Airline-News -EUROPA / RUSSLAND / GUS - vom 6. April 2007

(enthält die Premium-Aussendungen vom 25.2. bis 30.3.07)


EUROPA

Adria Airways bestellte bei Bombardier zwei CRJ900.

Adria Airways leaste von Ukraine International eine 737-500 (UR-GAT).

Aer Lingus musste für 2006 einen Verlust von 91,9 Mio. Dollar ausweisen.

Aegean stellte ihre Sommerflüge vor:
Athen - München: 2x tägl.
Athen - Frankfurt: 1x tägl.
Athen - Mailand: Ausbau von 1x auf 2x tägl.
Athen - Rom: Ausbau von 1x auf 3x tägl. ab Juni (Kooperation Air One)
Heraklion - Düsseldorf: neu, 1x wöch
Heraklion - Rhodos: 1x wöch.
Heraklion - Stuttgart: neu, 1x wöch
Heraklion - Larnaka: neu, 3x wöch
Heraklion - München: neu, 3x wöch
Mykonos - Mailand: 2x wöch.
Mykonos - Rom: 2x wöch. von Mitte Juli-September
Rhodos - Mailand: 1x wöch.
Santorini - Rom: 1x wöch.
Santorini - Mailand: 1x wöch.
Thessaloniki - Bukarest: 2x wöch. (Mo,Mi)
Thessaloniki - Chania: 2x wöch. (Hochsaison 3x wöch.)
Thessaloniki - Kos: 1x wöch. (15.7. - Ende August)
Thessaloniki - Larnaka: zeitweise 2x wöch.

Aegean Airlines musste auf Verlangen der ägyptischen Regierung ihren täglichen Kurs Athen – Kairo auf 3x wöchentlich reduzieren. Statt der Avro RJ wird man allerdings eine 737-300 einsetzen. Man hofft aber, bald wieder täglich fliegen zu können.

Aer Lingus: Die EU-Komission hat ihre Kartellentscheidung zum Übernahmeangebot der Ryanair um einen Monat vom 11. Mai auf den 13. Juni verlegt.

Air Adriatic wurde die Fluglizenz entzogen woraufhin das Unternehmen den Betrieb einstellen musste. Die eingesetzten MD-80 kehrten an die Leasinggeber, hauptsächlich Alitalia, zurück. Ein Teil der Angestellten will eine neue Charterairline unter dem Namen Adria Wings an den Start bringen, die mit einer MD-83 operieren soll.

Air Alps stellte neue Saisondienste ab Olbia vor, die mit Dornier 328 bedient werden:
Olbia - Bozen: 16.6. - 9.9.
Olbia - Genua: 28.7. - 2.9.
Olbia - Parma: 16.6. - 9.9.
Olbia - Rimini: 16.6. - 2.9.

Air Atlanta legte die Lockheed TriStar 50 TF-ABM (msn1072) still. Die von Globe Financial geleaste Maschine wurde verschrottet.

AirBaltic eröffnet am 26. April die neue Route Riga - Stavanger. Geflogen wird 2x wöch. (Mo,Do) mit 737-500.

AirBaltic bietet ab April sechs neue Sonnenziele ab Riga: Monastir, Heraklion, Bodrum, Dalaman, Palma und Larnaca.

Air Berlin verbuchte ein Passagierplus an ihrem Drehkreuz Mallorca. Die Zahl der Reisenden stieg um 11,9 % auf 5,1 Mio.

Air Berlin erzielte 2006 ein Netto-Ergebnis von 50 Mio. EUR. Im Vorjahr hatte man 115,9 Mio. EUR Minus ausweisen müssen. Das operative Ergebnis betrug 64,1 Mill. Euro nach einem Verlust von 5,5 Mill. Euro im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich von 1,22 auf 1,57 Mrd. Euro.

Air Berlin leaste von GATX Capital eine 737-800 (D-ABBZ), die zuvor bei der türkischen Sky Airlines flog. Zusätzlich stießen zwei ex-dba 737-300 (D-AGEA, D-ADII) zur Flotte, die von Germania bzw. AAR Aircraft Sales + Leasing angemietet wurden.

Air Berlin erhielt einen werksneuen A320-200 (D-ABDO). Air Berlin flottete außerdem eine ex-dba 737-300 (D-ADIJ, geleast von debis) und einen A320-200 (EC-KBQ, Subleasing von Iberworld Airlines) ein.

Air Berlin gab am Morgen des 27. März die Übernahme der LTU bekannt, für die rund 140 Mio. EUR gezahlt werden. Gleichzeitig übernimmt man die LTU-Verbindlichkeiten zwischen 190 und 200 Mio. EUR Der Erwerb werde größtenteils durch eine geplante Wertpapieremission aus der Ausgabe neuer Aktien und einer Wandelanleihe mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von rund 250 Mio. Euro finanziert. Dabei würden neue Aktien bis zu zehn Prozent des Grundkapitals ausgegeben. LTU wird nicht in Air Berlin aufgehen, sondern rechtlich eigenständig mit eigener Geschäftsführung bleiben. Einzig die Europaverkehre werden in das Air Berlin-Netz eingegliedert.
Erst kürzlich hatte die Airline die dba vom Textilunternehmer Rudolf Wöhrl übernommen. Wöhrl hatte nun auch seine Mehrheitsanteile bei LTU an Air Berlin veräußert. Eine Minderheit wurde bislang vom LTU-Geschäftsführer Jürgen Marbach gehalten. Durch die Übernahme kann Air Berlin auch Langstrecken anbieten, so Chef Joachim Hunold. Die wichtigsten Routen führen in die Dominikanische Republik, USA, Thailand, Kanaren, Nordafrika und in die Türkei. Auf europäischer Ebene sieht man sich nach Ryanair, Air France-KLM und Lufthansa zum viertgrößten Anbieter aufsteigen.
Gleichzeitig kündigte Air Berlin eine Kooperation mit der zum Thomas-Cook-Konzern gehörenden Condor an. Statt bislang TUI wird diese nun zum Codesharing-Partner. Doch damit nicht genug. Auch an der schweizer Charterairline Belair will man in Kürze eine 49-prozentige Beteiligung erwerben.

Air Berlin eröffnet Berlin TXL - Neapel zum 31. März und fliegt hier 1x wöchentlich (Sa) mit 737-300.

Air Berlin lässt, wie bereits gemeldet, zum 1. April die Marke dba verschwinden. Unterschiedliche Regelungen bei Tarifen, Gepäck, Ermäßigungen und Service werden auf einen Nenner gebracht.

Air Berlin gab neue Flüge nach Palermo bekannt:
Frankfurt - Palermo: ab 6.5. (737-300)
München - Palermo: ab 6.5. (737-300)
Wien - Palermo: ab 6.5. (737-700)

Air Comet, wie sich die ehemalige Air Plus Comet nun nennt, übernahm ihren ersten Airbus A320-200. Es handelt sich um eine ehemalige Air Canada-Maschine. Außerdem will man von ILFC einen ex-Air Madrid A330-200 (EC-IYN) übernehmen.

Air Comet will den ex-BWIA A340-311 mit der Rumpfnummer 16 sowie den ex-Air Madrid EC-IYB (msn 205) erwerben.

Air Comet leaste von ILFC eine MD-83 (EC-KBA), die zuvor zur Flotte der Spanair gehörte. Die 747-200B EC-JDH wurde an die Schwester Aerolineas Argentinas retourniert.

Air Comet flottete einen A340-300 (EC-KCF, msn 13) ein, der vorher bei Virgin Atlantic und Virgin Nigeria flog.

Air Comet sagte die geplante Anmietung eines A319-100 (msn 2431) von ILFC ab.

Air France-KLM will entgegen offizieller Ankündigungen doch noch bei Alitalia einsteigen. Man will damit verhindern, dass sich die Lufthansa über ihren italienischen Partner Air One beteiligt. Als Verbündete der Air France-KLM werden Texas Pacific und Management & Capitali gehandelt. Bis 16. April läuft die Angebotsfrist. Etwaige neue Bewerber müssen bis 2. April ihr Interesse kund tun. Der Käufer muss den Airline-Hauptsitz mindestens acht Jahre beibehalten und die Anteile mindestens drei Jahre behalten. Das Mindestangebot betrifft zudem 39,9 % und nicht 30,1 % wie ursprünglich festgesetzt. Der Staat behält 10 %. Der seit 2004 amtierende Chef Cimoli wurde in seinem Amt nicht bestätigt und muss gehen. Der Wirtschaftsanwalt Libonati wird Ende Februar als neuer CEO vorgeschlagen.

Air France fliegt ab Juni zwischen Paris CDG und Seattle. 1x täglich kommt ein A330-200 zum Einsatz.

Air France erhielt die von CityJet gemietete Avro RJ85 EI-RJR.

Air France erhielt eine neue 777-300ER (F-GSQT).

Air France erhielt via ILFC einen werksneuen A321-200 (F-GTAN).

Air France eröffnet am 11. Juni die neue Route Paris CDG - Seattle und setzt hier täglich den A330-200 ein.

Air Italy wird zum Low-Cost-Flieger umgebaut. Die neuen Dienste laufen Anfang Juni ab Verona an:
Barcelona: ab 1.6.
Berlin Tegel: ab 1.6., 4x wöch. (737-300)
London Stansted: ab 1.6.
Madrid: ab 3.6.
Moskau DME: ab 2.6.
Paris Beauvais: ab 1.6.
Prag: ab 2.6.
Sofia: ab 1.6.
Warschau: ab 2.6.

Airlinair gab zwei ATR72-200 (F-GPOA/B) an Europe Air Post zurück.

Air Malta erhielt ihren an Sky Airline vermieteten A320-200 (9H-AEF) zurück.

Air Malta erhielt einen werksneuen A320-200 (9H-AEP).

Air Malta legt zum 12. Juli eine Route nach Cluj auf und bedient sie 1x wöchentlich mit 737-300.

Air One retournierte die 737-400 EI-CXI an Boullion Aviation Services.

Air One nimmt die bereits gemeldete Route Rom FCO - Wien zum 1. April auf und bedient sie 2x täglich mit CRJ900. Zunächst war der Einsatz eines A320 geplant. Zum 1. Juni folgt Neapel – Wien (1x tägl., CRJ900).

Albanian Airlines erhielt eine Fokker 50 (PH-KXM) per Sub-Leasing von Denim Air.

Alitalia: die australische Investmentbank Macquarie, die bereits bei Qantas einsteigt, soll nun auch Interesse an der italienischen Staatsairline bekundet haben. Die 49-prozentige Beteiligung an Aéroporti di Roma würde man verkaufen, um genug cash für ein gemeinsames Angebot mit Texas Pacific abgeben zu können.

Alitalia muss für 2006 einen operativen Verlust in Höhe von 265,7 Mio. EUR ausweisen. Dies ist mehr als befürchtet, denn Experten hatten mit 185-210 Mio. EUR gerechnet. 2005 lag das Minus bei 47,5 Mio. EUR. Vor Steuern sackte das Ergebnis von minus 144,2 Mio. EUR auf minus 405,2 Mio. EUR ab. Der Umsatz betrug 4,724 Mrd. EUR (2005: 4,803 Mrd. EUR). Als Gründe für die Verluste werden gestiegene Treibstoffkosten, Konkurrenz durch Billigflieger und Streiks angeführt. Für das laufende Geschäftsjahr verspricht man eine operative Verbesserung. Durch Sondereffekte könne sogar die Gewinnzone wieder erreicht werden.

Astraeus will von ILFC eine 757-200 anmieten (G-STRZ), die zuvor bei El Al und Israir flog.

Astraeus erhielt die beiden an FlyMe vermieteten 737-300 (G-STRI/J) zurück.

AtlasJet erhielt ihre an Ethiopian vermietete 757-200 TC-OGS zurück.

Augsburg Airways plant die Anmietung einer gebrauchten Dash-8Q-400 (D-ADHP) von Bombardier.

Austrian Airlines plant die Einrichtung einer dritten wöchentlichen Rotation zwischen Wien und dem nordirakischen Erbil.

Austrian arrows flottete eine Fokker 70 (OE-LFP) ein. Sie gehörte zuvor zur Flotte der Mutter Austrian Airlines.

Baboo Airways orderte fünf Embraer E-190.

BA CityFlyer hat nun die Avro RJ100 und die London-City-Dienste der BA Connect übernommen.

Belair, die zu 100 % im Besitz des schweizer Handelskonzerns Migros liegt, geht mit Air Berlin eine strategische Partnerschaft ein. Die Berliner wollen 49 % an Belair erwerben. Belair ist der Mutter Hotelplan unterstellt, welches die Reisetochter der Migros ist.

Best Air (Türkei) plant die Anschaffung von zwei Airbus A300-600.

BH Air erhielt ihren an Air Arabia vermieteten A320-200 LZ-BHB zurück.

BluExpress stellte die Route Rom FCO - München zu Ende Februar ein. Ende April folgt auch Rom FCO - Wien.

bmi erhielt einen werksneuen A319-100 (G-DBCK).

bmi stellte Details ihre Integrationsplans für Bmed, die man im Februar übernahm, vor. Das Managment durchleuchtete die Bmed 30 Tage lang. Das Netzwerk soll nun zum Winterflugplan 2007 vollständig in die bmi-Dienste überführt werden. Bis dahin gilt auch noch der Franchisevertrag mit British Airways. Ab dem 28. Oktober trat man als EINE Airline mit EINEM AOC auf. Alle BA-Bemalungen und Uniformen verschwinden. Alle Bmed-Dienste werden in London Heathrow vom Terminal 4 zum Terminal 1 verlegt. Der Bmed-Firmensitz wird geschlossen. Ab dem zweiten Quartal 2007 werden bereits einige Bmed-Dienste veräußert, die dann sofort beflogen werden können. Damit entspricht man den Übernahmebedingungen seitens der Wettbewerbsbehörden. Auf einigen Routen bleibt ein BA-Codesharing.

Bmibaby stationiert in Birmingham eine neunte 737 und kündigt neue Dienste an:
Birmingham - Edinburgh: Ausbau auf 5x tägl.
Birmingham - Glasgow: Ausbau auf 4x tägl.
Birmingham - Jersey: neu ab 24.5., 4x wöch.
Cardiff - Jersey: neu ab 27.3., 1x wöch. (Sommer 3x wöch.)
Cardiff - Murcia: neu ab 27.3., 4x wöch.
Cardiff - Palma: Ausbau von 4x wöch. auf 1x tägl.
Cardiff - Faro: Ausbau von 1x auf 4x wöch.

Bmi regional nimmt am 16. April die Route Aberdeen - Brüssel auf und fliegt hier 6x wöchentlich mit Embraer 135.

Bmi regional nimmt Leeds - Lille am 23. April auf und setzt hier 6x wöchentlich die ERJ-145 ein.Es ist die erste Direktverbindung zwischen Großbritannien und Lille.

Bmi regional führt mit Inkrafttreten des Sommerflugplans zusätzliche Rotationen zwischen Schottland und Manchester bzw. Leeds Bradford ein. So werden zwischen Aberdeen und Manchester zwei zusätzliche Kurse eingeführt womit dann wochentags sechs Flüge angeboten werden. Edinburgh – Manchester und Glasgow – Manchester auf 7x bzw. 5x täglich wachsen. Edinburgh – Leeds Bradford erhält einen zusätzlichen Morgenkurs. Außerdem gibt es fünf neue Sommerouten: Aberdeen – Brüssel, Aberdeen – Kristiansand, Edinburgh – Zürich, Leeds – Kopenhagen und das oben benannte Routing Leeds – Lille.

BritAir orderte acht CRJ1000. Bombardier hatte das Programm erst am 19. Februar freigegeben. Bei diesem Typ handelt es sich um eine gestreckte Version der CRJ900, die 100 Passagiere befördern kann. Der Auftrag hat einen Wert lt. Listenpreis von 371 Mio. Dollar. Durch Zeichnung von acht Optionen kann er noch auf 768 Mio. Dollar steigen. Der neue Jet soll zum 4. Quartal 2009 startbereit sein.

British Airways will vier weitere Boeing 777-200ER bestellen und Optionen auf nochmals vier Maschinen zeichnen. Boeing und BA arbeiten noch an der Fixierung der Verträge.

British Airways verabschiedete eine Bestellung über vier weitere Boeing 777-200ER und sicherte sich Optionen auf nochmals vier Maschinen.

British Airways fliegt ab 25. März zwischen London LGW und Sarajevo. 3x wöchentlich wird eine 737-400 auf dieser Linie eingesetzt.

British Airways sagte für das im April einsetzende neue Geschäftsjahr ein Wachstum von 5-6 % voraus. Die Kosten werden um 150 Mio. Pfund steigen.

British Airways mietete vom südafrikanischen Franchise-Partner Comair eine 737-400 (ZS-OAA).

British Airways verspricht sich von der Wiederaufnahme der BA CityFlyer-Dienste ab London-City-Airport bereits im zweiten Jahr Schwarze Zahlen. Die Wiederaufnahme wurde am 14. März angekündigt. Dafür werden 10 Maschinen sowie Landeslots genutzt, die man behielt, als BA Connect an flybe verkauft wurde. Die neuen Dienste laufen am 26. März an. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Flüge ab London LCY schlagartig um 70 %. Wöchentlich gibt es 250 Flüge nach Edinburgh, Glasgow, Zürich, Frankfurt, Madrid und Mailand.

Brussels Airlines übernahm am 25. März offiziell die Fluggeschäfte der fusionierten SN Brussels und Virgin Express.

Brussels Airlines legt zum 22.April die neue Verbindung Brüssel - Bujumbura auf und fliegt hier immer sonntags mit A330-300. Es ist die einzige Direktverbindung zwischen Belgien und Burundi. Bujumbura ist das 14. Afrikaziel der Brussels Airlines.

Bulgarian Air Charter erhielt von Pembroke Air Charter eine MD-83 (LZ-LDH), die zuvor bei Fly Air flog.

Die bulgarische Regierung griff einer EU-Entscheidung vor und untersagte fünf einheimischen Fluglinien Flüge in EU-Länder sowie in die Schweiz, nach Norwegen und Island. Betroffen davon sind Air Sofia, Heli Air, Scorpion Air, Vega Airlines und Bright Aviation

Cargo B Airlines nennt sich eine neue belgische Airline, die mit zwei Fracht-747-200 an den Start rollen will. Die zweite 747 soll in den ersten drei Monaten als Stand-by dienen. Zum April soll eine dritte Maschine hinzukommen. Ab 2010 sollen die 747-200F dann moderneren Flugzeugen weichen.
Die Finanzierung der Frachter wurde von der zur belgischen Investitionsbank Petercam SA gehörenden 3P Air Freighters Ltd. sichergestellt. Der Flugbetrieb soll zum Oktober 2007 anlaufen und Ziele in Fernost, der Golfregion, Afrika und Lateinamerika angeflogen werden. CEO ist der ehemalige Executive Chairman der SN Brussels Robert Kuijpers (er war davor Manager bei DHL). Die beiden weiteren Gründer sind Capt. Arno Broes (Executive Vice President Operations) und Niek Van Der Weide (Executive VP Sales and Marketing). Cargo B wird unter belgischer Lizenz fliegen und größtenteils Belgier einstellen.

Carpatair nimmt die bereits angekündigte Route Timisoara - Athen nun erst zum 26. März auf. Geplant wir bislang der 20. März. Dafür hat man nun vor, sechs Kurse (statt drei) pro Woche mit Saab 2000 zu fliegen. Auch die Anbindung von Craiova findet erst am 27. März (statt 15. März) statt. Hier wird man Di,Do,Sa Flüge ab Timisoara anbieten. Die Rückkurse finden Mo,Mi,Fr statt.

CCM Airlines erhielt eine werksneue ATR72-200 (F-GRPY).

Cimber vermietete einen vierten CRJ200ER (OY-RJB) an SAS.

Cirrus Aviation baute ihre Businessjet-Flotte, die derzeit aus 15 Maschinen besteht, aus. Ab sofort gehört auch eine Falcon 900DX dazu. Mit einer Reichweite von 7590 km sind damit Nonstopflüge zwischen Paris und Chicago oder New York - Athen möglich. Auch hochgelegene Flugplätze wie Aspen oder St. Gallen sind kein Problem.

City Airline streicht die Route Götheborg - Helsinki zum 24. März. Zwei Tage später nimmt man Götheborg - Tallin auf, die Mo-Fr sowie So 1x pro Tag mit Embraer 145 bedient wird.

City Airline gab zwei neue Saisonstrecken bekannt, die mit ERJ-145 beflogen werden:
Götheborg - Visby: 2.6. - 18.8.
Visby - Helsinki: 30.6. - 18.8.

Clickair nimmt im Frühjahr und Sommer weitere Flüge auf:
Barcelona - Basel: wird nicht aufgenommen
Barcelona - Budapest: neu ab 1.6.
Barcelona - Casablanca: neu ab 1.4.
Barcelona - Dubrovnik: neu ab 1.6.
Barcelona - Helsinki: neu ab 1.5.
Barcelona - Jerez de la Frontera: neu ab 1.8.
Barcelona - Malta: neu ab 1.6.
Barcelona - Marrakesch: neu ab 1.4.
Barcelona - Moskau: neu ab 1.5.
Barcelona - Neapel: neu ab 1.5.
Barcelona - Palermo: neu ab 1.5.
Barcelona - Rom: neu ab 1.7.
Barcelona - Tunis: neu ab 1.8.
Barcelona - Venedig: neu ab 1.6.
Barcelona - Verona: neu ab 1.4.
Barcelona - Wien: neu ab 1.5.
Barcelona - Warschau: neu ab 1.5.
La Coruna - London LHR: neu ab 25.3.
La Coruna - Sevilla: neu ab 25.3.
Malaga - Bilbao: neu ab 1.4.

Clickair leaste mit EC-GRG und EC-HQI ihren neunten und zehnten A320. Es handelt sich um ex-Iberia-Maschinen.

Clickair plant die Anmietung von zwei weiteren ex-Iberia A320-200, die auf EC-HHA (msn 1221), EC-GRI (msn 177) registriert werden. Ein dritter ex-Iberia A320-200 (EC-ICU, msn 303) wurde inzwischen übergeben.

CSA Czech Airlines erhielt einen werksneuen A320-200 (OK-MEH).

CSA übernahm am 8. März ihren ersten Airbus A319-100 (OK-MEK). Er trat am 12. März seinen Dienst auf der Route Prag - Brüssel an.

DHL orderte am 8. März bei Boeing sechs 767-300ER-Frachter. Dies entspricht einem Listenpreis von 894 Mio. US-Dollar.

EasyJet will ab Ende Mai zwei neue Strecken ab Düsseldorf anbieten. So sollen Flüge nach Edinburgh und Thessaloniki eingerichtet werden.

EasyJet übernahm mit G-EZBI einen neuen A319-100.

EasyJet gab neue Dienste bekannt:
Bristol - Mailand: neu ab 24.3., 1x tägl.
Bristol - Paris: Ausbau von 1x auf 2x tägl. ab Oktober
Dortmund - Thessaloniki: neu ab 31.5., 3x wöch.
Edinburgh - Dortmund: neu ab 30.5., 4x wöch.
Genf - Brüssel: neu ab 29.6., 1x tägl. (ab 10.9. 2x tägl.)

EasyJet verschob die Aufnahme der Route Bristol - Mailand vom 24. März auf den 23. April. Eingesetzt wird ein A319.

Estafeta Carga erhielt von GECAS eine gebrauchte 737-300F (msn 24024) nach Frachterumbau.

Euro Atlantic Airways nahm ihre Lockheed TriStar 500 CS-TEB nach der Vermietung an Virgin Nigeria wieder in Empfang. An Air India soll die 767-300ER (CS-TLQ) vermietet werden.

Eurocypria Airlines bestellte eine neue 737-800, die auf 5B-DBR registriert wird.

Eurofly beendete ihre Business-only-Flüge (MiMa Service - Milano-Manhattan) und stellte den A319-115LR (I-ECJA) außer Dienst.

Finnair beendete am 4. März die Route Helsinki - Kemi/Tornio.

Finnair unterschrieb am 8. März einen Vertrag über sieben weitere Airbus-Widebodies mit Lieferung 2010, um die MD-11-Flotte zu ersetzen. Finnair kann kurzfristig zwischen A330 und A340 entscheiden und hält außerdem vier Optionen auf weitere Maschinen. Laut Finnair würde man die A330 nach Indien einsetzen oder auf asiatische Langstrecken mit wenig Frachtnachfrage schicken. Zudem legte man auch bei den A350XWB-Orders nach und erhöhte die bisherige Bestellung über neun Maschinen auf nun elf (+ 4 Optionen). Finnair ist damit gleichzeitig die erste Airline, die den A350XWB fest bestellt. Der Gesamtwert aller bestätigten Orders beläuft sich auf 2 Mrd. EUR. Als Antrieb für die A350 entschied sich Finnair erstmals für Rolls-Royce-Triebwerke. Das neue Trent XWB wird die A350XWB, die ab 2014 eintreffen, antreiben.

Finnair fliegt seit Beginn des Sommerflugplans von Helsinki nach Nürnberg (1x tägl., E-170), Bukarest, Danzig, Lissabon und Ljubljana. Am 17. Juni kommt das neue Asienziel Mumbai hinzu, welches 5x wöchentlich angesteuert werden wird.

Finncomm fliegt im Frühjahr die Route Helsinki - Enontekio und setzt hier 2x wöchentlich eine ATR42 ein. Geflogen wird samstags (3.3. - 5.5.) und mittwochs (7.3. - 11.4.).

Finncomm gab neue Regionalrouten ab Helsinki bekannt:
Helsinki - Tallin: ab 2.4. (ATR72)
Helsinki - Kuusamo: 23.6. - 18.7. (ATR42/ERJ-145)

First Choice Airways nimmt Optionen auf 787-8 Dreamliner wahr und erhöhte die Bestellung um vier weitere Maschinen. First Choice war im Juli 2004 europäischer Erstkunde, als man eine Order über sechs Maschinen ankündigte. Die Bestellung wurde im Februar 2005 fixiert und im September 2006 um sechs Einheiten erhöht. First Choice wird mit allen Maschinen größter europäischer Betreiber der 787, die alle mit neuen Genx-Triebwerken ausgerüstet werden.

Flightline flottete eine MD-83 (G-FLTL) ein, die vorher bei der österreichischen MapJet flog.

Flightline leaste eine ATR42-300 G-CDFF (msn 331) von Aurigny Air Service.

Fly Air legte den Airbus A300B4-2C TC-FLF still. Die Maschine wurde im Rahmen des PAMELA-Projekts (Process for Advanced Management of End of-Life-Aircraft) verschrottet. Bei diesem von Airbus initiierten Projekt, sollen zum Schutz der Umwelt möglichst viele Flugzeugteile einem Recycling zugeführt werden, statt irgendwo auf Flugzeugfriedhöfen dahinzuvegetieren. Airbus geht von bis zu 4.000 Flugzeugen bis zum Jahr 2023 aus. Dies entspricht jährlich 200 Maschinen. Zwischen 85% und 95% der Teile lassen sich recyclen oder weiterverwenden

Flybe stellte die BAE 146-200 G-JEAW außer Dienst und retournierte die Maschine an BAE Systems.

Flyglobespan vereinbarte die Anmietung einer werksneuen 737-700 (G-SEFC) von ILFC.

Flyglobespan plant die Anmietung einer 757-200 (G-CEJM) von ILFC. Es handelt sich um eine ex-Icelandair-Maschine.

Flyglobespan mietet von CIT Aerospace zwei 737-800 (G-CEJO/P), die ursprünglich für Delta vorgesehen waren.

Flyglobespan.com übernahm ihre erste 737-700 G-MSJF (msn 3010, ex N1786B). Die von ILFC für 10 Jahre geleaste Maschine erhielt Winglets.

FlyMe,schwedischer Billigflieger, beschloss in der Nacht zum 2. März die Einstellung des gesamten Flugbetriebs. Am 2. März folgte dann der Konkursantrag wegen Zahlungsunfähigkeit. Betroffen waren rund 2500 Fluggäste, denen Sterling günstige Tickets anbot. Auch die skandinavische flynordic, Billigtochter-Tochter der Finnair, hofft durch den Bankrott zu profitieren.

FlyMe retournierte nach dem Konkurs vier 737-300 (SE-RCO/P/R/S) an AWAS sowie zwei weitere 737-300 (G-STRI/J) an die englische Astraeus. Lithuanian erhielt die 737-500 LY-ATW zurück.

Futura International erhielt eine 737-400 EC-GNZ, die an Aerolinea Principal Chile vermietet war.

Germanwings eröffnet am 22. Juni mit Dortmund ihre fünfte deutsche Niederlassung. Mit einem dort stationierten A319 sollen die Ziele Wien, Istanbul, Palma de Mallorca, Ibiza und Faro bedient werden. Größter Lowcost-Rivale ist hier easyJet.

Germanwings dementierte Medienberichte, wonach man an einer Billigflieger-Allianz mit TUIfly, easyJet und Ryanair arbeite. Ähnlich der Star Alliance soll auch ein solches Bündnis den Passagieren ermöglichen, mehrere Billigflüge innerhalb einer Buchung bei unterschiedlichen Airlines zu tätigen.

Germanwings gab den von Lufthansa gemieteten A319-100 D-AILK zurück.

Germanwings hat nach Auswertung der eigenen Aufzeichnungen bei ihren Russlandflügen keine russischen Luftsicherheitsregeln verletzt. In russischen Medienberichten hatte es am Vortag geheißen, die russischen Behörden drohten neben anderen auch Germanwings mit einem Flugverbot wegen wiederholter Verstöße im Moskauer Luftraum. Dies scheint eher eine Reaktion auf das Einflugverbot einiger russischer Airlines in den europäischen Luftraum zu sein.

GirJet erhielt eine 757-200 per Leasing von CIT Aerospace. Die Maschine mit der Rumpfnummer 22691 flog zuvor bei Icelandair.

Hamburg International fliegt ab Sommer 1x wöchentlich folgende Kurse:
Hamburg - Chelyabinsk
Hamburg - Omsk
Hamburg - Krasnodar
Hannover - Petropawlowsk
Saarbrücken - Ankara (21.6.-7.9.)

HeavyLift Cargo will eine DC-10-30F erwerben. Es wäre die erste DC-10.

Helvetic bietet folgende neue Routen:
Zürich - Dubrovnik: 1x wöch. (So)
Genf - Dubrovnik: 1x wöch. (Sa)
Lugano - Genf - Dubrovnik: 1x wöch. (Do)
Bern - Valencia.: 1x wöch. (Fr)
Bern - Palma: 1x wöch. (Fr)

Helvetic Airways fliegt ab Mai 2x wöchentlich (Do, So) von Zürich nach Split. Donnerstags wird der Kurs sogar ab Genf angeboten.

Highland Airways fliegt im Sommer zwischen Cardiff und Angelseye (RAF Valley). 2x täglich wird eine Jetstream 31 eingesetzt.

Iberia konnte ihren operativen Gewinn in 2006 um 4,7 % steigern. Der Gewinn vor Steuern stieg auf 122 Mio. EUR. Erwartet waren jedoch 130 Mio. EUR. Der Netto-Gewinn verringerte mit 116 Mio. EUR auf weniger als ein Drittel des Vorjahres.

Iberia konnte 2006 einen Passagierzuwachs von 37,2 % auf der Route Madrid-Moskau im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Die Auslastung Route erreichte 74,4 %. Seit Eröffnung 11. März 2005 flogen hier rund 130.000 Passagiere. Die Endziele der meisten aus Moskau reisenden Gäste heissen Madrid, Alicante, Tenerifa, Malaga und Gran Canaria. Im Langstreckensektor sind es Buenos Aires, Mexico-City, Santiago de Chile, Rio de Janeiro und Sao Paulo.

Iberia stellt ab Juni auf Inlandsflügen nur noch elektronische Tickets aus. Der Anteil beträgt bislang 99,4 % im Inalnd und 95 % auf Auslandsrouten. Iberia ist damit die Airline mit dem höchsten Anteil an E-Tickets.

Iberia dementierte einen Bericht der Pariser Wirtschaftszeitung "La Tribune". Die Zeitnung hatte berichtet, dass Lufthansa und Iberia eine Zusammenarbeit ausloten und der Kranich die Iberer teils oder ganz übernehmen könnte.

Iberia-Chef Fernando Conte hält weiter Ausschau nach einem geeigneten Partner. Der Druck wächst zusehends, da sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert. Einheimische und ausländische Billigflieger wie Vueling, Ryanair, Air Berlin und germanwings machen der Iberia nicht nur in Europa sondern auch auf dem Heimatmarkt das Leben schwer. Mit 20 % Anteil an Clickair ist aber noch kein Weg aus der Krise aufgezeigt. Zukäufe stehen auch nicht auf der Tagesordnung, denn die interessanten Airlines sind für Iberia schlichtweg zu teuer. Eher wird andersrum ein Schuh daraus, denn eine Börsenkapitalisierung von nur 3,1 Mrd. EUR lädt Kaufinteressenten geradezu ein.
Eigentlich ist ja British Airways der Iberia-Partner - hält diese doch 10 % an der spanischen Airline. Gespräche fanden schon mehrmals statt, doch die Spanier fühlen sich unterbewertet und über den Tisch gezogen. Man sei effizienter und pünktlicher als die Briten - also will man eine gemeinsame Airline auch kontrollieren oder zumindest gleichberechtigt fusionieren. Doch im mittleren Management gibt es Widerstand gegen BA. So wird nach Jahren wieder an eine Fusion mit Lufthansa gedacht. Conte brachte auch Air France-KLM ins Gespräch, um nicht den Eindruck entstehen zu lassen, BA sei die einzige Option. Air France-KLM brächte sogar noch mehr Vorteile als Lufthansa, da sich die Europa- und Lateinamerikarouten ideal ergänzen würden. Doch auf eine Fusion unter Gleichen wird sich keine Airline einlassen. So könnte es am Ende passieren, dass Iberia am Ende komplett zum Billigflieger Clickair wechselt.

Iberia: Der Verwaltungsrat hat jetzt den Konzernchef Fernando Conte offiziell beauftragt, mögliche Fusionen oder Akquisitionen auszuloten. Die immer wieder genannte Lufthansa lehnte dazu eine Stellungsnahme ab.

Iberia rechnet mit einem Übernahmeangebot der Texas Pacific Group. TPG hatte Informationen angefordert. Der Verwaltungsrat tritt nun zusammen. Iberia hat die US-Investmentbank Goldmann Sachs als Berater eingeschaltet. Auch Apax Partners, eine weitere Investmentbank, gilt als möglicher Interessent. Apax sammelte bereits Branchenerfahrungen, als man eine Schlüsselposition beim spanischen Billigflieger Vueling inne hatte und diese dann 2006 an die Börse brachte. Noch hält man 20,9 % an Vueling. Diese Anteile müsste man bei einer Iberia-Übernahme aus kartellrechtlichen Gründen sicher abstoßen.

Iberia führt aufgrund des großen Erfolges der Madrid-Algier-Route, die vor zwei Monaten erföffnet wurden, zum 11. April eine dritte wöchentliche Rotation ein, die jeden Mittwoch angeboten wird.

Iberia erhielt einen werksneuen A319-100 (EC-KBJ).

Iberia nimmt am 2. Juni mit Madrid - Washington IAD eine neue Atlantikverbindung auf. 5x wöchentlich wird ein A340-300 eingesetzt. Die Route Madrid - Dublin erhielt am 1. März ein zweites tägliches Routing.

Iberia plant den Erwerb eines ex-Air France A340-300 mit der Rumpfnummer 5.

Iberworld leaste von GECAS einen A320-200 (EC-KBQ), der zuvor bei der indischen Billigairline GoAir flog.

Icelandair will zwei ex-Iberia 757-200 als TF-FIY/Z übernehmen.

Icelandair fliegt ab 11. Mai mit 757-200 zwischen Keflavik und Helsinki.

International Jet Management (Wien) übernahm drei Fokker 100, die zuvor bei der konkursierten Jetsgo (Kanada) flogen.

Islas Airways flottete die ATR42-300 (EC-IYE) wieder ein. Die Maschine wurde von Aviation Enterprise per Leasing zur Verfügung gestellt.

JAT Airways eröffnet am 14. Mai die Strecke Belgrad - Ohrid und fliegt hier mit ATR72.

Jet Alliance (Wien) erhielt einen werksneuen A319-115X Corporate Jetliner, der auf OE-LGS registriert wurde.

KLM orderte eine fünfte 777-300ER.

Lagun Air (Léon/Spanien) flottete eine Embraer 145MP ein, die zuvor bei Air Caraibes flog.

Lagunair übernahm ihren zweiten Embraer ERJ-145 EC-KBI (msn 145362, ex F-OIJF)

LAT Charter will einen ex- Air Canada A320-200 (msn 350) erwerben und ihn dann an Air Malta vermieten.

LAT Charter vermietete zwei A320-200 (YL-LCA/B; geleast von KJ Aviation Services) weiter an Israir.

LAT Charter will ihre ersten Boeing 767 in die Flotte integrieren. Die zwei ex-Air Canada 767-300ER sollen über OH Aircraft 1 angemietet werden. Sie erhalten die Registrierungen YL-LCY und YL-LCZ.

Lithuanian erhielt die 737-500 LY-ATW von FlyMe zurück.

LOT bestellte eine weitere Boeing 787 womit nun insgesamt acht Maschinen im Auftragsbuch bei Boeing stehen. Der Auftrag für diese eine Maschine ist rund 153 Mio. Dollar wert. Die Auslieferungen beginnen 2008, wodurch LOT Erstnutzer in Europa sein wird.

LOT erhält über GECAS zwei neue Embraer E-175 (EI-DVV/W). Ein weiterer wurde auf SP-LIE registriert.

LOT eröffnet am 2. April die Verbindung Warschau - Belgrad und setzt hier Embraer 145 ein.

LTU wird in Kürze einen neuen Investor benennen. Drei Interessenten, darunter Condor und Air Berlin, haben das Unternehmen bereits genau geprüft. Die LTU gehört zu 55 % dem Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl und zu 45 % Jürgen Marbach.

LTU stellte am 1. März ihr neues Corporate ID vor: neben roten Uniformen wird zum Mai mit Auslieferung eines neuen A330 auch eine neue Bemalung eingeführt: Der Schriftzug LTU erscheint schräg auf dem roten Seitenleitwerk, welches in Richtung Rumpf schwungvoll ins weiß übergeht.

LTU bandelt mit Condor an. Die Gespräche zwischen LTU-Mehrheitseigner Wöhrl und Thomas-Cook-Eigner Karstadt-Quelle seien sehr weit fortgeschritten. Auch mit Air Berlins Chef Hunold wird gesprochen, doch dieser zeigt sich nicht sonderlich begeistert. Auch ein Börsengang wird nicht ausgeschlossen.

LTU fliegt ab November immer samstags mit A330-200 nonstop von München nach Aruba.

Lufthansa plant die Einführung von Klimaschutz-Tickets. Die Zuschläge sollen auf freiwilliger Basis gezahlt werden. Die Mehreinnahmen sollen an Klimaschutzprojekte weitergeleitet werden.

Lufthansa fliegt ab März im Auftrag von "Kurflieger" die Route Hannover - Hamburg - Sarmellek. Zum Einsatz kommen CRJ100.

Lufthansa setzt ab April bei Inlandsflügen ausschließlich auf das elektronische Ticket (etix). 96 % aller Buchungen waren bereits elektronisch abgewickelt worden.

Lufthansa fliegt ab Mai wieder 2x täglich von München nach Tirana.

Lufthansa kassierte von mehreren deutschen Flughäfen Vorwürfe, Interkontinentalverbindungen von Golf-Airlines ab Deutschland zu verhindern. Auch Frankfurt und München versuchen sich abzuschotten. Die kleineren Flughäfen beklagen dagegen eine Unterversorgung mit Interkont-Verbindungen - Lufthansa kümmere sich hier nicht genug. So will Emirates schon bald Berlin und Stuttgart anfliegen.

Lufthansa bietet mit der Luxushotelkette Shangri-La-Hotels einen neuen VIP-Service an. Ab April können First Class-Passagiere auf allen Flügen zwischen Frankfurt und Shanghai Luxus pur buchen, wenn die Gäste über BCD Travel buchen. LH holt den Kunden ab und fährt ihn ins Frankfurter First Class Terminal. Dort übernimmt ein persönlicher Assistent alle Modalitäten. Hier kann auch schon der Hotel Check-In für Shanghai erledigt oder Konferenztermine vorgebucht werden. Anschließend geht es per Luxuslimousine zum Flieger. In Shanghai geleitet ein Lufthansa-Mitarbeiter den Kunden durch die VIP-Passkontrolle und übergibt an einen Hotel-Mitarbeiter, der ihn ins Hotel fährt. Dem Vielflieger-Konto werden für den Hotelaufenthalt 5000 Meilen - 10x mehr als sonst - gutgeschrieben.

Lufthansa-Privat-Jet-Reisende können ab 1. April ohne Extra-Gebühren einen Limousinentransfer zum und vom Flughafen buchen. Die gebuchte Limousine holt den Gast von zu Hause ab und fährt direkt bis zum Jet. Nach der Ankunft wird der Gast ohne weitere Verzögerungen zu seinem Ziel gefahren. Der neue Service an rund 1000 Zielen in Europa und der Russischen Föderation möglich. Auch Langstrecken-Private-Jet-Kunden von Lufthansa und Swiss können darauf zurückgreifen. Exklusiver Partner ist Sixt mit spezielle ausgebildeten Chauffeuren.

Lufthansa wies für 2006 einen Konzern-Gewinn von 803 Mio. EUR aus. Spätestens 2008 will Europas zweitgrößte Fluggesellschaft die Marke von 1 Mrd. Euro Betriebsgewinn überschreiten. Weitere Steigerungen werden erwartet. Allein aus dem Verkauf des 50-Prozent-Anteils an Thomas Cook an KarstadtQuelle erwartet das Unternehmen im ersten Quartal 500 Mio. Euro Buchgewinn. Der Umsatz der LH-Gruppe stieg auf 19,8 Mrd. EUR. Der operative Gewinn legte um 46 % zu und betrug 845 Mio. EUR.

Lufthansa hat die US-Investmentbank Merril Lynch als Berater für ein mögliches Gebot für die Iberia engagiert.

Lufthansa und Turkish Airlines stärken mit Beginn des Sommerflugplans die Kooperationen mit mehr Frequenzen, weiteren Zielorte und besseren Anschlüssen. Außerdem werden die gesammelten Flugmeilen im jeweils anderen Bonusprogramm anerkannt.

Magicbird Airlines leaste von Trident Aviation einen gebrauchten BAE ATP-Frachter (G-BTPL).

Malev: APV unterzeichnete am Abend des 23. Februar den Kaufvertrag zur Privatisierung der staatlichen Malev. Die von Boris Abramovic kontrollierte ungarisch-russische Airbridge kauft 100 % der Anteile für 200 Mio. Forint (etwa 800.000 EUR) und verpflichtet sich zu einer Kapitalaufstockung von 50 Mio. EUR. Außerdem übernimmt man hohe Schulden von knapp 33 Mrd. Foring (131 Mio. EUR). Die Abramovich-Brüder, deren Luftfahrtbündnis AirUnion künftig mit Austrian Airlines enger zusammenarbeiten will, könnnen sich auch eine Zusammenarbeit auf technischer Ebene zwischen Malev und AUA vorstellen.

Malev mietet, wie bereits berichtet, drei 767-300, um zwei ältere 767-200 zu ersetzen. Die erste 767-300ER (PH-ZM, ex KLM) wude in Amsterdam bereits umlackiert.

Malev trat am 29. März nach 18 Monaten Vorbereitungszeit offiziell der oneworld-Allianz bei.

Martinair plant die Anmietung des A320-200 D-AXLC von XL Airways Germany sowie von zwei 737-800 (N734MA, N738MA) von Miami Air Intl.

Martinair stellte die 747-200(SCD) PH-MCE außer Dienst und retournierte sie an Mitsui.

Med Avia hat nun die bereits gemeldete ex-BA Connect Dash-8-300 9H-AEY übernommen.

Meridiana gab eine MD-83 an den Vermieter East Dover zurück.

Mistral Air leaste von GECAS eine weitere 737. Die Maschine der Serie -300 (EI-DVA) ist eine Quick-Change-Variante und flog zuvor bei Axis Airways. Zudem übergab AWAS eine 737-300QC (EI-DVC), die zuvor bei der schwedischen Falcon Air flog.

Montenegro Airlines flottete die Fokker 100 YU-AOL wieder ein.

MyAir (My Way Airlines) wandelte 15 ihrer 19 bestellten CRJ900 in die neue Version CRJ1000 um. Der Ursprungsauftrag hatte einen Wert von 702 Mio. Dollar und stieg nun auf 857 Mio. Dollar.

MyAir eröffnet am 1. Mai die Route Genua - Paris CDG und fliegt hier mit CRJ900.

MyAir bedient ab 1. Juni 4x wöchentlich die Strecke Bukarest Baneasa - Barcelona. Die gleiche Route wird auch von Blue Air, Tarom, Wizzair und Clickair angeboten.

MyTravel Airways erhielt via GECAS einen A320-200 (G-OMYA), der zuvor für die britische Thomas Cook flog.

MyTravel Airways wird zum Juni in Thomas Cook aufgehen.

Niki eröffnet am 30. März ihre neue Route Wien - Moskau DME. Geflogen wird 6x wöchentlich.

Norwegian will zwei ex-Fischer Air 737-300 von AWAS anmieten. Sie werden auf LN-NOB/C registriert.

Norwegian strich Warschau - Dublin zu Ende März

Norwegian eröffnet am 17. April die neue Route Warschau - Birmingham. Sie wird anfangs 3x wöchentlich (Di,Do,Sa) und ab 7. Mai 4x wöch. (Mo,Mi,Fr,Sa) mit 737-300 bedient. Zwei Tage zuvor läuft Oslo - Edinburgh (Di,Do,So) an. Am 4. Mai wird auch zwischen Stockholm und Paris ORY geflogen (Mo, Do,Fr,So)

Norwegian nimmt zum 3. Mai folgende Routen ab Stavanger auf:
Stavanger - Berlin SXF: 2x wöch.
Stavanger - Paris ORY: 3x wöch.
Stavanger - Prag: 2x wöch.
Gern würde Norwegian auch Trondheim mit Berlin verbinden, doch mangelt es derzeit an Flugzeugen.

Norwegian eröffnet am 12. Mai die neue Route Oslo - Palma und fliegt hier 2x wöchentlich mit 737-300. Außerdem werden auch Antalya und Istanbul SAW angeboten.

Norwegian kündigte Saisondienste in die Türkei an:
Oslo - Antalya: neu 5.5. - 27.10.
Oslo - Istanbul SAW: neu 2.6. - 2.9.

Norwegian nimmt zwei Routen am 5. Mai, statt wie gemeldet am 3. Mai auf:
Stavanger - Paris ORY: 3x wöch.
Stavanger - Prag: 2x wöch.
Die neue Route Stavanger - Berlin SXF wird aber wie gemeldet am 3. Mai in Betrieb genommen.

Olympic stellte ihre letzte 717-200 (SX-BOB) außer Dienst. Sie ging an Bavaria Leasing zurück.

Orbest will von CIT einen gebrauchten A330-200 (CS-TRA, msn 461) anmieten.

Pegasus Airlines bestellte eine neue 737-800 (TC-AAK). Sie wird über RBS Aviation Capital geleast.

Plaza Lineas Aereas stellte ihre erste ATR72 in Dienst. Die Maschine der Serie -202 erhielt die Registrierung EC-KAD und wurde von Swiftair angemietet.

Pyrenair nennt sich eine neue spanische Airline mit Basis Huesca-Pirineos (wurde kürzlich durch AENA ausgebaut). Mit Avro RJ85 sollen als erstes Routen nach Madrid und Barcelona eingerichtet werden.

Romavia erhielt eine zweite BAe 146-200 einflotten. Die Maschine (YR-BEB) flog zuvor bei der serbischen Centavia.

Ryanair wird die angekündigten Routen Girona - Marrakesch und London STN - Deauville nicht aufnehmen.

Ryanair fliegt ab 1. Mai 3x wöchentlich von Altenburg-Nobitz nach Barcelona-Girona und verbindet somit Ostthüringen mit Spanien.

Ryanair gab weitere Routennews bekannt:
Dublin - Alicante: ab 2.5., 5x wöch.
Dublin - Bremen: ab 11.5., 4x wöch.
Frankfurt Hahn - Palma: ab 7.4., 3x wöch.
Girona - Maastricht: ab 2.6., 3x wöch.
London STN - Alicante: ab 26.3., 1x tägl.
London STN - Palma: ab 23.4., 1x tägl.
London STN - Zadar: ab 23.4., 3x wöch.
Pisa - Palma: ab 18.4., 4x wöch.
Pisa - Alicante: ab 20.4., 2x wöch.
Rom CIA - Saragossa: ab 27.3., 3x wöch.

Ryanair erhielt fünf werksneue 737-800 (EI-DPI/J/K/M/N).

Ryanair dünnt völlig überraschend die Flüge zwischen Dublin und Lübeck aus. Statt 7x wöchentlich gibt es ab Mai nur noch drei Flüge pro Woche.

Ryanair überlegt, größere Flughäfen anzufliegen, um die Anzahl der beförderten Passagiere auf 85 Millionen zu verdoppeln. Letzteres ist das erklärte Ziel von CEO O'Leary, dann wird man aber um die großen Airports nicht herumkommen, so O'Leary gegenüber der Wirtschaftswoche. Bislang steuern die Iren absichtlich kleine Airports mit geringeren Gebühren an.
Zudem wurde bekannt, dass Ryanair einen Teil ihrer 2,4 Mrd. EUR schweren Kasse für eine Sonderdividende oder für den Rückkauf von Anteilen zum Jahresende nutzen. Mit einem weiteren Teil will man umweltfreundlichere Flugzeuge kaufen und z.B. der Lufthansa "das Fürchten lehren", so O'Leary.
Sollte man doch noch die Aer Lingus übernehmen können, wird man das Low-cost-Modell nicht auf die Langstrecken ausweiten. Wenn sie profitabel laufen, werden sie beibehalten.

Ryanair rechnet nicht mehr damit, doch noch die Aer Lingus übernehmen zu können. Die Mehrheitseigner, darunter die irische Regierung, lehnten die feindliche Übernahme ab. Die EU-Kommission prüft noch das Angebot bis 13. Juni. Sollte hier Grünes Licht signalisiert werden, würde Ryanair ihr Angebot erneuern. CEO O'Leary glaubt aber, vor den irischen Wahlen im Mai/Juni werde gar nichts entschieden. Über alternative Zukäufe werde derzeit nicht nachgedacht.

SAS Scandinavian fliegt ab 26. März die Route Stockholm - Wien mit 737-600. Am 31. Oktober läuft mit Kopenhagen - Dubai die erste Direktverbindung zwischen Skandinavien und Dubai an. Zwei Rundkurse pro Woche werden bis 29. März 2008 mit A340 angeboten.

SAS richtet zum 20. April eine Direktroute von Oslo nach Tehran ein. Die eingesetzte 737-800 wird über Billund geroutet.

SATA International leaste von Pratt and Whitney Canada einen A310-300(ET) (CS-TKN), der zuvor bei Islandsflug im Einsatz stand.

SkyEurope mietete von GECAS eine neue 737-700, die auf OM-NGH registriert wurde.

SkyEurope nahm am 25. März ihre Flüge ab Wien auf.

Spanair leaste je eine MD-83 (EC-JUG) von Swiftair sowie eine MD-87 (OY-KHF) von SAS.

Spanair gab eine MD-83 (EC-GHE) an den Vermieter GECAS zurück.

Sterling mietet von Bavaria zwei eine neue 737-700 (OY-MRP/R).

Sterling gab auf der Berliner Pressekonferenz nur ihren bereits bekannten Umzug von Tempelhof nach Tegel zum Sommerflugplan offiziell bekannt. Man schaut sich derzeit aber sehr genau das Ruhrgebiet sowie Frankfurt an.

Sterling fliegt ab 25. März mit 737-700 von Stockholm nach London LGW (1x täglich außer Sa). Am 14. Mai läuft Kopenhagen - Biarritz (Mo,Do) und am 15. Mai Kopenhagen - Edinburgh (Di,Fr) an.

Sterling eröffnet am 15. Mai die neue Route Kopenhagen - Oslo. Am 1. Juni folgen die Routen Stockholm - Edinburgh (Di,Fr) und Stockholm - Amsterdam (Mo,Fr).

Sun-Air (Dänemark) übernahm eine ex-Independence Air Do-328JET (msn 3193), die von Aircraft Guaranty Corp. gemietet wurde.

Sun Express leaste von GECAS eine 737-800 (TC-SUV), die zuvor bei Ajet flog.

Sun Express bestellte zwei werksneue 737-800.

Swiss spendiert ihren Avro RJ100 neue und leichtere Sitze. Diese Carbonsitze sorgen einerseits für besseren Komfort und sparen zusätzlich Treibstoff.

Swiss befindet sich im Aufwind. Nachdem im November letzten Jahres zwei neue Airbus A330 einen Ausbau des Langstreckennetzes ermöglichten, kommen in den nächsten 12 Monaten drei Airbus A340 zur Flotte hinzu. Die Europaflotte, und somit das Kurz- bis Mittelstreckennetz, wächst demnächst um zwei A320, die früher als zunächst geplant übernommen werden. Statt 2008 kommen die beiden neuen Airbusse nun schon in der ersten Jahreshälfte 2007.

Swiss bietet seit gut 1 Monat (seit 19.2.) tägliche Abflüge nach Tokio, indem die Frequenz von 6x auf 7x wöchentlich erhöht wurde. Swiss ist die einzige Linie, die Nonstopflüge zwischen Zürich und Tokio anbietet. Ab Mitte Juli bietet man ferner tägliche Flüge zwischen Zürich und Los Angeles, Santiago de Chile (via Sao Paulo) und Johannesburg. Alle besagten Ziele werden bislang 6x wöchentlich bedient.
Im europäischen Netz werden teils größere Flugzeuge eingesetzt - so z.B. ab Sommerflugplanbeginn von Zürich nach Düsseldorf, Berlin TXL, Stuttgart und Hamburg. Im Verbund mit Lufthansa gibt es dann wöchentlich 600 Flüge zwischen der Schweiz und Deutschland. Auch nach Amsterdam, Belgrad, Kopenhagen, Istanbul, Mailand, Nizza, Rom und Stockholm sollen größere Jets eingesetzt werden. Valencia wird neues (70.) Ziel ab Genf.

TAP Portugal wies für 2006 einen Netto-Gewinn von 9,6 Mio. Dollar aus.

TAP Portugal will von ILFC einen ex-Austrian A330-200 anmieten.

TAP Portugal will drei weitere A320-200 erwerben.

Tarom stockt ihre Flüge zwischen Sibiu und München von 7x auf 11x wöchentlich auf. Jeweils Mo,Mi,Fr,So gibt es einen neuen Vormittagskurs. Mit Einsetzen des Sommerflugplans wird nochmals auf 14x wöch. aufgestockt.

Thomsonfly will von GECAS eine ex-America West 737-300 anmieten. Sie wird auf G-THOP registriert.

Thomsonfly retournierte die 737-500 G-THOB an den Vermieter CIT Aerospace und flottete eine GECAS geleaste 737-300 (G-THOP) ein, die zuvor bei America West flog.

Titan Airways versah die 757-200 G-ZAPU mit einer "Sony Ericsson-Jamiroquai"-Bemalung anlässlich einer Promotiontour.

Transavia orderte eine neue 737-800. Als Kenner ist PH-HZO vorgesehen.

Travel Service erhielt ihre an PLUNA vermietete 737-800 (OK-TVQ) zurück und plant nun die Vermietung an Oman Air.

Travel Service enthüllte an der 737-800 OK-TVD eine Sonderbemalung anlässlich des 70. Geburtstags des Prager Flughafens. Eine weitere Maschine wirbt derzeit für den Mobilfunkanbieter O2.

Travel Service orderte am 28. März bei Boeing eine 787 Dreamliner und erwarb ein Vorkaufsrecht auf eine weitere Maschine.

TUI wird den englischen Konkurrenten First Choice übernehmen. Anzunehmen ist, dass auch die beiden Airlines TUIfly und First Choice Airlines (ex Air 2000) zusammengelegt werden.

Virgin Atlantic übernahm einen werksneuen A340-600X (G-VBUG).

TUIfly erhielt via TUI eine werksneue 737-700 (D-AHXA).

TUIfly bietet ab 3. Mai eine Verbindung zwischen Berlin TXL und Tel Aviv. Eingesetzt wird eine 737-700.

TUIfly nimmt am 28. Juni Flüge vom Allgäu Airport Memmingen auf. Von dieser 16. deutschen Basis aus sollen mit einer vort Ort stationierten 737-300 zwei deutsche und fünf europäische Ziele angeflogen werden. Bedient werden Hamburg (tägl. außer Sa.) und Berlin Tegel (2x tägl.) sowie Antalya, Heraklion (je 1x wöch.), Mallorca, Neapel (2x wöch.) und Venedig (3x wöch.). Zum Winter soll eine zweite Maschine für weitere Ziele stationiert werden.

TUIfly will weiter für die Konkurrenz fliegen. Einzig Alltours überlege, zu Air Berlin, Condor oder LTU abzuwandern. Rewe will dagegen doch an Bord der gelben Flieger bleiben.

UK International Airlines will in Großbritannien mit zwei Boeing 767-200 an den Start gehen.

UK International sicherte sich für ihre angekündigte Betriebsaufnahme eine erste Maschine. Die auf G-CECU und G-CEMK registrierte Boeing 767-200 (ex-United, Baujahr 1981 bzw. 1982) erhalten eine Zwei-Klassen-Bestuhlung mit je 12 Business- und 186 Economy-Sitzen. Als erste Ziele ab Nottingham wurden Sharjah und Islamabad (Pakistan) genannt.

Virgin Atlantic konnte mit Airbus eine Lieferverzögerung für die letzten 6 A340-600 aushandeln. 2004 hatte man 13 Maschinen (+ 13 Optionen) bestellt. In den nächsten zwei Jahren sollten die letzte sechs Maschinen geliefert werden - nun kommen sie erst innerhalb der nächsten vier Jahre. Die Airline nahm ihre angepeilte Wachstumsrate von 20 % auf nun 10 % zurück. An den 6 A380 hält man aber fest. Hier hatte sich die Auslieferung eh von 2009 auf 2013 verschoben.

Virgin Atlantic sagte die Anmietung zweier A340-600 (G-VJAM, G-VLUV) ab. Die Maschinen sollten von ILFC gestellt werden.

VLM hat laut Buchungsystemen für die Strecke London City - Luxemburg ab Sommerflugplan einen Avro RJ eingeplant. Gleichzeitig wird die Strecke London City - Manchester auf 9x täglich aufgestockt. Ab Jersey wird ein umfangreiches Charterprogramm zu diversen britischen Flughäfen aufgelegt.

VLM nimmt am 16. April zum ersten Mal Jetdienste auf. Eine 92-sitzige BAE 146-300 300 (G-BPNT - geleast von Flightline) wird auf der wichtigsten Route London City – Rotterdam eingesetzt. Sie unterstützt hier die Fokker 50-Kurse. Wochentags gibt es hier 10 Rotationen, vier werden dann mit dem Vierstrahler bedient. Auf dieser Route beförderte VLM 2006 über 130.000 Passagiere und schätzt die Anzahl für 2007 auf rund 190.000.

Vueling legt zum 16. Mai neue Strecken ab Paris CDG auf. Neue Ziele sind von hier Amsterdam, Mailand und Sevilla.

WDL erhielt ihre BAE 146-200A D-AMGL nach der Vermietung an Air Nostrum-Iberia Regional zurück.

West Air Europe leaste eine ATR72-200F, die vor dem Frachterumbau bei DAT Danish Air Transport als OY-RUC flog.

West Air Europe übernahm mit SE-MAM eine weitere BAE ATP nach Frachterumbau. Die Maschine wurde von Trident Aviation Leasing gemietet.

Wideroe subleaste eine Fokker 50 (PH-JXJ) von Denim Air.

WindJet mietete von ILFC einen A319-100 (EI-DVD), der zuvor bei Air France flog.

Wizzair strich London LTN - Ljubljana zum 25. Februar.

XL Airways leaste von RBS Aviation Capital eine werksneue 737-800 (G-XLAL).

XL Airways Germany plant die Anschaffung einer ersten 737-800. Die auf D-AXLE registrierte werksneue Maschine soll über ILFC angemietet werden.

 

Die EU verhandelte mit den USA über ein neues Open Sky für die Transatlantikdienste in der Hoffnung, die Verkehrsströme zu steigern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Aktien der British Airways gaben sofort um 10 % nach. Ein solch neues Abkommen muss von allen 27 Staaten einstimmig verabschiedet werden.

Europa und die USA einigten sich auf ein neues Open-Sky-Abkommen. Damit ist es allen europäischen sowie US-Airlines möglich, von jedem Punkt aus, Transatlantikdienste anzubieten.

Industrie-News: Der A380 fliegt erstmals nach Nordamerika: am 19. März wird er in New York JFK erwartet (MSN 7 : Routenerprobung Lufthansa für 12 Tage mit 500 Passagieren). Gleichzeitig ist auch Rumpf Nr. 1 für Qantas im Einsatz und testet Los Angeles.

 

RUSSLAND / GUS

Aeroflot will in den nächsten Wochen eine Bestellung über 22 A350XWB auf den Weg bringen. Da diese erst ab 2015 zur Auslieferung gelangen, will man mit geleasten A330 die Zwischenzeit überbrücken. Diese würden ab dem 4. Quartal 2008 ausgeliefert werden. Der Gesamtauftrag hätte einen Wert von 4,4, Mrd. Dollar. Im Herbst 2006 hieß es, Aeroflot wolle 22 Boeing 787 ordern. Großaktionär A.Lebedew hatte eigenmächtig einen Vertrag unterzeichnet, der nun auf Eis liegt. Beobachter hatten eh mit einer Airbus-Order gerechnet, da eine engere Beziehung zur EADS angestrebt wird. Russland hält über die Außenhandelsbank VTB einen EADS-Anteil von 5 %.

Aeroflot sagte die Einflottung der Ilyhushin 76TD (CCCP-76831) ab.

Aeroflot könnte Ende 2008 die ersten Exemplare des Russian SuperJet 100 erhalten. Bestellt sind 50 Maschinen aus der RRJ-Serie (Russian RegionalJet).

Aeroflot Cargo nimmt im März erste Fracht-Linienflüge innerhalb Russlands auf. Bisher wurde Fracht per Charterflieger oder um Unterflurraum der Passagierflieger transportiert. Aeroflot Cargo und auch Volga-Dnepr flogen Fracht sonst nur im internationalen Verkehr. Mit DC-10-40 fliegt Aeroflot Cargo nun 2x wöchentlich von Moskau nach Novosibirsk und 1x wöchentlich von Moskau nach Chaborovsk. Bei Erfolg werden die Flugfrequenzen erhöht.

Aeroflot Cargo gab Pläne bekannt, wonach sechs Frachtmaschinen des Typs Il-96-400T über Ilyushin Finance gekauft werden sollen. Der Auftrag stellt einen Wert von 350 Mio. Dollar dar. Die noch nicht zertifizierte Il-96-400T kann 92 t Fracht transportieren. Aeroflot Cargo betreibt derzeit 9 DC-10F und erhält in Kürze 3 MD-11F. Die ersten drei Il-96 könnten in der ersten Jahreshälfte 2008 übergeben werden.

Aeroflot Nord will eine ex- SkyEurope 737-500 von BNP Paribas leasen.

Aeronord-Group (Chisinau/Moldawien) übernahm zwei Antonov 12 (ER-AXX/Y), die zuvor bei Lviv Airlines Ukraine West und Jet Line Intl flogen.

AeroSvit fliegt ab 25. Mai zwischen Kiew und Shanghai. Zum Einsatz kommt eine 767-300. Die Route Kiew - Peking wurde am 25. März durch eine dritte wöchentliche Rotation gestärkt.

Air Astana setzt ab Juli statt der 757 teils die 767 nach Hannover und Frankfurt ein.

Armavia fliegt ab Juni wieder von Jerewan nach Frankfurt. Immer samstags wird ein A319/320 eingesetzt.

Asia Continental Airlines (Kasachstan) übernahm eine gebrauchte Ilyusjhin 76 (UN-76020). Zur Flotte der 2002 gegründeten Airline gehören ansonsten noch Yak-40 und An-26.

Aviaekspress Airlines übernahm eine An-26A (UR-26233), die zuvor für Podilla Avia flog.

Aviaprad eröffnet am 20. April die Route Chelyabinsk - Hannover und bedient sie 1x wöchentlich (Fr) mit Yak-42. Am 25. April folgt Jekaterinburg - Hannover - immer mittwochs mit Yak-42.

AZAL Azerbaijan bestellte am 30. Januar sechs ATR42, die zwischen 2007 und 2008 abgeliefert werden. Mit ihnen soll die gegenwärtige Flotte aus Antonov- und Tupolev-Flugzeugen abgelöst werden sowie neue Regionalrouten eröffnet werden.

AZAL Azerbaijan Airlines wird bei Boeing drei 787-8 Dreamliner und zwei 737-900ER bestellen. Darauf verständigten sich beide Seiten am 6. Februar. Die endgültige Fixierung des Vertrages steht noch aus.

AZAL Azerbaijan und Boeing fixierten nun die bereits gemeldete Bestellung über drei 787-8 und zwei 737-900ER. Die in Baku beheimatete Airline wird dadurch zum ersten Kunden auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Der Auftrag hat einen Wert laut Liste von 609 Mio. US-Dollar. Mit der 787 wird AZAL erstmals Langstrecken Richtung Fernost, Südostasien und Nordamerika anbieten können. Als Triebwerk wählte man das GEnX von General Electric. Die 737-900ER werden nach Europa, Russland sowie zu Regionalzielen eingesetzt.

Berkut State Company, Regierungsflieger von Kasachstan, übernahm mit UN-A1901 einen A319-115X Corporate Jet, der mal für Comlux unterwegs war.

Berkut State Company, kasachischer VIP-Regierungsflieger, übernahm eine Tu-154M (UN-85713), die zuvor bei Georgian Airways flog.

Grixona (Chisinau) erhielt eine An-12 (ER-ADK) die zuvor bei TepAvia Trans im Einsatz stand.

Grixona erhielt ihre an Galaxy Air vermietete Il-18V (ER-ICB) zurück.

HWC Aviation übernahm einen gebrauchten Embraer 135BJ Legacy (ex N551VB), der auf P4-MSG registriert wurde. Die Maschine wurde am 18. Februar von Keflavik nach Moskau SVO überführt.

Itek Air (Bishkek/Kyrgyzstan) übernahm eine gebrauchte 737-200, die auf EX-311 registriert wurde.

KD Avia – Kaliningrad Avia stellte die 737-300 EI-DTY wieder in Dienst. Das Leasing läuft über GECAS.

Kras Air eröffnet am 26. März die Verbindung Krasnoyarsk - Moskau DME – Wien. Geflogen wird 3x wöchentlich (Mo,Mi,Fr) mit 737-300.

Kras Air gab die 767-200ER EI-DMH an den Leasinggeber UT Finance zurück.

Polet stellte eine An-124-100 (RA-82014) außer Dienst und nutzte sie zur Teilegewinnung.

S7 Airlines unterzeichnete eine Absichtserklärung über 15 Tupolev 204SM, eine modernisierte Version der Tu-204. Dies könnte man in Zusammenhang mit dem drohenden Flugverbot für die Il-86 nach Ägypten sehen.

Sky Express (Russland) erhielt nun ihre von AWAS geleaste 737-500 (msn 24921, ex RioSul).

SkyLink Aviation leaste von Aquiline Intl Corp eine An-24 (EX-008), die zuvor bei Canadian Airways Congo flog.

Skylink Aviation leaste von Valan Air Company zwei An-26 (ER-AVA/B) sowie von Pecotox Air eine An-24 (ER-AZP).

StarJet verschrottete die Lockheed TriStar 500 EX-088 (msn 1179). Die Maschine war von StarJet Kyrgyzstan geleast.

Transaero plant die Anschaffung von drei ex-JAL 747-300 (msn 23640, 24019, 24156).

Transaero übernahm inzwischen ihre erste 747-300 N740UN. Es handelt sich um eine ehemalige Maschine der JAL Japan Airlines.

UM Air übernahm eine Antonov 26 (UR-26199), die zuvor für Podilla Avia flog.

UM Air will ab Juni zwischen Hannover und Beirut fliegen.

UTair integriert drei ehemalige VIA Tu-154M in ihre Flotte. RA-85108 und RA-85056 wurden bereits übergeben.

UTAir übernahm eine ex-Aviakompania An-24RV (RA-46848).

VIM Airlines legt zum Juni neue Routen mit Boeing 757 nach Hannover auf:
Barnaul - Hannover: ab 29.6.,1x wöch. (Fr)
Omsk - Hannover: ab 23.6., 1x wöch. (Sa)
Auch Frankfurt-Kurse sollen aufgelegt werden.

VIM Airlines stellte die 757-200 RA-73019 außer Dienst und hält sie als Ersatzteilspender vorrätig.

Volga-Dnepr Group unterschrieb am 12. März einen Vertrag über die Lieferung von 5 747-8-Frachter sowie Vorkaufsrechte über nochmals fünf Maschinen. Laut Liste hat der Auftrag einen Wert von 1,4 Mrd. Dollar. Die Frachter werden von der Tochter Air Bridge Cargo betrieben und kommen auf dem wachsenden Streckennetz nach Südostasien, China, Japan und Europa zum Einsatz.

Volga-Dnepr hat ehrgeizige Wachstumspläne und prüft die Einrichtung einer Frachtroute nach Leipzig. Bis 2015 will Volga-Dnepr zwölf AN-124-100 und 15 Il-76-TD90WD kaufen. Zudem plant das Unternehmen, 15 weitere Boeing-747-Frachtmaschinen für die Tochter Air Bridge Cargo zu leasen.

 

Das russische Transportministerium untersagte neun einheimischen Airlines den Einflug in die EU, da man das Image der russischen Luftfahrt gefährdet sieht. Neben den In-house-Airlines der russischen Ölkonzerne Lukoil und Gazprom gehören auch Aero Rent, Tatarstan, Atlant-Sojus, Aviakon Zitotrans, Zentr Avia, Russkoje Nebo (Russian Sky) sowie Utair. Letztere wird vom russischen Erdölkonzern Surgutneftegaz kontrolliert. Vorausgegangen waren Beschwerden sowohl von der EU als auch dem Transportministerium.

Russland drohte 15 europäischen Airlines, darunter germanwings, British Airways und Iberia, mit einem Flugverbot, da man wiederholt gegen russische Luftsicherheitsbestimmungen verstoßen habe. Anfang März hatte die EU neun kleineren russischen Airlines wegen Sicherheitsmängeln die Landeerlaubnis in allen EU-Staaten entzogen, darunter auch Töchter der Lukoil und Gazprom.

 


- außereuropäische News vom 15.3.2007
- Europa-News vom 23.2.2007