Berlinspotter.de
Airline-News 1.1. - 20.1. 2010

Der 6000. Airbus wurde am 18. Januar 2010 in Hamburg-Finkenwerder an Emirates übergeben (Foto: O.Pritzkow)

EUROPA

Aegean Airlines hat neue Flüge zwischen Athen und der österreichischen Hauptstadt Wien aufgenommen. Die griechische Airline bietet den Abendflug mit einem Airbus A320-200 täglich außer dienstags und samstags an. Damit tritt die Airline macht die Airline sowohl der Olympic, die ein Mal täglich hier fliegt, als auch Austrian Airlines Konkurrenz.

Aer Lingus reduziert ihre am Flughafen London-Gatwick stationierte Flotte um zwei Airbus A320-200. Die drei verbleibenden Flugzeuge werden zudem ein deutlich verkleinertes Streckennetz ab Gatwick bedienen, wie die Airline mitteilte. Aer Lingus hat mit den Billigflieger und hier insbesondere mit der einheimischen Ryanair zu kämpfen und musste die Tarife anpassen.

Aer Lingus übernimmt zwei Flugzeuge vom Typ A320-200 sechs Monate später als ursprünglich geplant. Die irische Fluggesellschaft hat hierfür einen Lieferaufschub beim Flugzeugbauer Airbus erwirkt. Beide Maschinen sollen nun erst im April und Mai 2011 übergeben werden. Schon im Vorjahr hatte der irische Nationalcarrier das Wachstum der Langstreckenflotte zurückgenommen.

Air Berlin hat eine weitere Expansion in Richtung Italien bekannt gegeben. Wenn der Sommerflugplan 2010 am 28. März in Kraft tritt, will der deutsche Billigflieger täglich Flüge zwischen der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart und Florenz anbieten. Die Maschinen starten montags bis freitags um 11.15 Uhr, samstags um 13.15 Uhr und sonntags um 17.25 Uhr in Stuttgart.

Air Berlin hat einen weiteren Ausbau ihres Streckennetzes in Richtung Italien verkündet. So will die Airline neue Flüge von Berlin TXL, Hamburg, Münster/Osnabrück und Stuttgart nach Rimini eröffnen. Den Auftakt machen am 15. Mai Hamburg und Münster/Osnabrück. Die Stuttgartflüge starten einen Tag später und die Berlinflüge dann am 5. Juni. Zudem sind Rimini-Flüge bereits ab Köln/Bonn buchbar. Air Berlin reaktiviert zum 15. Mai auch die im letzten Jahr ab Karlsruhe/Baden-Baden und Nürnberg angebotenen Rimini-Flüge. Über die erst unlängst vollständig erworbene Schweizer Fluggesellschaft Belair, die nun komplett in der Air Berlin Group aufgegangen ist, offeriert die Airline ab 18. Juli immer sonntags auch Flüge von Zürich nach Rimini. Bereits am 26. Juni läuft Basel/Mulhouse - Rimini wie schon im Jahr zuvor an.

Air Berlin hat im Kalenderjahr 2009 weniger Passagiere befördert als im Vorjahr. Inklusiver der früheren TUIfly-Städteverbindungen, zählte der deutsche Billigflieger 27,9 Millionen Fluggäste. Das sind 3,9 Prozent weniger als 2008. Air Berlin hatte im angegebenen Zeitraum auf die sinkende Nachfrage reagiert und das Angebot um 2,6 Prozent auf 36,1 Millionen Sitzkilometer abgesenkt. Diese Verknappung reichte jedoch noch nicht: die Auslastung sank um einen Prozentpunkt auf 77,3 Prozent. Im Dezember 2009 konnte die Fluggesellschaft den Trend jedoch umkehren, denn mit 2,05 Millionen Passagieren, konnte Air Berlin im letzten Monat des Jahres 0,8 Prozent mehr Passagiere befördern als im Vorjahresmonat. Die Auslastung stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 73,1 Prozent.

Air Berlin hat in der ersten Januarwoche neue Gepäckbestimmungen eingeführt. Der deutsche Billigflieger hat dabei die Gebühren bei Übergepäck massiv erhöht. Pro Kilogramm Übergepäck müssen Passagiere auf Kurz- und Mittelstrecken nun zehn statt bisher fünf Euro zahlen. Neu eingeführt wurden so genannte Übergepäckpakete. Dabei können Fluggäste mit Übergepäck im Voraus bis zu zehn Fünf-Kilo-Pakete kaufen. Für ein Paket werden auf Kurz- und Mittelstrecken 25 Euro und auf Langstrecken 50 Euro fällig. Änderungen gab es auch auf Flügen in die USA und Kanada. Jetzt ist nur noch das erste Gepäckstück bis 23 kg umsonst. Für den zweiten Koffer bis 23 kg werden nun 40 Euro aufgerufen. Bei Übergepäck bis 32 kg werden für den ersten Koffer 25 und für den zweiten Koffer 65 Euro pro Richtung fällig. Ab dem dritten Gepäckstück sind 150 sowie bei Übergepäck bis 32 kg 450 Euro zu zahlen. Passagiere der Business Class können zwei Gepäckstücke mit einem Gewicht von jeweils höchstens 32 kg umsonst mitnehmen. Außerdem schafft Air Berlin die kostenlose Beförderung von Ski/Snowboard und Golfgepäck ab. Ab Mai muss auch für dieses Sportgepäck auf Kurz- und Mittelstrecken 25 Euro und auf Langstrecken 40 Euro entrichtet werden.

Air France hat die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Paris CDG und Abu Dhabi angekündigt. Die neue Route soll am 3. Mai anlaufen und täglich mit einem Airbus A330 bedient werden. Die zweistrahlige Maschine startet um 13.45 Uhr und bietet 40 Passagieren in der Business- und 179 Passagieren in der Economy Class Platz. Abu Dhabi wird das siebte Ziel der Air France im Nahen Osten. Bislang bietet die französische Airline Flüge nach Amman, Beirut, Damaskus, Dubai, Jeddah und Riyadh.

Air France-KLM musste auch für den Monat Dezember weniger beförderte Passagiere und Luftfracht melden. Der französisch-niederländische Konzern begrüßte an Bord nur 5,5 Millionen Fluggäste. Das sind 5,5 Prozent weniger als im Dezember 2008. Die Airline hat das Angebot weiter reduziert und konnte so wenigstens die Auslastung um 0,8 Punkte auf 79,7 Prozent steigern. Im Frachtgeschäft sank die Verkehrsleistung um 8,5 Prozent auf 916 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung zog um 8,4 Prozentpunkte auf 70,1 Prozent an. Zudem berichteten französische Medien, dass in der Kasse des Betriebsausschusses (CCE) der Air France zwischen 21 bis 24 Millionen Euro verschwunden sind. Es könnte sich um Misswirtschaft oder persönliche Bereicherung handeln. Die Gewerkschafter wiesen die Vorwürfe zurück. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Möglicherweise muss der Betriebsausschuss einige Immobilien zum Ausgleich verkaufen.

Air Italy steuert im Frühjahr und Herbst den im Allgäu gelegenen Flughafen Memmingen an. Die italienische Chartergesellschaft wurde von einem lokalen Busunternehmen und einem Münchner Reiseunternehmen für mehrere Vollcharter-Flüge nach Neapel und der nahe gelegnen Insel Ischia unter Vertrag genommen. Die Fluggesellschaft wird den westlich von München gelegenen Flughafen dann zwischen dem 4. April und 20. Juni sowie zwischen dem 5. September und 7. November mit Süditalien verbinden. Dabei soll eine Boeing 737 in Ein-Klassen-Bestuhlung zum Einsatz gelangen. Daneben sollen bei den Veranstaltern Amos Reisen und Ischia Ferien aber auch Flüge nach Neapel im Einzelplatzverkauf gebucht werden können.

Blue Wings hat den Flugbetrieb am 13. Januar um 12.00 Uhr eingestellt. Als Grund nannte die in Bocholt angesiedelte Fluggesellschaft finanzielle Probleme und die allgemein angespannte Situation im Luftverkehrssektor. Das Luftfahrtbundesamt (LBA) hat der Airline daraufhin die Fluglizenz entzogen. Von der Schließung sind rund 250 Mitarbeiter betroffen, die schon seit November nur zögerlich ihr Gehalt erhalten hatten. Bereits im Frühjahr 2009 musste Blue Wings ihre Airbus-Flotte für mehrere Wochen am Boden lassen. Damals hatte das LBA die Lizenz kassiert, weil die Airline die für den Flugbetrieb erforderlichen finanziellen Rücklagen nicht nachweisen konnte. Die Airline liegt in Händen russischer Investoren. Mehrheitseigner ist Alexander Lebedew, der auch ein Drittel an Aeroflot hält.

bmibaby hat den Charme von Prag wiederentdeckt und richtete weitere Flugverbindungen ein. So steuert die Billigflieger-Tochter der britischen bmi die "Goldene Stadt" drei Mal pro Woche ab Belfast an und reaktivierte auch die Flüge ab East Midlands, die man bis Oktober 2008 angeboten hatte. Mitbewerber easyJet verkehrt ebenfalls auf diesen Routen. Bmibaby steuert Prag bereits ab Birmingham und Manchester an und hatte in der Vergangenheit auch ab Cardiff und Durham Tees Valley Flüge angeboten. Zum Jahreswechsel hatte Bmibaby ab East Midlands 13 Routen im Flugplan zu stehen. Im Vorjahr waren es nur elf Verbindungen. Neu hinzu kamen Cork, Faro, Grenoble und Prag, während Warschau und Palma (nur im Winter) entfielen. Das gesamte Streckennetz umfasst 44 Ziele, wobei die Hälfte der Routen Flüge innerhalb Großbritanniens sind. Alicante, Amsterdam, Cork, Faro, Geneva, Grenoble, Knock, Malaga, Palma, Paris, Prag und Toulouse lauten die internationalen Destinationen des Billigfliegers.

British Airways musste im Dezember 2009 erneut sinkende Passagierzahlen hinnehmen. Die Airline beförderte im letzten Monat des Jahres rund 2,4 Millionen Fluggäste. Das sind 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der britische Flag-Carrier hatte das Angebot um 4,2 Prozent auf 11,5 Milliarden Sitzkilometer abgesenkt. Davon wurden am Markt 8,8 Milliarden Kilometer verkauft. Damit sank die Nachfrage gegenüber Dezember 2008 um 4,0 Prozent. Die Auslastung der Flugzeuge stieg um leichte 0,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent. Das Luftfrachtgeschäft lief dagegen bedeutend besser. British Airways konnte hier die Verkehrsleistung um 7,2 Prozent auf 385 Millionen Frachttonnenkilometer ausbauen. Die Auslastung der angebotenen Kapazitäten kletterte um 1,9 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent.

Cirrus Airlines wird ein zweites Flugzeug am Flughafen Dresden stationieren und verstärkt Flüge ab der Elbmetropole anbieten. Möglich wird dies, da Cirrus Airlines bereits im November die Flüge zwischen Saarbrücken und Hamburg eingestellt hatte. In Kooperation mit Lufthansa bietet Cirrus Flüge von Dresden nach Hamburg sowie mit Swiss nach Zürich an. Cirrus steuert außerdem Salzburg ab Dresden an.

Danubewings hat eine neue Flugverbindung zwischen Poprad-Tatry und Dublin eingerichtet. Die Route wird immer samstags nonstop mit einer Boeing 737-400 der CSA Czech Airlines bedient. Außerdem hat die slowakische Fluggesellschaft wöchentliche Flüge von Poprad nach Basel eröffnet. Hier setzt die Airline ihre eigene ATR72 ein.

DanubeWings hat neue Nonstop-Flüge zwischen dem Heimatland Slowakei und Großbritannien eingerichtet. Die Fluggesellschaft fliegt nun zweimal wöchentlich zwischen Bratislava und Manchester sowie zweimal wöchentlich auch zwischen Poprad-Tatry und Manchester. Zusätzlich verbindet DanubeWings Poprad-Tatry dreimal pro Woche mit London-Luton. Auf allen Routen setzt der Newcomer Boeing 737-400 ein, die von CSA Czech Airlines per Wetleasing besorgt wurden. Flüge nach Manchester und London-Luton wurden von SkyEurope Airlines angeboten, die im vergangenen Jahr jedoch den Flugbetrieb einstellen musste.

EasyJet konnte im Dezember mehr Passagiere an Bord begrüßen, als im Vorjahresmonat. Insgesamt stiegen 3,39 Millionen Fluggäste in die orange-weißen Maschinen des Billigfliegers. Das sind 9,3 Prozent mehr als im Dezember 2008. Auch die Auslastung kletterte von 82,3 Prozent auf nun 85,4 Prozent.

Eurowings legt zu Ende März einen Großteil ihrer Flotte still. Im Rahmen des Lufthansa-Sparprogramms "Climb 2011" verlassen insgesamt 19 der 34 Regionaljets die Flotte des Lufthansa-Regional-Verbundpartners. Dabei handelt es sich um alle 17 Maschinen des Typs Bombardier CRJ200 sowie zwei größere CRJ700. Im September hatte Lufthansa die Ausmusterung aller Flugzeuge mit bis zu 50 Sitzplätzen beschlossen. Nur Maschinen mit höheren Kapazitäten seien noch wirtschaftlich zu betreiben, da so die Kosten pro Sitzplatz niedriger ausfallen.

Germanwings hat die weitere Wachstumsstrategie für das laufende Kalenderjahr vorgestellt. Demnach will die Lufthansa-Tochter die angebotenen Kapazitäten im zweistelligen Prozentbereich steigern. Ermöglichen sollen dies vier weitere Airbus A319, die im Laufe des Jahres übernommen werden. Dann hätte die Airline in Summe 30 Flugzeuge in der Flotte. Mit den dann jährlich verfügbaren zehn Millionen Sitzplätzen sollen auf den Flügen der germanwings pro Jahr laut Planung acht Millionen Passagiere befördert werden. Insbesondere bei den Geschäftsreisenden will die Fluggesellschaft Marktanteile gewinnen. Dazu will germanwings bestehende Kooperationen ausbauen und auch neue eingehen.

Germanwings wird ab Frühjahr auch ab Hannover-Langenhagen starten und so den Mitbewerber Air Berlin unter Druck setzen. Der Billigflieger will insgesamt drei Airbusse am Flughafen stationieren und insgesamt 15 Routen aufnehmen. Los geht es am 29. April mit preiswerten Flügen zwischen Hannover und Stuttgart. Germanwings wird die Schwabenmetropole am Tagesrand morgens und abends anfliegen und so auch Geschäftsreisende ansprechen. Die weiteren Routen führen nach: London-Stansted: 2x tägl.
Wien: 2x tägl.
Mailand: 6x wöch.
Budapest: 4x wöch.
Moskau: 4x wöch.
Palma de Mallorca: 4x wöch.
Rom: 4x wöch.
Barcelona: 4x wöch.
Split: 3x wöch.
Zagreb: 3x wöch.
Bastia: 1x wöch.
Dubrovnik: 1x wöch.
Heraklion: 1x wöch.
Zadar: 1x wöch.

Iberia will die Anzahl der Flüge zwischen Spanien und Deutschland in den kommenden Monaten erhöhen. Zwischen dem 1. Februar und 28. März wird die spanische Airline pro Woche sechs zusätzliche Flüge zwischen Madrid und Frankfurt einrichten; ab dem Sommerflugplan gibt es dann täglich diesen zusätzlichen Kurs. Damit erhöht Iberia ihr Angebot zwischen beiden Städten um 28 Prozent oder um ca. 8.000 Sitzplätze im Monat, wie die Airline mitteilte. Zudem wird es auch nach München zwei zusätzliche Flüge vom 1. bis 28. März geben. Diese werden am Donnerstag und Sonntag angeboten. Ab Sommerflugplan gibt es einen dritten Zusatzkurs am Freitag. Damit erhöht sich das Flugangebot zwischen Madrid und München um 14 Prozent oder um 4.400 Sitzplätze im Monat.


Turkish Airlines ist neuer Sponsor des FC Barcelona (Foto: Turkish Airlines)

Iceland Express hat eine neue Nordatlantikverbindung vorgestellt: zwischen dem 12. Juni und 31. August will die Airline Flüge zwischen Reykjavik und Winnipeg anbieten. Die Hauptstadt der kanadischen Provinz Manitoba liegt im geographischen Herzen des nordamerikanischen Kontinents und nur 100 Kilometer von der US-Grenze entfernt. Zweimal wöchentlich soll eine Boeing 757-200 mit 201 Sitzplätzen - davon 54 mit zusätzlicher Beinfreiheit - die Route nonstop bewältigen. Der Start erfolgt jeweils mittwochs und samstags um 16.30 Uhr mit Ankunft in Winnipeg um 17.40 Uhr Ortszeit. Der Rückflug hebt um 18.40 Uhr ab und erreicht Reykjavik am nächsten Tag um 5.50 Uhr. Der isländische Billigflieger steuert im Sommer auch New York auf Saisonbasis an.

InterSky hat die Einstellung ihrer Flüge zwischen Friedrichshafen und Dresden verkündet. Die Bregenzer Fluggesellschaft wird die Verbindung mit Inkrafttreten des Sommerflugplans ab Ende März nicht mehr anbieten. InterSky will sich nach Firmenangaben künftig auf die Strecken nach Berlin-Tegel, Hamburg und Köln/Bonn konzentrieren. Um diese Verbindungen ausbauen zu können, benötigt der regionale Billigflieger weitere Kapazitäten, die dann durch Wegfall der Dresden-Verbindung verfügbar sind. Die Bodensee-Airline bedient die sächsische Landeshauptstadt seit März 2006. Die Route Friedrichshafen - Dresden wird pro Woche drei- bis fünfmal angeboten. Da das Routing aber immer mittags geflogen wird, ist diese Route für Geschäftsreisende nicht sehr attraktiv.

KLM kehrt wieder nach Aruba zurück: Ab dem 1. Februar bietet sie in Ergänzung zu den Flügen der Tochter Martinair fünf Mal wöchentlich Flüge zwischen Amsterdam und der Karibikinsel an. Zum Einsatz gelangt dabei eine Boeing 747-400 für insgesamt 415 Passagiere. Neben einer Economy Class gibt es an Bord der vierstrahligen Maschine auch eine Economy Comfort sowie eine Business Class. Die Wiederaufnahme der Verbindung sei eine Ergänzung zu den Flügen der Tochter Martinair, die Aruba sechs Mal pro Woche in Verbindung mit Curacao ansteuert, sagte Peter Hartmann, CEO und Präsident der KLM bei der Vorstellung der Route. Die niederländische Airline startet dann ab 1. Februar montags und donnerstags um 9.35 Uhr in Amsterdam und erreicht Aruba um 14.15 Uhr Ortszeit. Zurück geht es um 15.25 Uhr mit Ankunft in Amsterdam um 8.00 Uhr am darauffolgenden Morgen.

LOT hat die Flüge zwischen Warschau und der russischen Enklave Kaliningra wieder aufgenommen. LOT hatte zwischen 2002 und September 2008 Flüge auf dieser Verbindung angeboten, doch dann betrat die russische KD Avia den Markt. Nach deren Bankrott bietet LOT nun wieder tägliche Flüge mit einer ATR72 an, die von der Tochter euroLOT durchgeführt werden.

Lufthansa konnte im Dezember 2009 inklusive der Airlines, die unter der Marke Lufthansa flogen, rund 4,1 Millionen Fluggäste befördern. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Bei Hinzurechnung der Konzerntöchter Swiss, Austrian Airlines und bmi waren es sogar 6,4 Millionen Fluggäste. Der Kranich steigerte zudem die Auslastung der Flugzeuge um 1,1 Punkte auf 76,8 Prozent. Im gesamten Jahr sank jedoch die Anzahl der Passagiere um 2,6 Prozent auf 55,6 Millionen. Lufthansa verknappte das Angebot gegenüber 2008 um 1,3 Prozent. Einzig die Region Nahost/Afrika blieb nachfragestabil. Konzernweit stiegen 76 Millionen Fluggäste ein. Das sind 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon entfielen 13,8 Millionen Gäste auf die Swiss, 3,3 Millionen auf Austrian Airlines und 3,8 Millionen auf bmi. Das Frachtgeschäft der Tochter Lufthansa Cargo sank 2009 um 10,5 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen Luftfracht und Post. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit steigenden Treibstoffkosten.

Lufthansa kündigte die Aufnahme von neuen Flügen in den Irak an. Vorbehaltlich der Erteilung von entsprechenden Verkehrsrechten will Lufthansa die Hauptstadt Bagdad ab Frankfurt sowie Erbil ab München nonstop ansteuern. Genaue Details bezüglich der Flugtage und Startzeiten sind noch in Planung. Die Kranichairline hatte Bagdad von 1956 bis zum Beginn des Golfkriegs 1990 angeflogen. Die Konzerntochter Austrian Airlines fliegt bereits von Wien nach Erbil. Eine Wiederaufnahme der Flüge bedeute eine Ausweitung des Streckennetzes in Richtung Nahost, betonte Lufthansa.

Ryanair hat die Verkehrszahlen für den Dezember und das gesamte Jahr 2009 bekannt gegeben. So konnten die Iren im Monat Dezember 2009 mit 4,9 Millionen Passagieren 4,9 Prozent mehr befördern als im Vorjahresmonat. Im gesamten Kalenderjahr stiegen 65,3 Millionen Fluggäste in die blau-gelben Billigflieger. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 13 Prozent im Vergleich zu 2008.

Ryanair hat drei neue Routen eröffnet, wobei zwei Flüge Spanien mit Italien verbinden. Der irische Billigflieger fliegt neu vier Mal pro Woche zwischen von Madrid nach Trapani und zwei Mal pro Woche von Pisa nach Gran Canaria. Die letztgenannte Route ist mit einer Flugzeit von vier Stunden und 20 Minuten eine der längsten Ryanair-Verbindungen (2.900 Kilometer). Die dritte Route verbindet dagegen zwei Flughäfen, von denen keiner eine Ryanair-Basi ist: Paris/Beauvais - Bratislava. Der slowakische Billigflieger SkyEurope hatte diese Route seit August 2003 im Flugplan, musste jedoch im vergangenen Jahr den Flugbetrieb einstellen.

Ryanair hat eine neue Flug-Verbindung zwischen Rom Ciampino (CIA) und dem dänischen Billund eröffnet. Für den irischen Billigflieger ist dies bereits die neunte Route nach Dänemark. Ryanair hatte kurz zuvor Flüge von Rom CIA nach Bratislava, Oslo-Torp und Wroclaw eröffnet. In der Vergangenheit hatte Ryanair von Billund aus auch preiswerte Flüge nach Birmingham, Hahn, Madrid und Valencia angeboten.

Ryanair will nach dem geplatzten Boeing-Geschäft das dafür vorgesehene Geld an die Aktionäre ausschütten. Der irische Billigflieger hat die Investitionen für die kommenden Jahre um gut 90 Prozent gekürzt. CEO O'Leary rechnet damit, dass am Ende des Geschäftsjahres 2012 rund eine Milliarde Euro verfügbar wären.

Ryanair wird ab Frühjahr wieder die beliebte Ferieninsel Fuerteventura ansteuern. Der irische Billigflieger hatte Flüge auf die Kanareninsel im Januar 2009 aus dem Flugplan gestrichen, weil die Tourismusbehörde die von Ryanair eingeforderte Werbeunterstützung nicht zahlen wollte. Nun sollen ab April Urlauber wieder ab Weeze und Hahn fliegen können. Die Flüge sollen donnerstags und sonntags ab Weeze sowie montags und freitags ab Hahn angeboten werden. Dagegen wird die vor dem Streit angebotene Verbindung Bremen - Fuerteventura zunächst nicht wieder eingerichtet. Ebenfalls ab April wird Ryanair vom Hunsrück Airport Hahn aus das neue spanische Ziel Lleida anbieten. Das dritte Ziel der Lowcost-Airline in der Region Katalonien soll immer freitags und sonntags angesteuert werden. Bislang bedient Ryanair in Katalonien die Flughäfen Reus und Girona.

SAS Group hat weitere Flugzeuge verkauft, um im Rahmen ihres Sparprogramms "Core SAS" die angebotenen Kapazitäten zu verringern. Insgesamt 18 Maschinen vom Typ MD-80 wurden an den amerikanischen Billigflieger Allegiant Air verkauft, der bereits 13 ehemalige SAS-MD-80 in der Flotte hat. Die nun verkauften Jets haben bereits im Dezember die SAS-Flotte verlassen und sollen in der ersten Jahreshälfte dem neuen Besitzer übergeben werden.Durch den Verkauf reduziert sich die Nettoverschuldung der SAS um rund 200 Millionen Kronen. Die skandinavische Fluggesellschaft hat anschließend noch 24 Maschinen dieses Typs. Sie sollen hauptsächlich zur Abdeckung von Saisonspitzen dienen.

Star1 Airlines, Litauens neuer Flag-Carrier, hat wieder Flüge nach Italien aufgenommen. Bis April 2009 hatte Air Baltic Flüge zwischen Vilnius und Mailand-Malpensa angeboten, dann ihre Niederlassung in Vilnius gestutzt. Auch die seit Januar 2009 nicht mehr existente flyLAL hatte einst Flüge nach Italien im Flugplan. Star1 Airlines, die zum neuen Nationalcarrier Litauens avanciert, bedient die Route nun zwei Mal pro Woche.

Swiss konnte 2009 rund 13,8 Millionen Passagiere befördern. Dies bedeutet eine Steigerung von 2,4 Prozent gegenüber 2008, teilte die Schweizer Lufthansatochter mit. Swiss kürzte 2009 das Angebot um 1,9 Prozent auf 34,6 Milliarden verfügbare Sitzplatzkilometer. Die Nachfrage sank im Zeitraum jedoch um 2,2 Prozent auf 27,5 Milliarden verkaufte Passagierkilometer. Dadurch sank die Auslastung der Flugzeuge um 0,2 Prozentpunkte auf 80,1 Prozent. Insbesondere die Langstrecken waren weniger nachgefragt. Das Europageschäft legte dagegen zu. Im Dezember 2009 beförderte Swiss rund 1,14 Millionen Passagiere und damit 6,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Auslastung kletterte um 4,7 Prozentpunkte auf 81,0 Prozent.

Swiss und OLT sind bei der geplanten Kooperation auf der Zielgeraden. Die beiden Airlines wollen gemeinsam die Flüge der OLT zwischen Bremen und Zürich vermarkten. Die norddeutsche Regionalfluggesellschaft würde dann ab Februar die Flugfrequenz von ein auf vier Flüge pro Tag erhöhen und gleichzeitig statt einem 19-sitzigen Metroliner eine Maschine vom Typ Saab 340 mit 32 Sitzplätzen einsetzen. Sollte dies nicht ausreichen, stünde auch eine 50-sitzige Saab 2000 bereit, hieß es bei OLT. Die eingesetzte Maschine soll dann montags bis freitags je zwei Flüge am Morgen und zwei am Abend absolvieren. Am Wochenende soll es jeweils am Sonnabendmorgen und am Sonntagabend einen Hin- und Rückflug geben. OLT würde zudem als offizielle Zubringerairline der Swiss in den weltweiten Buchungssystemen gelistet.

Tarom bietet neu Flüge von der Heimatbasis Bukarest-Otopeni nach Belgrad an. Die Route wird drei Mal wöchentlich mit einer ATR42-500 bedient. Keine andere Fluggesellschaft bietet derzeit Nonstop-Flüge zwischen der rumänischen und der serbischen Hauptstadt an. Außerdem hat Tarom in Konkurrenz zum lokalen Mitbewerber Carpatair Flüge von Bukarest nach Bari aufgenommen. Auf dieser Verbindung setzt die Airline drei Mal wöchentlich die größere ATR72 ein.

Turkish Airlines hat beim europäischen Flugzeugbauer Airbus weitere Mittelstreckenflugzeuge bestellt. Der neue Auftrag umfasst 14 Flugzeuge vom Typ A321 und sechs A319. Zusätzlich zeichnete die türkische Fluggesellschaft Optionen über weitere zehn Jets der A320-Familie. Die fest bestellten Airbusse sollen zwischen 2011 und 2012 zur Auslieferung gelangen. Sollte Turkish Airlines auch die Optionen wahrnehmen, werden die anderen Maschinen 2013 dem Kunden übergeben. Insgesamt hat die Airline nun 126 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge bestellt. Zusätzlich hatte Turkish Airlines erst kürzlich mehere Langstreckenjets des Typs A330 sowie Frachtmaschinen bestellt.

Virgin Atlantic hat bei Airbus sechs Maschinen vom Typ A330-300 in Auftrag gegeben und damit eine Ankündigung vom Juni umgesetzt. Damals hieß es, dass die Jets zwischen 2011 und 2012 ausgeliefert würden. Virgin reagiert damit auch auf die verspätete Ablieferung der georderten Boeing 787. Zusätzlich wird die britische Fluggesellschaft noch vier weitere A330 von AerCap anmieten. Virgin Atlantic lässt den A330, übrigens der erste Zweistrahler bei der Airline, für 270 Passagiere ausrüsten. Die Maschinen gelangen dann auf Flügen zwischen Großbritannien und den USA sowie nach Fernost und in die Karibik zum Einsatz.

Vueling, mittlerweile Europas drittgrößter Billigflieger, hat drei neue Flugverbindungen aufgenommen; zwei davon führen auf die Kanarischen Inseln. Ab Malaga richtete Vueling Nonstop-Flüge nach Tenerifa Norte ein und bedient diese Verbindung dreimal pro Woche in Konkurrenz zu Air Europa. Valencia wird nun zweimal wöchentlich mit Gran Canaria verbunden. Außerdem bietet Vueling nun auch dreimal pro Woche günstige Flüge zwischen Sevilla und Casablanca an. Insgesamt hat Vueling damit vier internationale Verbindungen ab Sevilla im Flugplan stehen, denn man fliegt bereits von dort nach London-Heathrow, Paris CDG und Rom-Fiumicino. Hinzu kommen noch sechs innerpsanische Verbindungen.

Welcome Air und die schweizerische Air Alps Aviation fliegen künftig unter dem gemeinsamen Dach der Holding "Welcome Aviation Group. Dabei hat die Tiroler Welcome Air Luftfahrt GmbH & Co KG am 22. Dezember 76 Prozent an Air Alps Aviation übernommen. Die restlichen 24 Prozent verteilen sich auf die BZS-Holding sowie die Region Südtirol-Trentino und die Provinz Bozen. Die neu geschaffene Welcome Aviation Group verfügt über zwölf Flugzeuge und 240 Mitarbeiter, die einen Umsatz von jährlich 40 Millionen Euro erwirtschaften. Beide Fluglinien wollen durch die Zusammenlegung von Synergieeffekten profitieren. Beide Airlines setzen auf ihren Flügen die Dornier 328 ein und rechnen insbesondere bei Wartung, Flugbetrieb und Verwaltung mit Einsparpotentialen. Die beiden Standorte Innsbruck und Bozen sollen nach Firmenangaben erhalten bleiben. Auch die von Air Alps in Kooperation mit Alitalia angebotenen Liniendienste in Italien sollen fortgeführt werden. Überhaupt soll Air Alps als eigenständige Gesellschaft innerhalb der Welcome Aviation Group fortbestehen.

RUSSLAND / GUS

Airzena Georgian Airways hat mit einem Direkt-Flug von Tiflis nach Moskau nach gut 1,5 Jahren Unterbrechung wieder Georgien mit Russland verbunden. Die Verbindung war im Zuge des bewaffneten Konflikts eingestellt worden. Zunächst handelt es sich jedoch um Charterflüge. Eine Genehmigung für regelmäßige Liniendienste liegt aus Moskau bislang noch nicht vor.

NAHOST / GOLFREGION


(Foto: Airbus)

Al Jaber Aviation (AJA) aus Abu Dhabi hat noch vor dem Jahreswechsel ihren Flottenpark weiter ausgebaut. So übernahm der VIP-Charteranbieter seinen ersten Airbus A318 Elite. Das Flugzeug mit dem späteren Kennzeichen A6-AJC erhält derzeit bei Lufthansa Technik in Tulsa (Oklahoma) eine luxuriöse Innenausstattung und wird Mitte des Jahres endgültig an den Kunden übergeben. AJA wird dann die erste Airline im Nahen Osten sein, die einen Airbus für VVIP-Charteraufträge bereit hält. Außerdem konnte AJA auch den ersten Embraer Lineage 1000 am Standort des Herstellers in São José dos Campos übernehmen. Die Maschine ist der größte Businessjet im Portfolio von Embraer und basiert auf der ERJ-190.

Emirates hat die Aufnahme von Flügen zwischen der Heimatbasis Dubai und der spanischen Hauptstadt Madrid angekündigt. Die neue Route soll ab 1. August ein Mal pro Tag nonstop mit einem Airbus A330-200 bedient werden. Der Jet bietet 12 Sitze in der First-, 42 Sitze in der Business- und 183 Sitze in der Economy Class. Flug EK 141 startet dann um 7.25 Uhr Ortzeit in Dubai und erreicht Madrid um 13.20 Uhr Ortszeit. Der Rückflug EK 142 hebt in Madrid um 16.15 Uhr ab und landet gegen 1.05 Uhr am darauf folgenden Tag in Dubai.

Emirates hat einen Ausbau der Kapazitäten nach Düsseldorf angekündigt. Die Airline setzt ab Januar auf den Flügen am Mittag eine Boeing 777-300ER statt des bislang genutzten Airbus A330-200 ein. Die Triple Seven bietet insgesamt 364 Sitzplätze in einer Drei-Klassen-Auslegung. Im Vergleich zum A330-200 steigt dadurch die angebotene Kapazität um 50 Prozent. Da Emirates aufgrund der geltenden Verkehrsrechte keine weiteren Flüge nach Deutschland aufnehmen kann, bleibt der Fluggesellschaft nur die Möglichkeit, größere Flugzeuge einzusetzen, wenn sie ihr Engagement im deutschen Markt ausbauen will. Emirates bietet pro Tag zwei Flüge zwischen Dubai und Düsseldorf an. Im Flugsteig C hatte die Golf-Airline erst im Mai 2009 eine neue First- und Business-Class-Lounge eröffnet.

Emirates hat Flüge zwischen der Heimatbasis Dubai und Prag angekündigt. Die Hauptstadt Tschechiens soll ab dem 1. Juli täglich angesteuert werden. Flug EK139 hebt dabei um 10.30 Uhr in Dubai ab und erreicht die "goldene Stadt" nach gut sechs Stunden Flugzeit um 14.50 Uhr Ortszeit. Zurück geht es mit Flug EK140 um 16.20 Uhr ab. Die Landung in Dubai erfolgt dann um 0.15 Uhr am darauf folgenden Morgen. Emirates wird auf den Flügen einen Airbus A330 einsetzen. Die Maschine verfügt über 27 Sitze in der Business- und 251 Sitze in der Economy Class. Prag wird damit das 24. europäische Ziel der Emirates. Nach Deutschland kann Emirates derzeit keine neuen Routen aufnehmen, da alle Verkehrsrechte ausgereizt sind. Aber Prag liegt unweit der deutschen Grenze.

Emirates hat Jeddah als als achte Destination benannt, die mit einem Airbus A380 angesteuert wird. Die Umstellung der Flüge auf den Super-Jumbo erfolgen zum 1. Februar. Damit wird der A380 erstmals auf einer Mittelstreckenverbindung eingesetzt, denn die Route Dubai - Jeddah ist nur 1.700 Kilometer lang. Der Emirates-Flug EK803 startet immer am Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag um 16.30 Uhr in Dubai und erreicht die saudi-arabische Stadt am Roten Meer um 18.30 Uhr Ortszeit. Zurück geht es um 20.45 Uhr mit Landung in Dubai am folgenden Morgen um 0.15 Uhr.

Etihad Airways steigerte die Flugfrequenzen zwischen der Heimatbasis Abu Dhabi und Beirut. Die Fluggesellschaft hatte die Verbindung bislang zwei Mal pro Tag angeboten. Nun startet sie 18 Mal pro Woche. Mit den vier neuen Frequenzen komme die Airline der gestiegenen Nachfrage nach, betonte CEO James Hogan. Die Verbindung werde nicht nur von Gastarbeitern, sondern zunehmend auf von Geschäftsreisenden nachgefragt, die via Abu Dhabi weiter nach Indien, Südostasien oder Australien weiterfliegen.

Etihad Airways stellte den ersten von fünf Airbus A330-300 in Dienst. Das neue Flugzeug bietet insgesamt 203 Passagieren in drei Klassen Platz: zwölf in der First-, 40 in der Business- und 151 in der Economy Class. Der Jet soll in Kürze auf den Flügen zwischen Abu Dhabi und London eingesetzt werden.

Etihad Airways und Alitalia rücken zusammen. Ab Sommerflugplan 2010 wollen die arabische und die italienische Airline ausgewählte Flüge im Codeshare anbieten. Vorbehaltlich der Regierungsgenehmigung kann Etihad Airways dann die Alitalia-Flüge von Mailand nach Rom und Neapel sowie von Rom zu weiteren ausgewählten europäischen Zielen wie z.B. Frankfurt, Genf und München setzen auch unter eigener EY-Flugnummer vermarkten. Die italienische Nationalairline wird dann im Gegenzug ihren AZ-Kenner auf die Etihad-Flüge von Mailand nach Abu Dhabi und weiter nach Bahrain, Kapstadt, Johannesburg, Bangkok, Sydney und Melbourne. In einem nächsten Schritt sollen dann auch die Vielfliegerprogramme beider Airlines verknüpft werden, so dass Passagiere bei Etihad erflogene Meilen auch bei Alitalia anrechnen lassen können und umgekehrt.

FlyDubai, einziger Billigflieger des Emirates, hat Flüge zwischen Dubai und Baku aufgenommen. Für den Lowcost-Anbieter ist dies die sechste Route seit der Betriebsaufnahme am 1. Juni 2009. Die neue Verbindung wird ein Mal pro Tag angeboten. Fluggäste können neben den Angeboten der FlyDubai auch auf die Flüge der Azerbaijan Airlines zurückgreifen, die diese Verbindung ebenfalls täglich mit einem Airbus A319 anbietet.

Israir erhöht zum Sommer wieder die Anzahl der Flüge zwischen Tel Aviv und Berlin - wie schon im Sommer 2008. Zusätzlich zu den Flügen am Montag und Freitag gibt es ab dem 31. März am Mittwoch eine Flugverbindung nach Berlin-Schönefeld. Außerdem hat die israelische Fluggesellschaft die Eröffnung einer neuen Flugverbindung zwischen Tel Aviv und Basel bekannt gegeben, die jeweils montags und mittwochs bedient werden soll.

Qatar Airways baute ihren Flottenpark um zwei Boeing 777-200LR und zwei Airbus A320-200 aus. Damit hat die Airline aus Doha nun 76 Flugzeuge in der Flotte. Im gesamten Jahr 2009 hatte Qatar Airways elf neue Jets übernommen, neue Flüge nach Houston, Melbourne, Amritsar und Goa eingerichtet, 24 Airbus A320 in Auftrag gegeben und mit Qatar Executive eine Businessjet-Tochter ins Leben gerufen. In den kommenden Jahren wird die Airline durchschnittlich mehr als ein Flugzeug pro Monat übernehmen, um mit ihnen ältere Muster zu ersetzen.

Qatar Airways hat für das laufende Kalenderjahr einen Ausbau des Streckennetzes angekündigt. Die arabische Fluggesellschaft will Nonstopflüge zu insgesamt sechs neuen Destinationen aufnehmen. Den Anfang macht das indische Bengaluru, das ab Februar ein Mal täglich ab Doha angeflogen wird. Qatar Airways steuert dann insgesamt elf Städte auf dem Subkontinent an: Delhi, Mumbai, Chennai, Hyderabad, Ahmedabad, Trivandrum, Cochin, Kozhikode, Goa, Amritsar, Bengaluru). Fluggäste können hierbei aus wöchentlich 71 Flügen wählen. Im April wird dann die türkische Hauptstadt Ankara angesteuert und ergänzt die bisherigen Istanbul-Flüge. In Fernost wird Tokio-Narita ab Ende April täglich via Osaka angeflogen. Dafür wird Seoul bereits ab Ende März nonstop angeflogen. Das bisherige Routing über Osaka entfällt. In Australien will Qatar Airways nach Melbourne nun auch Sydney ansteuern. In Europa hat Qatar Airways Schwerpunkte in Skandinavien und Spanien gesetzt. So will die Airline ab Sommerflugplan vier Mal pro Woche Flüge von Doha in die dänische Hauptstadt Kopenhagen anbieten. Qatar fliegt bereits nach Stockholm. Außerdem plant die Airline die Aufnahme von täglichen Flügen nach Madrid, das dadurch nach Barcelona zum zweiten Ziel auf der iberischen Halbinsel wird.

AFRIKA

1Time hat neue Flüge zwischen der Heimatbasis Johannesburg und Livingston aufgenommen. Dabei kommen MD-87 mit 132 Sitzplätzen zum Einsatz. 1Time bedient die neue Verbindung in Konkurrenz zu den täglichen Flügen der Comair, ein Franchisenehmer von von British Airways, sowie den acht wöchentlichen Flügen des Flag-Carriers South African Airways.

Air Austral hat beim amerikanischen Flugzeugbauer Boeing zwei Maschinen vom Typ 737-800 bestellt, wie Boeing Anfang Januar mitteilte. Dies sei der erste Auftrag der Fluggesellschaft für diesen Typ, ergänzte der Hersteller. Die auf La Réunion beheimatete Airline will mit den beiden neuen Maschinen je eine ältere Boeing 737-300 und 737-500 ersetzen, die derzeit auf Flügen im Indischen Ozean eingesetzt werden. Wann die neuen Flugzeuge zur Auslieferung gelangen, blieb offen. Außerdem verfügt Air Austral noch über Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777. Sie werden auf Flügen ins französische Mutterland eingesetzt.

Arik Air hat Nonstop-Flüge von Lagos nach New York JFK aufgenommen. Die Fluggesellschaft setzt auf der Route drei Mal wöchentlich einen Airbus A340-500 ein, der von der portugiesischen HiFly betrieben wird. Für Arik Air ist dies der erste Transatlantik-Flug. Zudem hat im gesamten Jahrzehnt keine Airline des Landes einen Direktflug in die USA angeboten, betont Arik Airs Managing Director Jason Holt. Für Nigerianer entfällt nun der zeitraubende Umweg über Europa sowie kostenintensive Transitvisas, ergänzt CEO Suraj Sundaram.

LAM Mozambique Airlines hat Flüge zwischen Maputo und Luanda (Angola) aufgenomen. Die neue Route zwischen beiden Hauptstädten wird montags und freitags bedient. LAM setzt auf den Flügen einen ihrer neuen Embraer 190 ein. TAAG Angola Airlines setzt mittels Codesharing ihre Nummern auf diese Flug der LAM.


Der zweite Prototyp des Airbus A330-200F erhielt Rolls-Royce Trent 700-Triebwerke (Foto: Airbus)

SÜDASIEN / FERNOST

AirAsia hat nach Kochi zwei weitere indische Ziele in den Flugplan integriert. Die neuen Nonstopflüge führen von Kuala Lumpur nach Kolkata sowie Trivandrum. Beide Routen werden täglich angeboten. Keine der beiden Flugverbindungen wird von einer anderen Fluggesellschaft nonstop angeboten.

AirAsia X hat die angekündigten Flüge von der Heimatbasis Kuala Lumpur nach Abu Dhabi aufgenommen. Der malaysische Langstrecken-Billigflieger bietet die Flüge fünf Mal pro Woche nonstop mit einem Airbus A340-300 an. Die in Abu Dhabi ansässige Etihad Airways hat die Verbindung sechs Mal wöchentlich im Flugplan. In der Branche wird spekuliert, dass AirAsia X Abu Dhabi als Sprungbrett in Richtung Europa und Afrika nutzen könnte. Die in Kuala Lumpur beheimatete Flotte ist bislang auf einen Radius von acht Flugstunden beschränkt.

Air India hat Flüge nach Washington Dulles (IAD) aufgenommen. Der indische Flag-Carrier setzt auf den Flügen ab Delhi eine Boeing 777-200ER ein, die über New York JFK fliegt. Damit gibt es nun pro Woche fünf Nonstopverbindungen zwischen Indien und den USA: Chicago - Delhi (American Airlines), Newark - Mumbai (Continental), Newark - Delhi (Continental), New York JFK - Mumbai (Air India), New York JFK - Delhi (Air India). Der Mitbewerber Jet Airways steuert drei nordamerikanische Ziele (Newark, New York JFK, Toronto) über ihren Hub Brüssel an.

Cathay Pacific hat das im Mai 2009 eingeführte Online-Tool "Meine Buchung verwalten" überarbeitet. Neu hinzu kam nach Angaben der chinesischen Fluggesellschaft ein interaktiver Sitzplan. Passagiere könnten nun bis zu 180 Tage vor ihren Flügen ihren Sitzplatz reservieren. Zudem können spezielle Mahlzeiten vorbestellt und Informationen zum dann angebotenen Unterhaltungsprogramm abgefragt werden. Das Tool bot bislang unter anderem den Buchungsstatus, Reisehinweise die Verwaltung der Vielfliegerdaten, Details zu Reisedokumenten und Kontaktdaten an. Fluggäste können zudem Informationen über die angebotenen Duty-Free-Waren abrufen, ein Upgrade in die nächst höhere Buchungsklasse anfordern und 48 Stunden bis 90 Minuten vor Abflug selbst einchecken.

China Airlines hat den Zwischenstopp auf der Verbindung Taipeh - Rom FCO geändert. Bislang legte die Airline aus Taiwan auf ihren drei Flügen pro Woche einen Zwischenhalt in Bangkok ein. Dieser wurde nun nach Delhi verlegt. Dies spart einerseits Flugzeit. Noch wichtiger ist jedoch, dass jetzt Taiwan und Italien wieder mit Indien verbunden sind. Alitalia hatte die Flüge von Mailand MXP nach Delhi und Mumbai im März 2008 eingestellt. Die taiwanesische EVA Air hatte Taipeh - Mumbai im Juni 2008 aus dem Flugplan genommen.

Hainan Airlines hat Flüge zwischen Peking und der sudanesischen Hauptstadt Khartoum aufgenommen. Die chinesische Airline bedient die Verbindung zwei Mal wöchentlich mit einem Airbus A340-600. Die vierstrahlige Maschine startet immer dienstags und freitags um 1.50 Uhr in Peking und erreicht den Sudan um 8.45 Uhr Ortszeit. Der Rückflug hebt um 13.15 ab und setzt am darauffolgenden Morgen um 5.00 Uhr Ortszeit wieder in Peking auf. Hainan Airlines betreibt eine Flugroute nach Afrika. Diese führt von Peking über Dubai nach Lagos (Nigeria).

JAL Japan Airlines bewegt sich auf eine Insolvenz zu. Die Gläubigerbanken der angeschlagenen Airline sollen ihren Widerstand aufgegeben haben. Zudem sollen die finanziellen Angebote vom Oneworld-Partner American Airlines sowie dem rivalisierenden SkyTeam-Mitglied Delta Air Lines ausgeschlagen werden. Im Zuge der Umstrukturierung soll zudem ein Branchenfremder den bisherigen Vorstandschef Haruka Nishimatsu ablösen. JAL hat vom Staat bereits umgerechnet mehrere hundert Millionen Euro erhalten.

JAL Japan Airlines erhält weitere Kredite zum Überleben. Die staatliche Entwicklungsbank hat eine Verdoppelung der Kreditlinie auf 200 Milliarden Yen (1,5 Mrd Euro) beschlossen, um den Flugbetrieb bis Ende Januar sicherzustellen. Bis dahin soll ein Restrukturierungsplan vorgelegt werden. Dann wird die staatliche Sanierungsgesellschaft Enterprise Turnaround Initiative Corp. of Japan über das weitere Vorgehen entscheiden. Auch eine geordnete Insolvenz wurde im japanischen Kabinett bereits in Spiel gebracht. Eine japanische Zeitung berichtete zudem, dass JAL ihre internationalen Verbindungen an die ebenfalls japanische ANA abtreten könnte.

JAL Japan Airlines hat am 19. Januar Insolvenzantrag gestellt. Mit Hilfe der staatlichen Sanierungsgesellschaft Enterprise Turnaround Initiative Corp (ETIC) soll die Airline bei laufendem Betrieb radikal umgebaut werden. Im Zuge der Insolvenz sollen dabei rund ein Drittel aller Arbeitsplätze entfallen. Präsident Haruka Nishimatsu hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. Nachfolger wird Kyocera-Gründer Kazuo Inamori.

Jeju Air hat neue Route zwischen Seoul-Gimpo (GMP) und Osaka-Kansai aufgenommen. Auf dem täglichen Kurs setzt die Airline eine Boeing 737-800 ein. Die Airline bedient Gimpo außerdem noch ab der Heimatbasis Jeju. So wurde Gimpo-Osaka zur ersten internationalen Verbindung der Jeju Air ab Gimpo. Der Billigflieger steuert zudem Osaka-Kansai ab Seoul-Incheon an.

Jet Airways hat Flüge zwischen Mumbai und Kathmandu aufgenommen. Der indische Billigflieger verbindet beide Städte einmal pro Tag. CEO Nikos Kardassis hat sowohl Urlauber als auch Geschäftsleute im Visier. Die indische Fluggesellschaft bietet bereits günstige Flüge zwischen Delhi und Kathmandu; opriert dort jedoch in Konkurrenz zu Air Nepal, Druk Air, Indian Airlines, JetLite und Nepal Airlines.

Kingfisher Red, Tochter der Kingfisher Airlines für Billigflüge, hat mit Chennai - Salem eine neue Regionalroute eröffnet. Die neue Direktverbindung wird täglich mit einer Turbopropmaschine der ATR-Familie bedient. Die Fluglinie betonte beim Erstflug, dass keine andere Airline Flüge zwischen diesen beiden Städten anbietet. Für Geschäftsleute und Politiker sseien diese Direktflüge eine komfortable Möglichkeit von Salem die Ziele Mumbai, Delhi und Hyderabad via Chennai zu erreichen.

Lion Air hat noch vor Jahresende 2009 vier neue Flugzeuge von Boeing erhalten. Die Maschinen vom Typ Boeing 737-900ER sollen zur Aufstockung von Flugfrequenzen dienen. Außerdem kann Lion Air ältere Flugzeuge ausmustern. Lion Air war die weltweit erste Fluggesellschaft, die sich für diesen Flugzeugtyp entschieden hatte. Zur Zeit verfügt sie über 30 737-900ER. Weitere 152 Maschinen sind bestellt.

Nok Air hat ihr Inlandsstreckennetz ab Bangkok-Don Muang Airport um drei weitere Destinationen ausgebaut. Mit ATR72 fliegt die Airline nun nach Buriram (BFV), Nakorn Phanom (KOP) und Sakon Nakhon (SNO). Der Flughafen Don Muang wurde eigentlich im September 2006 geschlossen, als der neue Flughafen Suvarnabhumi in Betrieb ging. Im März 2007 wurde er jedoch für direkte Inlandsflüge wieder eröffnet. Zur Zeit operieren dort nur Nok Air und One-Two-Go Airlines.

Pakistan International Airlines hat Flüge zwischen Lahore (LHE) mit dem Amsterdamer Flughafen Schiphol aufgenommen. Der pakistanische Flag-Carrier setzt auf der Verbindung einen Airbus A310-300 ein, der auf dem Rückweg über Frankfurt fliegt. Mit der neuen Route komplettiert die Airline ihr Angebot. Neben der neuen Route offeriert Pakistan International auch Flüge zwischen Islamabad und Amsterdam, die über Istanbul geführt werden.

Shandong Airlines nahm neue Flüge zwischen Hangzhou und Shenzhen auf. Die chinesische Airline bedient die Verbindung täglich mit Boeing 737. Auch Air China, China Eastern, China Southern, Shenzhen Airlines und Xiamen Airlines haben diese Route in ihren Flugplänen zu stehen.

United Airways hat ihre erste Interkontinentalroute aufgenommen. Die Fluggesellschaft aus Bangladesh bietet nun zwei Mal wöchentlich Flüge von Dhaka nach London-Gatwick. Die neue Route ist allerdings keine Nonstoproute, sondern wird über Dubai und Istanbul-Sabiha Gökcen (SAW) geführt. United Airways setzt auf den Flügen Maschinen vom Typ MD-83 ein. Ab April 2011 soll jedoch eine Boeing 767-300ER nach London eingesetzt werden. Dann wäre nach Angaben der Airline nur noch in Dubai eine Zwischenlandung notwendig. Mitbewerber ist der Flagcarrier des Landes, Biman Bangladesh, der Flüge nach London-Heathrow (LHR) anbietet.

NORDAMERIKA

Air Canada bietet neu tägliche Flüge von Montreal nach Houston. Die Flüge werden vom Partner Jazz mit einer 75-sitzigen Bombardier CRJ700 durchgeführt. Keine andere Fluggesellschaft verbindet diese beiden Städte. Mit Einrichtung dieser Flugverbindung bietet der kanadische Flag-Carrier in diesem Winter insgesamt 17 US-Routen ab Montreal. Für Houston ist es nach Calgary, Toronto und Vancouver die vierte Verbindung nach Kanada. Auch das Star-Alliance-Mitglied Continental Airlines fliegt von Houston nach Calgary und Toronto.

Air Canada hat zwei neue Hawaii-Routen ab der Basis Calgary eröffnet. Der kanadische Flag-Carrier bietet jetzt zwei Mal pro Woche Flüge nach Honolulu und drei Mal pro Woche nach Kahului/Maui. Die beiden neuen Strecken werden mit einer Boeing 767 bedient. Air Canada unterhält damit elf US-Nonstop-Routen ab Calgary. Hinzu kommen weitere Nonstop-Flüge zu Zielen wie Cancun, Frankfurt, London-Heathrow, Puerto Vallarta und Varadero (Kuba). Air Canada hat außerdem neue Flüge ab Montreal in das Streckennetz integriert: Immer sonnatgs fliegt die Airline von dort nach Fort Myers (Florida) und Fort-de-France (Martinique).

Alaska Airlines hat tägliche Flüge zwischen Portland (Oregon) und Chicago O'Hare aufgenommen. Die Flüge der nordamerikanischen Airline heben um 10.10 Uhr an der US-Westküste ab und erreichen um 16.00 Uhr Ortszeit die "Windy City". Zurück geht es um 16.45 Uhr mit Ankunft in Portland um 19.10 Uhr. Auf dieser Flugverbindung besteht Konkurrenz durch United Airlines, die pro Tag drei Flüge anbietet. Für Alaska Airlines und den Partner Horizon Air ist dies die 27. Flugverbindung ab Portland. Der Flughafen hat 2008 rund 14,3 Millionen Passagiere abgefertigt - jeder dritte flog mit Alaska/Horizon. Danach folgt Southwest Airlines, die rund 20 Prozent aller Passagiere beförderte.

Allegiant Air, Billigflieger aus Nevada, hat fünf neue Flug-Verbindungen aufgenommen. Drei der neuen Flüge führen nach Florida und zwei nach Arizona. So steuert die Airline von ihrer Basis Phoenix/Mesa die Ziele Pasco (Washington) und Wichita (Kansas) an. Von Orlando Sanford führen neue Billigflüge nach Duluth (Minnesota) und Fayetteville (Arkansas). Schlussendlich bietet Allegiant Air nun auch Flüge zwischen St Petersburg-Clearwater (Florida) mit Bangor (Maine). Alle genannten Verbindungen werden zwei Mal pro Woche bedient.

American Airlines hat fünf neue Flüge ab Miami in ihr Regionalstreckennetz integriert. Der Regionalpartner American Eagle nahm tägliche Flüge nach Charleston (South Carolina) und Knoxville (Tennessee) auf. Auf dieser Verbindung kommt ein Embraer Regionaljet des Typs ERJ-145 zum Einsatz. Der auf Puerto Rico beheimatete Eagle-Partner Executive Airlines hat zusätzlich drei neue Flugverbindungen auf die Bahamas eröffnet. Mit Turbopropmaschinen des Typs ATR72 führen die neuen Flüge nach Governor's Harbour, North Eleuthara und Treasure Cay. Diese Bahamasrouten werden drei- bis viermal wöchentlich angeboten. Außerdem hat American Airlines neue tägliche Flüge von Los Angeles nach Santa Fe (New Mexico) aufgenommen und die Flüge zwischen Washington IAD und San Juan (Puerto Rico) wieder in den Flugplan aufgenommen. Auf der letztgenannten Verbindung fliegen bereits United Airlines (tägllich) und der Billigflieger jetBlue Airways (sonntags).

American Airlines und British Airways wollen auf Flügen über den Atlantik kooperieren. Das hat nun das Missfallen der amerikanischen Kartellbehörde hervorgerufen. Dem zuständigen Verkehrsministerium wurde nahe gelegt, die Kooperation zu untersagen oder höchstens unter strengen Auflagen zu genehmigen. Auf ausgesuchten Flugverbindungen sollen beide Fluggesellschaften Start- und Landerechte, sogenannte Slots, an Mitbewerber abtreten. Andernfalls fürchtet die Kartellabteilung des Justizministerium, dass sich die Flüge über den Atlantik um 15 Prozent verteuern könnten. Das Verkehrsministerium könnte aber auch die Kooperation nur für bestimmte Flugstrecken genehmigen und auf anderen untersagen. Sowohl American als auch British Airways gehören dem globalen Airline-Bündnis Oneworld an.

Continental Airlines und United Airlines sowie die japanische ANA All Nippon Airlines haben beim US-Transportministerium einen Antrag auf Antitrust-Immunität für Transpazifikstrcken gestellt. Eine solche kartellrechtliche Freistellung würde es den beteiligten Airlines erlauben, auf den Flügen zwischen den USA und Japan enger zu kooperieren als bisher und beispielsweise die Tarife aufeinander abzustimmen. Die Regierungen beider Länder haben erst kürzlich ein Open-Sky-Abkommen verkündet, das zum Oktober 2010 umgesetzt werden soll. Alle drei Fluggesellschaften gehören der Star Alliance an und versprechen sich durch den engen Schulterschluss eine stärkere Wettbewerbsposition auf Flügen von und nach Japan gegenüber den Bündnissen Oneworld und SkyTeam.

JetBlue Airways hat neue Flüge zwischen Kalifornien und Florida eröffnet. Die Lowcost-Airline verbindet mit einem Airbus A320-200 nun täglich San Francisco mit Fort Lauderdale und tritt damit in Konkurrenz zu Virgin America, die zeitgleich Billigflüge zwischen den beiden Metropolen eröffnet hatte. Für JetBlue Airways ist dies die fünfte Verbindung nach San Francisco, denn es bestehen bereits Flugverbindungen ab Austin, Boston, Long Beach und New York JFK.

Mesa Air Group hat Gläubigerschutz nach Artikel 11 des US-Insolvenzrechts beantragt. Die Airline führt im Auftrag von US Airways, United Airlines und Delta Zubringer- und Regionaldienste durch. Diese Flüge sollen während der nun eingeleiteten Sanierung fortgeführt werden. Die auf Hawaii beheimatete Mesa-Tochter Go! ist nicht Bestandteil des Verfahrens. Hauptgrund ist der große Flugzeugpark, denn Mesa hat mehr Flugzeuge in der Flotte, als für den Betrieb benötigt werden. Die daraus resultierenden Leasingzahlungen haben die Airline finanziell an die Wand gedrückt. Zwar konnte die Gruppe nach den Worten des Mesa-Chefs Jonathan Ornstein die finanziellen Verpflichtungen durch Verhandlungen mit Leasingfirmen und Gläubigern um 160 Millionen Dollar absenken, doch die finanzielle Situation sei weiter "unhaltsam". Zurzeit sind 52 der insgesamt 130 Flugzeuge still gelegt. Mesa will die restliche Flotte um weitere 25 Maschinen kürzen.

Porter Airlines bietet die Flüge zwischen der Heimatbasis Toronto-City (YTZ) und Quebec nun ganzjährige an. Die kanadische Regional-Airline fliegt pro Woche 21mal zwischen beiden Städten. Bislang hatte eine Bombardier Dash-8Q-400 die Route nur auf Saisonbasis und zudem nur am Wochenende bedient. United Airlines hat alle 24 Boeing 747-400 neu eingerichtet. Sowohl in der First- als auch in der Business Class können die Fluggäste ihre Sitze in komplett flache Betten verstellen - so wie dies auch in den 21 Boeing 767-300 möglich ist. Die First Class umfasst in den United-747 zwölf Sitze und die Business Class 52 Sitze. Neben 240 Sitzen in der Economy Class gibt es auch noch 70 Economy-Plus-Sitze mit 13 Zentimetern mehr Sitzabstand. Als nächstes steht nun bei dem Star-Alliance-Mitglied die Kabinenumrüstung der 46 Boeing 777 auf dem Programm.

Virgin America hat die angekündigten Billig-Flüge nach Fort Lauderdale aufgenommen. Die neue Destination im Bundesstaat Florida wurde damit das zehnte Ziel der amerikanischen Virgin-Tochter. Die Airline bietet die Flüge zweimal täglich sowohl ab Los Angeles als auch San Francisco an. Auch der New Yorker Billigfieger JetBlue Airways hat die Verbindung San Francisco - Fort Lauderdale in den Flugplan integriert. Delta Air Lines und Spirit Airlines bedienen bereits viermal wöchentlich bzw. täglich die Route ab Los Angeles.

MITTEL-/ SÜDAMERIKA

AeroGal (Aerolineas Galapagos) hat tägliche Nonstop-Flüge von Guayaquil nach New York JFK aufgenommen. Die ekuadorianische Airline setzt auf der Verbindung eine erst kürzlich gelieferte Boeing 767 ein. Auch die zum LAN-Imperium gehörende LAN Ecuador, zugleich größter Carrier des Landes, bietet zwischen Guayaquil und New York tägliche Flüge an. AeroGal steuert in Nordamerika außerdem noch Miami in Konkurrenz zu American Airlines an. Guayaquil ist die größte und geschäftigste Stadt in Ekuador. Der José Joaquín de Olmedo International Airport hat 2008 über 3,5 Millionen Passagiere im erst zwei Jahre alten Terminal abgefertigt. Der einzige Nonstop-Flug nach Europa führt nach Madrid. Sowohl Iberia als auch LAN haben diese Verbindung in ihrem Flugplan zu stehen. Die erst kürzlich kollabierte Air Comet flog hier ebenfalls nonstop. KLM steuert Guayaquil mit einem Zwischenstopp in Quito, Hauptstadt von Ekuador, an.

Mexicana hat Flüge zwischen Puerto Vallarta und Chicago O'Hare aufgenommen. Die mexikanische Airline bedient die neue Verbindung dreimal wöchentlich mit Airbus A319. Auch American Airlines fliegt auf dieser Route (neunmal wöchentlich).

TACA hat drei neue Verbindungen ab San Salvador (El Salvador) eröffnet. Die Airline bietet nun tägliche Flüge nach Roatan in Mexiko sowie nach Houston. Ferner richtete die Airline einen neuen Dienst nach Cancun (Mexiko) ein, der pro Woche sechs Mal angeboten wird.

TACA Peru hat Nonstop-Flüge zwischen der Heimatbasis Lima und Porto Alegre in Brasilien aufgenommen. Die peruanische Tochter des lateinamerikanischen TACA-Luftfahrtkonzerns bedient die neue Route dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320-200. Porto Alegre hat 2008 knapp fünf Millionen Passagiere abgefertigt und war damit auf Platz sieben der brasilianischen Flughäfen.

TAM Airlines setzt seit dem 8. Januar auf ihren Flügen nach Frankfurt an Bord des Airbus A330 erstmals eine First Class ein. Nach Angaben der Airlines befinden sich nun direkt hinter dem Cockpit vier großzügige Sessel, die sich jeweils in ein komplett flaches Bett verwandeln lassen. Einen direkten Sitznachbar gibt es dabei nicht. Alle vier Sessel verfügen über ein umfangreiches Entertainment-System mit 23-Zoll-Monitor, flexibler Leselampe sowie einem Anschluss für den Laptop. First-Class-Passagiere können zudem einen VIP-Limousinen-Service von und zum Flughafen vor dem Abflug buchen. An den Flughäfen Sao Paulo GRU sowie Frankfurt stehen VIP-Lounges zur Verfügung. Während TAM an der Heimatbasis über eine eigene Lounge verfügt, nutzt sie in Frankfurt die Lufthansa-Lounge.

AUSTRALIEN / PAZIFIK

Air Pacific, Nationalairline von Fidschi, hat mit einer Boeing 767 Direktflüge von Nadi nach Hongkong aufgenommen. Die Fluggesellschaft hatte die Verbindung bereits im Oktober 2008 angekündigt. Hongkong verlangt bei der Einreise kein Visa von den Bürgern Fidschis. Die Passagiere könnten dann zum Beispiel Anschlussflüge nach China, Indien, Nahost oder Europa, sagte John Campbell, Air Pacific CEO und Managing Director.

Jetstar und AirAsia haben unter dem Namen "World First" die weltweit erste Billigflieger-Allianz gebildet . Laut Jetstar CEO Bruce Buchanan könne man so mehrere hundert Millionen Dollar einsparen. Diese Kooperation gilt aber nur am Boden. Beide Airlines wollen auch weiterhin in Konkurrenz zueinander fliegen. Doch an den Flughäfen, die beide Lowcost-Airlines mit ihren Airbus A320 oder A330 ansteuern, wollen beide Seiten Kosten sparen, in dem mit den Abfertigungsgesellschaften neue Gemeinschaftsverträge ausgehandelt werden. Man hätte durch die Kooperation eine bessere Verhandlungsposition. Auch bei der Flugzeugwartung wollen Jetstar und AirAsia zusammenarbeiten. Ersatzteile könnten gemeinsam eingekauft und gelagert werden. Nun müssen zunächst gemeinsame Standards entwickelt werden.

Pacific Blue, Tochter des australischen Billigfliegers Virgin Blue, hat den thailändischen Markt betreten. Die Airline bietet neue Flüge zwischen Perth und Phuket an. Auf der zwei Mal wöchentlich angebotenen Verbindung wird eine Boeing 737-800 eingesetzt. Die Maschine startet jeweils am Dienstag und am Samstag und benötigt für die Flüge rund sechseinhalb Stunden. Zurück geht es dann immer am Mittwoch und Sonntag. Mit der neuen Route hätten Westaustralier erstmals die Möglichkeit, direkt nach Phuket zu fliegen, erklärte Virgin Blue CEO Brett Godfrey anlässlich der Eröffnung.

V Australia hat ihr Langstreckennetz ab Melbourne ausgebaut. Zunächst nahm der australische Billigflieger eine neue Flugverbindung nach Los Angeles auf. Die Route wird zweimal wöchentlich mit einer Boeing 777-300ER bedient und steht in direkter Konkurrenz zu Qantas. Außerdem bietet V Australia nun auch günstige Flüge zwischen Melbourne und Phuket. Auch auf dieser Flugverbindung gelangt eine Boeing 777-300ER zum Einsatz. CEO Brett Godfrey kündigte bei der Eröffnung der beiden Routen an, dass man März auch Flüge zwischen Melbourne und Johannesburg anbieten werde.

V Australia steuert nach der Schwester Pacific Blue nun ebenfalls Phuket an. Dabei ist V Australia die einzige Fluggesellschaft, die Nonstopflüge zwischen Brisbane und dem beliebten thailändischen Ziel offeriert. Die Lowcost-Airline setzt auf der Verbindung eine Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration ein. Brisbane, Hauptstadt des Bundesstaates Queensland erfuhr erst kürzlich ein Thailand-Upgrade, als Thai Airways ihre Flüge ab Bangkok auf Nonstop umstellte.