DHC-8-402 Dash 8Q OE-LGG (TXL 16.4.04, T.Wojtas)
Austrian arrows - (ehemals Tyrolean Airways)
österreichisches Regionalflugunternehmen mit Sitz in Innsbruck
Drei-/Zweilettercode : TYR/ VO..........IATA-Nr.: 734.................ICAO call sign: TYROLEAN
85,7 % Austrian Airlines, 14,3 % Raiffeisen-Mischkonzern Leipnik-Lundenburger Invest AG
Die Entwicklungsgeschichte der in Innsbruck beheimateten Fluggesellschaft begann Anfang 1978, als das 1958 gegründete Tiroler Flugunternehmen "Aircraft Innsbruck" von den Industriellen Gernot Langes-Swarovski und Christian Schwemberger-Swarovski übernommen wurde. Bis 1980 war die Gesellschaft im Bedarfsflugverkehr tätig, erwarb dann aber Linienrechte von Innsbruck nach Wien. Vor Aufnahme dieses Dienstes im April 1980 änderte man den Firmennamen in Tyrolean Airways um. Den Grundstock bildete eine De Havilland DHC-7, die den Namen "Stadt Innsbruck" erhielt und ab April 1980 den täglichen Linienbetrieb von Innsbruck nach Wien und Zürich aufnahm. Im ersten Betriebsjahr konnte man bereits 38.500 Passagiere verbuchen, was den Einsatz einer zweiten Maschine ab Mai 1981 rechtfertigte. Mit ihr wurde das Streckennetz um einen zweimal täglich beflogenen Frankfurt-Kurs erweitert. In weiterer Folge erhielt Tyrolean Airways 1985 als erster Kunde in Europa eine zweimotorige Dash-8 mit 37 Sitzplätzen. Dieses Flugzeug, daß sich durch einen lärmarmen Betrieb einerseits und hoher Wirtschaftlichkeit andererseits auszeichnet, war der Grundstein für ein kontinuierliches Wachstum des Tiroler Flugunternehmens. Heute ist das Muster zum meistverkauftesten Turboprop-Flugzeug seiner Klasse avanciert. Kein Wunder also, daß auch Tyrolean auf diesen Flüsterturbo setzte und 1987 zwei neue Dash-8-100A sowie von 1989 bis 1991 jeweils eine weitere Maschine in Dienst stellte. Im Oktober 1991 stieß noch eine verlängerte Version, die Dash-8-300 mit 50 Sitzplätzen, zur Flotte.
Tyorolean konnte im April 1989 den einmillionsten Fluggast an Bord begrüßen. Fliegen auf den Inlandsstrecken vorwiegend Geschäftsreisende, so ist auf den Auslandsrouten der touristische Anteil fast ebenso groß. Im Rahmen von Sonderflügen bedient sich auch die Fußballmannschaft des FC Swarovski Tirol der Dienste von Tyrolean Airways, sogar Indiens ehemalige Ministerpräsidentin Indira Gandhi war 1983 Gast eines Sonderfluges. Seit März 1988 agiert die Gesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft (75 % G. Langes-Swarovski, 25 % Leipnik Lundenburger Industrie-AG), die urpsrünglichen Unternehmensbereiche Ambulanzflug, Hubschrauber und Business Jet Service wurden ausgegliedert. Tyrolean Airways kann vor allem im Bereich des Ambulanzflugwesens auf eine lange Tradition verweisen. Heute hält das Unternehmen eine 15 % Beteiligung an der Tyrolean Air Ambulance, einer Rettungsflugorganisation, die Hilfsflüge organisiert und die notwendigen medizinischen Leistungen erbringt. Die Air Ambulance bedient sich zur Durchführung der weltweiten Einsatzflüge der Dienste von Tyrolean Jet Service und diverser Linienfluggesellschaften, vor allem Tyrolean Airways. So werden allein in der Wintersaison mehrere hundert versehrte Wintersportler mit ihren Familienangehörigen mit entsprechend adaptierten Flugzeugen, liebevoll "Gipsbomber" genannt, in ihre Heimat geflogen. Dafür steht demnächst auch eine Dornier 328 zur Verfügung. Der Transport der verunfallten Skifahrer per Luftbrücke deutet bereits auf eine wichtige Funktion der Tiroler Fluglinie für den Fremdenverkehr hin. Innsbruck liegt im Herzen der Alpen und ist von vielen Dreitausendern umgeben. Der Wintertourismus stellt eine wesentliche Einnahmequelle für die 600.000 Einwohner Tirols dar. Tyrolean leistet hier wertvolle Zubringerdienste. In Sachen Skitourismus ist man aber auch noch andererorts tätig: Die Fluggesellschaft ist wohl die einzige der Welt, die Skifahrer mit dem Flugzeug direkt zu Skipiste bringt. Seit 1987 wird während der Wintersaison im Auftrag der TAT von Paris aus jedes Wochenende (Sa. und So. jeweils zweimal) der kleine Hochgebirgsflugplatz Courchevel in den französischen Alpen angeflogen. Um Courchevel liegt eines der größten französischen Wintersportgebiete. Die nahe Grenoble und dem Mont Blanc gelegene Region war auch Ausrichter der Olympischen Winterspiele.
Bereits 1984 kam von der TAT die Anfrage, ob man eine Dash-7 dorthin betreiben könne. Da der Platz in 2008 m Höhe liegt, die Piste aber nur 531 m lang ist und zudem noch eine Längsneigung von 18 % (!) aufweist, ist die viermotorige Dash-7 das einzige größere Flugzeug, welches mit der notwendigen Sicherheit dorthin betrieben werden kann. Zu dem schwierigen Anflug vorbei an hohen Bergen kommt hinzu, daß im Falle eines Triebwerkausfalls aufgrund der für ein Abbremsen zu kurzen Piste auf jeden Fall gestartet werden muß und das ist nur mit einer Dash-7 möglich. Es versteht sich von selbst, daß dem operationellen Betrieb umfangreiche Zulassungsflüge vorangegangen sind. Unter den Flugkapitänen der Tyrolean Airways haben nur wenige Linienpilotenfluglehrer die Berechtigung für diesen außergewöhnlichen Platz, auch dürfen nur sie Start und Landung durchführen.
Um diese Sonderdienste aufrechterhalten zu können, wurde im Frühjahr 1992 auch nur eine Dash-7 durch eine Dash-8-300 ersetzt. Mit zwei neu hinzukommenden Dash-8-300 standen aber 1992 bereits zwölf Flugzeuge zur Verfügung. Die Zahl der Angestellten wuchs von 44 im Jahre 1980 auf 267 Mitarbeiter 1991.
Im Charterverkehr wurden von Innsbruck aus Griechenland und die jugoslawische Adriaküste sowie nachfrageschwächere Marktnischendestinationen angeflogen. Ein kleineres Angebot bestand aber auch von den österreichischen Bundesländerflughäfen aus. Trotzdem resultierte die starke Expansion des Regionalflugunternehmens vor allem aus einem ausgeweiteten Linienflugprogramm. So ging es 1991 von der Heimatbasis Innsbruck in die Bundeshauptstadt Wien, in Zusammenarbeit mit KLM nach Amsterdam und im Joint Venture mit Air France nach Paris. Mit der Swissair bestand eine Vereinbarung, daß Tyrolean die Strecke Innsbruck-Zürich ausschließlich betrieb. Neben einem dichten Inlandsflugnetz hat man sich aber auch durch neu eingeführte Dienste von anderen österreichischen Bundesländerflughäfen, etwa nach Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart, ein zweites Standbein verschafft. Bis zur endgültigen Liquidation der Interflug wurden auch noch im Auftrag durchgeführte Verbindungen von und nach Berlin-Schönefeld mit einer geleasten Dash-8 weitergeführt. Da die Aufnahme von Charterflügen mit Boeing 737 nach Kreta und Rhodos durch die Lauda Air ab Innsbruck ein Eindringen in den eigenen Markt bedeutete, mußte Tyrolean entsprechend reagieren. So wurde von Malmö Aviation eine vierstrahlige, 100-sitzige BAe 146 samt Piloten und Technikern angemietet, um auf denselben Strecken konkurrenzfähig zu bleiben. Nur das Kabinenpersonal stammte von Tyrolean selbst. Dennoch war man der Meinung, daß der Markt in Innsbruck den Jetbetrieb nicht rechtfertigt und dachte vorerst nicht an eine Ausweitung des Jetverkehrs. Ausgeweitet wurde aber der durch die starke Expansion bereits zu klein gewordene Wartungsbereich für die Dash-Flotte. Bisher stand nur ein Hangar zur Verfügung, der vom Flughafen Innsbruck angemietet wurde und zwei Dash-Flugzeugen Platz bot. Mit den Bauarbeiten für einen neuen Werfthangar samt angeschlossenem Triebwerks-Probelaufstand wurde im September 1990 begonnen. Bei einer Fläche von 2400 m² bietet er seit 1992 drei Flugzeugen der Typen Dash-7 und Dash-8 Platz Mit der überraschenden 42,85 %-Beteiligung der Austrian Airlines an der, im Deutschlandverkehr stark mit Lufthansa kooperierenden Tyrolean im März 1994 wurden die Karten in der österreichischen Zivilluftfahrt endgültig neu verteilt. Frei nach dem Motto "Kannst du einen Gegner nicht besiegen, dann umarme ihn", war die Entfesselung der zarten Tyrolean-Bunde zum deutschen Nachbarn den AUA- Mannen sogar die Einstellung des eigenen Binnen- und Regionalflugdienstes AAS-Austrian Air Services wert, der 1993 immerhin 225.700 Passagiere befördert hat. Auch im Hinblick auf die Tatsache, daß dieser zu teuer produziert hat (viele Leistungen mußten von der Mutter Austrian hinzugekauft werden), war man ganz froh darüber, die acht Fokker 50 (von denen zwei Leasing-Maschinen zu Ansett zurückgingen) samt Cockpitcrews der Tyrolean zu überantworten.
Die gemeinsamen Regionalnetze werden nun von Innsbruck aus integriert und ausgebaut, Tyrolean entscheidet über neue Strecken, aber drei neue Aufsichtsräte aus dem AUA-Lager haben bei strategischen Entscheidungen ein Wort mitzureden. Der Deal wurde bei Lufthansa nicht gerade mit Begeisterung aufgenommen, die Zubringerrolle der Tyrolean für den Kranich gehörte nun der Vergangenheit an. Dies hat inzwischen Rheintalflug übernommen.
Im Dezember 1994 änderte Tyrolean dann doch ihre Flottenpolitik und bestellte zunächst drei Fokker 70 und nahm auf weitere drei Exemplare Optionen. Ein Jahr später, nachdem die ersten drei Maschinen zwischen Mai und Juli 1995 ausgeliefert wurden, wandelte man eine Option in eine Festbestellung um und tätigte zwei weitere Optionen, so daß Tyrolean nun vier F.70 fest bestellt hatte und noch über vier Optionen verfügte. Diese vierte F.70 wurde in dem gleichen Arrangement mit 80 Sitzen im 1-Klassen- Layout wie die Maschinen zuvor im August 1996 ausgeliefert.
Am 18. September 1995 gab Bombardier eine Bestellung über vier Canadair Regional Jets bekannt. Zusätzlich sicherte sich Tyrolean Lieferpositionen für weitere vier Maschinen. Diese Bestellung war schon seit dem Frühjahr 1995 mehr oder weniger bekannt. Beim Eintreffen des ersten RJ-200 (OE- LCF) am 15. Januar 1996 legte Tyrolean eine Bestellung nach. Der neue Jet kam sofort auf Flügen zwischen Graz, Linz, Düsseldorf und Wien zum Einsatz. Am 30. September gab Bombardier den Verkauf von zwei weiteren RJ-200 an Tyrolean bekannt, die im Januar und März 1997 zur Auslieferung gelangten. Damit erhöhte sich die Gesamtbestellung auf sieben RJ200. Die neuen Jets ersetzten Turboprop-Gerät auf längeren Routen die Salzburg z.B. mit Brüssel und Paris verbinden. Die Ankunft der neubestellten RJ-200 fiel auch mit der Rückgabe eines geleasten RJ-100ER (OE-LRQ) zusammen, der an Bombardier zurückging.
Tyrolean Airways baute nun den Regionalhub Salzburg weiter aus. Am 16.September 1996 wurde der Salzburg-Düsseldorf-Dienst von Dash-8 auf Canadair Regional Jet (CRJ) umgestellt, der nun zweimal täglich Graz-Salzburg-Düsseldorf-Salzburg-Graz fliegt. Am 14. Oktober wurde eine neue, ebenfalls zweimal täglich bediente Rotation in Zusammenarbeit mit Sabena eröffnet. Der Kurs führt von Linz über Salzburg, Brüssel, Salzburg wieder nach Linz. Zunächst kam hier eine Dash-8 zum Einsatz bis ein neu gelieferter CRJ zur Verfügung stand. Tyrolean legte diesen Umlauf so, daß er mit der Rotation zwischen Innsbruck und Amsterdam (zweimal täglich) via Salzburg zusammenfällt und somit kombinierbar sind. Dagegen mußte der Tiroler Carrier die dreimal täglich bedienten Flüge zwischen Salzburg und Frankfurt zum 12. Oktober einstellen, da die Konkurrenten Lufthansa und Lauda Air diese Route inzwischen viermal täglich beflogen. Am 27. Oktober konnte die Dash-8 auf Flügen zwischen Salzburg und Amsterdam vom CRJ abgelöst werden und der Umlauf zwischen Salzburg und Zürich auf die größere Fokker 70 umgestellt werden.
Nach Abschluß des Geschäftsjahres 1996 konnte Tyrolean die höchste Produktivität aller österreichischen Airlines vorweisen.
Am 14. Januar bestätigte Bombardier die Bestellung von vier Dash-8-400 und die Optionen über weitere vier Maschinen dieses Typs. Diese Bestellung hat ein Geschäftsvolumen von rund 83 Mio. US$. Die Ablieferungszeiträume sind das vierte Quartal 1999, erste und dritte Quartal 2000 und das erste Quartal 2001. Tyrolean hat sich dabei für das 72-sitzige Modell „B" entschieden und wird damit kleinere Maschinen ablösen und auch neue Dienste etablieren. Dann wurde auch bekannt, daß Tyrolean der nicht genannte Kunde war, der im Januar 1996 drei Dash-8-300Q (Quiet) bestellt hatte. Die erste Maschine (OE-LTG) traf am 7. Mai 1997 und die anderen beiden im Juni und Juli ein. Die OE-LTI trägt eine Sonderbemalung „Sound of Silence", die auch optisch auf diesen leisen Flugzeugtyp hinweisen will.
Im Mai 1997 nahm Tyrolean mit Canadair RJ den Dienst zwischen Wien und Jersey auf. Die Dash-8- 314 OE-LTE wurde am 25. Juli an Sabena vermietet, die OE-LTF versah man am 31. Juli mit „European Regional Airlines Association - ERA"-Stickern, um die Bedeutung dieser Vereinigung hervorzuheben. Die Maschine trägt die Logos aller Mitglieder sowie den Hinweis, daß diese über 50 Millionen Passagiere jährlich befördern. Die Schwestermaschine OE-LLV (wurde SU-UAD) nahm Bombardier in Zahlung und lackierte sie für die ägyptische Orca Air um. Tyrolean leaste sie aber zurück und so kam dann vom 11. bis 14. August sogar noch in der Orca-Bemalung auf den Amsterdam- Flügen zum Einsatz. Die vierte Fokker 70 (OE-LFL; wäre die sechste Avianova F.70 gewesen I-REJE) wurde am 1. August von Fokker gemietet.
Mit dem Großaktionär der Tyrolean führte Austrian Gespräche über eine Übernahme der Tyrolean- Mehrheit. AUA erreichte im 1. Halbjahr 1997 erstmals seit 7 Jahren wieder ein (knapp) positives Ergebnis, während Tyrolean gar das beste Halbjahresergebnis seit Bestehen erzielte. Anfang Dezember übernahm AUA dann weitere 42,85 % der Aktien der Tyrolean und steigerte ihren Gesamtanteil auf 85,7 %. Die restlichen 14,3 % bleiben im Besitz der Raiffeisen-Mischkonzern Leipnik-Lundenburger Invest AG. Das neue Aktienpaket übernahm AUA vom Tiroler Unternehmer G. Langes-Swarovski. Nun wird an eine Neuordnung der Austrian Group (AUA, Tyrolean, Lauda) gedacht. Tyrolean soll die Nachbarschaftsverkehre zwischen Österreich und Deutschland respektive Italien optimieren, AUA baut die Langstrecke und den Mittelstreckenverkehr in Europa aus während Lauda Air die Langstrecken nach Südostasien und Australien sowie den Touristikverkehr nach Spanien forciert. Dabei sollen einige Flugzeuge innerhalb der Gruppe transferiert werden: die sieben Canadair RJ100 der Lauda sowie die sieben Fokker 70 der AUA gehen an Tyrolean.
Auf AUA-Initiative wurde die "Fokker 70/100 Customer Community" zur Wahrung und Sicherstellung der termingerechten Ersatzteilversorgung für Fokker-Jets ins Leben gerufen, an der sich auch Tyrolean, Aeroplex Budapest, Air Littoral, Air UK, British Midland, KLM CityHopper und Malev beteiligt haben. Acht weitere Carrier haben ebenfalls Mitarbeitsinteresse bekundet, um etwa gemeinsam mit Sublieferanten von Flugzeugteilen die niederländische "Fokker Services" (übernahm nach Auflösung der Fokker Aircraft BM die technische Betreuung der Betreiber-Airlines) zu unterstützen. Als Schwerpunkte werden zudem die Verbesserung des Informationsaustausches sowie die Weiterentwicklung des Wartungskonzeptes genannt.
Die Dash-8-311 OE-LEC (30. September) und die Dash-8-103 OE-LLI vermietete Tyrolean im Winter 1997/98 an Augsburg Airways, bei der sie in TEAM Lufthansa-Farben zum Einsatz kommen. Außerdem verkehrt man selber als Winterlinie ab Klagenfurt nach Hamburg, Düsseldorf und ab 20. 12. nach Berlin-Tegel mit Dash-8-100 samstags (via Salzburg). Die Bedienung von Paris/ CDG mußte dagegen eingestellt werden. Ab 20. Dezember 1997 erhielt Amsterdam ein drittes Flugpaar mit CRJ100. Ab 16. Februar 1998 wird Tyrolean Wien neu mit Luxemburg und Straßburg verbinden und ab 30. März soll auch Dublin angeflogen werden. Geplant ist eine Flugerhöhung um 6,2 %.
Am 9. Februar 1998 meldete Bombardier, daß Tyrolean zwei weitere Dash-8Q-300, eine weitere Dash- 8Q-400B und zwei weitere Regional Jets der Serie 200B (LR) in Auftrag gegeben hat. Diese Folgebestellung hat ein Volumen von rund 97 Mio. US$. Damit erhöht sich die Anzahl der Dash-8Q-300 auf acht Props. Tyrolean setzt damit die Ablösung des Musters Dash-8-300 durch die aktuelle Version "Q"fort. Auch auf der Passaggierseite kommt die Dash-8Q mit ihrem Jetkabinenkomfort und dem aktiven Lärm- und Vibrationssystem (Noise and Vibration Supression - NVS), bei dem Bombardier führend ist, sehr gut an. Die neu bestellte Dash 8Q-400 ist die fünfte ihrer Serie, die Tyrolean bestellte. Außerdem hält man noch fünf weitere Optionen auf diesen 70-Sitzer. Die Anzahl der bestellten CRJ erhöhte sich nun auf insgesamt 10 CRJ-200B LR.

Februar 1998

Streckennetz :
von Innsbruck, Linz und Salzburg zu 30 europäischen Zielen
Charterflüge in den nördlichen Mittelmeerbereich

Flotte :
5 De Havilland DHC-8-106 Dash 8.....................1 vermietet an Augsburg Airways; 2 umgerüstete -103
2 De Havilland DHC-8-103 Dash 8.....................1 vermietet an Augsburg Airways; 1 umgerüstete -102
2 De Havilland DHC-8-311 Dash 8.....................1 geleast von Elveden Investment
9 De Havilland DHC-8-314 Dash 8.....................3 umgerüstete -311
8 De Havilland DHC-8-314Q Dash 8..................OE-LTI in „Sound of Silence"-Bemalung
5 De Havilland DHC-8-400Q Dash 8..................Lieferung 9/97-2001 + 5 Optionen
10 Canadair Regional Jet 200B (LR)..................2 davon noch bestellt 2/98
4 Fokker 70