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Dniproavia ukrainische Fluggesellschaft Sitz: Dnepropetrowsk Web: www.dniproavia.com Zweilettercode: Z6 Dreilettercode: UDN Call-sign: DNIPRO |
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Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs war die Dnepropetrowsk wegen der Rüstungsindustrie Sperrgebiet Heute verhilft die Schwerindustrie der Region am Dnepr zu wirtschaftlichem Aufschwung und generiert zusätzlichen Geschäftsverkehr. Mit Zusammenbruch des Ostblocks trat Anfang 1990 die Air Ukraine als erste nationale Airline auf. Doch Missmanagement und interne Konflikte führten dazu, dass bald jede größere Stadt ihre eigene Airline gründete, um ihre regionalen Bedürfnisse zu befriedigen. Die einsetzende Konsolidierung brachte mit AeroSvit Airlines und Ukraine International die beiden führenden Fluggesellschaften des Landes hervor, aber noch immer existieren kleinere Airlines die ihre Nische - vorbei am großen Hub Kiew - gefunden haben. Dazu zählt auch die 1992 gegründete Dniproavia (russ. Schreibweise: Dnepravia), die aus der seit 1963 bestehenden Dneprpetrowsk-Division der Aeroflot entstand. Gründungsziel war es, Dnepropetrowsk besser mit Inlandszielen aber auch internationalen Märkten zu verbinden. Die wichtigste Strecke ist die dreimal täglich beflogene Kiew-Route. Lwiw (Lemberg), Moskau und Tyumen sind ebenfalls von Bedeutung. Mit Frankfurt/M., München und nun auch Berlin erweiterte Dniproavia ihren Aktionsradius. Als Zielgruppe hat man Wolga-Reisende ausgemacht. Schon unter Zar Peter I. wurden hier Deutsche angesiedelt und viele haben hier ihre familiären Wurzeln. Nach Ende des Zweiten Weltkrieg waren es unter Stalin Zwangsumsiedler, die in der Schwer- und Rüstungsindustrie schuften mussten. Doch mit der aus Yak-40 und Yak-42 bestehenden Flotte war in Westeuropa kein Staat zu machen und so mietete Dniproavia im September 2004 eine einzelne Boeing 737-400, die 148 Passagieren in einer Ein-Klassen-Auslegung Platz bietet.
Stand: Januar 2006 Ziele: 1 Boeing 737-400 7 Yak-40 5 in VIP-Ausstattung 5 Yak-42D 1 Bell 407 |