen. Bislang waren Zürich und auch Genf nicht für den A380 zugelassen. Airbus hat jedoch in der vergangenen Woche mehrere Tests durchgeführt, bei denen die Rollwege und Terminalpositionen auf Hindernisfreiheit geprüft wurden. Zürich erwartet die Genehmigung nun spätestens zum Sommerflugplan Ende März. Skymark Airlines, Billigflieger aus Japan, hat eine neue Route ab der Heimatbasis Kobe eröffnet. Die Fluggesellschaft bedient nun zweimal täglich Okinawa mit einer Boeing 737-800. Die Verbindung wird auch von ANA (3x tägl.) und der JAL-Tochter JTA Japan Transocean Airlines (2x tägl.) angeboten. JTA hatte jedoch bereits angekündigt, dass sie die Verbindung in den nächsten Monaten aufgeben will. Vietnam Airlines will im Sommer mehr Flüge von und nach Deutschland anbieten, um der großen Nachfrage Herr zu werden. So soll es zwischen dem 20. Juli und 8. September eine zusätzliche Direktverbindung geben. Dienstags geht es neu von Hanoi nach Frankfurt (VN 545) und mittwochs von Frankfurt nach Ho-Chi-Minh-Stadt (VN 542). Die vietnamesische Nationalfluggesellschaft fliegt dann in diesem Zeitraum täglich von Deutschland nach Vietnam. Außerdem sollen Urlauber an allen Wochentagen kostenlose Transitflüge zwischen den beiden Drehkreuzen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt in Anspruch nehmen, wenn das Endziel Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt nicht direkt angeflogen wird. Viva Macau hat einen neuen Nonstop-Flug von Macau nach Melbourne aufgenommen. Die südchinesische Airline bedient die neue Verbindung zweimal wöchentlich mit einer Boeing 767. Viva Macau nutzt in Melbourne den Terminal 2, das auch Qatar Airways in Anspruch nimmt.
NORDAMERIKA AirTran hat vier neue Flugrouten von drei ihrer Hubs eröffnet. So verbindet der Billigflieger jetzt Orlando mit Key West sowie Orlando, Atlanta und Baltimore/Washington mit Nassau (Bahamas). Sowohl Key West als auch Nassau sind komplett neue Ziele für AirTran. Die Nonstop-Flüge ab Atlanta werden täglich, alle anderen viermal wöchentlich angeboten. Für die Destination Key West ist dies die erste Anbindung an Orlando, während die Bahamas-Routen heiß umkämpft sind: ab Orlando fliegen sowohl Bahamasair als auch der Billigflieger JetBlue Airways. Ab Atlanta konkuriert AirTRan mit Delta, während US Airways indirekt auch ein Konkurrent ab Washington/Reagan ist. American Airlines hat im vierten Quartal 2009 einen Verlust in Höhe von 344 Millionen Dollar angehäuft. Der Grund hierfür liege in der Wirtschaftskrise, die gleich auf die hohen Treibstoffkosten folgte, so Konzernchef Gerard Arpey. In der Wirtschafts- und Finanzkrise waren die Passagier- und Frachtzahlen gesunken und die Preise gerieten unter Druck. Dadurch fiel der Umsatz im Schlussquartal um neun Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar. Die Airline legte daraufhin Strecken und Flugzeuge still, musste dadurch jedoch den Wert ihrer Maschinen und Streckenrechte nach unten korrigieren. Im Gesamtjahr summierte sich der Verlust auf 1,5 Milliarden Dollar. 2008 musste American aufgrund der hohen Kerosinkosten ein Minus von 2,1 Milliarden Dollar ausweisen. Continental Airlines konnte das vierte Quartal 2009 mit einem Überschuss abschließen. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 85 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sank jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar. Die amerikanische Fluggesellschaft hatte das Angebot zwischen Oktober und Dezember 2009 um 0,6 Prozent auf 23,3 Milliarden verfügbare Sitzmeilen gekürzt. Die Nachfrage stieg jedoch um 3,5 Prozent auf 19,2 Milliarden verkaufte Passagiermeilen. So legte auch die Auslastung um 3,3 Punkte auf 82,6 Prozent zu. Insgesamt begrüßte Continental auf ihren Flügen rund elf Millionen Passagiere an Bord. Das Gesamtjahr 2009 musste die Airline jedoch mit Verlust abschließen. Das Minus von 282 Millionen Dollar fiel jedoch nur halb so hoch aus wie im Jahr 2008. Der Umsatz schrumpfte um 17,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar. Continental verringerte die angebotenen Kapazitäten im Vergleich zu 2008 um 5,0 Prozent auf 97,4 Milliarden verfügbare Sitzmeilen. Die Nachfrage sank jedoch nur um 3,6 Prozent auf 79,8 Milliarden Passagiermeilen. So kletterte die Auslastung um 1,1 Prozentpunkte auf 81,9 Prozent. Im Gesamtjahr 45,6 zählte Continental 45,6 Millionen Passagiere an Bord und damit 6,4 Prozent weniger als 2008. Continental Airlines kündigte eine Steigerung der Flüge zwischen Newark und London-Heathrow (LHR) an. So will die Airline ab 27. März täglich eine vierte Rotation anbieten. Zum 30. Oktober soll dann noch eine fünfte hinzukommen. Ab 1. Juni können Passagiere der BusinessFirst-Class zudem die neuen Sitze genießen, die sich bei Bedarf in ein 180-Grad flaches Bett verwandeln lassen. Continental rüstet derzeit Boeing 757-200 und Boeing 777 mit diesen Sitzen aus. Ab 2011 erhalten auch die 767-200 und 767-400ER diese Schlafsessel. Delta Air Lines bleibt in der Verlustzone. Im vierten Quartal 2009 erwirtschaftete die nach Passagieren größte Airline der Welt ein Minus von 25 Millionen Dollar. Ohne eine Steuergutschrift wäre die Zahl noch größer ausgefallen. Im Vorjahresquartal war jedoch ein Verlust in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar entstanden, da Delta allein eine Milliarde Dollar für die Integration der NWA Northwest aufwenden musste. Es gehe langsam aufwärts, sagte Konzernchef Richard Anderson bei der Vorstellung der Zahlen. Die Wirtschaft ziehe wieder an und langsam kehren auch die wichtigen Geschäftsreisenden zurück. Das Frachtaufkommen steigt und der Kerosinpreis liegt wesentlich niedriger als noch vor einem Jahr. Delta spart außerdem Treibstoff, da ein Teil der Flotte stillgelegt wurde und sich erste Synergieeffekte durch die Northwest-Übernahme einstellen. Der Umsatz im Schlussquartal stieg dadurch leicht auf 6,8 Milliarden Dollar. Ohne Northwest wäre er um zwölf Prozent gesunken. Delta Air Lines hat zwei neue Routen von ihren Drehkreuzen an der US-Ostküste aufgenommen. So bietet die Airline jetzt viermal wöchentlich einen Flug von New York JFK nach Freeport auf die Bahamas. Die neue Verbindung wird nonstop von einem CRJ900 der Comair bedient. Die zweite Route führt von Atlanta in die brasilianische Hauptstadt Brasilia. Die Strecke wird fünfmal pro Woche mit Boeing 757 angeboten. Keine andere Airline hat sie in ihrem Flugplan. Brasilia ist für Delta das fünfte brasilianische Ziel, nachdem man bereits nach São Paolo, Rio de Janeiro, Manaus und Fortaleza fliegt. Auch Recife wurde in der Vergangenheit angesteuert.
![]() Die Boeing 747-8F startete am 8. Februar zum Erstflug (Foto: Boeing) Horizon Air, Regionalschwester der Alaska Airlines, hat neue Flüge nach Mammoth Lakes (Kalifornien), dem beliebten Skigebiet nahe des Yosemite National Park, eröffnet. Die beiden neuen Routen verbinden die Stadt nun bis zum 11. April mit Reno (Nevada) und San José (Kalifornien). Zum Einsatz gelangen 76-sitzige Maschinen des Typs Bombardier DHC-8Q-400. Horizon Air ist die einzige Linienfluggesellschaft, die Flüge nach Mammoth Lakes anbietet. Die andere Route hat in Los Angeles ihren Ursprung. Die Saisonverbindung wurde erstmals im Winter 2008/09 angeboten und ist nach Angaben der Airline ein großer Erfolg. JetBlue Airways erwirtschaftete im vierten Quartal 2009 einen Nettogewinn von 11 Mio. Dollar und konnte sich damit knapp in der Gewinnzone halten. Im Vorjahresquartal musste der New Yorker Billigflieger einen Verlust von 58 Mio. Dollar ausweisen. Der Umsatz wuchs im vierten Quartal um 2,6 Prozent auf 832 Mio. Dollar. Nach vier Quartalen gibt JetBlue Airways für das Gesamtjahr nun einen Überschuss von 58 Mio. Dollar bei einem Umsatz von 3,29 Mrd. Dollar an. Midwest Airlines eröffnete zwei weitere Saisonrouten nach Florida. Bis zum 19. April bietet die Airline Nonstopflüge zwischen Kansas City und Fort Myers sowie zwischen Milwaukee und Fort Lauderdale. Die Flüge nach Fort Myers werden sechsmal wöchentlich und nach Fort Lauderdale täglich angeboten. Midwest setzt auf beiden Routen ihre 76-sitzigen Embraer 170 ein. Kansas City - Fort Myers wird von keiner anderen Airline angeboten, während auf der Route Milwaukee - Fort Lauderdale auch AirTran fliegt. Southwest Airlines beendete das vierte Quartal mit einem Überschuss von 116 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal war dagegen ein Verlust von 56 Millionen Dollar entstanden. Zum Ergebnis haben jedoch Sondereffekte beigetragen - ohne diese hätte der Nettogewinn bei 74 Millionen Dollar gelegen. Der Umsatz blieb mit 2,7 Milliarden Dollar annähernd stabil. Im Gesamtjahr schrumpfte der Gewinn um 44 Prozent auf 99 Millionen Dollar, nachdem der Umsatz um sechs Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar zurückgegangen war. Sunwing hat eine neue Flugverbindung zwischen Montreal und Fort Lauderdale eröffnet. Der kanadische Ferienflieger bedient die Route zweimal wöchentlich nonstop mit einer Boeing 737-800. Sunwing fliegt in Konkurrenz zu Air Transat (2x wöch.) und Air Canada (4x tägl.). United Airlines hat fünf neue Regionalverbindungen eröffnet. So verbindet die Airline nun Chicago O'Hare neu mit Asheville, NC (14x wöch.) und Duluth (14x wöch.), Denver mit Louisville, KY (7x wöch.) und Midland/Odessa, TX (14x wöch.) und Los Angeles mit El Paso, TX (14x wöch.). Die Flüge werden alle mit Bombardier CRJ200 der SkyWest als United Express bedient. United Airlines hat neue Nonstop-Flüge nach Anchorage/Alaska angekündigt. Ab 22. Mai bietet das Star-Alliance-Mitglied einen wöchentlichen Flug ab dem Drehkreuz Chicago an. Die Flieger starten dann immer samstags um 15.00 Uhr und erreichen Anchorage um 18.30 Uhr Ortszeit. Zurück geht es um 20.15 Uhr mit Ankunft am O'Hare-Flughafen um 5.15 Uhr am Sonntagmorgen. Zwischen dem 9. Juni und 30. August bietet United Airlines ab Chicago, Denver und San Francisco tägliche Nonstop-Flüge nach Anchorage. Die Alaska-Metropole wird dann samstags zusätzlich mit einem zweiten Flugpaar ab Chicago bedient. Nach dem 30. August bis zum 25. September fliegt United dann nur noch einmal wöchentlich die Route Chicago - Anchorage analog zum Frühjahrskurs am Samstag. United Airlines verbleibt in den roten Zahlen. Der Mutterkonzern UAL erwirtschaftete im vierten Quartal 2009 einen Verlust von 240 Millionen Dollar. Der Verlust war jedoch geringer als im Vorjahr. Doch angesichts nun deutlich niederigerer Kerosinkosten und gesunkener Personalaufwendungen hatten Analysten ein deutlich besseres Ergebnis erwartet. Der Umsatz ging zwischen Oktober und Dezember um acht Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zurück. Dazu trug insbesondere die Stammlinie bei, die mit drei Milliarden Dollar gut zwölf Prozent weniger einnahm. Im Gesamtjahr 2009 brach der Umsatz um fast 20 Prozent auf 16,3 Milliarden Dollar ein. Unter dem Strich blieb ein Minus von 651 Millionen Dollar. 2008 hatte UAL wegen der hohen Treibstoffkosten einen Verlust von 5,4 Milliarden Dollar ausweisen müssen. US Airways beendete das Kalenderjahr 2009 mit einem Nettoverlust von 205 Mio. Dollar. Dies war bedeutend weniger als 2008, als die Airline einen Fehlbetrag von minus 2,22 Mrd. Dollar ausweisen musste. Einsparend wirkten die deutlich geringeren Kerosinkosten sowie Einmaleffekte. Ohne Sondererlöse hätte US Airways ein Minus von 499 Mio. Dollar erwirtschaftet. Im Vorjahr wären es bei gleicher Basis minus 808 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr 2009 sank der Umsatz bei US Airways um 13,7 % auf 10,46 Mrd. Dollar. Die Ausgaben gingen um 25,7 % auf 10,34 Mrd. Dollar zurück. Das operative Geschäft konnte mit einem Gewinn von 118 Mio. Dollar beendet werden (Vorjahr minus 1,8 Mrd. Dollar). Gleichzeitig legte US Airways auch die gesonderten Zahlen für das 4. Quartal 2009 vor. Demnach konnte die Airline das Defizit vom Vorjahreswert minus 543 Mio. Dollar auf minus 79 Mio. Dollar senken. Das operative Geschäft erwirtschaftete zwischen Oktober und Dezember 2009 bei einem Umsatz von 2,63 Mrd. Dollar einen Gewinn von 14 Mio. Dollar. US Airways hat von zwei Drehkreuzen vier neue Routen aufgenommen. So bekam der Flughafen Charlotte eine neue Flugverbindung nach Südamerika: Erstmals fliegt US Airways von diesem Hub täglich nach Rio den Janeiro. Die Airline setzt auf den Nonstop-Flügen 204-sitzige Boeing 767 ein. Die Eröffnung dieser Route steht in Zusammenhang mit dem Beitritt der brasilianischen TAM Airlines zur Star Allinace in diesem Jahr. Dann kann der lokale Partner die US-Airways-Passagiere weiter befördern. Die zweite neue Route ab Charlotte führt täglich nach Honolulu. Der Hub in Phoenix erhielt dagegen zwei Flüge zu beliebten Ferienzielen: viermal wöchentlich fliegt nun ein Airbus A319 nach Montego Bay (Jamaika), während eine Dash-8Q-400 Ski-Urlauber zweimal täglich nach Telluride, Colorado bringt.
WestJet, Kanadas Billigflieger Nr. 1, hat zehn neue Flug-Routen in das Streckennetz integriert:
WestJet hat weitere Saisonrouten aufgelegt, um Urlauber vom kalten Kanada in wärmere Gefilde zu fliegen. So nahm der Billigflieger neue Flüge nach Florida, Mexiko, Hawaii und Las Vegas auf. Die neuen Routen von Montreal YUL nach Cancun und Las Vegas werden im Gegensatz zu den anderen Verbindungen jedoch ganzjährig angeboten.
MITTEL-/ SÜDAMERIKA AeroRepública bedient jetzt das erste Ziel in Ekuador. Die Schwester der Copa Airlines (Panama) bietet nun einen täglichen Nonstop-Flug zwischen Bogota und Quito. Hierfür wird ein Embraer 190 eingesetzt. Die kolumbianische AeroRepública bedient auch Ziele in Panama und Venezuela. LAN Peru will Nonstop-Flüge zwischen Lima und San Francisco aufnehmen. Die peruanische Tochtergesellschaft der chilenischen LAN Airlines bedient die Verbindung nach eigenen Angaben ab 1. Juli viermal wöchentlich mit einer Boeing 767-300ER, die bis zu 221 Passagieren Platz bietet. Laut LAN ist dies die einzige Nonstop-Flugverbindung zwischen San Francisco und Südamerika. In Lima können die Passagiere dann auf Anschlussflüge der LAN umsteigen und beispielsweise nach Sao Paulo, Buenos Aires oder Santiago de Chile weiterfliegen. Die LAN Group steuert in den USA bereits New York, Los Angeles und Miami an. TAM Airlines und LAN Argentina haben einen Ausbau der seit 2007 bestehenden Codeshare-Verträge beschlossen. Damit können beide südamerikanischen Airlines noch mehr Flüge des Partners unter eigener Flugnummer verkaufen. Möglich ist dies für LAN-Flüge von Buenos Aires nach Bariloche, Comodoro Rivadavia, Cordoba, Mendoza, Rio Gallegos, Salta und Ushuaia. Im Gegenzug darf LAN Argentina TAM-Inlandsflüge ab São Paulo und Rio de Janeiro zu verschiedenen brasilianischen Zielen anbieten. Darüber hinaus besteht ein Codehare-Abkommen beider Airlines auf den Flügen zwischen São Paulo-Guarulhos und Buenos Aires-Ezeiza
AUSTRALIEN / PAZIFIK Air New Zealand (ANZ) hat eine neue Flugroute von Neuseelands North Island nach Sydney eröffnet. ANZ bietet zweimal wöchentlich Nonstopflüge mit einem Airbus A320-200 ab Rotorua an. Für die Stadt ist dies die erste internationale Verbindung. Erst kürzlich wurde die Start- und Landebahn verlängert, damit Flugzeuge von der Größe eines A320 hier operieren können. Die Regionaltochter Air New Zealand Link bietet mehrere Flüge nach Rotorua. Air New Zealand hat einen neuartigen Economy-Class-Sitz vorgestellt. Bei der "Skycouch" lassen sich drei nebeneinander liegende Sitze in eine Liegefläche verwandeln, die den Raum bis zum Vordersitz füllt. So könnten auch Gäste der "Holzklasse" ein höheren Komfort genießen. Zwei Erwachsene müssten dann für den dritten Sitz gemeinsam nur die Hälfte zahlen. Die neuseeländische Airline will zunächst 22 Skycouch-Reihen in ihre Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 777-300ER einbauen, die zwischen Neuseeland und den USA fliegen. Bis Ende 2012 sollen auch alle anderen Langstreckenjets umgerüstet werden. Air New Zealand wird zwei neue Airbus A320-200 über die in Singapur beheimatete Leasinggesellschaft BOC Aviation beziehen. Beide Seiten haben darüber eine Leasingvereinbarung getroffen. Die beiden Jets mit Triebwerken des Typs IAE2527-A5 SelectOne sollen im vierten Quartal 2011 an die Airline übergeben werden. Zusammen mit den erst kürzlich bei Airbus Continental Micronesia, Tochter der Continental Airlines mit Sitz auf der Pazifikinsel Guam, hat zwei neue Flüge nach Nadi (Fiji) aufgenommen. Die Airline bedient das neue Ziel sowohl ab Guam als auch ab Honolulu. Zweimal wöchentlich werden auf den Nonstopflügen 155-sitzige Maschinen vom Typ Boeing 737-800 eingesetzt. georderten Maschinen werden sie auf Inlandsrouten zum Einsatz gelangen. |