NAHOST /GOLFREGION
Air
Arabia wetleaste einen A320-200 von der bulgarischen BH Airlines.
Arkia
wird zwei Boeing 787-9 erhalten. Die Order sowie Optionen auf zwei weitere
Maschinen wurden von der Nakash Group of America plaziert. Die Flugzeuge sollen
2012 übergeben und nach Nordmamerika sowie Fernost eingesetzt werden.
Arkia
bzw. deren Mutter Nakash Group of America wird als möglicher Investor für die
bankrotte französische Axis Airways
gehandelt. Diese hatte je eine 737-300QC und 737-400 betrieben.
Emirates
strebt Berichten zufolge die Übernahme der British
Airways an. Inzwischen soll ein viertes Angebot hinterlegt worden sein.
Emirates
setzt ab dem 1. Juni auf der Strecke Dubai – Hamburg – New York JFK statt der
Boeing 777 den A340-500 ein.
Emirates
eröffnet am 1. Juli eine neue Verbindung von Dubai nach Venedig. Geflogen wird
5x wöchentlich mit A330-200.
Emirates
will Rechte der 5. Freiheit wahrnehmen und plant Routen von Dubai über Los
Angeles nach Auckland bzw von Dubai über San Francisco nach Sydney. Zum Einsatz
soll der A340-500 kommen.
Emirates
erhöht die Bedienung folgender Routen:
Dubai - Beirut: ab 25. März von 13x auf 14x wöch. (A330-200)
Dubai - Kuwait: ab 25. März von 16x auf 18x wöch. (A330-200)
Dubai - Damaskus: ab 1. Mai von 7x auf 9x wöch. (A330/777)
Iran
Air Tours mietete zwei A300B4-204 (TC-OBB/C) von der türkischen Onur Air an.
Israir
bestellte am 20. Dezember zwei Airbus A320 im Wert von 150 Mio. US$. Sie ist
damit die erste israelische Airline, die Airbusse kauft. Außerdem hält man eine
Option auf eine dritte Maschine. Die neuen Maschinen sollen 2010 übergeben
werden.
Liwa
Air (Dubai) plant die Anschaffung
von drei Tupolev 204-120C und einem A310-300F.
Mahan
Air leaste drei 747-400 und einen A310-300 von Blue Sky Airways
Oman
Air plant die Anschaffung
von drei Airbus A330.
Qatar
Airways orderte bei Boeing zwei 777-Frachter zur Auslieferung 2009.
Die Airline hat bereits 20 777 für rund 4,9 Mrd. US$ bestellt.
Royal
Jordanian übernahm ihren ersten Embraer 195 JY-EME.
Royal
Jordanian wählte die Boeing 787 als neues Rückgrat ihrer künftigen
Langstreckenflotte. Royal Jordanian bedient 52 Ziele auf vier Kontinenten und
wird 2007 der Oneworld-Allianz beitreten. Bisher führen die längsten Strecken
von Amman nach Bangkok sowie in Richtung Westen nach New York, Chicago und
Detroit. Zum Juni 2007 kommt Montreal hinzu.
Saudi
Arabian wetleaste zwei A321-200 von Onur für die diesjährige Hadj-Saison.
Taban
Air nennt sich ein iranischer Startup aus Mashad, wetleaste
eine Tu-154M von der russischen Kolavia und eine BAE 146-300 von der
bulgarischen Hemus Air.
ASIEN
Aero
Asia Intl (Karachi) besorgte sich von der ukrainischen Khors Aircompany eine vierte MD-82 per
Wetleasing.
AirAsia
verstärkt zum 26. Dezember die Route Kuala Lumpur - Macau und fliegt dann 3x
täglich (bisher 2x). Zum Einsatz kommen sowohl A320 als auch Boeing 737.
AirAsia
und die ebenfalls malaysische FAX
(Fly Asia Express) wollen gemeinsam Langstrecken-Lowcost-Flüge ab Kuala Lumpur
etablieren. Bereits zum Juli sollen Boeing 777 oder Airbus A330 in Kuala Lumpur
zum wahrscheinlich ersten Ziel London starten. Man legt Wert darauf, dass dies
eine Ergänzung zu den bisherigen Flügen der Malaysia Airlines sein soll. Die
Maschinen kommen eventuell sogar von MAS. Folgende Routen sollen sich im
Planungsstadium befinden:
Kuala Lumpur - Manchester
Kuala Lumpur - Sharjah
Kuala Lumpur - Amritsar (Indien)
Kuala Lumpur - Hangzhou (nahe Shanghai)
Kuala Lumpur - Tianjin (nahe Peking)
Die malaysische Zeitung "The Star" berichtetete,
dass easyJet und Virgin Atlantic in die Planungen
einbezogen seien und sogar im Joint Venture beteiligt seien. Dies wurde von den
Europäern einen Tag später dementiert.
AirAsia
gab am 5. Januar bekannt, dass man die A320-Flotte auf 200 Einheiten verdoppeln
will. Die im Dezember 2001 gegründete Billigairline hatte ursprünglich
Festbestellungen auf 100 Maschinen sowie Optionen auf 30 weitere getätigt. Die
70 weiteren Maschinen haben einen Listenwert von 4,55 Mrd. US$. AirAsia hat
derzeit einen Marktwert von 1,1 Mrd. US$. Laut CEO Tony Fernandes will man in
fünf Jahren die größte asiatische Airline sein. An FAX, die bald Langstrecke
fliegt, hält man zudem 50 % Anteile.
Air
Astana baut die Route Almaty - London LHR zum 25. Januar von 2x
auf 3x wöchentlich aus. Geflogen wird mit 757-200. Außerdem nahm die
kasachische Airline einen neuen A320-200 (P4-UAS) in Empfang und will von ILFC
zwei ehemalige KLM 767-300ER anmieten.
Air
China eröffnet im Juni die Route Peking - St Petersburg und
bedient diese 4x wöchentlich mit Boeing 777.
Air China baut Peking - San Francisco zum 1. April aus und fliegt dann 7x
wöchentlich (bisher 5x) mit 747-400.
Air
Deccan, SpiceJet und
GoAir wollen ins Frachtgeschäft einsteigen, um ihre Finanzsituation zu
verbessern. Im ersten Jahr sollen mindestens 10 % der Einnahmen aus dem
Frachtsektor stammen. GoAir nahm erst kürzlich solche Dienste auf, Air Deccan
plant dies zum Februar 2007 und auch SpiceJet will in der zweiten Jahreshälfte
2007 dazustoßen. Deccan Aviation wies in den ersten 15 Monaten des betriebs bis
Juni 2006 einen Verlust von 76 Mio. US$ aus; bei SpiceJet waren es 2005/6 9,3
Mio. US$.
Bisher bieten nur die Vollservice-Airlines Jet Airways und Indian sowie die
Frachtairline Blue Dart die Mitnahme von Frachtgütern. Ein Problem ergibt sich
auch aus der mangelhaften
Infrastruktur der indischen Flughäfen. Turn-around-Zeiten von 25 min, wie sie
Billigflieger anstreben, sind kaum möglich. Oft werden es 45 min. Die
zusätzliche Standzeit will man nun zum Be- und Entladen von Fracht in den
Unterflurräumen nutzen. Außerdem haben die Billigflieger ein sehr weit
gefächertes Inlandsnetz erschlossen und bedienen auch Nischenmärkte.
AirGloria
nennt sich eine neue Frachtairline mit Sitz in Jerewan. Die Dienste sollen mit
einer Antonov 26 anlaufen, die zuvor bei der moldawischen Pecotox Air flog.
Alliance
Air, regionaler Arm der Indian, sucht derzeit
Dry-Leasingmöglichkeiten für sechs Jets im 70-Sitze-Segment sowie die
dazugehörigen 20 Piloten und 20 Ingenieure. Die Maschinen sollen ab April für
3-7 Jahre eingesetzt werden. Mutter und Tochter haben derzeit keine
Regionaljets in der Flotte. Im gesuchten Segment sind Bombardier mit CRJ-700
und Embraer mit E-170 vertreten.
Armavia
nahm wöchentliche Flüge mit A319 zwischen Jerewan und Minsk Intl 2 auf.
Asiana
gab am 4. Januar bekannt, dass man zwei Boeing 777-200ER und einen A330-300
erwerben wird, um dem steigenden Passagieraufkommen gerecht zu werden. Fünf
weitere Maschinen sollen angemietet werden. Für zwei A321-200 und einen A320
wurde dies schon vereinbart. Bei den anderen soll es sich auch um Airbusse
handeln.
AZAL
Azerbaijan Airlines prüft derzeit, ob man einige
ATR-Maschinen anmietet, um die gegroundeten Antonov 140 zu ersetzen.
BAL
- Bashkirian Airlines konnte den Betriebt mit zwei Tu-154M
wieder aufnehmen.
Bangkok
Airways fliegt ab 1. März 3x wöchentlich zwischen Bangkok und
Ho-Chi-Minh-City. Zum Einsatz kommt ein Mix aus A320 und Boeing 717.
China
Airlines Cargo nahm am 6. Dezember Frachtflüge
zwischen Taipeh und Stockholm auf. Auf dem Hinweg legt die eingesetzte 747-400F
Zwischenstopps in Abu Dhabi und Luxemburg und auf dem Rückflug in Abu Dhabi und
Bangkok ein. Geflogen wird 2x wöchentlich.
China
Cargo Airlines wetleaste von der
türkischen Kuzu Airlines zwei A300B4-200-Frachter.
China
Eastern Airlines versucht, Singapore Airlines als strategischen Investor zu gewinnen.
China
Southern Airlines nahm am Neujahrstag die erste
Verbindung zwischen China und Afrika auf. Die neue Route Peking - Dubai - Lagos
wird 3x wöchentlich bedient. Der eingesetzte Airbus A330 hebt Mo,Mi,Sa in Peking ab und tritt jeweils einen Tag später die
Heimreise ab Lagos an. Ankunft ist hier dann wieder Mo,Mi,Fr.
Destination
Air Shuttle will zum 1. Februar 2007 in Thailand
an den Start schwimmen - man setzt als erste Airline des Landes
Amphibienflugzeuge des Typs Cessna 208 und 206 von Phuket in die Andaman-See
ein. Angeflogen werden: Phi Phi Island, Krabi und Koh Lanta. In Planung sind
außerdem Similans, Koh Racha, und Khao Lak. Auf diese Weise schrumpfen die
halbtägigen Überland-Trips auf 13-30 min. Die eingesetzten Flugzeuge landen
dabei direkt am Strand der Ferienhotels.
Destination Air Shuttle gehört zur Destination Air Co. Ltd. Als CEO wurde Capt.
Nihit Kesangan eingesetzt. Die Website lautet www.destinationair.com.
FlyAsianXpress
(FAX) erhielt am 4. Januar die Genehmigung von der malaysischen Regierung,
einen Billig-Langstreckenflieger unter dem Namen AirAsia X auf die Beine zu stellen. Gesucht werden nun 20 Maschinen
der Kategorie Airbus A330-300 (400 Sitze inkl. 14-21 Super-Economy) oder Boeing
777-300. Perfekt wäre allerdings der A350XWB als A330-Ersatz, so Fernandes.
Schon im ersten Betriebsjahr will AirAsia X 500.000 Passagiere befördern.
Verpflegung und Getränke sind aufpreispflichtig.
FAX war bisher eine Inlandsairline, die von den Mehrheitseignern des
Billigfliegers AirAsia kontrolliert wird. AirAsia-Chef und Mitgründer Tony
Fernandes hält 50 %, während Kamarudin Meranun, ein weiterer AirAsia-Mitgründer
und heute AirAsia-Vorstand 30 % hält. Die restlichen 20 % an FAX sind im Besitz
von Raja Mohd Azmi. Er war bei AirAsia Chief Financial Officer und ist Vorstand
der FAX. FAX darf nun Billigflüge zwischen Asien,
Australien und Europa aufnehmen. Allianzgerüchte mit easyJet und Virgin Atlantic
wurden von den jeweiligen Airlines zurückgewiesen. Erste Routen sollen von
Kuala Lumpur nach Tianjin und Hangzhou sowie nach Großbritannien führen.
AirAsia X hat hier von der malaysischen regierung Verkehrsrechte für Flüge nach
Birmingham und Manchester erhalten - um London bemüht man sich noch.
Go
Air (Mumbai) mietete für die Wintersaison drei A320-200 von Iberworld Airlines an.
Great
Wall Airlines erhielt einen neuen Eigner, damit die
gegroundete Airline nicht mehr von den US-Sanktionen betroffen ist. Die Great
Wall Industries transferierte ihren 51-prozentigen Anteil an die Beijing
Aerospace Satellite Applications. Die US-Regierung warf im August 2006 der
chinesischen Firma vor, an der Verbreitung von Waffentechnologie
beteiligt zu sein (Proliferation). U.a. soll man Raketen an den Iran geliefert
haben. Der neue Eigner soll in keiner Beziehung zu Great Wall Industries
stehen. Trotzdem will die Airline den Namen beibehalten und so rasch wie
möglich von Shanghai aus wieder nach Amsterdam und Seoul fliegen. Indien und
Singapur sollen dann bald folgen. Zum Einsatz kommen zwei 747-400-Frachter, die
man von SIA geleast hatte.
Hainan
Airlines plant den Verkauf von vier 737-800 an die Leasingtochter
Changjiang Leasing Company für 220 Mio. US$ und die sofortige Rückmietung für
630.000-770.000 pro Maschine pro Jahr für einen Zeitraum von sechs Jahren. Eine
Maschine wird 2008 übergeben, drei weitere in 2009. Mit den Einnahmen will man
Schulden abbauen. Aus dem gleichen Grund sollen auch die fünf Dornier 328 samt
der 230 Crewmitglieder an eine Tochter ausgliedern. Hier erhält man pro Dornier
monatlich 156.000 US$ sowie 19,2 Mio für die Besatzungen. Die Genehmigung des
Vorstands steht noch aus - er trifft sich am 29. Dezember.
Hainan Airlines hatte erst im Juni Anteile verkauft und nahm 700 Mio. US$ ein.
Mit den Einnahmen soll die Flotte ausgebaut werden, um gegen die Konkurrenten
Air China und China Southern bestehen zu können. Gleichzeitig fiel die
Kontrolle an Grand China Airlines,
eine Firma der Provinzregierung. Finanzier George Soros ist somit nicht mehr
größter Teilhaber.
Jet
Airways gab am 2. Januar den Erwerb von 10 Boeing 787-8 zum Ausbau
der internationalen Dienste bekannt. Die Dreamliner sollen zwischen Juli 2011
und Dezember 2012 übergeben werden. Die Order wurde bereits Ende 2006 in die
Wege geleitet. Der Auftrag hat laut Liste einen Wert um die 1,55 Mrd. US$. Jet
Airways ist hauptsächlich im südasiatischen Raum vertreten, unterhält aber auch
eine Route nach Großbritannien. Im August soll New York als neues Ziel
hinzukommen. Weitere Ziele in China, dem Mittleren Osten sowie Europa sollen
bald folgen. Bereits zum März 2009 soll die Hälfte der Einnahmen aus dem
internationalen Fluggeschäft kommen.
Kam
Air (Kabul) wetleaste eine 737-800 von der türkischen Pegasus Airlines.
Korean
Air orderte am 29. Dezember bei Boeing 25 Flugzeuge zum
Listenpreis von rund 5,8 Mrd. US$. Die Bestellung umfasst 10 777-300ER, 5
747-8-Frachter, 5 777-Frachter und 5 737NG. Hinzu kommen Optionen auf acht
weitere Flugzeuge (4 777-300ER, 2 747-8F, 2 737-900ER). Die 777-300ER werden
einige 747-400 ersetzen, die Korean Air zu Frachtern (747-400BCF) umrüsten
lässt. Die 777- und 747-8-Frachter sollen die Expansion vorantreiben. Die 737
sind zur Kapazitätssteigerung auf Inlands- und Regionalrouten gedacht.
Korean
Air Cargo fliegt ab 25. Januar mit 747-400F 2x wöchentlich das
Routing Seoul - Anchorage - Atlanta - Houston - Seoul.
Philippine
Airlines bestellte zwei 777-300ER zur Ablieferung in 2009 und 2010.
Zusätzlich zeichnete man Optionen auf zwei weitere Maschinen für 2011 und 2012.
Außerdem unterschrieb PAL beim Leasingspezialisten GECAS eine Absichtserklärung
zur Anmietung von zwei weiteren 777-300ER.
PIA
Pakistan übernahm am 22. Dezember die erste von drei bestellten Boeing 777-300ER. PIA betreibt damit als einer der ersten
Airlines drei Varianten der 777: die 777-200LR, 777-200ER und nun 777-300ER.
PIA
- Pakistan mietete für die Hadj einen A310-300 von
der türkischen Saga Airlines und
zwei Lockheed TriStar 500 von portugiesischen LuzAir an.
Royal
Khmer Airlines verdoppelte durch Indienststellung
einer 22 Jahre alten 737-200 (ex Delta) ihre Flotte.
Royal
Nepal Airlines sucht derzeit für ihre Europarouten
einen Widebody sowie eine mittelgroße Maschine für die Regionalrouten. Die
Airline des Himalaya-Staates betreibt derzeit zwei 757-200.
Sriwijaya
Air nahm Flüge von Manado nach Davao auf. Geflogen wird 2x
wöchentlich (Mo,Do) mit 737-200.
Sichuan
Airlines orderte drei neue Airbus A319-100.
Shenzhen
Airlines vereinbarte mit der Mesa
Air Group die Gründung einer chinesischen Regionalairline. Innerhalb von 12
Monaten soll die Airline den Betrieb mit 50-sitzigen Regionaljets im Inland
aufnehmen. Anvisiert werden Routen zwischen Shenzhen, Peking, Nanking und
Zhengzhou.
Silkair
bestellte im Kielwasser der Singapore Airlines, Mutterkonzern der SilkAir, elf
weitere Airbus A320 und zeichnete Optionen auf neun weitere Optionen. Mit den
neuen Maschinen sollen die Wachstumsanforderungen bis 2012 erfüllt werden.
SilkAir betreibt derzeit fünf A319 und acht A320 und erhält noch zwei A320 aus
einem Auftrag von 2002.
Singapore
Airlines bestellte am 20. Dezember neun weitere Airbus A380 und nahm
Optionen auf sechs weitere Superjumbos. Der Auftrag war bereits im Juli
angekündigt worden. SIA hielt noch vom Ursprungsauftrag über 10 Maschinen
entsprechende Optionen und somit auch Lieferslots.
Singapore
Airlines erhielt am 15. Dezember von Boeing die 600. fertiggestellte
777. Nach 11 Jahren Produktion ist damit ein neuer Meilenstein erreicht.
Spring
Airlines muss Strafe wegen Dumpings bezahlen
Spring Airlines erhielt eine Zahlungsaufforderung über
20.000 US$, da die Billigairline 400 Tickets zur Routeneröffnung Shanghai -
Jinan für 1 Yuan (umgerechnet 0,13 US$) verkauft hat. Laut eines Gesetzes von
2004 darf solch ein Ticket maximal 45 % unter dem von der Regierung
festgelegten Preis liegen. Der normale Tarif beträgt 760 Yuan (97 US$) plus
Steueren und Kerosinzuschlag.
Spring
Airlines will über eine noch zu nennende Leasingfirma zwei A320-200
in die Flotte integrieren.
Spring
Airlines sucht Geldgeber, um die weitere Expansion finanzieren zu
können. Die 17 Monate alte private Billigairline erhielt von der chinesischen
Regierung die Genehmigung, 10 Airbus A320 zu kaufen. Nun will man umgerechnet
384 Mio. US$ durch Anteilsverkäufe und evtl. einen Börsengang 2009 auftreiben.
Mehr als 20 % sollen an einen oder mehrere Investoren gehen. Gespräche mit der Citigroup sind nach eigenen Angaben
bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.
Tatarstan
Air prüft eine Bestellung über bis zu sechs Bombardier CRJ-900.
Tiger
Airways (Singapur) will das eigene Geschäftsmodell per
Franchiselizenzen ausbauen. Airlines aus Schwellenländern könnten so als Franchisenehmer
vom etablierten Markennamen und den Organisationskonzepten profitieren. Für die
Gesamtorganisation würde eine Dachgesellschaft
aufgestellt werden. Die erste Lizenz soll bereits 2006 an eine philippinische
Airline vergeben worden sein. Die im Dezember 2003 gegründete Tiger Airways
gehört zu 49 % der Singapore Airlines. Weitere Eigner sind mit 16 % Irlandia
Investments (Beteiligungsgesellschaft
des Ryanair-Gründers Tony Ryan) und mit 24 % Indigo Partners mit David
Bonderman (Gründer der Texas Pacific Group).
Vietnam
Airlines könnte in naher Zukunft privatisiert werden. Die
kommunistische Regierung will laut Ankündigung vom 2. Januar in den nächsten
drei Jahren gut 50 Staatsbetriebe teils oder vollständig privatisieren. Der
Staat will aber die Mehrheitskontrolle behalten. Vietnam Airlines trat erst im
Dezember der IATA bei.
Viva
Macau erhielt in der 48. Kalenderwoche ihre Betriebserlaubnis
(AOC) und will nun zum 16. Dezember an den Start rollen. Die Flotte besteht aus
je einer 767-200ER und 767-300. Sie sollen drei Routen ab Macau abfliegen:
Djakarta: ab 18.12.06, 3x wöch. (Mo,Mi,Fr), 767-300
Male: ab 21.12., 2x wöch. (Do,So), 767-300
Phuket: ab 16.12., 4x wöch. (Di,Do,Sa,So), 767-200ER
KANADA/ USA
Air
Canada fliegt ab 4. Mai 1x täglich zwischen Toronto und Deer Lake.
Zum 15. Juni folgt, ebenfalls 1x täglich, Halifax - Edmonton. Zum Einsatz kommt
auf beiden Routen ein A319.
Air
Canada jazz fliegt ab 1. April 1x täglich die
Verbindung Halifax - New York LGA mit CRJ-200.
AirTran
plant Übernahme der Midwest Air Group
AirTran Airways’ Mutterkonzern plant die Übernahme der
Midwest Air Group, die die Midwest Airlines und Midwest Express kontrolliert.
Der Wert beläuft sich auf rund 290 Mio. US$ und soll in bar und AirTran-Aktien
bezahlt werden.
Alaska
Airlines fliegt ab 9. September täglich nonstop von Portland Intl
nach Boston und Orlando. Es ist die erste Transkontinental-Nonstoproute der
Alaska Airlines. Eingesetzt wird eine 737-700 (112 Standard + 12 First Class).
Allegiant
Air stellt ihre Flüge ab Newburgh Stewart Intl. nach dem 11.
Januar ein. Bislang fliegt man 4x wöch. nach Orlando Sanford und wollte zum
Januar St Petersburg bedienen.
Allegiant
Air fliegt ab 16. Februar nonstop von St Petersburg nach Fort
Wayne. 2x wöchentlich (Mo,Fr) kommt eine MD-80 zum
Einsatz. Zum gleichen Datum läuft auch Orlando Sanford - Fort Wayne an. Hier
wird nur am Wochenende geflogen.
American
Airlines fliegt ab 10. April Austin - Seattle nonstop. Zum Einsatz
kommt 1x täglich die MD-80.
American
Airlines, Continental Airlines, Northwest Airlines
und United Airlines beantragten je
eine neue Route zwischen den USA und China und werden dabei von einflussreichen
Gruppierungen aus den Reihen der Reiseveranstalter unterstützt. Das
US-Transportministerium muss nun darüber entscheiden. Auch hinsichtlich der
United-Continental-Gespräche und der damit verbundenen Routenrechte muss
gesprochen werden. Jede einzelne US-Airline will zum März von einer
unterschiedlichen Stadt ins Land der Mitte aufbrechen.
American
Airlines’ Mutterkonzern AMR hat mit der isländischen FL Group einen neuen Großaktionär. FL
hatte über einen längeren Zeitraum Anteile für 400 Mio. US$ aufgekauft und
verfügt nun über 5,98 % an AMR. Größere Pakete besitzen nur noch Tontine
Associates (7,85 %) und PRIMECAP Management (7,72 %). FL Group hält zudem 23 %
an Finnair und ist auch an easyJet beteiligt.
American
Airlines beantragte beim US-Transportministerium Codeshareflüge mit Royal Jordanian, die zum 25. März
anlaufen sollen. Die Jordanier würden dann ihren RJ-Code auf 15 AA-Routen ab
New York JFK und Chicago ORD setzen. Im Gegenzüge
würde American ihren AA-Code auf die RJ-Flüge von Chicago, New York, London,
Paris und Frankfurt nach Amman sowie für die Routen von Amman nach Aqaba und
Dubai setzen. Royal Jordanian tritt 2007 der Oneworld-Allianz bei.
American
Airlines setzt ab 10. April mehr und größere
Flugzeuge ab Lambert St. Louis Intl Airport nach San Antonio, Austin,
Boston und Raleigh-Durham, N.C ein. Derzeit verkehren dort 44- bis 50-Sitzer
der American-Zubringer. Ab 10. April sollen vermehrt 80-Sitzer der Stammairline
zum Einsatz kommen.
American
Eagle legt zum 10. April 2007 neue Nonstopdienste von Chicago ORD
nach Birmingham und Mobile - beide in Alabama - auf. Zwischen Chicago und
Birmingham wird es pro Tag zwei Flüge mit Embaer ERJ-145 geben; zwischen
Chicago und Mobile einen Flug pro Tag mit ERJ-140.
American
Eagle eröffnet zum 2. März 2007 Nonstopdienste zwischen Miami
Intl. und Cozumel Intl. Geflogen wird 1x täglich mit der 64-sitzigen ATR-72.
Cozumel wird American Eagles 8. Ziel in Mexiko.
ATA
will sieben DC-10 von NWA Northwest kaufen, womit letztere nur noch eine
Maschine dieses Typs in der Flotte hätte. Der 14. Dezember wurde für eine
Verhandlung angesetzt.
Boeing
taufte am 6. Dezember den neuen Spezialtransporter 747-400LCF (Large Cargo
Freighter) für den Transport der der 787 Dreamliner-Bauteile auf den Namen
"Dream Lifter" und führte
eine eigenständige Bemalung ein. Derzeit wird bei Evergreen in Taiwan die
zweite 747LCF fertiggestellt. Lästermäuler gaben dem eigentümlichen Flugzeug
bereits den Namen "Flying Hotdog".
Continental
Airlines wandelte 12 Bestellungen über Boeing 737NG in die neue
Version 737-900ER um. Bestellt sind damit 24 737-900ER. Insgesamt hat man 60
737 im Auftragsbuch bei Boeing zu stehen.
Continental
Airlines startete am 18. Dezember einen Hubschrauber-Shuttle
zwischen Downton Manhattan und ihrem Newark-Hub. Die Flüge werden von US Helicopters mit vier
Sikorsky-Hubschraubern durchgeführt. Damit ist eine neue Runde im Kampf um
First- und Business-Class-Passagiere eingeläutet. Ein Ticket kostet 159 US$
plus Steuern und ist damit einerseits für Ferienreisende zu teuer andererseits
aber eine Kampfansage an den Limousinenservice. Denn eine Autofahrt dauert gut
eine Stunde - der Flug aber nur 20 min. Das Gepäck wird bereits am Heliport
aufgegeben und auch der Secrity-Check dort erledigt. Die drei Jahre alte US
Helicopter betreibt bereits einen Shuttle zwischen Manhattan und New York JFK.
Delta
Air Lines konnte bei Boeing fünf Festbestellungen über 777-200ER in
die Langstreckenvariante 777-200LR verwandeln. Schon früher hatte man zwei
Bestellungen in diese Variante umgewandelt. Zusätzlich orderte der Carrier aus
Atlanta 10 737-700 und verkauft 38 der neu eintreffenden 737-800 an
Leasinggesellschaften
(15 an Aviation Capital Group, 23 an Babcock & Brown Aviation Finance).
Delta Air Lines wies am 19. Dezember das
Übernahmeangebot der US Airways
zurück. Man wolle aus eigener Kraft
den bisherigen Konsolidierungskurs fortsetzen und Chapter 11 verlassen. US
Airways wollte die Airline für rund 8,4 Mrd. US$ übernehmen. Die Wall Street
schätzte den Carrier aber erst jüngst auf 10-12 Mrd. US$; vor ein paar Wochen
war sogar noch von 12-14 Mrd US$ die Rede.
Delta
setzt ab Mitte März auf der täglich bedienten Atlanta-München-Route statt der
767-300 die größere 767-400 ein.
Delta
Air Lines, unter Insolvenzschutz stehend, beantragte eine
Genehmigung, um 30 Bombardier-CRJ-900-Jets bestellen zu können (+ 30 Optionen).
Diese sind laut Liste 1,06 Mrd. US$ wert. Die Auslieferungen sollen zwischen
September 2007 und Februar 2010 stattfinden. Die Optionen betreffen den
Zeitraum Januar 2008 bis März 2009. Stationiert werden sie in Atlanta,
Cincinnati, Salt Lake City und New York, um neue Routen zu erschließen, die
bisher nicht profitabel bedient werden können.
Zum Frühjahr will Delta den Insolvenzschutz als eigenständige Airline
verlassen, nachdem man ein Übernahmeangebot der US Airways in Höhe von 8,6 Mrd.
US$ zurückwies.
Guggenheim
Aviation Partners, eine Investmentfirma, bestellte im
Auftrag eines ihrer Fonds drei Boeing 777-Frachter mit Option auf eine weitere
Maschine. Der Auftrag hat einen Wert von 708 Mio. US$. Die Lieferungen sollen
2009 anlaufen.
Hawaiian
setzt die täglichen Nonstop-Flüge zwischen San Diego und Maui vom 9. Januar bis
15. März aus. Die Mutter Hawaiian Holdings, Inc. Gab dies aufgrund von
Flugzeugmangel bekannt.
Icon
nennt sich der neueste Bussiness-Class-Only-Flieger, der mit Boeing 757 und 767
Dienste zwischen New York JFK und Paris CDG sowie London LGW anbieten will.
2007 sollen auch Flüge von Miami nach New York, Toronto und Mexico-City folgen.
An Bord soll den Business-Fliegern einiges geboten werden: First Class-Sitze,
die sich in Betten mit absoluter Liegeposition verwandeln lassen,
First-Class-Menüs, erstklassige Weine und Liköre, Internet an jedem Sitz, Fax-,
Drucker- und Kopiermöglichkeiten, Laptop-Anschlüsse, Satelliten-TV,
Entertainment-System usw. Mit gut 100 Sitzen verfügen die Maschinen allerdings
über doppelt soviele Sitze wie die 757s der Eos.
Island
Air muss ihren Flugbetrieb aufgrund verschärften Wettbewerbs
zusammenstreichen. Zwei der acht Dash-8 sollen aus dem Flugbetrieb ausscheiden
und künftig als Ersatzteilspender dienen. Dadurch reduziert sich die Anzahl der
täglichen Flüge von 103 auf 75. Die folgenden Routen ab Kapalua und Lihue
fallen dem Rotstift zum Opfer:
Kapalua: Kahului, Kona, Lihue
Lihue: Honolulu, Kapalua,Kona.
JetBlue
zog die Ablieferung bestellter Embraer 190 vor. Diese sollten ursprünglich bis
2014 übergeben werden, sind nun aber bis 2011 bereits in der Flotte. 2006
übernimmt man 26 E-190 (statt 23), 2007 bis 2010 kommen pro Jahr 18 hinzu
(statt 10) und 2011 werden die letzten drei übergeben.
JetBlue
erhöht zum 1. März die Flugfrequenz zwischen New York und Cancun von 1x auf 2x
täglich. Ab 2. März wird auch die Bedienung der Route Boston - Cancun von 1x
auf 3x wöchentlich erhöht. Geflogen wird jeweils mit A320.
JetBlue
Airways nahm am 4. Januar Flüge von New York JFK nach Chicago auf.
Es ist Jetblues 50. Ziel. Die Route wird 5x täglich bedient. Auch die
Verbindung nach Long Beach lief an und wird 2x täglich bedient.
Midwest
Airlines bedient ab 4. März die Route Milwaukee- Duluth. Zum Einsatz
kommt 13x pro Woche die Dornier 328.
Northwest
Airlines, unter Gläubigerschutz fliegend, strebt die Übernahme der Mesaba Airlines an. Die Regionalairline
nimmt Zubringerdienste für Northwest wahr. Northwest schlug ein Co-Sponsoring
von Mesabas Reorganisationsplan vor, wodurch Northwest die Mesaba übernehmen
würde - ohne dass Geld fließt. Mesaba ist eine Tochter der Mair Holding und
musste sich wegen des Bankrotts der Northwest im Oktober 2005 selbst unter
Gläubigerschutz nach Kapitel 11 stellen.
Northwest
Airlines konnte den Aufkauf der Mesaba
Airlines am 5. Januar nach eigenen Angaben erfolgreich abschließen. Sowohl
Northwest als auch Mesaba fliegen derzeit unter Insolvenzschutz. Beide Airlines
brauchen aber noch die Genehmigung des Konkursrichters. Auch MAIR Holdings,
Mutterfirma der Mesaba, hat sich noch nicht geäußert. Die Gläubiger der Mesaba
beantragten derweil die Aufhebung der Exklusivperiode, in der nur Mesaba einen
Reorganisationsplan aufstellen darf. Dies könnte den Weg für Northwests Pläne
ebnen. Würde es zur Übernahme kommen, gehen 145 Mio. US$ an den
Konkursverwalter, dessen Hauptgläubiger MAIR ist.
SkyWest
Airlines wird künftig bis zu 25 Regionaljet
für Midwest Airlines betreiben.
Bereits zum April sollen 15 CRJ-200 aus der SkyWest-Flotte für Midwest fliegen.
Bisher flog man Zubringerdienste für United und Delta.
United
Airlines und Continental
Airlines prüfen Medienberichten zufolge eine Fusion. Seit Monaten werden
schon Gespräche geführt, doch durch den Vorstoß der US Airways, die die größere
Delta Air Lines übernehmen will, beschleunigen sich nun die Dinge.
UPS
- letzter A380F-Kunde
UPS ist derzeit Airbus’ einziger Kunde für die
Frachtvariante des A380. Zu Spitzenzeiten wares noch Emirates (2), Fedex (10)
und ILFC (5) dabei. Bisher hat sich der Expressdienst noch nicht definitiv zu
seinen zehn bestellten Maschinen geäußert. Quellen zufolge prüft man auch noch
die Boeing 747-8F und die 777F. Letztere wurde erst kürzlich von Fedex statt
dem A380F gewählt. UPS hat das Recht den A380 abzubestellen.
UPS
und Fedex werden immer wieder ins
Spiel gebracht, die niederländische TNT
zu übernehmen, um eine größere Präsenz in Europa zu bekommen. TNT hatte ihre
Logistiksparte erst im November an den Private-Equity-Fond Apollo für rund 1,5
Mrd. EUR verkauft.
US
Airways hat erneut eine Maschine in den Farben der Arizona
Cardinals in der Flotte. War es früher eine Boeing 757 (N908AW), die inzwischen
die neue US Airways-Lackierung erhalten hat, so ist es diesmal ein Airbus A319
(N837AW).
US
Airways eröffnet neue Transatlantikrouten:
Philadelphia - Athen: ab 25. Mai, 1x tägl. (767-200)
Philadelphia - Zürich: ab 1. Juni, 1x täglich (767-200)
Philadelphia - Brüssel: ab 8. Juni, 1x täglich (757-200)
Virgin
America erhielt erwartungsgemäß keine US-Lizenz, da die
Eignerstruktur nicht den US-Wettbewerbsregeln entspricht. 75 % der
stimmberechtigtenANteile müssen in US-amerikanischen Händen liegen.
Insbesondere Continental Airlines hatte sich hierfür
stark gemacht und darauf hingewiesen, dass die britische Virgin Group und ihr
Chef Richard Branson letztendlich die US-Airline kontrollieren. Die US-Rechte
sehen eine Fremdbeteiligung von maximal 25 % vor. Dies wurde auch maximal
ausgeschöpft sowie der Airline das Virgin-Brand überlassen und die Finanzierung
sichergestellt. 177,3 Mio. US$ standen zum Start bereit. Das Kapital kam
hauptsächlich von VIA Partners, einer
Investmentgruppe, die von den Private Equity-Firmen Black Canyon Capital und
Cyrus Capital Partners gegründet wurde. 33 Airbusse wurden bestellt. Mit
zunächst 2-4 Maschinen sollte der Betrieb zwischen San Francisco und New York
anlaufen. Virgin America will zum 10. Januar einen Einspruch formulieren.
KARIBIK / LATEINAMERIKA
Air
Caraibes unterzeichnete am 18. Dezember bei Embraer eine Bestellung
über einen E-190, der Ende 2007 übergeben werden soll. Die Airline betreibt
bereits zwei ERJ-145 und erhielt erst kürzlich eine E-175 per Leasing. Die
Maschine wird für 100 Passagiere ausgelegt. Außerdem nahm die Airline eine
ATR72-200 F-OIJK in Empfang.
Aserca
Airlines stellte an der DC-9-30 YV244T eine neue Bemalung vor.
Copa
erhielt am 4. Dezember den 200. E-Jet (hier eine E-190), der bei Embraer
fertiggestellt wurde. Copa war zugleich Launch Customer für die E-190 in
Lateinamerika. Die Maschine besitzt ein 2-Klassen-Layout und kann 94 Passagiere
befördern.
Insel
Air (Curacao) übernahm mit einer MD-82 (PJ-MDA) ihren ersten
Jet. Die Flotte bestand bisher aus einer EMB-110 Bandeirante.
Pluna
(Uruguay) soll nach nach Willen der Regierung zu großen Teilen verkauft werden.
Interessiert ist Leadgate Investment, ein internationales Konsortium aus
argentinischen, deutschen, us-amerikanischen und einheimischen Investoren. Die
Investoren sollen der strauchelnden Airline 177 Mio. US$ gegen einen Anteil von
49 % zugesagt haben (15 Mio. cash, 10 als Kredit und 152 Mio. für neue
Flugzeuge). Da die Regierung nur 90 % kontrolliert, würde das eine Aufgabe der
Kontrollmehrheit bedeuten. Laut einer internen Quelle sollen die derzeit 6
Flugzeuge (1 ATR42, 2 737-200, 1 737-300, 1 757-200, 1 767-300ER) gegen 20 neue
ausgetauscht werden. Davon sollen 15 Maschinen für den Regionalmarkt sein und
fünf den internationalen Ruf der Pluna wieder herstellen.
Satena
erhielt am 7. Dezember ihren ersten Embraer 170. Die Maschine kann in einer
1-Klassen-Konfiguration 76 Passagiere befördern. Der kommerzielle Arm der
kolumbianischen Luftstreitkräfte betreibt bereits fünf ERJ-145 und erhält eine
weitere E-170 Anfang 2007. Mit dem neuen Jet sollen bestehende Routen
aufgewertet aber auch neue Regionalziele in Panama, Ekuador, Venezuela und
anderen Ländern erschlossen werden.
TAM
erhielt ihren 15. und 16. Airbus aus der A320-Familie. Die Gesamtflotte besteht
nun aus 96 Maschinen (14 A319, 51 A320, und 10 A330). Die neuen Maschinen
stammen aus einer Order über 58 Airbusse (15 A319, 37 A320, 6 A330), die bis
2010 abgeliefert werden. Zudem hält TAM 20 Optionen auf weitere Flugzeuge.
Insgesamt will TAM bis Ende 2010 132 Airbusse in der Flotte haben. Doch
erstmals kaufte TAM auch bei Boeing ein und vereinbarte die Lieferung von vier
777-300ER und nahm Optionen auf vier weitere Maschinen.
Varig
nahm am 18. Dezember die Route Sao Paulo - Florianapolis und Recife - Fernando
de Noronha auf
Varig
will ihre derzeitige Flotte, bestehend aus 15 Flugzeugen, um 16 weitere Jets
aufstocken. Entsprechende Genehmigungen wurden beantragt.
Varig
bzw. die jetzige VRG scheidet zum 31. Januar aus der Star Alliance, da die Airline nach der
Umstrukturierung nicht mehr die Bedingungen der Mitgliedschaft erfüllt. Star wird vermehrt Brasilien anfliegen, um die Ausfälle so gering wie möglich
zu halten. Sollte sich die jetzige Varig, die formal nun VRG heisst, schnell
wieder zu einem echten Netzwerkcarrier emporschwingen, wäre ein erneuter
Beitritt möglich.
AFRIKA
Air
Zimbabwe ändert das Routing ihrer Harare-London-Strecke. Da man mit
Air Malawi und Zambian Skyways ein Codesharing vereinbart hatte, wird nun seit
der 2. Dezemberwoche ein Zwischenstopp in Lilongwe (1x wöch.) und Lusaka (2x
wöch.) eingelegt.
Afriqiyah
Airlines wetleaste einen zweiten A320-200 von Adria Airways
ATTR
(Air Transport et Transit Regional) nennt sich eine neue Airline aus
Madagaskar. Als erste private Fluggesellschaft nahm diese am 23. Dezember den Betrieb ab Antananarivo auf. Mit einer Saab 340B
werden 12 Städte in sechs Provinzen, so z.B. Antalaha, Mahajanga, Nosy-Be,
Toamasina, Taolagnaro und Toliara. Ende Januar kommt eine zweite Maschine hinzu
und es werden dann auch Mananjary, Farafangana,
Manakara und Morondava sowie Réunion und Maurice angesteuert. Die Flugzeuge
werden von der südafrikanischen
Norse Air per ACMI-Leasing gestellt. Dort wird auch die Wartung erledigt.
Eigene Techniker werden derzeit dort geschult.
Eritrean
Airlines wetleaste einen A320-200 von der türkischen AtlasJet Intl.
Ethiopian
Airlines orderte bei Boeing fünf weitere 787 und zeichnete Optionen
auf weitere fünf Dreamliner. Laut Liste hat der Auftrag einen Wert von 740 Mio.
US$.
Ethiopian
Airlines mietete von ILFC eine 767-300ER über einen Zeitraum von
fünf Jahren. Die Maschine wurde am 8. Dezember übergeben.
Gabon
Airlines ging mit drei ehemaligen United-767 an Start.
Grand
Comores nennt sich eine Neugründung auf den Komoren, die
anscheinend nur für die anstehenden Hadj-Pilgerflüge ins Leben gerufen wurde.
Erstes und bisher einziges Flugzeug ist eine knapp 30 Jahre alte Boeing 747-200
J2-KCB (msn 21352).Die Maschine stand zuvor bei der libyschen Buraq im Dienst
und wurde über J.Taylor Investment Inc. angemietet.
HeavyLift
Cargo Airlines (Sierra Leone) reaktivierte nach
langer Standzeit eine Canadair CL-44-0. Die Maschine (RP-C8023, msn 16) erhält
den neuen Kenner 9L-LFJ. Außerdem sind noch zwei Fract-727 in der Flotte der
vom EU-Blacklist-Bann betroffenen Frachtairline zu finden.
Kenya
Airways unterschrieb am 15. Dezember eine Bestellung über drei weitere Boeing 787-8 Dreamliner. Bestellt sind nun insgesamt
neun Maschinen. Außerdem hält die Airline Optionen auf vier weitere 787. Die
erste wird im Oktober 2010 übergeben.
Kenya
Airways wählte die Embraer 170 als neues Flottenmuster. Drei
Maschinen werden von GECAS per Operating Lease angemietet. Für Embraer ändert
sich nichts, da die Maschinen bereits bestellt wurden. Die erste Maschine soll
pünktlich zum 30. Geburtstag der Kenya Airways im 2. Quartal 2007 übergeben
werden. Sie wird im wachsenden Inlandsmarkt eingesetzt werden und einige
Turboprops ablösen. Doch auch auf ausgewählten Mittelstreckendiensten wird die
mit 72 Sitzen im Ein-Klassen-Outfit ausgestattete Maschine anzutreffen sein.
Knights
Airlines (Nigeria) leaste von der thailändischen Orient Air eine 26
Jahre alte Lockheed L-1011-40 YK-KEQ. Via EAST Trust besorgte sich die Airline
per Leasing die 757-200 CS-TLX der portugiesischen Euro Atlantic Airways.
Libyan
Arab Airlines übernahm einen A300-600R (5A-DLZ) nach
dem Ablauf der Leasingzeit.
South
African steuert ab 3. Juli München ab Johannesburg an. 3x
wöchentlich wird ein A340-300 eingesetzt.
Sirte
Oil Company (Libyen) orderte einen Embraer 170 und
ist somit erster Embraer-Kunde in Libyen. Die Maschine soll im März 2007
übergeben werden. Die Bestellung wurde im Orderbuch bereits für einen
"nicht näher bezeichneten Kunden" geführt. Die E-170 kann im
1-Klassen-Layout 76 Passagiere befördern. Sirte Oil wird mit dem Jet Personal
zwischen dem Firmensitz Marsa El Brega und Tripolis sowie weiteren
Niederlassungen in Libyen transportieren.
Sudan
Airways wetleaste erneut eine 737-200 von Aviogenex
TAAG
Angola Airlines stellte ihre 747-300 D2-TEC außer
Dienst. Die von South African geleaste Maschine wird ausgeschlachtet.
AUSTRALIEN
Air
New Zealand bestellte am 19. Dezember vier weitere
Boeing 787-9 zur Auslieferung ab 2011.
Jetstar
baut folgende Routen aus:
Adelaide - Darwin: ab 25. März von 4x auf 5x wöch. (A320)
Adelaide - Gold Coast: ab 25. März von 3x auf 7x wöch. (A320)
Pacific
Sun Airways (Fiji) stellte den Betrieb ein und gab
die beiden ATR42 an Air Mauritius zurück.
Qantas
hat nach einigem Zögern doch dem Verkauf an eine Investorengruppe zugestimmt.
Wie berichtet trat vor gut einem Monat ein Konsortium mehrerer australischer
Banken und ausländischer Finanzgesellschaften
an die Känguru-Airline heran. Das Angebot musste aber letztlich auf 11,1 Mrd.
AUS$ erhöht werden. Die Summe wird letztlich Qantas aufgebürdet, da 80 % über
Schulden finanziert werden soll. Altaktionäre und die Regierung müssen noch
zustimmen.
Qantas
muss wegen des jüngsten Eigentümerwechsels die Triebwerkswahl für die neuen 787
auf Februar verschieben. Qantas hatte Ende 2005 45 787-8/9 geordert - 12 davon
sind für die Lowcost-Tochter Jetstar. Der Partner Air Pacific hat separat fünf
787-9 bestellt. Die Entscheidung fällt zwischen dem General Electric Genx und
dem Rolls-Royce Trent 1000.
Qantas
baut die Route Sydney - San Francisco zum 26. März aus und fliegt dann hier 5x
wöchentlich (bisher 3x) mit 747-400.
Qantas
bestellte am 21. Dezember offiziell acht weitere Airbus A380. Bereits im
Oktober gab es eine entsprechende Ankündigung. Insgesamt hat die
Känguruh-Airline somit 20 Superjumbos im Orderbuch zu stehen. Gleichzeitig
bestellte man vier A330-200. Hier erhielt man Sonderkonditionen, um die
verspätete Ablieferung des A380 zu kompensieren.
- Europa-News vom 28.12.2006
- außereuropäische News vom 13.12.2006