Saab 340 D-CASB (THF 5.1.2004, M.Fornell)
City-Air Germany AG (ehemals TAG City-Air)
deutsches Luftverkehrsunternehmen                                   Sitz: Flughafen Münster-Osnabrück
Zweilettercode: 6E               Dreilettercode: CIP                IATA-Nr. 493
ICAO call sign: CITYWAYS                                            Web: www.city-air.de

Bereits in den 70er Jahren wurden die Teuto Air Lufttransporte ins Leben gerufen, welche sich am ostwestfälischen Flugplatz Paderborn/Lippstadt ansiedelte. Mit Hubschraubern wurde ein Lufttaxiverkehr aufgezogen, aber auch Ambulanzflüge gehörten schon bald zum Geschäftsfeld. Im Jahre 1997 stiessen Flächenflugzeuge zum Unternehmen, was folglich eine organisatorische Firmenspaltung notwendig machte. Während sich die Teuto Air Lufttransporte weiterhin um die Hubschrauber Operationen kümmerte, zeichnete die TAG Teuto Airways Germany für die Flugzeuge verantwortlich.

Einstieg ins Frachtgeschäft
Die TAG beschaffte 1997 eine gemietete Let 410 und setzte sie auf diversen Frachtdiensten ein. Auch eine nächtliche Rotation im Auftrag von Siemens/Nixdorf von Paderborn/Lippstadt nach Luton und zurück wurde von Montags bis Freitags durchgeführt. Die Let 410 wurde 1998 durch eine grössere Shorts 330 ersetzt, welche man von der britischen Gill Air erwarb.
Die auf D-CTAG registrierte Shorts 330 erwies sich jedoch schon bald für Frachtflüge nach Luton als zu langsam und auch die Nachfrage nach angebotenen Ad Hoc Frachtchartern tagsüber liess aufgrund der aus der langsamen Fluggeschwindigkeiten resultierenden langen Flugzeiten zu wünschen übrig, sodass man sie 1999 an die britische Streamline Aviation verkaufte. Eine Zusammenarbeit mit der Bremer OLT sicherte die Fortführung der Nachtflüge von/nach Luton mit einem tagsüber für Passagierflüge der OLT ab Paderborn/Lippstadt genutzten Metroliner III.

Linienflüge unter eigener Regie
Eine weitere Umbenennung der TAG erfolgte zum Sommerflugplan 2000, als man von der OLT einen Metroliner Ill erwarb und ihn unter dem Namen TAG City Air auf der bisher durch OLT ab Paderborn/Lippstadt betriebenen Tagesrandverbindung nach Berlin Tempelhof einsetzte. Der Metroliner D-CAGN trug große Billboard-Titel. Hinter dem Flügel stand zusätzlich Northern Air Charter. Ab Winterflugplan 11.September 2000 kam noch ein werktäglicher Umlauf ab Paderborn/ Lippstadt von/nach Dresden und Poznan hinzu. Der Zwischenstop in Dresden betrug nur 15 min.
Zum 22. Januar 2001 übernahm man von Lufttaxi deren Route Mönchengladbach - Leipzig/Halle. Bis zum Ende des Winterflugplans flog TAG City-Air mit der BAe Jetstream 31 der Lufttaxi. Sie wurde zum Sommer durch einen Metroliner ersetzt. Von der Flensburger Northern Air Charter wurde kurzfristig ein Metroliner 23 hinzugemietet, der ab Februar 2001 bis zur Lieferung eigener neu bestellter Metroliner 23 eingesetzt wurde. Er wurde in Mönchengladbach stationiert und nahm eine Tagesrandverbindung nach Leipzig und Dresden auf, welche ebenfalls ins polnische Poznan weitergeführt wurde. Die vier Metroliner der City Air standen speziell an Wochenenden für Ad Hoc Charter und Gruppenreisen im gesamten europäischen Raum zur Verfügung.

SA227 Metro III D-CNAG mit Northern-Titeln
(O.Pritzkow, THF 16.10.00)
SA227 Metro III D-COLC im Look der OLT
(T.Lehmann, THF April 2000)
Jetstream 31 D-CNRX der Lufttaxi
(S.Picalausa, BRU Dez. 01)

Expansion
Zwei fabrikneue Metroliner 23, die letzten von Fairchild-Dornier produzierten Maschinen, trafen rechtzeitig zum Sommerflugplan 2001 im März 2001 ein. Die D-CEBR wurde auf den Namen des Gründers der Stadt Lippstadt Graf Bernhard getauft. Die D-CJKO erhielt den Namen Liborius, benannt nach dem Schutzpatron der Stadt Paderborn. Löste der eine neue Metroliner 23 das von Northern Air Charter gemietete Exemplar auf Flügen von Mönchengladbach ab, so sollte der andere eine neue Tagesrandverbindung von Paderborn/Lippstadt nach Kopenhagen und zurück anbieten. Diese Route wurde aber nicht realisiert. Es gab zum Sommerflugplan lediglich einen zweiten werktäglichen Umlauf von Paderborn nach Leipzig/Halle und Dresden. Eingestellt hingegen wurde die Nonstop-Verbindung von Dresden nach Poznan, welches fortan mit SAS via Kopenhagen zu erreichen war. Die Airline führte jetzt ihre Flüge unter dem neuen Designator "CIP" durch.

Durch ein Interline Abkommen mit der SAS wurden die Flugverbindungen von und nach Kopenhagen für Fluggäste attraktiver, da gute Anschlussverbindungen an das SAS Streckennetz möglich waren. Ausserdem profitierten City Air Fluggäste von der vollen Einbindung der City Air in das SAS Reservationssystem, welches günstige Durchgangstarife und die volle Harmonisierung mit der SAS Tarifstruktur beinhaltete. Ob Sondertarife, Bonusprogramme oder Specials alle Vergünstigungen der SAS galten in vollem Umfang auch für City Air Passagiere.
Darüber hinaus war man für Anschlusspassagiere für den Partner VLM in Mönchengladbach besorgt. Dort standen den City Air Fluggästen nach Leipzig und Dresden Anschlüsse mit der VLM nach London/City zu Verfügung.

Neuer Abflughafen Münster/Osnabrück
Noch während des Sommerflugplanes 2001 wurde die Erweiterung des Streckennetzes vorangetrieben. So wurde der Flughafen Münster/Osnabrück in das City-Air Liniennetz einbezogen. Mit einem vierten Metroliner in der Flotte wurde von dort ab 20. August zweimal werktags am Tagesrand nach Nürnberg (die Route wurde von Team Lufthansa Anfang Juli aufgegeben), sowie einmal werktags via Leipzig nach Dresden geflogen. Zudem profitierten auch Passagiere aus dem Raum Münster und Osnabrück von den oben erwähnten Vorzügen des SAS Drehkreuzes Kopenhagen. Mit drei täglichen Nonstopflügen zwischen Münster/Osnabrück und Kopenhagen wurde am 17. September 2001 eine für beide Wirtschaftsregionen wichtige Linienverbindung aufgenommen.

Bei jedem City Air Flug wurde durch eine Flugbegleiterin oder einen Flugbegleiter ein Snack sowie Kaffee, Tee oder kalte Getränke serviert. Dies war ein Service, der in Flugzeugen dieser Grösse bei anderen Fluggesellschaften kaum anzutreffen ist. Alle Flüge wurden unter dem Code der OLT "OL" durchgeführt. Auch nutzte man das OLT-Reservationssytem. Künftig sollten alle Geschäftszweige unter dem einheitlichen Namen City Air Germany AG firmieren. Der Name TAG verschwand.

City-Air mietete ab 28. Oktober 2001 die Fokker 27-500 D-ADUP der Skyteam. Sie wurde auf der von Augsburg Airways/Team Lufthansa übernommenen Flugverbindung zwischen Münster/Osnabrück und Berlin THF eingesetzt (bis 3x werktäglich). Sie sollte langfristig durch eine via Saab Aircraft Leasing zu beschaffende Saab 340B ersetzt werden. Mit Berlin, Nürnber, Dresden, Leipzig und Kopenhagen hatte City-Air bereits fünf Destinationen ab Münster/Osnabrück im Flugplan. Die verstärkte Präsenz im westfälischen Heimatmarkt hatte allerdings den Rückzug aus dem Rheinland zur Folge; alle Flüge von Mönchengladbach wurden mit Winterflugplanwechsel eingestellt worden.
Kurz vor dem Weihnachtsfest 2001 stellte City-Air die Flüge von Paderborn nach Berlin-Tempelhof zum 21.12. ein.
SA227 Metro 23 D-CJKO in neuen Farben
(C.Uhrich, THF Juli 2001)
Fokker 27-500 D-ADUP flog auch für City-Air
(M.Riemer, FMO 14.1.02)
ATR42-300 D-BKKK noch gänzlich weiss
(S.Welsch, DTM 19.4.02)

Miles & More
Zum 1. Januar 2002 wurde City-Air Partner beim Lufthansa-Bonnusprogramm Miles & More. Fluggäste erhielten nun für jede Strecke eine Gutschrift von 1000 Meilen. Das Guthaben konnte bei allen Partnern eingelöst werden. Der Heimatflughafen wurde nun auch von Paderborn/Lippstadt nach Münster/Osnabrück verlegt, wo mittlerweile der Schwerpunkt der Aktivitäten angesiedelt war und 75 % des Gesamtaufkommens von 5000 Passagieren pro Monat generiert wurde. Zusätzlich wurde das City-Air-Kapital um 25 % aufgestockt, da sich der Münsteraner Unternehmer Albert Sahle als Gesellschafter mit 25,2 % am Firmenkapital der City-Air beteiligte. In Münster/Osnabrück wollte man weitere Strecken aufbauen, die aufgrund ihres geringen Aufkommens von der Lufthansa-Gruppe nicht bedient werden.

Anfang 2002 dachte City-Air, inzwischen mit dem Code "6E" unterwegs, über die Verbindung Dortmund-Kopenhagen nach. Zum 31. März erwarb man von Eurowings zwei ATR42-500 (geplant waren D-BKKK und D-BOOO) und übernahm die Strecke Dortmund - Berlin-Tempelhof. Eurowings reduzierte ihre ATR42-Kapazität aufgrund diverser Streckenaufgaben mit kartellrechtlichem Hintergrund. Sowohl European Air Express (EAE) als auch City-Air übernahmen Eurowings-Strecken. Die erste ATR42-500 D-BOOO übernahm man dann von Eurowings im Wetlease und stationierte sie in Dortmund. Sie kam von Dortmund nach Berlin THF zum Einsatz und löste die Fokker 27-500 D-ADUP ab, deren Mietvertrag am 30. März auslief. Die D-BKKK wurde am 30. März an City-Air verkauft und wurde zwischen dem 15. April und dem 21. April in Oberpfaffenhofen bei Dornier in die City-Air-Farben umlackiert. Betrieb und Wartung übernahm weiterhin Eurowings.
Am 2. April flog City-Air erstmals mehrere tägliche Flüge zwischen Nürnberg und London-Stansted. Zum Einsatz kam eine ATR72-200 der Eurowings. Ab Mai war dann die umlackierte ATR42-500 D-BKKK zur Verfügung. Auch Wien sollte demnächst von Münster/Osnabrück angesteuert werden. Im Frühjahr 2002 mietete man (Wetleasing) eine Embraer EMB-120 PH-BRL (ex Base Airlines) der KLM exel, die bis Oktober zwischen Münster/Osnabrück und Berlin THF in voller City-Air-Bemalung eingesetzt wurde. Nach der vom Bundeskartellamt erzwungenen Einstellung der Flüge der Eurowings von Stuttgart nach Münster/Osnabrück, Dortmund und Paderborn/Lippstadt nahm City-Air zum Sommerflugplan 2002 zwei werktägliche Nonstop-Flüge von Paderborn nach Stuttgart auf. Geflogen wurde am Tagesrand mit Metroliner und auch mit einer gemieteten Dornier 228. Bislang hatte Eurowings von Paderborn aus Stuttgart via Dortmund mit ATR42-500 bedient. Die Dortmund-Flüge sind an die EAE übergeben worden, die keine Verlängerung nach Paderborn auflegen wollte.
Nach der Pleite der RAS Flug (11. Januar 2002) wollte auch die City-Air in das saisonale Geschäft mit den Westerland-Flügen einsteigen: so wurden Flüge von Paderborn und Münster koordiniert. Dreimal wöchentlich sollte von Paderborn via Münster vom 26. Mai bis Ende September geflogen werden. Ein sonntäglicher Kurs war bis Ende Oktober vorgesehen. Erwogen waren auch Flüge von Berlin THF aus.
Am 5. August 2002 übernahm City-Air von Augsburg Airways die Verbindung zwischen Augsburg und Berlin THF. Zweimal werktäglich sollte ein Metroliner am Tagesrand zum Einsatz kommen. Eine 34-sitzige Saab 340B wurde bereits geordert. Spätestens ab Januar 2003 sollte diese dann auf der Berlin-Strecke eingesetzt werden (um einen Umlauf dann aufgestockt) und der Metroliner auf der Hamburg-Route. Aus operationellen Gründen wurde die Flugverbindung von Augsburg nach Berlin THF erstmal nicht aufgenommen.

City-Air stellte zum 20. September 2002 die Dienste zwischen Münster/Osnabrück und Nürnberg wegen zu niedrigem Passagieraufkommen ein. Ab 23. September setzte man statt ATR42 nur noch ein Metroliner zwischen Nürnberg und Berlin-Tempelhof bzw. Dortmund und Berlin THF ein. Die Strecke Münster/Osnabrück - Nürnberg wollte City-Air ab 23. September durch Business Wings (Kassel) mit deren Do228-200 D-IROL anstatt mit eigenen Metrolinern betreiben lassen. Sie wurde aber ersatzlos eingestellt. Die ATR42 eröffnete am gleichen Tag in Kooperation mit SAS eine wochentägliche Verbindung Köln/Bonn - Kopenhagen. Zum 28. Oktober stockte man diese Verbindung auf drei tägliche Flüge auf. Ein täglicher Flug legte einen Zwischenstopp in Münster/Osnabrück ein. City-Air plante nun auch Flüge von Augsburg nach Hamburg aufzunehmen.
ATR42-300 D-BKKK nun in vollen Farben
(T.Lehmann, THF Mai 2002)
Dornier 228 D-IROL im Einsatz für City-Air
(Saza, FMO 20.11.03)
Saab 340 OE-GIF der Teamline flog für City-Air
(T.Freistühler, DTM 31.3.03)

Neuer Typ: Saab 340
Bis zum Eintreffen der beiden gebrauchten Saab 340 (ex Kendell/Ansett Express VH-KDR und VH-EKK, flogen zuletzt bei Skyways, gemietet von Saab für fünf Jahre), die ab Berlin THF nach Dortmund, Münster/Osnabrück und neu Salzburg eingesetzt werden sollten, mietete City-Air ab Ende März 2003 kurzfristig die Saab 340A OE-GIF der österreichischen Teamline im Wetlease. Am 10. April überführte City-Air ihre erste Saab 340B D-CASB direkt von Schweden nach Münster/Osnabrück. Seit dem 23. April war sie im Linieneinsatz zwischen Dortmund und Berlin THF. Die zweite Saab 340B D-CASC wurde am 7. Mai nach Münster/Osnabrück abgeliefert und flog ab 12. Mai von Münster nach Berlin THF. Für die ab April sechsmal wöchentlich bediente Salzburg-Route schloss man mit Air A!ps ein Codeshare-Abkommen. Dieses wurde zum 15. September auch auf das neue Routing über Linz ausgedehnt. Salzburg sollte auch sechsmal wöchentlich mit ATR42-500 von Köln/Bonn aus angesteuert werden. Dies war als Verlängerung des Kurses Kopenhagen - Köln/Bonn gedacht, wurde aber nicht verwirklicht. Zum Sommer 2003 gab es Überlegungen für einen täglichen Flug mit Metroliner von Leipzig/Halle über Dresden nach Budapest. Ab 5. Mai 2003 sollte ein Metroliner am Tagesrand fliegen. Ab Mai flog man wieder von Münster/Osnabrück nach Westerland mit Metroliner.
Seit Indienststellung der Saab 340B wurde ein nicht mehr im Linieneinsatz genutzter Metroliner auf Corporate Chartern genutzt. Dieses neue Geschäftsfeld brachte den Prop u.a. schon nach Irland, Grossbritannien und Schweden.
Am 4. August hatte City-Air kurzfristig die Linienverbindung zwischen Dortmund und Stuttgart von der EAE übernommen. Bis zum 29. August legte der Metroliner auf der Flugverbindung von Paderborn nach Stuttgart einen Zwischenstop in Dortmund ein, dies zweimal werktäglich. Ab 1. September kam die Saab 340A OE-GIF auf dieser Strecke zum Einsatz. Ab 15. September verkehrte die OE-GIF gar dreimal werktäglich auf dieser Verbindung. Ein Flug wurde dabei über Paderborn geführt. Das Streckennetz vom Heimatflughafen Münster/Osnabrück wurde auch weiter ausgebaut. Ab 6. Oktober flog man neu mit einer Saab 340B werktäglich im doppelten Tagesrand (sonntags 1x tgl.) nach Zürich, eine in der Vergangenheit von der Swiss und der Eurowings bediente Linie. Sie konkurrierte mit einem Air Berlin City Shuttle im benachbarten Dortmund, der allerdings nur einmal täglich durchgeführt wird.
City Air hatte zum Winterflugplan 03/04 die Bedienung der Strecke Dresden - Budapest auf bis zu drei werktägliche Umläufe aufgestockt. Geflogen wurde mit einem Metroliner. Zudem bot City Air von Dresden künftig einen Direktflug via Münster/Osnabrück nach Kopenhagen an.

Am 14. November 2003 übernahm die Airline ihre dritte Saab 340B (D-CASD), eine zuletzt bei der Crossair Europe eingesetzte Maschine mit der Baunummer 221 und dem vorherigen Kenner F-GPKM. Damit wurde die Ablösung der 18sitzigen Metroliner durch 33sitzige Saab 340B - bereits seit einiger Zeit flogen die "Birdie" (D-CASB) und die "Eagle" (D-CASC) für City Air - weiter vorangetrieben. Sie flog zunächst neutral weiss mit Titeln auf der Verbindung Paderborn - Dortmund - Stuttgart. Ein weiterer Metroliner (D-CJKO) ist im Dezember 2003 an die Sunwest Home Aviation in Kanada verkauft worden. Von Münster wurde das Flugzeug mit vier Stops in Reykjavik, Narsarsuaq/Südgrönland, Goose Bay/Kanada und Thunder Bay/Kanada nach Calgary abgeliefert worden. Die restlichen drei Metroliner waren zum Verkauf ausgeschrieben und sollten 2004 gegen weitere Saab 340B ausgetauscht werden. Die Flotte an Saab 340B wäre damit auf sechs Maschinen angewachsen.

Es folgte ein Ankündigung, an den sächsischen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle zu expandieren. Ein Metroliner wurde in der sächsischen Landeshauptstadt stationiert. Nach der Aufstockung der Budapest-Flüge (nun im direkten Codeshare mit Malev) von Dresden aus auf bis zu drei tägliche Umläufe wurde die nach Kopenhagen verlängerte Verbindung Dresden - Münster/Osnabrück künftig mit größeren Saab 340 bedient. Zudem evaluierte City Air die Bedienung von Zielen in Polen und Tschechien ex Leipzig/Halle. Der in Dresden stationierte Metroliner wurde bereits nach kurzer Zeit nach Leipzig verlegt. Er flog dann werktags über Dresden und Münster/Osnabrück nach Kopenhagen. Somit sollte die Auslastung des Fluges erhöht werden.
Die Flüge von Stuttgart nach Dortmund und Paderborn wurden zusammengelegt und neu mit Saab 340B statt mit Metroliner bedient.
ATR42-300 D-BKKK in der letzten Farbvariante
(K.Olsen, CPH 25.5.03)
Saab 340 D-CASD ohne grosses Logo am Rumpf
(R.Wallner, ZRH 19.11.03)
Die Saab 340 wurden in FMO abgestellt
(C.Landwehr, FMO 4.3.04)

Zum Jahresanfang 2004 beendete Air A!ps das Codesharing auf der Route Berlin THF - Linz - Salzburg. Der Zwischenstop in Linz entfiel dann auch zum 21. Februar.
Zwischen dem 4. April und 24. Oktober 2004 wollte City-Air erstmals von Münster/Osnabrück, Dortmund und Köln/Bonn nach Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom fliegen. Geplant waren freitags und sonntags Flüge von Münster/Osnabrück und Dortmund sowie sonntags von Köln/Bonn aus, in der Hochsaison wäre mittwochs ein zusätzlicher Flug hinzugekommen. City Air hätte mit den Flügen die Nachfolge von Eurowings angetreten, die 2002 von Dortmund und 2003 von Düsseldorf aus nach Heringsdorf flog, ihre Flüge 2004 aber trotz guter Auslastung mit 3.500 Passagieren pro Saison nicht fortsetzte. City Air wollte auf ihren Flügen eine Saab 340B einsetzen.

Das (vorläufige?) Aus
Doch dann kam am Abend des 27. Februar die plötzliche Meldung, dass City-Air zum 28.2.04 den Betrieb einstellt. Nicht einmal die Abendflüge des 27. Februar ab Berlin THF fanden statt.


Februar 2004

Quellen
Detlef Döbberthin, jetstream 9/01 S.45-46
Kurzmeldungen

Streckennetz:
Regionaldienste bis nach Berlin THF, Dresden, saisonale Bäderdienste
International: Salzburg, Linz, Budapest, Kopenhagen

Flotte
3 Saab 340 B                                    von Saab geleast
2 Fairchild (Swearingen) SA227AC Metro III      zum Verkauf ausgeschrieben
1 Fairchild (Swearingen) SA227AC Metro 23       zum Verkauf ausgeschrieben
1 ATR42-300