GOLFREGION
Emirates stellte zwei neue Routen zum Herbst
vor:
Dubai - Newcastle: ab 1. September, 1x tägl.,
A330-200
Dubai - Sao Paulo: ab 1. Oktober, 6x wöch., 777-200
Emirates verhandelt derzeit mit Airbus über
massive Preisnachlässe für den verspäteten A380.
Emirates will in den nächsten Monaten
entscheiden, welcher der beiden großen Hersteller den Zuschlag für eine neue
Langstreckenflotte erhält. Es geht hierbei um eine Auftragsgröße von 100
Maschinen für rund 15 Mrd. Dollar. Airbus bietet seinen A350XWB für eine
Lieferung in 2013 an, während Boeing mit der 787 bereits 2008 als Lieferjahr
offeriert. Eine Aufteilung des Auftrag auf beide
Hersteller wird nicht gänzlich ausgeschlossen.
Royal Air Force of Oman (RAFO) hat bei Airbus zwei A320
Corporate Jet Liner bestellt. Die Maschinen werden für RAFO ad hoc hochrangige
Beamte aber auch Truppen transportieren. Die Kabine wird dafür entsprechend variabel umbaubar sein. Ein VIP-Umrüstsatz für einen Teil der Kabine
gehört mit dazu. Als Triebwerke wurden die V2500 von IAE ausgewählt.
Royal Jordanian eröffnet am 25. Mai eine neue Route von Amman nach
Montreal. Sie wird 2x wöchentlich mit A340-300 bedient werden.
Star Aviation
Services nennt sich
eine neue Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die einen
747-200-Frachter (ex Kitty-Hawk) übernahm.
ASIEN
Air Bagan nimmt am 1. April neue Routen ab Yangon (Myanmar) mit A310 auf:
Yangon - Bangkok: 1x täglich
Yangon - Singapur: 1x täglich
Yangon - Mandalay - Kunming: 2x wöchentlich
Air Deccan eröffnet Mumbai
- Bhubaneshwar zum 1. Februar und fliegt die Route 1x
täglich mit A320.
Air India und Indian Airlines sollen
nach Willen der Regierung zum 31. März fusionieren, um gegen die wachsende,
private Konkurrenz bestehen zu können.
ANA setzt als erste japanische Airline
reine Business-Jets in ihrem Streckennetz ein. Ab März wird eine 737-700ER 2x
täglich zwischen Nagoya und Guangzhou fliegen. Zum September wird dann auch
Tokio Mumbai mit dieser Maschine beflogen. Wird die
Guangzhou-Route noch mit 2-Klassen-Bestuhlung (Business und Premium Economy) bedient, so wird auf der Indienroute eine rein Business-Class-bestuhlte Maschine mit 36 Sitzen zum Einsatz
kommen. Die Erträge im lukrativen Geschäfts-Segment werden so kontinuierlich
erhöht.
ANA optimiert 2007 einige Strecken. So
kommt zwischen London und Tokio statt einer vierstrahligen 747-400 nur noch
eine zweistrahlige 777-300ER zum Einsatz. Zwar fallen so einige Sitzplätze weg,
es sei aber bedeutend kostengünstiger. Auch nach China werden vermehrt die
Frequenzen gesteigert und zeitgleich kleinere Flugzeuge eingesetz.
Tokio Guangzhou wird z.B. im doppelten Tagesrand mit A320 bedient, der zudem
auch 20 First-Class-Sitze bietet (gesamt nun 110 Sitze).
Im japanischen Inland entfallen einige dezentrale Strecken oder werden nur
seltener bedient. Dafür werden aber die Drehkreuze Tokio und Osaka gestärkt. Teil
der mittelfristigen Strategie ist auch die Stärkung des Frachtgeschäfts
besonders zwischen Japan und China. Die Gesamtflotte im Passagiersegment soll
künftig aus nur noch drei Typen (737 für Kurz- bis Mittelstrecke, 787 für
Mittelstrecke und 777 für Interkontinentalverbindungen) bestehen. Im kommenden
Geschäftsjahr steht daher die Auslieferung von vier Flugzeugen des Typs Boeing
B777-300 ER an, die zwei Boeing 747-400 ersetzen werden. Außerdem werden vier
Airbus A320-200 und sieben Boeing B737-700 in Dienst gestellt, die zum Ausbau
der Flotte und als Ersatz für ältere Flugzeuge vorgesehen sind. Insgesamt
kommen 15 neue Flugzeuge zur Flotte hinzu, und sieben ältere Jets verlassen die
Flotte der ANA.
Armavia verkehrt ab Sommerflugplan 1x
wöchentlich (Do) mit A319 zwischen Jerewan und Köln/Bonn. Ein zweiter,
sonntäglicher Rundkurs wird angestrebt.
Asian Spirit fliegt mit ihrer BAE 146-100 die
weltweit kürzeste, für Jets zugelassene Landebahn (950 m) in Caticla (Boracay Island)
regelmäßig an. Die Dienste ab Manila begannen bereits am 1. Dezember. Der
größte Flugzeugtyp dort war bisher die viermotorige Dash-7. Die Sitzkapazität
musste aber während der Zertifizierung von 83 auf 60 Passagiere reduziert
werden.
China Southern Airlines konnte 2006 Schwarze Zahlen
schreiben. Nach einem Netto-Verlust 2005 in Höhe von umgerechnet 230 Mio.
US-Dollar, stieg der Netto-Profit für die ersten neun Monate des aktuellen
Fiskaljahres auf 58,3 Mio. Dollar. Im Vorjahr betrug er zu diesem Zeitpunkt 1,9
Mio. Dollar.
China United Airlines übernahm am 24. Januar ihre erste
werksneue Boeing 737-800. Die Maschine wird über ILFC angemietet. Die in Peking
beheimatete Airline ist ein Joint-Venture zwischen
Shanghai Airlines Company Limited und China Aviation Supplies Import and
Export Group Corporation (CASGC) und fliegt Liniendienste innerhalb des Landes.
Zur Flotte gehören außerdem zwei von Shanghai Airlines gemietete Boeing
737-700.
Deccan Aviation (Air Deccan)
konnte erstmals nach dem Börsengang einen Nettogewinn vermelden. Im Zeitraum
Oktober-Dezember verbuchte der Billigflieger bei einem Umsatz von umgerechnet
144 Mio. Dollar einen Profit von 2,2 Mio. Dollar. Besonders half der Verkauf
von Kaufrechten auf A320. Deccan hatte 60 solcher
Rechte an eine auf den Cayman-Inseln beheimatete
Firma (gegründet von Investec und HSH Nord Bank) für
100 Mio. US-Dollar verkauft. Im besagten Quartal trafen nun die ersten 30,1 Mio. Dollar dafür ein. Doch auch der Ticket-Yield stieg leicht an.
JAL Japan Airlines will im Zuge ihrer
Restrukturierungen die Beteligungen an zwei
Tochtergesellschaften reduzieren. So soll die Beteiligung an Jalux Inc (betreibt
Ladengeschäfte und Shopping-Service auf Flügen) von derzeit 51 % auf ein
Drittel oder weniger reduziert werden. Auch der Anteil an Tokio Humania (besitzt Gebäude in dem Hotel Nikko
Tokyo untergebracht ist) soll von derzeit 48 %
verringert werden. Mit den Erlösen sollen Verbindlichkeiten bedient werden.
JAL Japan Airlines will künftig auf Inlandsflügen auch
eine First Class einführen.
Auf den wichtigen Inlandsrouten wie Tokio Osaka und Tokio Sapporo sollen
noch in diesem Jahr in Flugzeuge des Typs Boeing 777 etwa 10-15 First-Class-Sitze eingebaut werden. Damit will man an ANA
verlorene Kunden zurückgewinnen, die bereits solchen Service auch im Inland
anbietet.
JAL Japan Airlines will ihre internationalen Dienste
neu organisieren und sich mehr auf profitable Verbindungen konzentrieren. So
werden die Flugfrequenzen auf acht Routen zwischen Japan und Frankreich, USA,
China, Indien, Russland und Vietnam gesteigert. Frequenzen nach Hongkong und
Guangzhou werden reduziert; Zürich wird gestrichen (diese Route war nur eine
Saisonverbindung, die hauptsächlich Urlauber wahrnahmen). Außerdem sollen auf
einigen China- und Vietnamrouten Boeing 737-800 eingesetzt werden, um den
steigenden Kerosinpreisen zu begegnen.
JAL Japan Airlines fährt die Frequenzen zwischen
Nagoya und Tianjin zum 1. März hoch. Ab diesem Datum
wird man 5x wöchentlich statt wie bisher 2x wöchentlich hier mit Boeing 767
fliegen.
Jet Airways konnte dank geringerer
Kerosinkosten und gestiegener Nachfrage auf den internationalen Routen einen
kleinen Profit für das 3. Quartal (fiskalisch) ausweisen. Daneben halfen auch
ein Kerosinzuschlag sowie Einnahmen aus Sale-and-lease-back-Aktionen.
Den Markteintritt neuer Lowcost-Konkurrenten
begegnete man mit dem Ausbau der internationalen Dienste, die schon bald die
Hälfte der Einnahmen einfliegen sollen. Die Flotte, derzeit aus 60 Flugzeugen
bestehend, soll bis März 2009 auf 89 Maschinen anwachsen. Neue Routen in
Südostasien sowie ab August auch in Richtung USA kommen hinzu.
Jet Airways wollte die internationalen Dienste
zu Ende Januar mit neuen Routen nach Bangkok und im Laufe des Jahres auch mit
US-Dienste ausbauen. So sollen ab August Newark und ab Oktober San Francisco
via Shanghai angeflogen werden. Zum Einsatz kommen acht neue
Boeing 777 und fünf Airbus A330. Schon in ein paar Jahren sollen die
internationalen Dienste 50 % der Einnahmen ausmachen. Zur Finanzierung sollen u.a. eigene Fonds aufgelegt werden und eventuell weitere
Anteile an der Börse platziert werden. Erst 2005 hatte man so 434 Mio. Dollar
eingenommen. Doch nach Jahren des Profits flog Jet Airways zum
Halbjahresabschluss 30. September einen Verlust von 26 Mio. Dollar ein.
Notwendige Investitionen für den Ausbau der Londondienste werden dafür verantwortlich gemacht.
K-Mile Air (Bangkok) hat ihr eigenes AOC
erhalten. An der der Frachtairline hatte sich im
Januar 2006 die malaysische Transmile zu 49 %
beteiligt. Die Flotte besteht aus einer 727-200F 9M-TGJ.
Korean Air konnte im vergangenen Jahr einen
Überschuss von umgerechnet 282,8 Mio. EUR erwirtschaften, was einem Gewinnanstieg von 72
% entspricht. Gründe waren höhere Passagierzahlen sowie Währungseinflüsse. Der
südkoreanische Won wurde aufgewertet, wodurch bei Korean Air die Kosten sanken, besonders beim in US-Dollar
abgerechneten Kerosin. Hier legte der Won um 8,8 %
gegenüber dem Dollar. Korean Air konnte trotz
gestiegener Ölpreise eine gestiegene Nachfrage bei Passagierflügen verzeichnen.
Als Reaktion wurden gut 20 neue Routen, insbesondere in die Nachbarländer,
aufgelegt.
Korean Air eröffnet zum 28. März die
Verbindung Seoul Incheon Wien und bedient die Route
2x wöchentlich mit 747-400. Zum 1. Juni wird sie dann 3x wöchentlich, dann aber
mit 777-200 beflogen.
Korean Air stockt die Bedienung der neuen
Route Seoul Incheon - Wien zum 1. Juni von 2x auf 3x
wöchentlich auf. Zum Einsatz kommt eine 777-200.
Malaysia und Australien
verhandeln über einen neuen Billigflug-Korridor für die Airlines JetStar und AirAsia.
Letztere will massiv international expandieren. Will man Landerechte in
Australien (konkret Melbourne Avalon), muss man diese
auch der JetStar in Malaysia (namentlich Kuala
Lumpur) einräumen. In der zweiten Jahreshälfte 2007 könnten die Billigflüge
anlaufen.
Malaysia steht zu ihrer A380-Order. Dies
bestätigte der malaysische Transportminister, bevor er einen Testflug mit der
Maschine absolvierte. Verhandlungen über Preisnachlässe wegen der verspäteten
Lieferung laufen.
MDLR Airlines (Indien) leaste von Bae Systems zwei Avro RJ70 an.
Die zur MDLR-Gruppe (Murli Dhar Lakh Ram;
ein Baukonzern) gehörende Airline war am 9. Juli 2005 gegründet worden und
sollte eigentlich im Oktober 2006 bereits Flüge mit geleasten Avros aufnehmen. Die Flotte wird ihre Heimat in Chandigarh haben. Die Maschinen sind rund 8 Jahre alt und
bieten im 2-Klassen-Layout Platz für 70 Passagiere. Erste Flüge führen von
Delhi zu nordindischen Pilgerzielen. Daneben sollen auch fünf russische
Hubschrauber Mil Mi-172 mit 27 Sitzen angeschafft werden. Zudem will MDLR im
Frachtsektor tätig werden. Vorstandsvorsitzender der MDLR Group ist Gopal Kumar Goyal.
Miapet Avia ist eine neue armenische Airline
aus Jerewan, die aus einer Reiseagentur entstand. Basis der einzigen Antonov 12 ist aber Sharjah.
One-Two-Go Airlines wurde aus der Orient Thai ausgegliedert
und erhielt ein eigenes Betriebszertifikat.
Singapore Airlines und Rolls-Royce unterschrieben
einen Vertrag zur Wartung der Trent 800-Triebwerke
ihrer 777-Flotte, die aus 58 Einheiten besteht.
Tatarstan Air bekam eine Tu-154M (RA-85109), die
zuvor bei Aviaexpresscruise flog.
Thai Airways erwartet für 2006/07 einen um 11 %
höheren Nettogewinn (10 Mrd. Baht, etwa 278,6 Mio.
Dollar). Gefallene Kerosinpreise halfen bei der Senkung der operativen Kosten.
Tiger Airways eröffnet am 23. März die neue Route
Singapur - Perth und setzt hier dann 4x wöchentlich einen A320 ein.
UTair (Tyumen)
nahm eine Tu-154M (RA-85106) in Empfang, die mal zur Flotte der bulgarischen
Air VIA gehörte.
Vladivostok Air wird einen A320 anmieten
Yakutia least Boeing 757 von Icelandair.
NORDAMERIKA
Air Canada stellt die mit A319 bediente Route
Halifax - Edmonton zum 16. September ein.
AirTran Holdings Inc, Mutter der AirTran
Airways, erhöhte am 11. Januar ihre Übernahme-Offerte für die Midwest Air Group Inc. Das erste Angebot von
11,25 Dollar je Aktie wurde abgewiesen. Jetzt legte AirTran
nochmals 2 Dollar pro Aktie drauf. Der Gesamtwert des Übernahmeangebots beläuft
sich nun auf 345 Mio. Dollar. Diese werden den Aktionären teils bar und teils
in AirTran-Aktien angeboten. Bei einem Zusammenschluss
würde eine Airline mit gut 3 Mrd. Dollar Umsatz entstehen. Zudem erhofft man
sich Einsparungen in Höhe von 60 Mio. Dollar.
AirTran baut die Flüge nach Florida und
entlang der Ostküste aus. Rechtzeitig zu Mardi Gras
läuft auch eine 5. Verbindung nach New Orleans an, womit der Vor-Katrina-Stand erreicht ist. Hier die Details:
Charlotte - Orlando: ab 4. Februar, 1x tägl.
Richmond - Orlando: ab 15. Februar, 1x tägl.
Atlanta - New Orleans: von 4x auf 5x täglich ab 15. Februar
AirTran nimmt im Februar und März wieder
einige Saisondienste nach Florida auf:
Buffalo - Ft Lauderdale: 17. Februar - 15. April, 1x
wöch. (Sa)
Baltimore - West Palm Beach: 6. März - 16. April, 1x tägl.
Baltimore - Ft Myers: 6. März - 16. April, 1x tägl.
AirTran erhöht Orlando - Charlotte zum 17.
Februar von 1x auf 8x wöchentlich. Zum Einsatz kommt eine 717-200.
AirTran erhöht die Anzahl der Flüge
zwischen Atlanta und White Plains zum 17. April von
2x auf 3x täglich. Eingesetzt wird die Boeing 717-200.
AirTran nimmt neue Dienste auf bzw. erhöht
Frequenzen:
Atlanta - St. Louis: neu ab 8.5., 4x tägl. (717)
Atlanta - San Diego: neu ab 24.5., 2x tägl. (737-700)
Orlando - St. Louis: neu ab 7.6., 1x tägl. (717)
West Palm Beach - White Plains: ab 8.5. von 2x auf 3x
tägl. (717)
Air Transat erhielt, wie bereits im November
gemeldet, Verkehrsrechte für Österreich. Ab 10. Mai fliegt man nun 1x
wöchentlich mit A310 die Route Toronto - Montreal - Wien.
Air Transat erhöht zum 1. Juli die
Flugfrequenzen zwischen Montreal und Marseille von 2x auf 3x wöchentlich.
Eingesetzt wird ein A310-300.
Allegiant stellt Tampa - Columbia zum 6.
Februar ein. Dafür laufen mit Tampa - Greenville/Spartanburg (ab 13. Februar, 3x wöch.,
MD-80), Las Vegas - Ft Wayne (ab 2. März, 2x wöch.,
MD-80) und Las Vegas - Great Falls (ab 9. März, 2x wöch., MD-80) neue
Verbindungen an.
Aloha Airlines leaste von BCI Aircraft Leasing eine 737-200 N747AS (ex Air
Alaska).
American Airlines Mutterkonzern, die AMR Corp, wird
ab Dallas Love Field, wo man auf den Konkurrenten Southwest Airlines trifft, kleinere Maschinen einsetzen.
Derzeit setzt American hier 4x täglich 136-sitzige MD-80 nach St. Louis und
Kansas City ein. Ab April sollen sie durch 50-Sitzer der Schwester American Eagle ersetzt werden.
American Airlines' Mutterkonzern, AMR Corp., ist nach
6 Jahren wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dazu trugen steigende
Passagierzahlen, besser ausgelastete Flugzeuge, höhere Ticketpreise und
Kostensenkungen bei.
American Airlines und United Airlines erhöhten
die Ticketpreise im Inland um 5 Dollar; Northwest tut dies je nach Entfernung
ebenfalls zwischen 3 und 5 Dollar. Continental beteiligte sich nicht an
der Preisrunde.
American Airlines und AeroSvit
- Ukranian Airlines vereinbarten ein Interline Abkommen zwischen der Ukraine und den USA. Damit
sollen die Reisen zwischen beiden Ländern angekurbelt werden.
American Airlines schaut sich derzeit die Modelle
Airbus A350XWB und die Boeing 787 an. Der A380 passt dagegen nicht in die
Strategie der Airline, die auf kleinere Flugzeuge, Nonstopflüge und hohe
Flugfrequenzen setzt. Gerade China und Indien würden noch gut ins Portfolia passen, da beide Ökonomien rapide wachsen, so C.Kreeger (Senior Vice President International). Bei der jüngsten Routenvergabe
ging AA allerdings leer aus United gewann das Rennen mit Washington Peking.
AA fliegt derzeit täglich nach Shanghai und Delhi sowie 5x wöchentlich nach
Tokio. Mit Cathay Pacific, China Eastern und Air
Sahara bestehen Kooperationsabkommen.
American Airlines: Der Mutterkonzern AMR gibt 13 Mio.
neue Anteile heraus, die rund 503 Mio. Dollar in die Kassen fließen lassen
sollen. Man munkelt, dass damit Schulden bezahlt, für Pensionsansprüche dienen
oder neue Flugzeuge gekauft werden. Gerade letzteres wird bei den etwa 300
MD-82 langsam Zeit. Diese machen fast die Hälfte der Flotte (672) aus. Als
guter Boeing-Kunde könnte man rasch an Lieferslots
kommen.
American Eagle fliegt zwischen dem 14. Juni und 4. September zwischen Dallas/Fort
Worth und Montrose Regional Airport (Colorado). Zum
Einsatz kommt 1x täglich ein 70-sitziger CRJ-700.
Continental Airlines richtet zum September erstmals
Nonstopdienste zwischen Jackson (Mississippi) und New York/Newark ein und
rundet damit die Flüge ab den Hubs Houston und Mississippi ab. Continental
fliegt bereits 6x täglich zwischen Jackson und Houston sowie 6x täglich
zwischen Gulfport/Biloxi
und Houston. Die täglichen Rundkurse laufen zum 5. September ab New York und
zum 6. September ab Jackson an. Zum Einsatz kommen 50-sitzige ERJ-145 des
Partners ExpressJet, der als Continental Express
fliegt. Zeitlich sind die Flüge so getaktet, dass Geschäftsleute einen vollen
Tag in New York verbringen können. Außerdem gibt es ab Newark rund 400
Anschlussflüge von Continental, die in 158 Städte weltweit führen.
Continental Airlines legt zum Sommer Flüge zwischen New
York Newark und Athen auf. Die Flüge laufen am 8. Juni an und werden täglich
angeboten. Im Herbst (Sept.-Okt.) und im Frühjahr (März-April) werden sie auf
5x wöch. Reduziert; zwischen November und März gibt es dann nur drei
wöchentliche Flüge. Das neue Angebot ist als Reaktion auf die neue US Airways-Saisonstrecke Philadelphia Athen zu sehen.
Continental erhöht die Bedienung der Route
Newark - Madrid zum 3. Mai. Ab diesem Datum wird man dann 2x täglich (bisher
1x) mit einem Mix aus Boeing 757 und 767 fliegen.
Delta Air Lines und Northwest Airlines
befinden sich in Kooperationsgesprächen. Beide Carrier
fliegen seit September 2005 unter Gläubigerschutz nach Chapter
11. Delta wies erst unlängst ein Übernahmeangebot von US Airways zurück.
Northwest legte am 12. Januar ihren Restrukturierungsplan vor.
Delta Air Lines verfolgt trotz erhöhtem
Übernahmeangebot seitens US Airways ihren Businessplan weiter und will den
Konkursschutz nach Chapter 11 als unabhängiger Carrier verlassen.
Delta Air Lines legt zum 1. März die Verbindung Salt
Lake City - Charlotte auf und bedient sie 1x täglich mit 737-800.
Delta Air Lines beantragte am 19. Januar
Verkehrsrechte für Atlanta Shanghai ab 2008. Damit legte Delta einen
Frühstart hin, wird aber auch als Favorit gehandelt, denn sie ist die einzige
global agierende US-Airline, die in China wenig
präsent ist. Wenn das Transportministerium dem Antrag zustimmt, könnte die
Route zum 25. März 2008 anlaufen und täglich mit Boeing 777 im 2-Klassen-Layout
bedient werden. In der ersten Vergaberunde für 2007 gewann United mit der Route
Washington Peking.
Delta Air Lines prüft das neue Übernahmeangebot der
US Airways in Höhe von 10,2 Mrd. Dollar. Das erste Angebot (20 % niedriger
liegend) wurde im November abgewiesen. Die Wettbewerbsbehörden sind besorgt und
befürchten Jobabbau, Streckenausdünnung (besonders an der Ostküste) und
Drehkreuzreduzierungen. US Airways kündigte an, alle Strecken beibehalten zu wollen,
die beide Airlines derzeit bedienen.
Delta Air Lines befindet sich nicht in
Fusionsgesprächen mit Northwest Airways. Dies teilte CEO Grinstein
den Angestellten am 23. Januar mit. Das Thema machte die Runde, als Delta das
Übernahmeangebot der US Airways erhielt.
Delta Air Lines überlegt ernsthaft, die New York Tel Aviv-Route wiederzubeleben. Die Route war nach dem 11.9.2001
eingestellt worden seitdem fliegt Delta hier im Codeshare
mit El Al. 2006 stieg Delta mit Atlanta Tel Aviv in den israelischen Markt
wieder ein. Nun will man erst mal schauen, wie sich diese Verbindung
entwickelt. Einziger Konkurrent wäre hier Continental, die ab Newark fliegt.
Die Route kann von israelischer Seite frühestens 2008 anlaufen.
Die potentielle Übernahme
der Delta Air Lines durch US Airways beschäftigt jetzt den US
Senat. Der Gesetzgeber bespricht dort mit beiden Senior Executives
die Auswirkungen einer solchen Übernahme für die Reisenden.
ExpressJet nahm im vierten Quartal weniger ein
als erwartet, da man für einige Jets neue Betatigungsfelder
sucht. ExpressJet fliegt für Continental als
Continental Express. Doch Continental kündigte zum Mai 2006 ein Abkommen,
wodurch 69 Maschinen arbeitslos wurden. Die Regional-Airline
hat insgesamt 274 Maschinen und erwägt nun zu April/Mai eigene Dienste im
Westen, dem Mittleren Westen und Südosten der USA aufzunehmen. Dafür würde man 44 Flugzeuge einplanen.
Ferner verhandelt man derzeit mit einem US-Partner über die Durchführung von
Regionaldiensten, wodurch weitere 10 Maschinen untergebracht wären. Seit 31.
Dezember 2006 bietet ExpressJet auch Corporate
Charters an und stellt dafür bis zu 15 Jets zur Verfügung.
FedEx vereinbarte den Umbau von 87 Boeing
757 zu Frachtern. Die Umrüstung erfolgt in Mobile (Alabam)
bei der US-amerikanischen Tochter der ST Aero (Singapore Technologies Aerospace). Der Auftrag hat einen
Marktwert von 470 Mio. US-Dollar. Die neuen Frachter erhalten eine seitliche
Frachttür, einen verstärkten Boden sowie Beladungsvorrichtungen.
Fedex übernimmt zwei ehemalige Air India A310-300 in Frachterversion (N818FD und N819FD).
Frontier Airlines wählte am 11. Januar Republic Airlines für den Betrieb ihrer
Regionaldienste aus. Republic wird nun 17 Embraer E-170 zwischen März 2007 und Dezember 2008 liefern.
Bei Frontier bleibt aber die Kontrolle über das Routing,
Flugplanung und Ticketausstellung. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 11 Jahren,
welche bei Ablieferung der letzten Maschine beginnt und auch um sechs Jahre
verlängert werden kann. Republic ersetzt somit den
bisherigen Regionaljet-Betreiber Horizon
Air, welche zur Alaska Air Group gehört.
Frontier eröffnet am 1. April die Route
Denver - Louisville und fliegt hier 2x täglich mit Embraer 170.
Frontier fliegt ab 5. Mai die neue Route
Denver - Vancouver. Zum Einsatz kommt 1x täglich ein A319.
Frontier Airlines gab neue Routen bzw.
Frequenzaufstockungen bekannt:
Denver - Albuquerque: ab 4.3. von 4x auf 6x tägl. (Mix)
Denver - Atlanta: ab 16.2. von 3x auf 4x tägl. (A319)
Denver - Billings: ab 4.5. von 1x auf 3x tägl.
(CRJ700)
Denver - Boise: ab 6.7. von 2x auf 3x wöch. (CRJ700)
Denver - Guadelajara: ab 1.6. von 4x auf 7x wöch.
(A319)
Denver - Indianapolis: ab 4.3. von 3x auf 4x tägl. (Mix)
Denver - Little Rock: ab
15.4. von 2x auf 3x tägl. (CRJ700)
Denver - Los Angeles: ab 15.4. von 6x auf 7x tägl. (Mix)
Denver - Milwaukee: ab 1.7. von 2x auf 3x wöch. (A318/319)
Denver - Minneapolis: ab 4.5. von 3x auf 4x tägl. (A318/319)
Denver - Nashville: ab 6.7. von 3x auf 4x wöch. (A319)
Denver - Omaha: ab 4.3. von 4x auf 5x tägl. (Mix)
Denver - Orange County: ab 15.4. von 3x auf 4x tägl.
(A319)
Denver - Sacramento: ab 3.7. von 3x auf 4x wöch.
Denver - San Francisco: ab 15.4. von 5x auf 6x tägl. (A318/319)
Denver - San Jose: ab 26.6. von 3x auf 4x wöch. (A318/319)
Denver - Seattle: ab 26.6. von 4x auf 5x wöch. (A319)
Denver - Tulsa: ab 1.4. von 2x auf 3x tägl. (CRJ700)
Las Vegas - San Francisco: ab 15.4. von 1x auf 2x tägl. (A319)
Sacramento - Cabo San Lucas: neu ab 3.3., 3x wöch. (A319)
San Jose - Cabo San Lucas: neu ab 3.3., 3x wöch. (A319)
Leasingspezialist GECAS
orderte 39 Flugzeuge bei Boeing. Die 5,34 Mrd. Dollar schwere Bestellung setzt
sich aus 15 Boeing 777 (7 777-300ER und 8 777-Frachter) und 24 737-800
zusammen. Die eigentliche Order wurde noch 2006 für einen nicht genannten
Kunden verbucht.
Horizon Air fliegt ab 1. Juli täglich nonstop
zwischen Spokane und Sacramento sowie nonstop
zwischen Spokane und Los Angeles LAX. Der
letztgenannte Kurs ergänzt den täglichen 1-Stop-Kurs der Schwester Alaska
Airlines. Zum Einsatz kommen 70-sitzige CRJ700.
JetBlue fliegt ab 3. Mai von San Francisco
SFO nach New York JFK. Geflogen wird 4x täglich nonstop mit A320. Am gleichen
Tag läuft auch San Francisco - Boston Logan an (1x tägl.) an.
JetBlue beantragte Akteneinsicht beim
entstehenden Konkurrenten Virgin America. Diese kann wegen ungeklärter
Eigentümerstrukturen bislang nicht abheben. Mehrere US-Major-Airlines
hatten eine solche Einsicht bereits gewährt bekommen. Es geht hierbei
insbesondere um die Rolle von Richard Branson und in wie weit er die US-Tochter
kontrolliert. Laut US-amerikanischem Recht muss die Mehrheit von US-Bürgern
kontrolliert werden.
JetBlue gab neue Routen bekannt:
Orlando - White Plains: neu ab 27.3., 1x täglich
(A320)
White Plains - Ft
Lauderdale: neu ab 2.4., 1x täglich (A320)
White Plains - Orlando: neu ab 2.4., 1x täglich
(A320)
White Plains - West Palm Beach: ab 2.4. von 1x auf 2x
tägl. (A320)
MaxJet erhöht die Dienste zwischen Las
Vegas und London STN. Ab dem 31. März fliegt man 3x wöchentlich mit 767-200
(bisher 2x wöch.).
MaxJet erweckt die Strecke Washington IAD
- London STN am 23. Mai zu neuem Leben und verkehrt hier dann 4x wöchentlich
mit 767-200.
Mesa eröffnet zum 1. Februar die Route Farmington, NM - Cedar City - Las
Vegas. Bis auf Samstag wird es je einen Rundkurs pro Tag geben. Durchgeführt
werden sie von der Mesa-Tochter Air Midwest als US Airways-Express.
Midwest Air will mindestens sechs neue Ziele
anfliegen und 12 neue Routen in 2007 präsentieren. Außerdem soll auch die
Flotte erneuert werden. Mit den Maßnahmen sollen Investoren bei Laune gehalten
werden, damit Midwest unabhängig bleiben kann.
Northwest Airlines stellte am 8. Januar auch die
letzte DC-10 nach 34 Betriebsjahren außer Dienst. Der letzte Flug führte
nonstop von Honolulu nach Minneapolis. Northwest hatte die DC-10 bereits im
Oktober von den internationalen Routen abgezogen. Auf allen DC-10-Strecken
kommen nun A330-300 zu Einsatz, die nur ein 2-Mann-Cockpit haben und 25
Fluggäste mehr befördern können bei gleichzeitig niedrigerem Kerosinverbrauch.
Northwest Airlines verständigte sich am 9. Januar mit
dem Mutterkonzern der Mesaba Aviation.
Im Falle eines NWA-Bankrotts erhält
diese 145 Mio. Dollar.
Northwest Airlines, unter Gläubigerschutz nach Chapter 11 fliegend, reichte am am
12. Januar ihren Sanierungsplan ein, mit dem nun sämtliche außenstehenden
Parteien einverstanden sein müssen. Zudem beantragte NWA eine Verlängerung des sogenannten Disclosure Statements
bis zum 15. Februar.
Northwest Airlines erhöht zwischen dem 7. Mai und 27.
Oktober die Flüge zwischen Detroit und Frankfurt von 1x auf 2x täglich.
Eingesetzt werden A330 oder 757-200.
Pacific Wings, die von Mesas Hawaii-Tochter go! Mächtig unter Druck geraten ist, greift
diese nun auf dem Heimatmarkt New Mexico an. So will
man auf Zuschüsse verzichten und von Albuquerque zu den Kleinstädten Clovis und Silver City fliegen.
Diese Routen werden normalerweise wegen geringer Nachfrage bezuschusst. Pacific
Wings unterläuft die hier bisher fliegende Great
Lakes Aviation, die 1 Mio. Dollar dafür erhält. und würde hier auch
kleinere, 9-sitzige Cessna statt der 19-Sitzer der Great Lakes einsetzen.
Gleichzeitig will man auch auf die Zuschüsse für die Flüge nach Hana (Maui), Waimea
(Big Island) und Kalaupapa (Molokai) verzichten.
Diese Ankündigung kam zeitgleich mit Mesas Vorhaben,
mit einem Allianzpartner kürzere Routen wie sie Pacific Wings
und Island Air zu starten.
Pinnacle übernimmt Colgan
Air
Pinnacle Airlines Corp., Airline-Holding
aus Memphis, erwarb am 18. Januar die in Manassas
beheimatete Colgan Air Inc. für 20 Mio. Dollar, von
denen 10 Mio. sofort gezahlt wurden und weitere 10 Mio. per Aktien innerhalb
eines Jahres fällig werden. Der Erwerb wird von den Wettbewerbsbehörden noch
geprüft.
Die 1991 gegründete, private Colgan Air betreibt eine
Turboprop-Flotte bestehend aus 39 Saab 340 und 11 Beech 1900. Mit ihnen fliegt man als Continental Connection, United Express und US Airways Express im
Auftrag der US-Majors. So werden pro Tag 354 Flüge zu 53 mittelgroßen Städten
in 13 US-Bundesstaaten abgewickelt. Colgan betreibt
Hubs in in Boston, Houston, New York, Pittsburgh und
Washington, D.C. Durch die Übernahme erhält Pinnacle,
die derzeit nur für Northwest fliegt, Zugang zu Continental, United und US
Airways. Pinnacle Airlines und Colgan
Air bleiben als separate Einheiten bestehen.
Spirit Airlines plazierte
am 23. Januar bei Airbus eine Order über 30 A319. Die 144-Sitzer werden
zwischen Oktober 2009 und Mitte 2013 ausgeliefert.
Spirit Airlines baut zum 14. Februar die Route
Orlando - Nassau aus und verkehrt dann 23x wöchentlich (bislang 21x) mit A319.
Spirit Airlines entschied sich als Antrieb für die
neu georderten A319 für die IAE V2500-Triebwerke. Pratt & Whitney spricht
von einem Marktwert von etwa 200 Mio. Dollar. Der Auftrag beinhaltet die
Triebwerke, Ersatztriebwerke sowie Ersatzteile und Serviceleistungen.
Spirit Airlines eröffnet am 22. März mit Ft Lauderdale - Port-au-Prince eine neue Route nach Haiti.
Sie wird 3x wöchentlich mit A319 bedient. Am 12. April folgt eine neue Route
nach Puerto Rico: Ft Lauderdale- Aguadilla
(5x wöch., A319).
Spirit Airlines kündigte neue Karibik-Dienste an
bzw. erhöht Frequenzen:
Ft Lauderdale - Port-au-Prince: ab 1.5. von 3x auf 7x
wöch. (A319)
Ft Lauderdale - San Jose CR: neu ab 5.4., 3x wöch., ab 23.5. 7x wöch. (A319)
Ft Lauderdale - St Maarten:
neu ab 20.4., 3x wöch. (A319)
United Airlines erhielt die Genehmigung zur
Aufnahme von Nonstopdiensten zwischen Washington Dulles und Peking. Die Flüge
sollen zum 25. März anlaufen. Leer ausgegangen sind American Airlines
(Dallas DTW Peking), NWA Northwest (Detroit Shanghai) und Continental
Airlines (New York Newark Peking).
United Airlines verstärkt ihre Flüge ab Denver mit
neuen Routen nach Dayton,Ohio
(ab 24. April) und Kalispell, Montana (ab 7.Juni)
bzw. reaktiviert die Strecke nach Raleigh-Durham zum 24. April.
Die täglichen Flüge nach Dayton werden vom United Express-Partner GoJet mit CRJ-700 (6 First-, 60 Econmy-Sitze)
durchgeführt, während SkyWest zweimal täglich die Kalispell-Strecke mit CRJ200 (50 Economy-Sitze)
abfliegt. Die Route nach Raleigh-Durham übernimmt United zum Start 24. April
selbst und bietet hier First-Class-Service. Beide
Städte wurden im Forbes-2005-Ranking unter die Top 5 der "Best Places for Business and Careers" gewählt. Zum 14. Februar läuft ferner ein
neues tägliches Routing Denver Huntsville,
Alabama mit CRJ-700 an
United Airlines schrieb im vierten Quartal wieder
Verluste in Höhe von 61 Mio. Dollar. Verantwortlich gemacht wird das schlechte
Wetter an zwei Drehkreuzen. So gab es sowohl in Chicago als auch Denver schwere
Schneestürme, so dass im Dezember 3900 Flüge gestrichen werden mussten. Auch
der gestiegene Ölpreis belastete die Kasse.
UPS widersprach Medienberichten, wonach
eine Abbestellung der Fracht-A380 angedacht sei.
US Airways erhielt in der ersten Januarwoche
ihre ersten beiden Embraer 190. Die Maschinen sind
jeweils mit 11 First- und 88 Economy-Sitzen
ausgestattet.
US Airways gab eine neue Partnerschaft mit den
Carolina Panthers bekannt. Ein Flugzeug der Linie soll im Laufe des Jahres eine
entsprechende Team-Bemalung erhalten.
US Airways Group erhöhte am 10. Januar ihr Übernahmeangebot für Delta
Air Lines Inc um um 1,7
Mrd Dollar auf 10,2 Mrd
Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 20 %. Die Gläubiger sollen 5 Mrd.
Dollar in bar sowie 89,5 Mio. Dollar in US Airways-Aktien
erhalten. Das Angebot gilt bis 1. Februar.
US Airways beendet die im Mai anlaufende
Saisonroute Philadelphia - Athen zum 6. Oktober.
US Airways soll bereit sein, das
Übernahmeangebot für Delta Air Lines nochmals um eine Milliarde Dollar
auf dann 10,8 Mrd. Dollar aufzustocken. Es sei der letzte Versuch, die
Unterstützung der Delta-Gläubiger zu gewinnen.
US Airways gab am 31. Januar das Werben um Delta
Air Lines auf. Die Delta-Gläubiger hatten der rund 10 Mrd. Dollar schweren
Offerte die Unterstützung verwehrt. Die Frist wäre am 1. Februar abgelaufen. US
Airways will nun auch ohne Übernahme des größeren Konkurrenten im Wettbewerb
bestehen. Die Aktie der US Airways gab um 1,6 % nach.
US Airways Express fliegt ab 4. März zwischen New York
LaGuardia und Myrtle Beach.
1x täglich wird eine Embraer 145 eingesetzt.
Virgin America reichte am 17. Januar ihre
überarbeitete Eigentümerstruktur bei den US-Wettbewerbsbehörden ein. Die erste
Vorlage wurde am 27. Dezember abgewiesen. Seitdem stehen die ersten Flieger -
eigentlich startbereit - am Boden. Die Mehrheit der Airline muss von US-Bürgern
kontrolliert werden. Ausländer dürfen lediglich 25 % der Stimmanteile
kontrollieren. Bemängelt wurde die Rolle der britischen Virgin Group um Richard
Branson sowie die Finanzierung über die Cayman
Islands sowie aus weiteren ausländischen Quellen. Virgin America stimmte nun
zu, dass die US-Fonds Cyrus Capital Partners und Black Canyon Capital nur bei
US-Bürgern Gelder für die Airline einsammeln. Amerikanische Investoren sagten
weitere 20 Mio. US-Dollar zu.
WestJet steigert die Anzahl der Flüge
zwischen Edmonton und Comox
zum 2. April auf 7x wöchentlich. Ab dem 29. April wird auch Vancouver - Las
Vegas auf 7x wöchentlich hochgefahren. Als neue Verbindung kommt an diesem Tag Edmonton - Montreal hinzu (1x tägl., 737).
WestJet baut ihr Streckennetz zum 14. Mai
mit neuen Routen bzw. Frequenzerhöhungen aus:
Calgary - Halifax: von 1x auf 2x täglich
Calgary - Kitchener - Waterloo - Cambridge: neu, 1x
täglich
Calgary - London: von 1x auf 2x täglich
Edmonton - Abbotsford: von
2x auf 3x täglich
Montreal - Charlottetown: neu, 1x täglich
Toronto - Deer Lake NL: neu, 6x wöchentlich
Toronto - Edmonton: von 4x auf 5x täglich
Toronto - Halifax: von 4x auf 5x täglich
Toronto - St John NB: neu, 6x wöchentlich
Toronto - St John's: von 1x auf 2x täglich
Toronto - Vancouver: von 5x auf 6x täglich
Vancouver - Ottawa: neu, 1x täglich
WestJet nimmt am 27. Juni die Route Calgary
- St John's NL auf und bedient sie 1x täglich mit
Boeing 737. Calgary - Comox wird am 4. August von 2x
auf 3x täglich ausgebaut.
Wings West Airlines American Eagle erhielt mit der Embraer ERJ-135BJ (Legacy)
N605WG ihren ersten Jet.
LATEINAMERIKA / KARIBIK
Aerolineas Argentinas will ab September 2007 jeden Monat
einen Airbus A320 übernehmen.
Amazon Sky nennt sich eine peruanische
Neugründung mit Firmensitz Lima. Das AOC wurde bereits am 3. August 2006
erteilt. Einziges Flugzeug ist eine von Baltika
geleaste Antonov 26 (UR-VIG).
Caribbean Sun Airlines stellt den Flugbetrieb zum 31.
Januar ein und wird vollständig von LIAT übernommen.
Dutch Antillean
Express besorgt
sich zwei Fokker 100, von denen die erste bereits zum 1. Februar einsatzbereit
sein soll. Mit den 100-Sitzern sollen neue Ziele wie Aruba,
Bonaire, Valencia, Paramaribo,
Santo Domingo, Haiti, Caracas und Bogota angeflogen werden. Die Frequenzen nach
Saint Maarten sowie innerhalb der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao) werden
aufgestockt.
GOL fliegt ab 12. Februar täglich von
Sao Paulo GRU in die peruanische Hauptstadt Lima.
Interjet, mexikanischer Billigflieger,
wandelte zehn Optionen auf A320 am 11. Januar offiziell in Festbestellungen um.
Die Optionen waren im November 2005 ausgehandelt worden. Das Geschäft
(Listenpreis 668 Mio. EUR) wurde noch 2006 besiegelt.
LAI (Venezuela) stellte den Betrieb
ein. Die letzte ATR72-200 ging an den Hersteller zurück.
LAN Argentina stellte die 737-200 LV-BBM außer
Dienst. Sie ging an den Leasinggeber Aero 2000
zurück.
Mexicana will in den nächsten drei Jahren
rund 2 Mrd. Dollar in den Ausbau der Flotte investieren. Mit Boeing und Airbus
verhandelt man derzeit über 40 Maschinen. Mexicana
wurde 2005 vom Hotelbetreiber Posadas erworben. 2006
verlor man viel Geld, da neben höheren Kerosinpreisen und hohen
Tarifabschlüssen auch neue Lowcost-Airlines in den
mexikanischen Markt drängten und die Ticketpreise auch bei Mexicana-
fielen. Mit dem Bodenpersonal konnten kürzlich Einsparungen in Höhe von 20 Mio.
Dollar pro Jahr und im November 2006 mit den Piloten in Höhe von 50 Mio. Dollar
pro Jahr vereinbart werden.
Pluna mietete von GATX eine 737-800, die
zuvor als OK-TVB bei Travel Service flog.
TAM erhöhte zum 12. Januar die Anzahl
der Flüge nach Paris von 14x auf 17x wöchentlich. Bis zum Jahresende soll die
Frequenz auf 21 pro Woche im Rahmen des bilateralen Abkommens gesteigert
werden.
TAM muss derzeit wegen logistischer
Probleme bei Boeing Capital auf der Route Sao Paulo GRU Miami einen A320
einsetzen. Zum Jahresanfang herrscht hier allerdings eine geringere Nachfrage.
Einer der drei täglichen Flüge wird aber weiterhin mit A330-200 durchgeführt. Executive-Passagiere werden auf andere
TAM-Flügen untergebracht oder fliegen mit Codeshare-Partner American Airlines.
TAM hatte im Oktober 2006 eine kurzzeitige Anmietung von drei MD-11 vereinbart.
Sie sollen die internationalen Langstrecken so lange befliegen, bis die
Ablieferung der vier neuen Boeing 777-300ER (+ 4 Optionen) zu Mitte 2008
beginnt.
AFRIKA
Air Madagascar fliegt ab 28. März 1x wöchentlich
von Antananarivo nach Marseille und nutzt dafür die 767-300.
Arik Air (Nigeria) leaste von Air Nostrum eine Dash-8Q-300 PH-DMX.
Egyptair wird die Route Kairo München ab Somerflugplan täglich mit A320 bedienen. Im Sommer 2006
wurde diese Strecke nur 1x wöchentlich bedient.
Ethiopian Airlines soll Berichten zufolge um einen
Beitritt zur Star Alliance verhandeln. Bei einem
Scheitern käme auch ein Beitritt zur Oneworld-Allianz
um British Airways in Frage, so ein hochrangiger Manager.
Gabon Airlines plant den Erwerb von zwei ex-United 767-200.
Kallat Elsaker
Airways (Tripolis)
erhielt eine 747-200 (XT-DMS), die zuvor bei Northeast
Airlines flog. Ansonsten gehören noch eine 727-200 sowie eine Antonov 12 zur Flotte der libyschen Airline.
Nationwide baut die Dienste zwischen
Johannesburg und London LGW aus und fliegt ab 27. Januar hier 5x wöchentlich
(bisher 3x) mit 767-300.
Rwandair Express mietete von JetranAir
via Jetran International eine MD-82 (YR-MDK)
South African Airways wird im Sommer die Route Kapstadt
Frankfurt nur noch 4x wöchentlich statt wie bisher 1x täglich bedienen.
TAAG Angola Airlines stellte die 747-300 D2-TEB außer
Dienst und gab sie an Dartmoor Leasing zurück.
VIA Uganda - Victoria International Airlines
stellte den Flugbetrieb nach nur wenigen Monaten ein. Die 737-200 kehrte an den
Leasingggeber zurück. Zwei weitere
737-200-Anmietungen konnten nicht mehr verwirklicht werden.
AUSTRALIEN / OZEANIEN
Air New Zealand stellt ihre Route London LHR Los Angeles Auckland zum 7. Juni
wieder auf Boeing 747-400 um. Dann kann man täglich zwei Jumbos von ANZ in
London bewundern.
Our Airline (Nauru) erhält eventuell weitere
Teilhaber. Die fünf Pazifikstaaten Micronesia, Kiribati, Marshall Islands, die Salomonen und Tuvalu prüfen derzeit einen Einstieg. Our
Airline entstand 2006 mit Unterstützung taiwanesischer Investoren. Sie trat die
Nachfolge der defizitären Air Nauru an. Die operationelle Basis liegt in
Brisbane (Australien). Die Flotte, bestehend aus einer Boeing 737-300, müsste
dann allerdings Zuwachs erhalten.
Qantas will in Vietnam einsteigen
Qantas verhandelt derzeit mit der
vietnamesischen Pacific Airlines über eine Beteiligung. Am 23. Januar
hatte der Chief Financial Officer
der Qantas ein solches Investment in zweistelliger
Millionen-Dollar-Höhe angekündigt die Airline aber dabei noch nicht benannt.
Ein Offizieller von der staatlichen vietnamesischen Capital Investment Corp.
bestätigte jetzt die Gespräche über einen Einstieg bei der
nicht börsennotierten Pacific Airlines. Ausländische Beteiligungen sind auf 49
% beschränkt.
Pacific Airlines wurde 2006 auf einen Wert von 167 Mio. Dollar geschätzt. Da
die Airline gegen den Flag-Carrier Vietnam Airlines
nicht ankam, erwägt Pacific Airlines das Geschäftsmodell zum März auf Low Cost-Carrier umzustellen.
2005 gab es bereits Gespräche mit Temasek Holdings
(Singapur) über einen 30-prozentigen Einstieg. Doch das Geschäft platzte, da
Hanoi auf einen schnellen Geschäftsabschluss für die damals verschuldete
Pacific Airlines drängte.
Virgin Blue steht kurz davor
Langstreckenmaschinen für US-Dienste zu beschaffen. Boeing und Airbus kämpfen um
den Auftrag. Im Dezember hatte man solche Dienste für Ende 2008 angekündigt.
Virgin Blue kontrolliert ein Drittel des australischen Inlandmarktes und
konkurriert mit Qantas und JetStar.
Diese nahm erst kürzlich internationale Langstrecken mit A330 auf.